Beiträge von Charlotte

    Danke Leute ❣

    Ich taste mich jetzt erstmal langsam vorwärts.

    Meine Familie weiss zwar um meine Abhängigkeit, alle Ärzte auch, aber das Ausmaß des Schadens ist auch für mich neu. Ich muss das erstmal selbst verdauen und dann kommunizieren.

    Das wird die 1. Aufgabe

    Liebe Grüße und einen schönen Abend noch 😊

    Hallo in die Runde,

    Entgiftung und auch die Benzos wieder ausschleichen ( gabs im Kh zum mildern der Entzugserscheinungen ; Teufelszeug das) sind vorüber, bin wieder zuhause.

    Klarheit über körperliche Schäden ...

    Leber (Child B), Polyneuropathie, Gerinnungsstörungen, die ich schon länger kenne. Mein Zahnarzt hat mir vor ein paar Wochen einen Zahn gezogen; das hat 1 Tag lang geblutet.

    Montag hab ich einen weiteren Termin bei der Suchtberatung; da war das 1. Gespräch ganz gut. Zwar keine neuen Erkenntnisse, aber es hat mir gut getan, mal über alles zu reden.

    Ich denke über eine Langzeittherapie nach. Es wäre schwierig zu organisieren mit meinen Tieren und meinem kranken Mann, aber wäre bestimm möglich.

    Ich hab das nach meinem Zusammenbruch 2009 ja schon mal angefangen. Es war entsetzlich.

    Eine Krankenschwester, der frau den Widerwillen gegen ihren Job auf den ersten Blick angesehen hat. Die Krönung war die Psychologin/Therapeutin. Ich hab die Lady 1x aufm Flur gesehen ;wir haben nicht 1x miteinander gesprochen. Aber sie hat 7 DIN 4 Seiten vollgeschrieben, warum ich nicht therapierbar bin. Ansonsten junge Turnschuhträger , die auch nur geguckt haben, ob in den Morgen-/Abendrunden alle da sind.

    Nach 4 Wochen war mir das zu blöd.

    Wahrscheinlich einfach Pech gehabt mit der Klinik.

    Aber mal ne Frage an die "Oldies" hier:

    Wie habt ihr das gemacht? 🤔

    Ein Gedanke vorm Schlafen ( diese Medis machen wirklich hundemüde)noch:

    " Wege entstehen dadurch, dass man sie geht " (Kafka)

    Ich bin zu oft den leichten Weg gegangen, habe Erschöpfung, Frust und andere unangenehme Gefühle einfach mit Rausch übertüncht.

    Und jetzt kann ich nur noch retten, was übrig ist.

    Liebe Grüße C.

    Hallo in die Runde,

    1.Tag Klinik ist fast vorbei, bin zml müde, mir ist abwechselnd zu warm oder zu kalt, Herz schlägt ein bisschen unregelmäßig trotz Medis.

    Habs gut getroffen, ist ne normale Klinik, aber die machen Entgiftungen schon länger und sind auch an eine örtliche Suchtberatung angeschlossen, die hier regelmäßig zu festen Termine Gesprächsangebote macht, für die frau sich anmelden kann. Das werde ich auf jeden Fall nutzen.

    Ansonsten einmal kurz zu meiner Geschichte:

    In meiner Generation durfte man ab der Konfirmation auch als Jugendliche in der Öffentlichkeit Alkohol trinken, was in meinem Freundeskreis auch tüchtig passiert. Selbst in der Nachbarschaft des Gymnasiums gabs Kneipen, die an uns in den Freistunden ohne Rückfragen Bier und Wein verkauft haben und auch in den Einkaufsläden gabs keine Kontrolle.

    Ich bin in einer ländlichen Umgebung aufgewachsen, da gabs Schützenfeste, die im Grunde ein 3-tägiges kollektives Dauerbesäufnis waren.

    Ich hab phasenweise alles mitgenommen, was mir irgendwie einen Rausch beschert hat.

    Meine Mutter war Alkoholkerin (" wir trinken jeden Abend unser Gals Wein") , waren eher so 1,5 Flaschen, natürlich vom guten teuren. Einer meiner Brüder ist ebenfalls Alkoholiker. Mein Vater hat irgendwann die Kurve gekriegt, natürlich im Alleingang. Nennt man Remission glaubich.

    Ich hab während meiner Schwangerschaften und Stillzeiten nix getrunken, danach aber immer langsam wieder angefangen.

    Nach einem schweren psychischen Zusammenbruch ( Burnout, Depressionen, Suizidversuch und natürlich Alkohol mit im Potpourri) war ich nicht ganz 3 Jahre abstinent.

    Die Coronazeit hat mich dann endgültig geschrottet.Kinder ausm Haus, Mann wg schwerer Autoimmunkrankheit immer wieder über Wochen im Kh, Alkohol hat mir über die Einsamkeit und Langeweile hinweg geholfen, aber ich hab da angefangen, schon morgens zu trinken. Nicht viel, ich musste ja für meine 4-Beiner noch da sein.

    Das wars erstmal für heute.

    Medizinische Untersuchungen starten ab morgen, und ich bin mir zml sicher, dass da einige sehr unschöne Dinge zum Vorschein kommen.

    Liebe Grüße C.

    Hallo in die Runde,

    möchte mich vorstellen, ich bin Charlotte, ü60, Kinder, Enkel, Tiere mit Pfoten und Hufen, studiert, Spiegeltrinkerin.

    Ich lese hier schon lange mit und habe beschlossen, nicht am Alkohol zugrunde zu gehen. War gestern beim Arzt, der um meine Abhängigkeit weiss, und gehe Montag ins Krankenhaus zum entgiften.

    Es geht mir nicht gut, mir ist alles viel zuviel, Körperliche Arbeit strengt mich sehr an und mein Job mit sehr vielen Vortragssituationen auch.

    Ich kann nicht mehr und ich möchte unbedingt den Absprung schaffen und ich hoffe hier Unterstützung zu finden.