Beiträge von Kettenbrecherin

    Ich habe mich getrennt.

    Drei Monate, in denen kaum Kommunikation stattgefunden hat. Es sollte wohl so sein. Ich hatte den Eindruck er hatte eine andere zwischendurch. Ein hin und her.

    Als seine Mutter einzog vor zwei Wochen hatte er einen Rückfall. Und nach einer Diskussion zwischen uns auch in der Reha.

    Das hat auch was mit mir gemacht.

    In der Zeit seiner Reha suchte ich mir eine Therapeutin.

    Gruppentherapie mit Einzelgespräche. Ich war positiv überrascht. Und werde sie wirklich brauchen wenn er nächste Woche zuhause ist.

    Die Wechseljahre kicken, durch Stress auch wieder Hashimotowerte im Keller gegangen.

    Ich bin froh, daß ich wenigstens Verständnisvolle Arbeitgeber habe.

    Obendrauf mein Pubertier mit Schulphobie.

    Ich brauche alle Kraft für mich. Es war echt ein Prozess damit ich mich an erster Stelle für mich sorge. Schaffe es auch nicht immer, aber immer besser.

    Wir haben geschrieben und ich habe es ihm erklärt das ich nur Freundschaft haben will, aber erst im Gespräch mit der Therapeuten habe ich es nochmal deutlich gesagt, das ich es beende. Ätzend ich fühle mich auch noch schuldig, so kurz vor Ende. Es ist erschreckend finde ich, was es/er mit mir gemacht hat. Dieses Gefühl, das er nicht im ganzen versteht warum....

    Nun ich bleibe bei mir. Ich kann ihm nicht mehr vertrauen.

    Ich hole ihn nächste Woche noch von der Reha ab. Ich hoffe ich bekomme das emotional alles gut hin. Am Wochenende noch bissel Resilienz tanken.

    Heute ist so ein Tag der Entscheidung gewesen und ich habe Angst. Angst wenn er zurück ist, er wohnt im gleichen Haus. Angst mich wieder einlullen zu lassen in einem schwachen Moment. Ich hoffe das legt sich.

    Ich möchte am liebsten hier weg.

    Vielleicht Kur, mal schauen. Bin echt froh, daß ich hier schreiben kann.

    Liebe Grüße Kettenbrecherin

    Danke!

    Ich werde verrückt, gefühlt.

    Es ist ja so, daß er bei mir im Haus wohnt und ich seinen Hund bei mir habe währenddem Entzug. Das ist das eine.

    Das nächste ist, das ich überall als Ansprechpartnerin eingetragen bin.

    Das Gefühl, das ich aus der Nummer, in der ich mich verstrickt habe nicht mehr rauskomme,

    Ich hasse und liebe ihn oder ist es doch nur die Abhängigkeit...

    Im August zieht seine Mutter in seine Wohnung, was auch noch dazu kommt.

    Chaos im Kopf heute. Aber mit jedem Wort das ich schreibe spreche ich es endlich mal aus.

    Gibt es Tipps zu emotionalen Missbrauch und Alkohol? Ich will es gar nicht mehr verstehen, nur noch wieder ich selbst sein.

    Höre Meditation, gehe laufen, Natur, schreibe hier,

    Sitze aber noch oft genug wie gelähmt hier, obwohl ich was tun muss.

    Vielleicht gehört es dazu. Die Dame bei der Seelsorge sagte es ist vielleicht auch wie ein Trauern.

    Ich hoffe ich finde schnell einen Therapeuten für mich. Ich habe auch überlegt einfach in die Kur zu fahren.

    Danke euch sehr für eure Arbeit und Antworten <3

    Hallo Morgenrot,

    Ich danke dir für deine Antwort.

    Ich freue mich und möchte mich sehr gerne austauschen. Ich denke, das es mir gut tut.

    Ja das er mich halten will, das ist möglich und liegt klar auf der Hand. Ich hätte hart bleiben sollen bei der Trennung. Ich habe ihm gesagt er soll es für sich tun.

    Ja ich komme gaanz langsam bei mir an.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend

    Hey, da sitze ich hier und habe heute den Mut mich vorzustellen.

    Es fing alles so schön an vor einem Jahr, bis ich realisierte, das er Abhängigkeiten hat, sich seltsam verhält und doch wieder gut war mit mir. Er ist eine gute Seele, ein netter Mensch ohne Alkohol. Zwischen dem Alkohol.

    Ich bin 53Jahre, habe 4 Kids und mein 13jähriger wohnt noch bei mir. Oma bin ich auch <3

    Ich spüre schuld und scham.wie kann mir das passieren.

    Mein Gott denke ich ich bin eine gestandene Frau und doch ist es passiert.

    Nach dem Gespräch in einer Drogenberatungsstelle hat man mir geraten mich zu trennen, was ich auch schaffte. Doch er hatte seine Erkenntnisse und entschuldigte sich. Er hat seinen Entzug durchgezogen bis jetzt 1.5 Wochen in der Klinik. Danach soll er 16 Wochen in Reha.

    Ich dachte, mir geht es gut wenn er weg ist, werde wieder ich, wie ich vor der Beziehung war. Nein, zwischen ich liebe dich, verarbeiten der letzten Monate und ich weiß nicht wo ich stehe suche ich mir jetzt eine Therapeutin. Das es mich so einnimmt dachte ich nicht.

    Die 2 Wochen bevor er in die Klinik ging, war er bei mir. Darmblutung, Krankenhaus, Magenschmerzen. Schatz nur eine Dose, dann sind die magenschmerzen weg. Ich konnte schon nicht mehr, am Rande meiner Kraft. Er hat sich selbst noch am Tag zur Klini morgens 3 Dosen Vodka Zeug geholt.

    Ich fühlte mich wie in einem Traum.

    Ich besuche ihn dort und wir haben schöne Momente. Nüchtern. Der Mann den ich liebe. Doch irgendwas in mir braucht Abstand.

    Ich wünsche ihm das er es schafft, will da sein, doch auf der anderen Seite, merke ich, das ich alle Kraft für mich brauche und meinen Sohn.

    Meine Erkenntnis, daß Suchtthema meiner Familie zu lösen. Logisch, die Kindheit, die mich da doch noch jemand ins Leben holen lassen hat, der ein Suchtthema hat.

    Es tut gut darüber zu reden. Freue mich wirklich auf Austausch, denn der ist gerade wenig.

    Liebe Grüße :)


    Achtet nicht auf die Rechtschreibung. Es ist spät und ich bin Müde. Danke.