Zu allererst war ich erstaunt über mich selbst. eigentlich habe ich es nicht druch andere erfahren, sondern durch Lesen hier im forum, dass ich co bin. Bald wurde es mir aber auch von anderen Forenmitgliedern herangetragen. Das unangenehme dabei war, dass ich plötzlich merkte, dass ICH jetzt plötzlich an MIR arbeiten müsse. Ich war doch innerlich nur darauf vorbereitet mir schön alle Informationen hier zu holen, um als Retterin meinen Mann vom Alkoholismus zu befreien. Damit würde ich ihn und auch mich vom ewigen Leid befreien und obendrein als heldin dazustehen. dann hätte ich doch was geschafft, was all die Jahre unmöglich erschien. Das stellte ich mir als große Überraschung vor. Stattdessen kam ich hier rein, suchte nach meinen Patentrezepten und fand: Einen spiegel meiner selbst. Das war wie ein innerlicher schrei.
Erstmal wollte ich mich vergewissern wie weit ich schon auf der leiter der Abhängigkeit stand. Vielleicht hatte ich ja doch noch die Chance nur 'abhänggikeitsgefährdet' zu sein. Null Chance. ich war schon mittendrin.
Die anderen bestätigten das auch noch. ich schaute nach links nach rechts. Überall nur ein Kopfnicken, keine Chance auf Entfliehen. Es erinnerte mich an meinen Zahn, der gezogen werden mußte. Zu kaputt, der muß raus.
Dass ich auch die Möglichkeit habe meinen kaputten Zahn drin zu lassen und mit immer größeren schmerzen rumzulaufen sollte mir aber schon selbst überlassen sein. Was ich nicht mag, wenn jemand mich unter Druck setzt. Das klappt nicht. In seinem eigenen Tempo muß sich ein süchtiger aus seiner sucht befreien. Das habe ich für mich, aber auch dadruch wiederum für meinen Partner erkannt.
Die Tatsache, dass ich als coabhängige mir zu viel habe bieten lassen war für mich schmerzhaft. Dass ein mangelndes selbstwertgefühl dahinter steckt war für mich schmerzhaft, weil ich mich eigentlich immer als sehr starke resolute Frau hielt. Bis heute arbeite ich noch an meinem Selbstbild.
Wo ich auf widerstand stoße ist, wenn ich auf Druck oder auch Überheblichkeit hier im Forum stoße. Nicht nur bei mir, auch bei anderen. Ich brauche keine Klugscheißer, niemanden, der sich über mich stellt und über mich urteilt. Die Tatsache zu erfahren, dass ich Coabhängig bin ist genug. Was ich daraus mache ist meine Sache.
Somit habe ich auch verstanden, dass der Alkoholiker auch Alkoholiker sein darf. Er braucht sich nicht für mich ändern. Auch ich brauch mich nicht ändern für irgendjemanden- außer für mich selbst.
Was ich hier ganz gut findeist, dass es so eine Skala gibt sowohl für Alkoholiker als auch für Coabhängige. Die beste Möglichkeit ist es , wenn man es selbst entdeckt, wie sehr man sich da einordnen kann. Jeden, der heir ins Forum kommt könnte man besser auf diese skala verweisen statt von oben herab zu sagen: Du bist coabhängig. erstens könnte das eben auf widersatnd stoßen, andererseits kennt man einen menschen nicht so gut als dass man über ihn urteilen sollte. Auch dann nicht, wenn die erfahrung heir sagt dass es meistens zutrifft. Das ist meine meinung. Das hat auch für mich irgendwie mit Respekt zu tun. Klar mittlerweile merke ich auch bei anderen Neuankömmlingen schneller was Sache ist udn dass vieles wieder aufs gleiche hinaus läuft. Aber produktiver udn hilfreicher finde ich es, wenn man die Chance hat "sich selbst zu entdecken" als wie "abgestempelt zu werden".
Beiträge von Paddy
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Sind das Sachen, die Du jetzt unbedingt benötigst? Du schreibst, dass er dieses Spielchen schon seit langem mit Dir spielt. Dann lass es ihn in Zukunft alleine spielen.
Lass ihm den Schlüssel doch einfach erstmal. Der wird sich schon melden , denn er will seinen ja auch mal wieder haben- oder auch nicht. Wenn er merkt, dass er damit nicht bei Dir landet dann wird er sich schon melden. Dann nimmst Du die schlüssel wieder an Dich und gibst ihm seine. Ganz einfach. oder aber Du trickst ihn aus. Ruf ihn mitten in der Nacht an und klingel Sturm, sag ihm, dass Du mit einer freundin aus warst und Deine Schlüssel verloren hast und jetzt seine hilfe brauchst, da ER ja die Ersatzschlüssel hat.
Zieh Dich sehr schön an, wenn Du den schlüssel abholst, damit er sieht, dass Du Dich sehr wohl auch ohne ihn amüsieren kannst. Mein Exmann hat auch immer solche Machtspielchen mit mir getrieben. Zuerst habe ich ihm immer hinterher telefoniert und ihn mit sms bombadiert. Bis ich es dann durchblickt habe, was er will. aufmerksamkeit. Als ich dann nix mehr geschrieben habe und nicht mehr reagiert habe hat er aufgehört damit oder kam nach drei Tagen wieder angekrochen. Du mußt einfach die Nerven haben das durchzuhalten. Meiner hatte auch immer so wochen, wo er dem selbstmitleid verfiel und sich dann so richtig darin gesuhlt hat. Und dazu hat er isch dann auch zurück gezogen, damit er er sich schön alleine fühl tund keiner ihn lieb hat. Ist doch ein prächtiger grund zu saufen. Immer unter diesem Aspekt mußt du den Alkoholiker betrachten. irgendwann siehst du das alles nur noch als Lachnummer. Mir hat das Lesen hier im Forum sehr geholfen zu erkennen, dass dies nur ein Drücken der Coknöpfe ist.
Was soll es sonst sein, was will er schon mit deinem Schlüssel? Ganz frech könntest Du ihm auch ne sms schreiben, dass du 2 wochen weg fährst und er die blumen goeßen kann, da er ja eh die schlüssel hat. oder schreib ihm, wie sehr du gerade die Ruhe genießt und ob es ihm auch so geht. -
Ist es vielleicht eine Chance ( für ihn) dem Mann als allerletztes zu sagen, dass man sich getrennt hat, weil man dieses Leben mit dem Alkoholik bzw dessen Auswirkungen nicht mehr ausgehalten hat?
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Vielleicht baut er so seinen frust ab, weil er noch keine ausbildung hat und alles nicht so klappt. Aber so bekommt er dann erst recht nichts. geh doch mal mit ihm zu ienr suchtberatung. ist so ziemlich das einzige was du machen kannst.
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Vielleicht baut er so seinen frust ab, weil er noch keine ausbildung hat und alles nicht so klappt. Aber so bekommt er dann erst recht nichts. geh doch mal mit ihm zu ienr suchtberatung.
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Vielleicht hat dein Partner irgendwie Minderwertigkeitskomplexe udn fühlt sich in der Gruppe dann unwohl. aber zu Personen, wo er schonmal Vertruaen hat fühlt er sich groß und stark. Da kann er dann die dicke Lippe riskieren. Und noch stärker fühlt er sich, wenn er diese Person noch tiefer nach unten drückt. oft ist man nur ein Spiegel von seinem gegenüber. Menschen, die misshandelt wurden misshandeln dann wieder andere usw.- traurig.
Alkohol noch dazu macht lockerer. Nicht ohne Grund fangen viele menschen allein deshalb an zu trinken. Genauso spiegelst Du auch ihm etwas wieder. Deine eigene Abhängigkeit ihm gegenüber kann in ihm dann entprechend Wut auf sich selbst auslösen, weil er ja selber abhängig ist.
Du lebst ihm ja Schwäche vor. In dem Moment, wo du dich löst und stark wirst schwenkt das dann ins Gegenteil um. Er verunsichert, du paßt nicht mehr in sein Muster, dass er kennt. Dann kommt Panik und Angst auf. Er wird versuchen dich wieder klein zu kriegen und zu halten. Gelingt das nicht folgen Beschimpfungen, Erniedrigungen, Demütigungen, schuldzuweisungen. Gefühlschaos. letzlich lebst du ihm dann aber etwas vor, was er nicht hat oder ist. Auch wenn es zunächst mal auf Abwehr stößt könnte er Dich auf Dauer auch als Vorbild sehen, dass es doch möglich ist auszusteigen aus der Sucht. Ich denke dieses Gefühlschaos ist imemr eher als kurzzeitige Reaktion zu sehen. Nasse ALkoholiker sind unberechenbar und trocken kann alles plötzlich ganz anders aussehen. Ich denke, dass man diese ganzen spontanen gefühle auch nicht wirklich klar einordnen kann, weil in diesem betrunkenen, angetrunkenen Kopf und dann wieder im Zustand des Entzugs, oder halb angetrunken immer auch noch andere Einflüsse und wirre Gedanken udn Ideen einspielen. Im schlimmsten Zustand sehen zb nasse Alkoholiker auch mal dinge wie weiße Mäuse. Was willst du dann noch mit so jemanden reden oder verstehen? -
Hallo Pummelfee,
könntest Du nicht mit Deinem Chef sprechen, ob es irgendwie möglich ist, dass ihr so arbeiten könnt, dass ihr euch zumindest die nächsten drei Monate nicht über den weg lauft?
Vielleicht andere Schichten, andere Räume, was weiß ich.
Ansonsten drehe Dich weg, wenn er kommt. Ignoriere ihn. Unterhalte dich mit Kolleginnen, wenn er dabei ist, das wird dich ablenken. Und lass ihn nicht merken, dass es dir schlecht geht. Dir geht es wunderbar.
Lache laut und am besten schaffst du Situationen dass ER es meidet bei dir vorbeizuschauen. Mach doch mal laute Bemerkungen: "Irgendwie komische Luft hier drinnen. Riecht so, als ob Apfelsaft gegoren ist. ICh mach mal das Fenster auf. "Er wird schon wissen, dass er gemeint ist. Das wird ihn nerven und er wird dich dann schon meiden.
Sitz blos nicht mit einem wehleidigen Gesicht in der Ecke und schmachte ihm hinterher, als hättest du auf ihn gewartet. -
Liebe Pummelfee,
das ist genau richtig. lass erstmal alles sacken. Orientiere Dich langsam neu. Genau so war es bei mir auch. Im Kopf macht es klick und die Gefühle brauchen etwas länger dem auch zu folgen. Aber das wird. Ist doch so schlimm, kann doch nur noch besser werden.
Weißt Du, als ich noch tief in der Coabhängikeit steckte, hab ichs ja nciht mal bemerkt und fühlte mich auch soo stark. Mein Leid hatte ich noch nichtmal wirklich wahrgenommen als mein Lied. Ich dachte sogar es wäre sein Leid. Ich dachte ich schaffe doch alles mit links , könnte alles locker wegstecken. Ich habs ja aus Liebe gemacht....
Bis dann das böse Erwachen kam. Aber grundsätzlich war die Stärke ja da, nur falsch eingesetzt. Jetzt lerne ich wieder meine energie für mich einzusetzen. Ja wirklich , ich muß es wirklich lernen.
Pummelfee, lass dich nicht unterkriegen. Du bist auf dem richtigen weg. Auch Du kannst wieder glücklich werden. Diese üble Aktion von ihm mußte einfach nochmal sein, damit du endlich aufwachst. Das war nochmal so ein Schlag auf den Hinterkopf für dich. Hab ich auch alles durchgemacht und mich ins bodenlose geschämt und über mich selbst geärgert. Das war ne Lektion für mich selber. So erniedrigen lassen will ich mich kein weiteres Mal. Auch wir müssen fallen bevor wir wieder aufstehen können.
Aber hier bist du nicht alleine, hier brauchst du dich nicht schämen und bewahrst dein gesicht, Deinen Stolz, Deinen respekt. Denn wir haben das auch alles durchgemacht oder stecken genauso tief drin wie du. Wir sind krank wie du, süchtig wie du und das gehört eben zum erscheinungsbild UNSERER Krankheit. Aber wir können was dagegen tun. Und zwar dann, wenn wir erkannt haben wie wir selber ticken und ncith nur wie unsere Partner ticken. Hoffe noch viel von dir zu hören.
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Liebe Pummelfee,
durch meine eigenen Thread zum Thema Liebe habe ich erst einiges richtig verstanden. Es geht hier nicht um Liebe. Und ob er Dich liebt oder nicht- was würde es für eine Unterschied machen, wenn er Dich dennoch so schlecht behandelt. Behandelt man so überhaupt jemanden , den man liebt? Liebe hin, Liebe her. Stell Dir mal die Frage, ob Du so wie du behandelt wurdest von irgendeinem Menschen behandelt werden willst. Von ihm? Von einem anderen Menschen? Wie wäre es, wenn Deine Kinder, Deine Freundin, Deine Nachbarn so zu Dir wären? ih denke von keinem Menschen auf der Welt hast Du es nötig oder hast Du es verdient so behandelt zu werden. Er hat sich das Recht genommen es zu tun. Und Du hast immer und immer wieder verziehen, sogar Ausreden für ihn gefunden, in seiner Kindheit und seiner Vergangenheit rumgewühlt. (Hab ich genaus so gemacht) Du wolltest damit alles schönreden, was dir nicht gefällt. Schön reden und schön denken und schön fühlen. Denn die Realität sieht anders aus. Es ist nicht schön, und es fühlt sich auch nicht gut an . DU LEIDEST. Und Deine Kinder merken das und leiden deswegen auch. Du bist Vorbild für Deine Kinder, vergiss es nicht. versuch jetzt stark für sie zu sein.
Denn WENN er Dich liebt und nur irgendwelche Problem ihn davon abhalten oder er "nur" Machtkämpfe spielt, dann wird er eines Tages schon wieder zu Dir kommen. Denn dann wird er Dich auch vermissen. Und wenn er Dich nicht liebt dann schwelge nicht in selbstmitleid. Du kannst niemanden zur Liebe zwingen. Du willst sicher auch mit niemanden zusammen sein, der dich nicht liebt, oder? Leider ist es die harte Wahrheit, dass man neben dem nassen Alkoholiker nur noch als Handlanger existiert. Wenn Du obendrein noch meckerst bist Du einfach nur unbequem. So gings mir auch. Ich habe dann aufgehört alles für ihn zu machen. Da wurde ich schonmal merklich uninteressanter und er mußte sich ja zwangsläufig Ersatz suchen. Mutter, Freunde, was weiß ich. Ich bekam kaum mehr Beachtung. Ich hörte auch auf zu meckern. Da wurde er wieder etwas erträglicher. Wir hatten dann eigentlich nur noch alle paar Tage, eigentlich auch immer weniger S** miteinander. Darauf beschränkte isch alles. Ich hatte viel hier gelsen und wollte sehen, was passiert, wenn ich mich nicht mehr coabhängig verhalten würde. Ich fing genauso an zu jammern, dass ich es so schlecht habe und keine Zeit, nichts auf die Reihe kriege. So nahm ich ihm ständig die Luft aus den Segeln, dass ich wie bisher was für ihn tun könnte. Das hat er nie durchschaut . Mußte sich ja nun einen oder mehrere andere Doofe suchen oder mal gar selbst Hand anlegen. Da ist er schon etwas selbständiger wieder geworden. War auch so ein gewisser tiefpunkt für ihn. Aber noch nicht tief genug um aufzuhören zu tirnken. Geht ja noch. Was mir dann auch auffiel war, dass er von sich aus sich niemlas drum kümmerte wie es mir ging. Ich war doch jetzt so fleißig am Jammern. Das berührte ihn nicht die Bohne. Dann begann eine richitg üble Phase. Er war ja jetzt richtig überlastet. Ich meckerte ja nun auch nciht mehr, ignorierte sein trinken. Mir gings ein wenig besser. Aber für ihn bedeutete es auch ,d ass er ja jetzt plötzlich keine Grund, ekinen Vorwand mehr hatte zu tirnken. Worüber sollte er isch denn nun ärgern? Also fing er an Gründe zu erfinden. Mich mit Demütigungen zu provozieren usw. So wie ich es heir oft im Forum las. Ein Alkoholiker findet immer Gründe zu trinken. Notfalls trinkt er sich die Liebe weg, die Du ihm schenkst. Trinkenhat nichst mer mit Logik zu tun. Das ist die Sucht. Da hatte ichs endlich begriffen und auch. Wenn ich bleibe werde ich mehr und mehr zum Opfer der Sucht. Nicht zu seinem Opfer, sondern zum Opfer des Alkohols, genau wie er. Plötzlich wird mir klar,dass der Alkohol mich ja genauso gepackt hat wie ihn, wenn ich jetzt nicht reagiere und aussteige. Also- untergehn mit ihm oder aussteigen. Ich bin ausgestiegen und er ist geblieben. Wir haben immer noch zu tun miteinander wegen der Kinder. Aber Tag für Tag geht es mir besser, baue ich auf. Das tut so gut. Vorallem WEIL ich weiß, dass es hier nicht um Liebe geht, sondern um Spielchen der Sucht. Und die Spiel ich einfach nicht mehr mit. Denn bei den Spielchen der Sucht gibt es nichts zu gewinnen, sondern nur Verlierer.
Ich habe nicht meinen Mann verlassen, sondern den Alkohol. So seh ich das. Und ich habe mich gerettet, weil meine Kinder eine Mutter brauchen. Für mich selbst habe ich es auch kaum mehr geschafft. Das schreibe ich noch dazu, damit dir auch mal klar wird wie wenig der Süchtige an sich selbst denkt. Dabei ist es egal ob Alkohol oder coabhängig.
Auch Deine Kinder könnten Dir den Vorwurf machen, dass Du sie nicht liebst und nur an Dich denkst. Denn Du mutest ihnen ganz schön viel zu mit einem Alkoholiker so in der Form zusammen zu leben. Doch es gibt noch nen Unterschied dabei: Du fühlst noch und Du leidest. aber der Alkoholiker betäubt seine Gefühle. Das macht ihn so stark, so skrupellos, so kalt, so egoistisch....Alkohol verändert das Wesen eines Menschen. -
Liebe Debby, ich würde dir auch raten erstmal so weit du kannst die ruhe zu bewahren und dich zurück zu ziehen von ihm um wieder einen klaren kopf zu kriegen. Und ann iwe schon gesagt zu einem rechtsanwalt, so dass er es ncith mitkriegt. damit für dich alles vorbereitet ist und du nicht total abgefertigt wirst. Nicht dass du mit einer anderen Frau betrogen wirst udn dann auch noch material voll abservierd wirst. so wie ich es versatnden habe seid ihr verheiratet , aber das haus war seines, was er gekauft hatte und du hast ihm geholfen die raten weiter zu bezahlen indem du z ihm gezogen bist. Jetzt könnte er die auch nicht alleine zahlen, oder? irgendwie sieht es so aus, als ob ihm das haus garnicht so wichtig ist, vielleicht will er es gar loswerden, weil er sich damit zu sehr gebunden, unfrei fühlt. Denn es sieht ja so aus, als ob er vor dir schon schwierigkeiten hatte das haus zu halten. dann hatte er sich ja um keine lösung gekümmert. Und wenn er jetzt schon all sein geld abhebt und die raten dann nicht bezahlt werden läßt er es offensichtlich drauf ankommen.irgendwann macht de bank das vielleicht nicht mehr mit und das haus wird verpfändet. Dann wird all dein geld futsch sein. wenn er dich absichtlich irgendwie in einen berg schulden reinreißen will dann pss gut auf, dass du gut vorsorgst. Du kannst genauso den spiess umdrehen. Denn auch ER muss für deine schulden aufkommen. du kannst also jetzt selber noch einen kredit aufnehmen und/oder sachen kaufen auf raten udn zwar für dich. wenn es dann zur trennung kommt dann hast du zumindest noch das. das würde ja zu den gemeinsamen sachen zählen. dann legst du dir das geld zurück. Irgendwie klingt das mit dem geld abheben so, als wenn er keine verantwortung mehr für dich übernehmen will. Hat es irgendwas mit deinen kindern zu tun? hatte er streit mit denen? An deiner stelle würde ich auch keine rechungen mehr bezahlen und auch nicht ausziehen. dann ist ER ja im zugzwang. Er kann dich ja auch nicht so einfach raussetzen. Daher ist es echt am besten, wenn du ein eigenens konto hast und dorthin dein geld überwiesen läßt. bring dein eigenes Geld erstmal in Sicherheit. Ein Alkoholiker kann so schnell schulden machen. Man, er hat dich eh schon so gedemütigt. ich hoffe, du findest kraft das alles zu durchstehen. Ich weiß, Du machst jetzt schlimmes durch. Aber gehe nich von einem normalen Menschen aus mit dem du vernünftig reden kannst. Nasse Alkoholiker sind bekloppt im Kopp und werden es immer schlimmer. Allein, dass du und deine Tochter für seine depressionen verantwortlich gemacht werden und er sie damit auch noch rausekelt. Ich würde nur noch mein essen kaufen und zwar das billigste und alles andere von ihm mitbenutzen. Glaubst du etwa er merkt das? Trink schön seine milch und füll sie mit wasser auf.
Und auf sein Brot machste nach zwei tage grüne Punkte mit Lebensmittelfarbe und fragst ob du das wegschmeißen sollst.
Ich glaube der Typ hat sie nicht mehr alle.
Achso, Alkoholiker versuchen auch mehr und mehr den Partner zu demütigen und klein zu halten, hörig usw. Dadruch fühlensie sich anscheinend noch ein bißchen cool und mächtig. Versuche möglichst Stärke zu zeigen. kennt er deine wunden Punkte dann wird er da imemr tiefer reinbohren. Also spiel sein Affentheater einfach mit, aber sei di klügere dabei. Mein Mann hat auch versucht alle Register bei mir zu ziehen. Zunächst bin ich ständig drauf reingefallen. Aber am schluß hat er isch ins eigene Fleisch geschnitten. Schon alleine, wenn ihr getrennt im Haus wohnt und DU Dir nette Freundinnen einlädst und er sieht wie du Spaß mit ihnen hast wird er sich schon ärgern. Mach en schöne Mitbringparty ( essen) und grille mit leckeren Salaten, wo er nix abkriegt. Und alssdas ganze HAus danch riechen und die Bude krachen. -
Irgendwie kann ich es mir jetzt nicht vorstellen, was das konkret bedeuten könnte sein Co-Verhalten zu kontollieren.
Der nasse Alkoholiker will versuchen wieder so zu trinken, dass er auch nach belieben aufhören kann, zum Beispiel nach dem zweiten Glas. So wie ein nichtsüchtiger Gelegenheitstrinker. Er verfällt allerding immer wieder ins Maßlose, muß seine Pegel erreichen.
Beim Coabhängigen drehen sich die Gedanken mehr und mehr oder nur noch um den abhängiegn Partner und alles Handeln dient nur dazu das trinken aufrecht zu erhalten bzw ihm eine Grundlage zu ermöglichen, damit es ihm nicht schlecht dabei geht. Dabei vernachlässigt man sich selbst und nimmt noch dazu Demütigungen hin usw. Wenn man dieses verhalten nun beginnt bewußt zu kontrollieren würde sich tatsächlich alles wieder auf einen normalen Level einpendeln. besonders wenn man sich mit seienm bisherigen verhaltenbefaßt hat und nun anfängt im grunde ja tatsächlich sich zu kontrollieren und in frage zu stllen dann ist man doch eigentlich auf dem besten Weg. Vielleicht hilft udn unterstütz dann noch eine Therapei, warum man eigentlich so selbstlos geworden ist. Denn im Grunde hat es ja nciht wirklich was damit zu tun, ob der Paertner trinkt oder nicht. Coabhängigkeit kann man doch auch an anderen Menschen, besonders hilfebedürftigen Menschen ausleben. Die sind dann eben ein gefundenes Fressen. Ich meine, um seine Coabhängikeit zu überwinden muß man sein verhalten sogar anfangen zu kontrollieren. Das ist doch irgendwie der Weg daraus. Mehr noch als die Trennung an sich. Wenn ich nämlich alleine lebe kann ich mir auch prima ein vormachen, denn da gibts ja keinen zu bemuttern. Habe ich aber meine Partner ummich herum könnte ich mich viel besser überprüfen,ob ich wirklich nciht mehr auf die Koknöpfe hereinfalle. Man sagt ja , dass ein nasser Alkoholiker immer abhängig bleibt. Aber der Coabhängige hat doch schon die Möglichkeit sein Verhalten umzulernen, Denke ich. Wovor sollte er sich denn sonst in Zukunft schützen? Was wäre das Ziel? -
Diese Vorstellung sich die Fallen der Sucht mal anzuschauen, um den Teufelskreis zu druchbrechen finde ich eine gute Idee. Wenn man einfach nur geht und denkt, dass dann alles besser ist, der hat zwar nen großen Schritt getan, aber das sit noch nciht alles und man läuft gefahr wieder ins gleiche Fettnäpfchen zu treten, notfalls mit anderem Partner.
Meine Falle, wo ich immer wieder drauf anspringe ist Bestätigung. mein Mann hat immer das Spiel: Zuckerbrot und Peitsche gespielt. Er hat es irgendwie intuitiv gewußt, dass er mich gefühlsmäßig im Griff hat, dass ich ihn nie verlassen würde, egal was er tut und er somit freie Hand hatte zu tun und zu lassen was er wollte. Daruf hat er isch nicht nur verlassen , sondern hat da auch voll seine Grenzen ausgetestet. Ich glaube jede seiner Taten war so, als ob er ein Stück Land dazu erobert hat und er fühlte sich so mächtig und entwickelte auch so eine Art Arroganz mir gegenüber. Ich hatte ihn schon mehrmals rausgesetzt. Er würde aber nie von alleine wiederkommen und ich habe mir damit immer ein Eigentor geschossen. Diese Nervenstärke von ihm war immer sein Vorteil. Er kannte meien Schwächen zu genau. und wenn ich dann so richtig gelitten habe , so nch drei wochen und wieder angekrochen kam, dann wußte er genau, wie er mich wieder erweichen konnte. Immer diese zeremonien des vertragens und Hoffnungmacherei. aber gleichzeitig auch die Forderungen, die nur dazu dienten, dass er wieder freie Fahrt hatte. Sprang ich mal nciht drauf an, dauerte es mal zu lange bis ich wieder angekrochen kam setzte er immer wieder ein drauf. Es folgten Demütigungen, damit ich mich schlecht fühlte und klein fühlte. Er machte ien auf beleidigt und meldete sich dann von selbst Wochenlang nicht, damit ich ihm hinterherlief. Dabei ging er dann auch nicht mal ans Telefon. Alles irgendwie Strategie, wie ien Machtkampf, bei dem es etwas zu gewinnen gab.
Das ganze Zusammenleben wurde so anstrengend. Aber man muß sich auch vom Kopf her mit diesen "Suchtfallen" wirklich beschäftigen und sie durchblicken. -
Hmm, gute Frage.
Das stimmt einerseits, dass man es immer wieder versucht, "in Maßen" zu halten. Zum beispiel , indem man Kompromisse eingeht. Bitte trinke nur am wochenende. Bitte trinke nur ein paar Bier. Jeden Tag nicht mehr als zwei. Trink wenigstens nicht zuhause. Das sind Versuche, dass man das Elend in Grenzen hält, die eigentlich längst druchbrochen sind. Dann folgen die Eigenversuche das Elend in grenzen zu halten. Ich habe erkannt,d ass ich Co bin und versuche das nun auf ein Minimum zu begrenzen. Ich ziehe zwar nciht aus. Aber ich wasche nur noch emien Wäsche, erledige seinen Karm nich tmehr, nur noch was mich auch betrifft oder agnz wichitg ist usw. Das ist ein Verusch wieder kontolliert zu handeln und nicht der Sucht zu dienen. So zu sein, wie es normale auch täten. Ich kauf eihm keine Alkohol, aber ich helfe ihm beim bewerbungsschrieben, weild as würde ich auch tun, wenne r nciht süchtig wäre. Das würde ja auch wirklich sehr gut sein, WENN der PArtner nciht süchtig WÄRE. Dieses Herunterschrauebn des Coabhängigenverhalten führt ncicht zu einer ruhigen harmonischen Beziehung , soddern zu Streit, Vorwürfen, schuldzuweisungen. Denn die Dinge, die ich nicht tue bleiben liegen und führen zu Problemen. Ganz krass gehsen kann ich nicht in einem Haus mit einem Alkoholiker leben, der all sein Geld versoffen hat und Schulden hat , Auch aus seiner Sucht heraus meinem Geld an die Wäsche will, und ich sitze da mit vollem Portemonaie udn leiste mir mein schönes Leben, wie ich es mir vorstelle. Das ist nur ein Beispeil. Ich werde als Coabhängige immer draufzahlen, mehr geben müssen, wenn ich mich nicht zurück ziehe. Solange der Partner noch arbeitet und man finanziell auch noch von ihm abhängig ist, ist es natürlich schwer. Da sitzt man ganz schön in der Falle, wenn man seinem Partner den Rücken decken muß, um nicht selber bei drauf zu gehen.
Kontrolliertes Co-Dasein, oder Co in Maßen, das funktioniert in der Tat auch nicht, zumindest nicht lange.
Und simmt. Der Partner entwickelt dann neue Strategien, um einen wieder dahin zugewinnen, wo man vorher war, indem er die Coknöpfe drückt oder wie Frozen tears es beschreibt die Cofallen aufstellt. Selbst wenn man sich trennt ist es ja noch nicht vorbei. Aber Grenzen sind gesetzt. -
Oh man, ich habe das Gefühl, das ich diese ganze Geschcihte selbst erlebt habe. Diesen ganzen Wahnsinn.
Fängt man an aufzuwachen und aus seiner Rolle als Mutter Theresa auszusteigen da legen sie sich erstmal ein schutzschild zu. Co2 - um blos nicht allein da zu stehen. CO2 wird erstmal schön an der Nase herum geführt und dient ja auch in erster Linie dazu Anerkennung zu gewinnen.
Die Wäsche kann ja noch später gewaschen und gebügelt werden. Das wird erst noch einmal bei CO 1 versucht.
CO 1 ist aufmüpfig geworden, da machen wir ihr mal nen ordentlichen Schrecken. Die soll noch lange an mich denken. Drohungen, Demütigungen, provokation, Verdrehung von tatsachen ( wer ist denn bitteschön hier verrückt und braucht nen Psychiater?) - und ganz oben drauf noch ne neue freundin. Also, wenn das nicht die perfekte Methode ist seine beziehung zu pflegen. Liebe muß man gießen wie eine Blume, jeden Tag aufs Neue. Und ne Coabhängige geht doch so richtig ab, wenn man noch ein drauf gibt, oder? So viel haben se dann doch schon gelernt.
Aber irgendwie kann man dem doch nur dankbar sein. gehst denn noch schlimmer? also wenn da die allerletzte Coabhängige nicht wach wird und ihren Tiefpunkt nicht erreicht und aussteigt aus dem sinkenden Boot dann weiß ich auch nicht. Also bei mir wars wie gesagt sehr ähnlich und hat mich letztlich auch dazu gebracht meinen Mann einfach sitzen zu lassen. Wenn ich das nicht gemacht hätte hätte ich mich selbst einliefern müssen.
Er hat wirklich alle register gezogen. Ich weiß nicht, was da in einem Alkoholikerhirn noch vor sich geht zu denken, dass man dann zu ihm zurück kehren würde/ könnte/ möchte? Das ist schon irgendwie zwanghaft, naja, krank eben, psycho.
Und Du? was tust Du nun für Dich? was lerst Du nun daraus? -
Hallo Phexein,
irgendwie klingt das für mich nach --- nix.
Es riecht danach, als ob er sich das alles ausgedacht hat , um dich ruhig zu stellen. Macht er denn ne Therapie oder ist mit Therapeutin eine Suchtberaterin gemeint?
Auch die Methode des Runterdosierens bis zum nächsten Termin Mitte November klingt eher nach einem selbstversuch das Trinken etwas zu reduzieren. Und dazu hat er sich eben nen Monat zeit gegeben.
Zur Belohung seiner Kreativität sollst du ihn nun täglich anrufen. Könnte er sonst vielleicht rückfällig werden, wenn er Dich vermisst?
Oder handelt es sich vielleicht um eine ganz neue Methode von der wir hier einfach noch nix gehört haben????
Nunja, wenn seine methode erfolgreich ist wirst Du es ja sehen in ein paar wochen. Und wenn nicht, muß er wohl noch weiter runterdosieren. -
Ich freue mich auch über alle eure Beiträge. Auch ich lese mir diesen thread immer wieder aufs neue durch und entdecke mehr und mehr dinge, die ich vorher überlesen hatte oder auch noch nicht so verinnerlicht.
Ich denke, dies ist auch ein thread, den wir uns gemeinsam erarbeitet haben. Das finde ich sher schön und sehr hilfreich, weil aus dem einen Erkenntnis iweder ein anderes Neues folgte. Vielen Dank, ich würde mich freuen, wenn hier noch viele weitere schreiben. -
Liebe Solveijg,
genau was Du schreibst habe ich auch am anfang der Trinkerei noch über meinen Mann schrieben können. Ja, da waren diese gefühle von Liebe noch da und ich kann sagen, ich habe aus Liebe gehandelt. ich wollte für ihn da sein, ihm helfen, nicht nur aus dem grunde, weil ich vielleiht abhänig von ihm bin oder allein nicht klar komme.
Ich komme eigentlich sehr gut alleine klar.
Doch dann im Laufe der Zeit hat der Alkohol immer und immer mehr von ihm in Anspruch genommen, ihn verändert. Es gab immer weniger diese schönen Momente wie zu Anfang oder Mitte der Beziehung. Es wurde einfach permanent, wenn auch schleichend, weniger. Irgendwann kam der Moment, dass ich meinte, die negativen Seiten überwiegen. Und ab da gings immer wieter bergab. Das Fünkchen Hoffung an dem ich klebte wurd eimemr kleiner.
irgendwann nütze das schön reden auch nichts mehr.
Und er verteidigt ja seinen Alkoholgenuß bis aufs letzte. Manchmal, um mich zu beruhigen, vielelicht weil er doch mal sah, wie sehr es mich quälte, sagte er dann, dass er auch schon mal drüber nachgedacht hatte. Manchmal arteten solche Gespräche dann auch gerade in derartige Selbstmitleidszeremonien aus, wo er sich dann selber so leid tat, dass er süchtig ist, dass er dann ruhigen Gewissens wieder trinken konnte- denn er ist ja der Sucht verfallen, der Arme. Wie man es dreht oder wendet- es endet immer in der sucht.
Ab da an starteten überhaupt bei mir Gedanken über die Liebe, den Sinn der beziehung. Mir selber einzugestehen, dass ich diesen Mann, den ich doch so sehr liebe, garnicht mehr so sehr liebe ist doch irgendwie paradox.
Ich habe es doch gefühlt, das waren doch keine Sinnestäuschungen und habe ich mir denn umsonst die ganze zeit den A**** für ihn aufgerissen? Solche Fragen quälten mich. Warum muß Liebe weh tun? Muß Liebe weh tun? Ist das überhaupt Liebe? Auf jeden Fall habe ich mich für eins entschieden: Es sind sehr starke gefühle in mir.
Es besteht aus irgendeinem grunde eine starke bindung an ihn. Da war meine logische Folgerung immer. Dann muß das Liebe sein. Witzig, ne?
Dass diese Bindung auch eine Abhängigkeit sein kann oder zu dem wurde war mir erst nicht klar, nicht einmal bekannt, dass es so sein könnte.
Dass diese gefühle und auch verbundenen Gedanken des : ich will dich, ich brauch dich, ich kann nicht ohne dich, ich will dich nciht aufgeben, du bist mein Mann, mein traum, mit dir will ich druch dick und dünn gehen, bis dass der Tod uns scheidet... eigentlich auch nichts mit Liebe zu tun haben war mir auch nicht so klar. Anerzogene Werte, Moralvorstellungen und unterschriebene Heiratsverträge, die mich ein Leben lang verurteilen sollten, dass ich leide? Dass ich mich verausgabe und nichts wieder zurück erhalte? Das fühlte sich plötzlich nicht mehr nach Liebe und auch garnicht mehr logisch an. Es hat etwas in mir in Gang gesetzt, was an dieser Liebe Zweifeln ließ. Und dann kam plötzlich der Gedanke von Beziehung. Lassen wir die Liebe doch einfach mal beiseite. Doch wie sieht die Beziehung, die Ehe, die Partnerschaft aus. Ist es überhaupt eine? Ein völlig neuer Ansatzpunkt, der mir auch alle Argumente entzog, dass ich doch aus Liebe handeln würde. Denn aus Liebe heraus sollte ich ihn einfach sein lassen, w as er ist und tun lassen was er tut. Ihn so lieben wie er war. Kann ich das? Ganz ehrlich? Tu ich es auch? Ich lasse dich jetzt gehen, weil du so bist und auch so sein möchtest wie du eben bist und aber in Folge dessen unser Leben nicht mehr zusammen paßt. Ich will mich nicht verbiegen udn ich will auch nicht dass du dich für mich verbiegst. Das zu sagen ist verdammt schwer. Und das auch zu fühlen, was man( ich) da sagt... ich habe es erstmal in die Tat umgesetzt und mich getrennt. Aber es kam vom Verstand, vom hier lesen. Meine gefühle dazu sind noch immer halbherzig. aber ich hoffe, dass sich die Gefühle auch bald an den Verstand anpassen.
mein Verstand sagt mir auf jeden Fall, dass es die richtige Entscheidung war. -
Hallo Emma,
von diesen Resonanzgesetzen habe ich in der Tat noch neir etwas gehört. Wie funktioniert sowas und wie kann ich das für mich nutzen um mich besser zu fühlen?
Was bedeutet Hohe Schwingungen, wie kann ich die überhaupt wahrnehmen, hat das was mit Musik oder Tönen zu tun?
Funktioniert das so, dass wenn ich wütend bin, ich diese Schwingungen aussende und mein Mann das dann empfängt und daher schonmal garnciht zur versprochenen verabredung kommt? Klingt für mich etwas unheimlich irgendwie. Kannst Du mir das etwas erklären, wie ich das besser verstehen kann?@ hartmut,
ja, genau das ist für mich auch beängstigend, dass ich ja schon so lange angemeldet bin, an mir arbeite, versuche mein Leben in den Griff zu kriegen. ich habe die guten ratschläge angenommen und bin mit meinen Kindern ausgezogen. dadurch habe ich schon einen gewissen emotionalen Abstand gewonnen und auch die Erwartung, dass er nicht mehr trinkt habe ich nicht mehr.
Also, vielelicht habe ich das auch etwas mißverständlich ausgedrückt. Die rosarote Seifenblase bestand, wie bei allen hier. Ich habe mir das Leben schön geredet und war voller Hoffnung. Dann bin ich ausgezogen.
Alles ist mir jetzt egal was mit ihm passiert. ich wünsche mir nur noch, dass wir irgendwie auf den grünen Zweig kommen etwas vernünftiges mit unseren Kindern zu regeln. geht aber auch irgendwie nicht. Wenn ich etwas rückgängig machen könnte, dann die tatsache, dass er in mein Leben getreten ist. aber das geht auch nicht.
Warum bin ich nur so wütend? auf wen, auf ihn auf mich selbst? auf das was ich verpasst ahbe während ich mich mit ihm herumgeplagt habe? ich weiß es im Moment selber nicht und weiß nicht mit meienr Wut umzugehen. Ich bin wütend, dass der Alkohol so viel Macht hat und mein Leben so sehr bestimmt hat. Nun habe ich dem gnazen den Rücken gekehrt, doch ein kleines bißchen enttäuschung kann mich schon zum Umsturz bringen.
Ansonsten hat sich mein Leben doch schon sehr geändert , ich unternehme viel und habe Spaß mit meinen Kindern.
Belüge ich mich etwa selbst? Normalerweise sollte er doch jetzt keine Angriffsfläche mehr haben.
Den Zusammenhang zwischen Wut und Angst sehe ich auch im Moment nicht.
Was kann ich noch für mich tun, als das was ich mir/ uns jetzt erarbeitet habe? -
Das ist erschütternd, was Du schreibst. Dass Du soagr in jungen Jahren schon so mißhandelt wurdest ist schon noch um einiges heftiger als beispielsweise der Fall bei mir, dass ich einen Ehemann habe , der Alkoholiker ist. Er hat mir auch Leid angetan, mich belogen, betrogen, Grenzen überschritten. Er tut es noch. Dennoch ist es für mich nochmal ne Nummer härter zu lesen, was Du druchmachst und druchgemacht hast.
Was ist mit Deinen Eltern, hast Du ein gutes verhältnis zu ihnen?
Eines haben wir alle hier wohl gemeinsam: Wir fühlen uns unverstanden von Nichtbetroffenen , sog. Normalen.
Das sit, denke ich , ein Phänomen, dass dem lkoholiker gleicht, der nicht zugeben will, dass er süchtig ist. Denn: Ein normaler mensch würde sich auf solch eine Beziehung nicht einlassen, schon viel eher die Notbremse ziehen. So sind wir als Coabhängige eben begleitet von dieser Scham, dass wir ja wissen udn spüren, dass es schlecht für uns ist, wir leiden, aber wir aus irgendeinem Grunde nciht fähig sind eine kaputte ungesunde beziehung aufzulösen. nicht nur das. Wir glauben ja auch noch dazu, zu fühlen, dass wir diesen Mann lieben. So besagt es ja auch der Titel zu Deinem thread. Und sehr hilfreich wäre für Dich auch mal meien Thread zu lesen. Die Liebe, die uns so sehr zusammenhält. Vielelicht geht dir ja auch ein Licht auf. Mir selbst hat es ungeheuer geholfen zu lesen, was alle hier im Forum zu diesem Thema zusammengetragen haben . Und am liebsten würd eich ihn mir jeden Tag aufs neue durchlesen. Was ich auch oft tue.
Es gibt kaum mehr etwas dazu zu sagen. Und ich würde mich freuen, wenn du auch mal deien Position da beschreibst.
Alles Gute und sehr viel Kraft wünsche ich dir erstmal.. -
Die rosarote Seifenblase zerplatzt so langsam und übrig bleibt nur die Wut.
Und die Erkenntnis, dass er uns ( mich und meine Kinder) so nicht verdient. Ich bin es satt, immer etwas für ihn schön zu reden, auch den Kindern gegenüberf und mir selbst gegenüber. mileid für ihn. für ihn , für ihn, für ihn. und wo bleiben wir?
ich hatte es bisher garnicht so bemerkt. aber heute fühle ich dass ich voller wut stecke.