Vielen Herzlichen Dank für eure Gedanken und Antworten.
Seit 14 Jahren ist der Alkohol und die Folgen daraus unser Dauerstreitthema. Trotzdem habe ich die Feststellung gemacht, dass wir viel an den Stellrädchen drehen können, wenn wir in Kommunikation bleiben. D.h. wenn ich viel Energie habe auch schon Kleinigkeiten anzusprechen, dann erreiche ich ihn besser, als wenn ich alles überkochen lassen und ich explodiere. Dann folgen Anschuldigungen und ich habe das Gefühl gegen eine Wand zu reden.
Sein Trinkverhalten hat sich über die Jahre, je nach Lebenssituation, von "Er trinkt jeden Tag und allein, bis er teilweise die Treppen ins Schlafzimmer nicht mehr schafft und auf dem Sofa schläft" bis hin zu "er trinkt nur in Gesellschaft, nicht bis zum Kontrollverlust und vor allem auch mal mit wochenlangen Pausen". Aktuell sind wir bei letzterem und ich wäre damit auch wirklich fein. Und trotzdem weiß ich, dass es sich wieder ändern kann und diesen Punkt kann ich nicht nocheinmal mit ihm erreichen.
Wie gehe ich damit um?