Der Spruch:
"man hat zwei Leben, das zweite Leben fängt an, wenn man verstanden hat, daß man nur ein Leben hat"
gefällt mir. Der gibt mir zu denken.
Vielen Dank
Der Spruch:
"man hat zwei Leben, das zweite Leben fängt an, wenn man verstanden hat, daß man nur ein Leben hat"
gefällt mir. Der gibt mir zu denken.
Vielen Dank
Ich bin seit 50 Jahren mit ihm verheiratet. Schaffe es nicht, mich zu trennen. Er ist auch gar nicht dazu in der Lage, weil er fix und fertig ist und mit allem überfordert. Außerdem tut er mir auch leid. Depressiv und Alkoholiker. Schwer krank also.
Genau, da hast du recht. Meiner geht morgens mit dem Hund und deckt sich dabei für den Tag ein. Wenn er dann nach Hause kommt, geht er sofort wieder ins Bett. Ich war heute hier im Dorf auf einem Fest und war eingeteilt für den Kuchenverkauf. Das war richtig schön. Wenn ich dann sehe, wie Paare in meinem Alter glücklich zusammensitzen, bin ich neidisch .
Mal sehen, wie es morgen ist.
Ja, er braucht leider nur über die Straße zu gehen in den Supermarkt.
Da bin ich mal wieder![]()
Es wird immer schlimmer. Jetzt liegt er schon seit 1 Woche im Bett und steht nur auf, wenn er zum Klo muss oder Hunger hat. Heute hat er sich sogar eingepinkelt, weil er es wohl nicht mehr rechtzeitig geschafft hat.
Ich frage mich jetzt: Wann ist es unterlassene Hilfe?
Er will nicht mehr in die Klinik und schafft es aber nicht, mit dem Trinken aufzuhören.
Und ich schaffe es nicht, mich zu trennen.
Muss ich jetzt zusehen, wie er sich zu Tode säuft? Zwangseinweisen geht nicht.
Wenn ich nicht meine Tochter, die mit ihrer Familie in der Nähe wohnt und meine Kontakte/Yogaverein...... hätte und meinen Hund..........ich weiß nicht.
Vielleicht ist jemand in ähnlicher Situation?!
Ich glaube es auch nicht.
Heute hat er mal (bis jetzt) nichts getrunken.
Ich rede mit ihm nicht und verpflege mich selbst.
Hallo Aurora,
Genau so geht es mir. Wenn er betrunken ist, beschimpft er mich mit den übelsten Worten. Nüchtern tut es ihm wieder leid.
Er sagt immer; bei uns läuft sowieso nichts mehr. Da hat er allerdings recht. Ich kann mich nicht mehr von ihm anfassen lassen. Bei mir ist innerlich was kaputt gegangen . Gerade war unsere Tochter (42) hier und hat versucht , ein ernstes Gespräch mit ihm zu führen. Sie hat ihn gebeten, noch einmal einen klinischen Entzug zu machen. Jetzt liegt er wieder im Bett und (ich hoffe) denkt darüber nach. Abwarten![]()
Liebe Mariexy
Wir können nicht wirklich helfen . Ich will auch nicht mehr für ihn lügen. Gerade heute wollten Freunde uns besuchen. Ich habe ihnen abgesagt mit der Begründung, das er betrunken im Bett liegt. Die sind natürlich jetzt entsetzt aber mir geht es damit besser. Habe dann den für den Besuch gebackenen Kuchen genommen und zu meiner Tochter gegangen. Ich habe auch zwei Freundinnen, mit denen ich darüber sprechen kann. Aber eine Hilfe ist das nicht gerade, da sie nicht in dieser Situation sind. Da ist das Forum wahrscheinlich besser. Außerdem hat man immer das Gefühl, dass alle denken: Na umsonst säuft der doch auch nicht. Das muss ja einen Grund haben. Und schon wieder hat man ein schlechtes Gewissen und grübelt darüber nach, wie es weitergehen soll.
Ihr habt ja alle recht. Aber jeder Mensch ist anders. Man hat sich einmal geschworen zusammen zu halten in guten und schlechten Tagen. Alkoholismus ist eine Krankheit. Das halte ich mir immer wieder vor Augen. Mein Mann ist mittlerweile so krank, dass er einen Umzug gar nicht mehr schafft. Er hat auch keinen Lebensmut mehr, will am liebsten sterben. Da kann ich ihn nicht alleine lassen. Ich bin immer die Starke in unserer Beziehung gewesen. Er ist schon mit Burnout und starken Depressionen mit 57 Jahren aus dem Beruf raus. Jetzt wird er 71 und es ist von Jahr zu Jahr schlimmer geworden. Was soll ich nur machen?
Habe ihm gesagt, er solle sich eine eigene Wohnung suchen. Ich würde mir auch eine kleine Wohnung suchen. Zwei kleine Wohnungen können wir uns leisten.
Daraufhin sagte er, er würde dann den Hund mitnehmen, an dem ich sehr hänge und mich ja auch kümmere, da er wg seiner Alkoholsucht kaum dazu in der Lage ist.
Das habe ich ihm auch so gesagt.
Jetzt warte ich erst mal ab, was er macht.
Ihr sprecht mir alle aus dem Herzen und ich danke euch dafür. Aktuell denke ich wirklich über eine Trennung nach. Aber es ist wirklich schwer, nach 50 Jahren den Ehemann zu verlassen. Ich habe zwar eine eigene Rente, die aber nicht reichen wird, da ich immer Teilzeit gearbeitet habe wegen der Kinder. Manchmal denke ich, dass das mein Schicksal ist.
Hallo ,
Danke für deine schnelle Antwort. Du schilderst genau mein Leben und ich bewundere es, dass du dich trennen konntest. Ich schaffe es nicht. Dazu kommt ja noch die finanzielle Seite. Eine 2. Wohnung mieten und einrichten. Wie soll das gehen? Dann bleibt nicht mehr viel übrig zum Leben. Ich fühle mich einfach machtlos😟
Hallo,
Ich bin 68 Jahre alt und seit fast 50 Jahren verheiratet. Mein Mann ist seit vielen Jahren Alkoholiker. Richtig schlimm ist es geworden, seit dem er nicht mehr arbeitet. Er trinkt heimlich lügt mich immer wieder an, war schon mehrfach in Kliniken, ist immer wieder rückfällig geworden. Ich habe immer wieder
gehofft, dass alles besser wird und wir noch ein paar schöne Jahre haben werden. War alles umsonst. Rückwirkend betrachtet sage ich heute, hätte ich ihn doch schon vor vielen Jahren verlassen. Jetzt fehlt mir der Mut. Vielleicht hat jemand das auch erlebt und kann sich mit mir austauschen?
Vielen Dank