Guten Morgen,
Meines Erachtens liegt die Verantwortung bei einem Co, genauso wie bei einem Alkoholiker, sich mit seinen eigenen Themen auseinanderzusetzen.
Es „kostet“ trotzdem viel, neue eigenen Mustern zu erarbeiten und etablieren. Ich lese oft, dass Cos bereits in deren Urfamilien (z. B) gelernt haben, auszuhalten. Es ist keine Entschuldigung für die eigene Handlungsweise, jedoch eine mögliche Erklärung. Ich habe für mich festgestellten können, dass ich Schwierigkeiten habe, Grenzen zu setzten und mich irgendwann irgendwo vergessen hatte. Der Fokus lag auf seine Aktionen und Reaktionen.
In meinem Fall hat meinen Mann verheimlicht, vertuscht, gezielt gelogen. Das hat mich verwirrt und gekränkt. Als es soweit war, dass ich soweit war, wollte er nicht loslassen. Das ist sogar für jemand, der psychisch stabil ist, ein Wirrwarr. Und für jemand, der bereits kraftlos ist, teilweise noch schlimmer.