Beiträge von Nika2

    Hallo LK,

    vielen Dank für deine Nachricht. Der Leidensdruck entsteht nur durch mich. Er trinkt jetzt erstmal nichts und möchte dann nur zu besonderen Anlässen trinken. Wir fahren jetzt das Wochenende weg und er hat keinen Alkohol eingepackt. Er sagt auch, dass die Mengen einfach zu viel waren. Ich habe Hoffnung, habe aber auch klar gesagt, dass ich das sonst auch nicht mehr mitmache. Ich habe in letzter Zeit viel an mir gearbeitet und mich beruflich auch nochmal neu orientiert. Er spürt, dass es mir diesmal wirklich ernst ist.
    Ich danke euch allen sehr für eure Unterstützung.

    Lieben Gruß

    Nika

    Hi, ich habe eine Frage. Kann man auch einen mäßigen Alkoholkonsum anstreben. Ist das möglich? Es gibt doch auch Organisationen, die das als Ziel setzen, oder? Hat jemand hier damit Erfahrungen oder gilt immer nur das Prinzip Null Alkohol? Mäßiger Alkoholkonsum ist das falsche Wort. Es heißt anders…

    Traurig und erschreckend finde ich, dass aus unserem Umfeld mich keiner versteht. Er geht doch arbeiten, er schlägt dich nicht, ist nicht aggressiv und trinkt auch nicht morgens schon. Ganz im Gegenteil, wenn ich keinen Alkohol trinke, werde ich dafür noch blöd angemacht. Unsere Gesellschaft hat wirklich ein Alkoholproblem. Alkohol, die einzige Droge für die man sich rechtfertigen muss;(

    Liebe Matilda,


    vielen Dank für deine Nachricht. Du hast absolut recht. Ich habe eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder ich akzeptiere das oder ich gehe. Das habe ich ihm auch heute nochmal gesagt.
    Wenn ich ihn sehe, kommt mir immer der Gedanke in den Kopf: Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben! Und das Gleiche gilt für mich!!!

    Und wie du schon gesagt hast, Heilung braucht Zeit, insbesondere, wenn noch Kinder im Spiel sind dir weiterhin viel Kraft!

    Liebe Grüße

    Nika

    Hallo, ich bin hier, weil man Mann sagt, dass ich ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Deswegen wollte ich mir Hilfe suchen. In meinen Augen hat er ein Problem mit dem Umgang mit Alkohol. Wenn ich ihn lassen würde, würde er jeden Tag 2-3 Flaschen Bier, 1/2 Flasche Wein und 1 Schnaps trinken. Vor ein paar Wochen ist es eskaliert, weil ich gesagt habe, dass er ein massives Problem mit Alkohol hat und er meint, er würde nur ein Feierabendbierchen trinken. Seitdem trinkt er unter der Woche nichts und nur am Wochenende, aber auch so, dass ich es nicht mitbekomme. Er geht ganz normal zur Arbeit und ich würde behaupten, dass er nur psychisch und nicht körperlich abhängig ist.
    Ich merke nur, dass mich seine negative Energie immer mehr runterzieht.
    Meine Frage lautet: Wie sieht genau die Co-Abhängigkeit aus? Und kann man sich nur daraus lösen, wenn man sich trennt?

    Ich wäre über Antworten und Unterstützung sehr dankbar.

    Lieben Gruß

    Nika