Beiträge von Paddy

    Hallo Mathias,
    hab mir das mal im Internet druchgelesen mit Korsakowsyndrom. Das passt schon ungefähr.
    Hatte auch schonmal eine persönlichkeitsspaltung vermutet, die aus der Kindheit herrührt, da er mir mal von einem ganz schlimmen erlebnis geschildert hatte aus seiner Kindheit, die ihm ein Jahr Schule gekostet hat und an die er sich auch nur noch bruchteilehaft erinnern kann.
    Er ist kein Mensch, der von sich uas eine Therapie machen würde oder überhaupt einsoeht, dass er das nötig hat. In seine Augen sind solche Leute verrückt und da ist nicht auf gleichem Niveau. Das sehe ich ganz anders.
    Er hätte es mehr als nötig.
    Aber wir sind getrennt, er muß allein klar kommen.
    Soll irgendeine andere Personen, meinetwgen sein neue freundin sich drum kümmern, falls er eine hat.
    Für mich ist jetzt wichtig: Was und in welcher art und weise können wir jetzt noch auf friedlicher ebene kommunizieren.
    Es bleiben uns nur noch wenige berührungspunkte.
    Ein wenig Organisation für die Kinder. ich dachte, das müßte doch zu schaffen sein. Ansonsten hat er doch jetzt seine Freiehit. Ich verlange nur kurze Momente der Nüchtern heit um ein paar Sätze sinniges auszutauschen. Aber selbst da stößt er schon an seine grenzen. Und ich auch.
    ich spüre eine wahnsinnige Wut in mir. Warum eigentlich?
    Ich telefoniere mit ihm, mache einen termin. Ein Termin am nächsten tag ist unmöglich, das weiß ich. Soweit reicht sein Palnungsvermögen nicht. Aber innerhalb der nächsten zwei Stunden solllte es schon klappen. Er meldet sich nicht.
    Seine Fußballspiele im TV hat er aber verinnerlicht. Da kennt er alle Zeiten. Wie kann das angehen, dass ihm seine Kinder so unwichitg sind? Und wenne r keine Lust drauf hat könnte er es mir doch auch einfach sagen. Dann machen die sich keine Hoffnung und ich spare mir auch den weg. Wäre es andersrum und ich würde sagen,d ass er seine Kinder nciht sehen darf dann würde er ausflippen. Ich bin so wütend, weil ich das so persönlich auf mich beziehe. ich denke, er spielt da eine Art Machtspiel mit mir. Will nur kommen und sich melden, wenn es IHM passt. So als ob ich sein Besitz bin.
    jedenfalls denke ich, dass er das absichtlich, also bei vollem Bewußtsein macht. Dann weiß ich auf der anderen Seite, dass er aber auch tatsächlich solche Aussetzer hat. Mache ich das gleiche mit ihm und melde mich einfach nciht, obwohl wir verarbredet sind ist er totbeleidigt. Wochenlang. Wüßte ich, dass das ungewollt und 100% krankheitsbedingt ist würde es mir besser gehen. Aber auch , wenn er es macht um mich zu ärgern ist es ja irgendwie dann auch ne Macke von ihm. Ich frage mich gerade, warum nur es soooo wütend macht obwohl ich es doch schon so toll geschafft habe mich zu trennen und mein Leben zu leben.
    Und ist das nicht auch gerade einer der wichtigsten Gründe, weshalb ich mich getrennt habe. Eben weil auch mit ihm keine Planung, keine Kommunikation mehr möglich ist.
    ich weiß doch eigentlich, dass es so ist. Ist es noch das klitzekleine Häufchen Hoffnung, dass er sich doch mindestens 1 mal in der Woche " seienr Familie zu Liebe" zusammenreißt und mal das einhält was er verspricht.
    Ichh abe das gefühl, dass ich druch den auszug meine Ansprüche an ihn doch nahezu auf Null runtergedreht habe.
    Die Hoffnung, diese restlichen 1% zu erfüllen sind wahrscheinlich soooo groß, dass ich jetzt mit dieser enttäuschung nciht klar komme. Das bißchen Nüchternheit, was vielelicht noch vorhanden ist, ist scheinbar nicht planbar. Zumindest habe ich da keinen Einfluß drauf. Die Vorstellung, dass es nur noch so geht, dass ich sage: Komm irgendwann, aber komm nüchtern, wenn du deine Kinder sehen willst würde ihm wahrcheinlich besser passen. aber dann müßten WIR uns nach IHM richten. Das will ich nicht. Und wenn er es nicht schafft wenigstens mal ne Stunde in der Woche nüchtern zu bleiben um seine Kinder zu sehen dann fühle ich mich wertlos. Auch im namen meine Kinder schäme ich mich dann irgendwie. Obwohl er es selbst zu verantworten hat. Bin ich jetzt so wütend, weil ich merke, dass ein Kontaktabbruch 99% nicht reicht. Muß es 100% sein? diese 1% scheinen immer noch genug angriffsfläche zu bieten für das was wir ja vorher bereits jahrelang durchspielt haben. ER soll sich doch gefälligst bemühen, wenn er was will. Dass er nicht einmal ein Fünkchen tut, tut noch mehr weh als vorher. Ich hoffe , dass ich mit dem gedanken leben kann, dass das alles das erscheinungsbild seiner krankheit ist und mit uns nix zu tun hat. dass meine wut, meine enttäuschung dann verschwinden. warum mache ich mich nur so davon abhängig ob er nass oder trocken so ein ar******* ist? wäre er nüchtern könte ich ihn dafür hassen. ist es die krankheit würde ich ihn dafür bemitleiden können/ drüfen und meine coknöpfe würden wieder auf vollen touren laufen. darüber hinaus wäre ich aber berhuigt, denn es hat dann ja nich unbedingt was mit mir/ uns zu tun und hätte dann wieder ein wenig Hodffung auf veränderung und heile welt, happy end. Und ist er in nüchternem zustand so Sch**** könnte ich es auf mich beziehen, mich selbst bemitleiden, bei mir die schuld suchen.

    Hallo Dorothea,
    zu Anfang habe ich auch mal kurz so gedacht und meinte, er verarscht mich. Aber bei den Sachen, die er dann nicht mehr weiß handelt es sich nicht vorwiegend um Dinge, die er für mich oder jemanden tun soll oder ähnliches. Nein, er vergißt zum Beispiel während ich ihm helfe etwas für IHN zu tun ( als Beispiel sage ich jetzt mal ich tippe ihm eine Bewerbung und er soll mir gerade noch sagen , wo er wann gearbeitet hat) urplötzlich, was wir da überhaupt tun, dass es um seine Sachen geht und wird plötzlich ganz hektisch, weil er irgendeinen anderen termin hätte. ich schaue verwundert, weil ER mich ja drum gebeten hat ewtas für ihn zu tun und plötzlich soll er keine Zeit mehr haben? Ähnliches als wir mal zusammen ein Möbelstück für ihn abgeholt haben, dass ihm eine Frau für die Wohnung geschenkt hat. Die Frau kam etwas spät, aber der Mann von ihr war schon da, der aber nciht so bescheid wußte.. Es war auch früh morgens, nicht seine zeit. aber man muß sich ja nach den Leuten richten. Er steht sonst nieeeeemals so früh auf. Plötzlich bekam er voll den Anfall und meinte, er habe einen Termin mit einem Freund. Er wollte sofort los. Er wußte nicht mehr was wir da eigentlich machen und dass es für IHN ist. Da kommt man sich doch erstmal doppelt vera**** vor?
    Und im nächsten Moment denkt man: Tickt der noch richtig?
    Wenns um meine Sachen geht- die organisiere ich mittlerweile echt alleine. Denn diese beschriebenen "Aussetzer" sind mir zu riskant. Zählt sowas zu Entzugserscheinungen?

    Man kann ja auch nicht alles nur auf den Alkohol schieben.
    Darum nochmal ne Frage. Wenn ich nun manchmal einen Unterhaltung/ Diskussion mit meinem Mann hatte und in dem Glauben war, dass er das alles unter 'normalen' Umständen mitgekriegt hat udn beantwortet hat dann kommt es dennoch vor, dass er am nächsten Tag behauptet, dass er von nichts weiß. Manchmal sogar den nächsten Moment.
    Könnte das noch ne andere zusätzliche Krankheit sein oder gehört das auch zum Alkohol?
    Einige Male habe ich schon gedacht, dass er vielleicht zwei Persönlichkeiten in sich trägt. Also, nicht nur Launen durch den ALkohol, das kommt noch dazu. Er verhält sich zwischenzeitlich als ob er mich nicht kennt. manchmal länger, manchmal nur für kurze Momente und ist dann wiedervoll da.
    Wenn er richtig betrunken ist ist es klar, dass er sich an nichts mehr erinnert. Aber kann jemand tagsüber wirken, als ob er halbwegs nüchtern ist und doch so besoffen sein, dass er nichts mehr danach weiß?
    Kann Alkohol Personen spalten?
    Mir wird das langsam regelrecht unheimlich.
    Manchmal könnte man denken, dass er nicht betrunken sondern 'verrückt' ist. Ich weiß, dass Alkohol auch das Gehirn schädigt. Könnte das schon ein Anzeichen sein?

    Vielleicht kann mir jemand aus Erfahrung etwas dazu sagen:
    Mein Mann ist nasser Alkoholiker und raucht dazu noch Marihuana.

    Oftmals liest man, dass man beispielsweise zu Gesprächen einen nüchternen Moment nutzen soll. Was mir nicht klar ist, wann solch ein Moment da ist.

    Er trinkt in der Regel bis spät in die Nacht, mal mehr mal weniger, aber schon regelmäßig. besonders wenn es zu einer sehr durchzechten Nacht kam, aber auch sonst ist er morgens - wenn er noch garnichts getrunken hat - am problematischsten. Dann ist er kaum vernünftig ansprechbar , hoch gereizt. Sind das Entzugserscheinungen oder Nachwirkungen?

    Im Laufe des Tages nimmt er dann wohl kleine Dosen schonmal zu sich, so genau bekomme ich es nicht mit. jedenfalls macht er dann auf mich zunächst einmal einen vernünftigen Eindruck, man kann was mit ihm anfangen, reden usw. Er wirkt, wenn man seine Problematik nicht kennt zu dieser zeit normal. aber ich weiß, er ist in diesem Zusatnd nicht nüchtern, er hat bereits konsumiert.
    Später nachmittags wird er immer nervöser und gibt immer vor Termine zu haben. Saufdruck???
    Bleibt er dennoch zuhause schafft er es meist nicht ohne Alkohol. Dann trinkt er "scheinbar gemütlic"h eine Flasche Wein, ganz offen.
    Diese Flasche reicht aber nicht und dann komischerweise heimlich folgt noch ein zuvor oder nebenbei besorgter Flachmann, der dann versteckt wird, während die leere Weinflasche auf dem normalen Glasmüll landet.
    Dummerweise versuchte er die Flachmänner immer im Plastikmüll zu entsorgen, wo sie dann noch mehr auffielen.
    Wenn er dann also sein gesisses Alkohollevel erreicht hatte fing er auch dementsprechend an wirres, dummes Zeug zu reden. Urplötzlich. gerad e waren wir in einer wichtige Diskussion. 5 Minuten später drehte er alle tatsachen um und beschuldigt mich für sonstwas. Naja, hier ja bekannte Verhaltensmuster.
    Meine Frage: Ist ein nasser Alkoholiker überhaupt irgendwann mal nüchtern. ist dann als nüchtern zu bezeichnen, wenn er morgens schon einen leichten pegel hat, wegen der Alkoholtoleranz?
    Also ist es so, dass sich der Zustand Normal und zurechnungsfähig verschiebt?
    Hin und wieder müssen ja mal Dinge besprochen werden. Wir haben ja gemeinsame kinder. Und kann man dem Partner überhaupt während dieser zeit Kinder alleine anvertrauen. Das gilt ja nicht nur für meine kinder, sondern eben auch für alle anderen Süchtigen, die Kinder betreuen.
    Kennt sich jemadn aus mit dem Zustandsveränderungen bei trinkenden?
    In einem Bericht habe ich mal gelesen, dass ein Mann versucht hat zu bewiesen , dass er trotz Alkohol Herr über seine Sinne ist, da er bereits eine hohe Alkoholtoleranz hat. Aber das besagt dann ja, dass er auch erst dann Herr seiner Sinne ist, wenn er diese Menge auch intus hat. Somit müßte er also nüchtern, also morgens dann als unzurechnungsfähig erlärt werden. Ich mußte früher einige Male früh morgens zu irgendwelchen Terminen mit meinem Mann und er war fruchtbar schnell aggressiv und fast am druchdrehen, wenn auch nur eine Kleinigkeit ihm nicht paßte. Viel schlimmer als wenn er stockbesoffen war. Er konnte in de zusatnd nicht mal Auto fahren, so dass ich mich daneben setzen würde. Auch mußte ich ihn schonmal als Beifahrer rausschmeißen. Ein anderes Mal drohte er mir mit schlägen. Immer ist es so, dass ich gerade morgens noch den Eindruck habe, dass er noch immer betrunken vom Vortag ist. Es kann ein paar Momente gut gehne und er wie nüchtern agieren. aber es kann ganz schnell wieder umkippen.
    Wer kann was dazu sagen?

    Hallo Innocent
    Betrachtet man einfach mal die worte, dann sind Mitgefühl und Mitleid doch erstmal beides Gefühle, die einem anderen Menschen gelten.
    Gefühl, ist einfach ein Gefühl.
    Leid ist auch ein Gefühl, das aber genauestens definiert ist: LEID. Und was ist das? Du leidest, fühlst Dich schlecht, ein negatives schlechtes Gefühl, dass nur danach schreit, dass es endlich aufhört, oder?

    Also- was fühlst Du?

    Ach , und dann - leidet Deine Partnerin überhaupt? Oder suhlt sie sich in ihrer Rolle als Alkoholikerin jeden Tag aufs neue, wenn das Murmeltier danach ruft?
    In dem Falle gibt es gar kein Mitleid, denn mit wem möchtest Du denn leiden.

    Für mich sieht es so aus, als ob nur Du derjenige bist, der ein negatives Gefühl bei der ganzen Sache hat.
    Wenn Deine Partnerin es auch ( endlich) mal hätte, und zwar nicht aus Deienr Sicht, sodnern aus ihrer sicht, dann wäre schon mal der erste Schritt getan, dass sie sich Hilfe holen will/ kann / wird - wie auch immer.
    Das sit doch der entscheidende Punkt, den wir COs doch erkennen müssen.
    Wir müssen ich und du ganz klar unterscheiden und merken, dass letztlich WIR es sind, die leiden und dementsprechend WIR es sind, die uns Hilfe suchen müssen und uns aus der Situation/ dem Leid befreien müssen.
    Ich habe mich aus dem Leid befreit, nicht aber gänzlich aus meinen Verhaltensmustern. Das ist damit nicht gleich automatisch vollzogen.
    Mein Partner trinkt munter weiter. Er kommt aber klar, mehr oder weniger gut. aber das habe ich abgegeben darüber zu enscheiden und dafür Verantwortung zu übernehmen. Gerne kommt er mal wieder vorbei und versucht an meinen noch teilweise vorhandenen Coknöpfen zu klingeln.
    Aber mein großer Knopf "Vernunft" stellt sich heute davor und läßt ihn nicht mehr rein. Heute weiß ich, wennich mich beherrsche, bei mir bleibe und er sich selbst seinen Problemen stellen muß, dannist es seine einzige Chance.
    Und wenn ich ihn dann aus dem Fenster beobachte und er volltrunken in unseren Fahrradständer umkippt, dann ist das eben so. Früher wäre ich voller Scham, dass es jemand mitbekommt hingelaufen, hätte ihn aufgelsen und ins Bett gepackt. Heute hoffe ich, dass er die halbe nacht dort verbringt, ihm, wenn er aufwacht alle Knochen weh tut und er einfach mal denkt: Mist, so kann es nciht weiter gehen.
    Wie soll er dahin kommen, wenn er wieder in einem schönen weichen Bett aufwacht udn eh vergessen hat , was gestern war? Darum gehts, denke ich.
    Nicht mitleiden udn nicht mitfühlen. Alle gefühle trennen zwischen Dein und mein.
    Die Liebe sehnt sich ja schnell nach eine Symbiose, "eins sein" und dann möglichst für immer. Ich vermute, dass daher auch dieses schnelle Abrutschen in die Coabhängigkeit kommt. Vieleicht bei uns gesellschaftlich bedingt.
    Viele Cos schreiben über sich, dass sie aus ganz normalen Elternhäusern kommen, wo ALkohol nie Thema war.
    Sogar lese ich, dass bei den EKA's , die ja in einer Familie mit einem trinkenden Elternteil aufgewachsen sind diese sich eher noch leichter abnabeln können.
    Da habe ich mich schon oftmals gefragt, wie das kommt. Woher dieses gefühl überhaupt kommt, dass man so schwer Grenzen setzen kann und will. DASS man überhaupt das gefühl des Mitleids so sehr empfindet. _ Dennd a bsit du ja nicht der einzige. Und das ist ja auch im Grunde das, woran wir arbeiten müssen.
    Meine Vermutung ist, dass es an unseren moralischen Vorstellungen liegt. In schlechten und in guten Zeiten. Für immer und ewig. Eins sein. Immer füreinander da sein. Liebevolle Vereinigung...
    Eine romatische Vorstellung von Liebe, die wir inuns aufgesogen haben und das in einer Zeit, wo jede dritte Ehe geschieden wird. Wo es mehr Singles gibt als je zuvor.
    Wo es eigentlich gar keine Schande mehr ist als single zu leben und auch alle Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Das war ja früher nicht unbedingt so.
    Vielleicht schwebt in uns gerade wegen dieser vielen Singlemenschen um uns herum die Vostellung, dass wir es doch schaffen wollen, anders sein, unsere Ehe auf jeden Fall erhalten 'bis dass der Tod uns scheidet'.
    Vielleicht ist es nicht nur die Angst vor dem Alkohol zu scheitern, sondern auch gesellschaftlich zu versagen. Kapitulieren von der romantischen Vorstellung eine Liebe für immer zu besitzen und damit in der heutigen Gesellschaft etwas besonderes zu sein.
    Das sind so meine Gedanken dazu. Und jeden Tag, wenn bei mir das Murmeltier grüßt, dann versuche ich bei MIR , bei MEINEN Gefühlen zu bleiben. Und versuche vor allem auch mich darin zu bestärken, dass diese gefühle richtig sind. -Da kommt ja auch ganz schnell die Schuldfrage dazu, welche ja letztlich wieder auf unseren moralischen Vorstellungen beruht. Ein Teufelskreis, aus em wir ausbrechen müssen, wenn wir je etwas verändern wollen.
    Welche Alternative haben wir? Weiter so machen mit unserem Mitleid , dem Partner alles abnehmen bis wir nicht mehr können, bis wir selber daran zu grunde gehen. Bis wir die Krankheit des Partners dahin gehend "gefördert" haben, dass er endlcih anfängt zu leidenund öglicherwiese aussteigt. Was ist dann mit uns? Viele Cos bleiben dann sogar auf der Strecke. Viele Süchtige fangen ein Leben ohne den bisherigen Partner an lese ich hier immer wieder. Was ist dann mit der Dankbarkeit, mit der Treue, mit dr Loyalität, mit der romantischen Vorstellung von Liebe?
    ich möchte nicht als alte Frau allein, kaputt und unvorbereitet dastehen und die Worte Hören: Tut mir leid, aber die Gefühle zu Dir haben sich geändert.

    Die Liebe wird für mich mehr und mehr der zentrale Punkt zum Nachdenken. Das Zusammenspiel von Liebe , Glück und Zufriedeneheit.
    Auch ich wollte es nicht zu einem Punkt kommen lassen, wo ich anfange meine Mann zu hassen. ich will zumindest ein einigermaßen friedliches Miteinander, denn wir haben ja schließlich Kinder miteinander, die uns immer verbinden werden.
    Schon allein dewegen ist es notwenig den Absprung zu schaffen bevor es keinen weg mehr zurück gibt.
    Bevor die Situation derart eskaliert, dass man sich gegenseitig verachtet. Bei mir war es ahrt an der Grenze. Zu viel war passiert. Was hat das alles noch mit Liebe zu tun?
    Meine Gefühle sind nciht mehr klar und deutlich. Weder zu ihm noch zu mir. Ich lebe eigentlich ein einem Gefühlswirrwarr. Das heißt, im mOment beginnt alles sich zu lösen. Ich fange an mich selbst wieder zu spüren und auch mich selbst zu lieben. Plötzlich wird mir klar wie sehr ich mich selbst vernachlässigt habe. Auch meine Kinder. Alles nur, weil ich IHN angeblich so liebe. Liebte ich ihn mehr als mich selbst udn meine Kinder? Das kann nicht sein. Was sich so anfühlte wie Liebe wr doch mehr die Angst. Die Angst alleine dazustehen- Die Sehnsucht nach dem was mal war. Verzweiflung, Ohnmacht, Hoffnung, Hilflosigkeit. dieses gemisch hat starke Emotionen in mir hervorgerufen. Immer wieder. schon fast Panikartig. Vielelciht ist es gerade deswegen so schwer damit umzugehen, weil wir unsere Gefühle in diesem Moment nicht klar benennen können.
    Fühle ich Angst kann ich mich fragen, wovor. Kann ich mein problem angehen. Aber solange ich dieses Wirrwarr der gefühle nciht entwirre kann ich der ursache nicht auf den grund gehen. ja, so war es, ich fühlte mcih auch gewissermaßen verstrickt in der Situation. Schon eigenartig, dass ich dennoch meinte, dass ich meinen Mann so sehr liebe, dass ich nciht loslassen kann. jetzt, wo vieles analysiert ist fällt es einfacher.
    Angst vor dem Alleinsein habe ich nicht mehr. Ich habe eh alles allein gemeistert. Ich habe meine Familie, meine Kinder, meine freunde. Mein volltrunkener Mann ist auch nicht aus meinem Leben verschwunden, nur weil ich es jetzt selber in die Hand nehme, Es macht mir jetzt sogar Freude.
    Freude, dass ich mein Leben selbst bestimme.

    Hoffnung- hatte ich die ganze Zeit. Dass alles wieder so wird wie früher. Sehnsucht, dass alles wieder so sein wird wie früher. jetzt habe ich begriffen, dass das Glück nicht in der Vergangenheit liegt sondern in dem was die Zukunft mir bringt. kein Mensch kann an dem festhalten, was einmal war. Ob da Alkohol im Spiel ist der nicht. kiene Beziehung ist so wie vor 10 Jahren. Man muß immer drann arbeiten und auch das funktoneirt bei vielen nicht. Und vor allem: beide Partner müssen dran arbeiten. Mein Man tat das schon lange nicht mehr. Er arbeitete daran in Ruhe gelassen zu werden, in Ruhe wieter zu trinken. Unsere Zeile waren völlig unterschiedlich und ich habe es einfach ignoriert.
    Wut- habe ich nie wirklich gezeigt. Oft in mich reingefressen.
    Verzweiflung und Ohnmacht - habe ich auch einfach immer wieder zugelassen. Anstatt einzusehen , dass es sinnlos ist gegen den ALkohol zu kämpfen.

    All das waren Gefühle, starke Gefühle, aber das wenigste davon war Liebe.

    Die Liebe an sich ist doch ein gnaz einfaches gefühl. Ich kann doch meinen Mann lieben und ihn einfach trinken lassen. Ist doch ieine Freiheit. Alles andere ist doch Zwang.
    Er sollte sich immer entscheiden- ich oder der Alkohol. Das war falsch. ICH muß mich doch entscheiden: ICH oder das Leben mit dem Alkohol. Und nciht: Mein mann oder sonstwas. Ich habe IHN verlassen, den Alkohol. Dafür brauch eich nciht jemanden aufhören zu lieben , sondern jemanden anfangen zu lieben. Nämlich MICH.
    Er möchte mit de Alkohol leben, ic ohne. Das paßt nicht in meine Lebensvorstellung von beziehung. Warum war das vorher nur so schwer. warum imemr diese vorgeschobene Liebe, wegen der ich mich nciht trennen konnte?
    Hätte mein Mann sich 100 schlanegn und Krokodile in die Wohung geholt wäre ich uach ausgezogen. und dann hieße es auch nciht, dass ich ihn nciht mehr lieben würde.
    Ok, soll er mit seinem Monster leben. Ich freue mich jetzt schon über die Vorstellung, wenn e r morgens aufwacht in seinem urin gebadet und niemand ist da, der das wegmacht. Und er sich fragt: Upps, war das ich?
    Ich brauche das nciht mehr und auch die Fragen meiner Kinder beantworten: Was hat papa denn da gemacht?
    ich fühle mich gerade so frei.

    Ach, es fühlt sich so toll an, wenn er anruft und ich muß nicht rangehen. Ich muß ihn nicht verlassen und nciht aufhören zu lieben. Ich kann ihn ja auch später lieben, sehen oder sonst was. JETZT bin ICH erstmal dran.
    Seinen Groll, den er dann hat, seine negativen Gedanken, die er wohl nun entwickelt, damit er wieder trinken kann- interessieren nicht mehr. Sogar kann ich da heute drüber lachen bei der Vorstellung, dass er da jetzt sitzt und sich irgendwelche Sachen ausbrütet. Mitleid gibts auch nicht mehr. Ich habe ja jetzt den leidlosen Weg gewählt, was bedeutet, dass er nun allien leiden muß, wenn ers denn möchte. Und wenn er heute kommt und mir was vorjammert, wie schlecht es ihm geht usw. Dann frag ich ihn nur noch: Schön, und was willst Du daran ändern?
    Auf sowas ist er garnicht gefaßt. Und das wars auch schon.
    All die Jahre wußte ich nicht, dass es auch so einfach sein kann.

    Ja, ich habe auch so angefangen. In ganz ganz kleinen Schritten. Zuerst schien es mir unmöglich überhaupt etwas zu finden, was mir Freude machen könnte. Nicht einmal Lust schöne Klamotten zu kaufen oder sowas. Ich habe dann angefangen mit einem Duft. Dann habe ich mir kelien Leckereien gegönnt. Das habe ich nach und nach ausgeweitet. Vielelicht eine Art Ersatzbefriedigung, hab auch ein paar Pfunde zugenommen. Aber das macht mir überhaupt nichts. denn ich habe nach langer ezit endlich mal wieder gespürt, was genießen heißt. Ich habe mir auch Pausen gegönnt, wo ich nichts getan habe. Ohne ein schlechtes gewissen zu bekommen. Ich wollte und ich will jetzt der Mittelpunkt meines Lebens werden. Das habe ich mir vorgenommen udn ich hätte nie gedacht wie schwer das sein könnte. Ich bin mir selbst so fremd geworden. Das aht mich richtig erschrocken. Langsam druchströmt mein Körper wieder eien Energie und ich spüre mich selbst. Immer noch langsam. Das sit auch ok. Es sit auch schön, es bewußt zu spüren, wie wieder Leben in die Bude kommt. Erst wollte ich es schnell, wollte wieder normal und glücklich sein, so schenll wie möglich. ich habe doch so viel Kraft aufgewendet für eine Veränderung und wollte ganz schnell ein Ergebnis. aber jetzt ist es anders. ich genieße es , dass alles Tag für Tag intensiver wird und die Freude wächst. Das ist so, als ob ich jeden Atg ein Kalendertürchen an meinem Nikolauskalender öffne. Jetzt weiß ich dass, wenne s so schnell gehen würde und mein Leben schnell gegen ein Neues eintasuchen könnte, dann könnte ich ebenso schnell wieder abstürzen. Aber so, so weiß ich ganz bewußt was genau mit Tag für Tag gefehlt hat . Und da hat sich einiges angesammelt. Oh je, ich bin so sehr vernachlässigt worden von mir selbst.
    Ständig hatte ich mich gefragt, wie es angehn kann, dass mein Mann sein junges Leben, seinen Körper usw so sehr durch den Alkoholkonsum zerstört. Aber was ich nie gesehen habe. Wie sehr habe ich denn meine Selle Tag für Tag zerstört. Was ist denn da mit meiner Eigenliebe geschehen. Wie konnte das passieren. Da gilt es als allererstes etwas wieder gut zu machen. Ich muß mir auch selbst verzeihen können. Endlich weiß ich auch, was damit gemeint ist Körper, gesit und Seele wieder in Einklang zu bringen. Wenn ich früher sowas gehört hatte dacht eich immer, was für ein Unsinn. Wie kann man das eine überhaupt von dem anderen trennen. Eins werden mit sich selbst und seine eigene Mitte spüren. Als ich eins war mit mir selbst habe ich nur den Kopf geschüttelt über solche Aussagen. Jetzt denke ich nur, wie schön, dass ich mal ne Zeit hatte, wo ich gespürt habe , wie sich die Welt in Irdnung anfühlt. Denn sonst wüßte ich vielleicht heute nicht, dass da was falsch gelaufen ist.
    Schlau ist der, der aus seinen Fehlern lernt.
    Und je mehr ich mich selbst wahrnehmen und Freude an den Dingen empfinde, die ich mache, desto weniger dneke ich noch an meinen Ex.
    Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich nehme so langsam seinen Platz ein, haha. Selbst nach der Trennung mußte ich noch ständig an ihn denken. Wenn er mich anrief habe ich mit mir gekämpft , soll ich rangehen oder doch nicht. Ich fühlte mich geehrt, dass ich ihm doch was bedeuten würde, denn er ruft mich ja an. Heute kann er anrufen und ich lasse es bimmeln. Denn heute habe ich was besseres vor udn wenn er was wichtiges hat wird er schon zurück rufen. Das bin doch nciht ich, die sowas denkt? Doch. Ich fange tatsächlich wieder an mein Leben selbst zu bestimmen, so zu plannen wie es mir passt und Herr(in) über mich selbst zu werden. War ich das vorher nicht? Habe ich nicht eh imemr scho alels alleine geregelt und gemacht? Warum fühlte es ich da nciht so gut an wie hete? Weil meine Gedanken sich imemr nur um IHN drehten. Weil ich alles FÜR IHN machen wollte, um ihn zu verändern. Um MICH über IHN glücklich zu machen. Nein, das GLÜCK STECKT IN MIR, Und wenn ER auch Glück spüren will, dann soll ers mir nachmachen, ICH befreie mich von MEINER Sucht. Und es geht, es funktioniert. Das ist das einzige und das beste,w as ich meinem Mann auf seinem wege noch mitgeben kann. Er "darf" mich als seinen Spiegel sehen, als ein Beispiei, dass man sich von seiner Sucht befreien kann. Ob ers sieht und ob ers tut sei ihm ab heute selbst überlassen.

    Du kannst versuchen solange Du willst gegen den Strom zu schwimmen. Das haben wir glaube ich alle hier erstmal versucht. Auch irgendwann wirst auch Du erschöpft sein, kurz vor dem Ertrinken und DANN weißt auch Du was SUCHT ist.
    Mehr gibts zum Thema "Kämpfen" nicht zu sagen.

    Ja man hat die Wahl. Vom Kopf her ist einem vieles auch schon vorher bewußt. Sogar denke ich dass unser Unterbewußtsein noch früher alarmglocken läutet.
    Aber unsere Gefühle, dneke ich, sträuben sich dagegen. Wir fühlen etwas , was wir zumindest Liebe nennen. Obwohl es vielleicht schon längst keine Liebe mehr ist. Doch Gefühle sind da und hindern uns ganz stark daran zu agieren,so wie es uns gut tun würde. Doch mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es nicht die Liebe ist, die uns so sehr zusammenhält ( siehe auch mein Thread dazu), sondern ganz starke innere Gefühle der Angst vor dem Alleinsein, vor dem Verlust, auch der Verlust einen Kampf verloren zu haben. Auch so eine Art Kontrollverlust. Hat man sich erst einmal mit diesem gefühl abgefunden , sich zurück gezogen, sein eigenes Leben in den Mittelpunkt gestellt dann sind diese Gefühle plötzlcih verschwunden. Wo ist dann die Liebe geblieben. Nicht nur mir gehts so, auch in vielen anderen Threads lese ich das so. So eine immens große Liebe, wo ist die denn plötzlich? Und plötzlich sehe ich den Partner mit gnaz anderen Augen. Hab e ich ihn doch vorher trotz seienr Alkoholsucht vergöttert bis sonst wohin, so habe ich nun wo ich mich befreit habe von meinen gewissermaßen eigenen Zwängen, ein ganz anderes Bild von meinem Mann.
    Ich sehe wieder die Realität udn die sieht verdammt anders aus als die vor ein paar Jahren. Ich habe noch ein wenig Erinnerung an die Liebe, die einmal war, als alles noch in Ordnung war. Und das ist auch ok so. Mein Mann ist krank, bedauernswert. Aber er hat sich dadurch verändert. Zu einem Mann, den ich nciht mehr lieben kann. Ich mache ihm jetzt keinen Vorwurf mehr, habe es so akzeptiert. Es ist eben passiert und es ist vielleicht nicht seine Schuld. Auch egal, die schuldfrage. Es ist passiert, die Gefühle haben sich geändert. Auch das akzeptiere ich und das ist ganz wichitg. Denn vorher war es ein ungeheures Festhalten der Gefühle an dieser Vorstellung, dass es noch Liebe ist, eine sinnestäuschung. Liebe ist einfach, leicht, ohne Leid udn unkompliziert. Liebe fühlt sich gut an. Aber das was ich fühlte.... Ich glaube sogar in all den Jahren hatte ich regelrecht verlernt zu lieben, wußte wohl nicht einmal dass DAS keine Liebe mehr ist. Jetzt weiß ich, dass starke Gefühle nicht gleichzusetzen sind mit Liebe. Starke Gefühle hat man auch, wenn man etwas unbedingt will. Haben will oder erreichen will usw. Habe viel drüber nachgedacht und langsam muß ich meine Gefühlswelt wieder in Ordnung bringen und die Gefühle wieder richtig zuordnen. Denn ich denke, dass diese flasche Zuordnung der Gefühle, diese falsche Wahrnehmung oder Deutung geanu das ursächliche Problem bei uns coabhängigen ist.

    Hallo Emma,
    ich denke, da muß Dein Ex nochmal ziemlich heftig wieder an die Wand geknallt werden bis der Frosch wieder zum prinzen wird.
    Mein Mann übrigens auch. aber dafür mache ich mir nicht noch einmal die Finger glibberig.

    ich denke, man kann das nicht pauschalisieren, wie jemand coabhängig wird und ob man sich unbewußt einen Menschen sucht, der abhängig ist. Denn in vielen Threads hier zeigt sichja, dass der Partner erst nach vielne Jahren normaler beziehung schleichend abhängig wurde und man so in die Coabhängigkeit hineingewachsen ist. Was sicher schon vorhanden ist ist die Unfähigkeit im entscheidenden Moment dann 'Nein' zu sagen. Wann genau dieser Moment sein sollte ist ja auch schwer zu sagen. Erst mag es schön sein in einer Beziehung gemeinsam ein Gläschen Wein zu trinken. D a gilt es sogar als romantisch. Weiß ih in diesem Moment schon unbewußt, dass dieser charmante romantische Mann in einem Jahr keine Kontrolle über sein Konsumverhatlen mehr hat und süchtig wird???
    Ich denke, viele reaktionen, die man macht sidn erstmal normal. Auch, dass man sich Sorgen macht und dass man einiges dann erledigt für den anderen. Das würde man für einen Partner mit einer anderen Krankheit doc auch tun. Aber irgendwann sollten ab diesem zeitpunkt die Alarmglocken klingeln und der gesunde Selbsterhaltungtrieb einsetzen und sagen: Halt, bis hierher und nicht weiter. Wer krank ist sollte sich Hilfe suchen. Ich bin nicht Deine Pflegerin.
    Dazu gehört eine Menge Mut. besonders, wenn man schon lange Zeit verheiratet war. man hat sich ja auch an einiges gewöhnt. auch wenn Kinder da sind und man finanziell so mit dem Partner verwebt ist.
    Im richitgen Moment nciht loslassen zu können und den Punkt nicht zu erkennen, wo wir uns selber schädigen, dass macht wohl uns coabhängige aus. Ob das nun in der Kindheit verwurzelt ist ist wohl schlecht zu sagen.
    Es beinhaltet ja auch Dinge wie: ich gebe so schenll nicht auf, Kampfgeist, loyalität usw. ich denke nicht, dass es alles daher rührt, dass man in seienr Kindheit nciht geliebt wurde. Wer nie Liebe erfahren hat , der müßte es doch eigentlich gerade gewohnt sein und dementsprechend garnicht so sehr leiden in einer Beziehung mit einem Alkoholiker, der einem keine Liebe mehr entgegenbringt. wieso sollte derjenige sich dann Hilfe eir holen wollen? ich denke, die Menschen, die hier landen sind Menschen, die in ertser Linie darum kämpfen wollen ihren Partner im originalzustand wiederhaben zu wollen. Dass dies nicht so ohne weiteres möglich ist und dass man sich selber dabei mehr und mehr kaputt macht oder schon kaputt ist erfährt man dann erst hier.

    Das hast Du so schön geschrieben, DesperateS.
    Wenn es mit der Definition von Liebe auch immer etwas schwierig ist.
    aber wenn ich an meinen Mann denke, so woe Du es Dir gerade vorgestellt hast , dann sehe ich GENAU DAS GLEICHE wie Du. Ich empfinde Liebe nicht mehr so wie es mal war, sondern ich schaue ihn an, könnte heulen und sehne mich so sehr nach dieser Liebesbeziehung , die einmal war.
    Und ich frage mich nicht, ob ich diesen Mann liebe. Liebe hin , Liebe her. Ich frage mich, ob ich mit diesem Mann noch eine Beziehung haben will, überhaupt kann.
    Mir scheint, dass dieser Mann garnicht mehr beziehungsfähig ist. ich quälte mich jahrelnag mit dem Gedanken, ob ich gehen soll. Und letztlich habe ich bemerkt: ER ist ja eigentlich längst gegangen. Er ist doch garnicht mehr da. Nur noch eine Gestalt, die auch nur noch Ähnlichkeit mit dem hat, was ich kenne. hey, und wenn er eines Tages mal aufhört zu trinken und ich bin immer noch single, dann könnte ich ihm eventuell eine zweite chance geben, wenne r dann wieder meinen vorstellungen netspricht. aber jetzt ist es einfach nicht der, den ich will. Zu der einsicht mußte ich erstmal kommen. wenn ein Mensch stirbt, den man liebt, dann empfindet man die Liebe ja auch weiter. Und irgendwie fühlt es sich für mich ähnlich an. Den Mann , den ich so vor mir sehe, der kommt mir vor wie ein fremder. Ein fremder, der wie in einem Science Ficton Film in den Körper meiens Mannes geschlüpft ist und vorgib er selber zu sein.
    Und bei dieser Vorstellung frage ich mich. gebe ich mich mit allem zufrieden. Braucht da wirklich nur einer zu kommen, vor mir zu stehen, der äußerlich aussieht wie der Mann, den ich liebe, dessen Inneres aber etwas ist, was mich anekelt?
    Diese Vorstellung hat mir sehr geholfen mich von meinem Mann zu trennen. Einsehen, dass es eben nicht mehr die Liebe ist, an der ich so hänge, sondern nur die Vorstellung, der Wunsch nach dieser Liebe.
    Ich hoffe, dass es auch vielen anderen hilft, wenn sie diesen thread lesen, seine gefühle einmal in frage zu stellen und sich von ihrem Partner zu lösen. ich wage es kaum 'Partner' zu schrieben. Denn auch ein Partner ist doch was anderes.
    Was mir darüberhinaus noch sehr geholfen aht ist die Vorstellung, dass dieser mein ehemaliger damals geliebter Mann eh fort ist und dass diese trennung eigentlich ja durch seinen Alkoholkonsum schon vollzogen ist. Ich habe also nur noch die Wahl entweder mit diesem zerlumpten Wesen meinen Lebensabend zu gestalten oder alleine. So betrachtet ziehe ich alleine vor. Und so wie jemand dem Alkohol verfallen kann, so kann er irgendwann auch wieder vor meienr tür stehen und sagen : Ich bin zurück von meienr Reise. Diese Vorstellung hat mir sehr viel Angst und Schmerz genommen davor allein zu sein, davor, dass es kein happy end mehr geben könne. jetzt wohne ich alleine, ahbe meine Ruhe. Der 'andere' ist längst noch nicht so weit und versucht auch weiterhin in mein Leben zu dringen. Aber nun hat er keine Chance mehr. Ich fühle mich wie in einem sicheren Käfig, wo das Monster keinen Zugang mehr hat. Ich fühlemich erleichtert. alles ist nun in seinen Händen. auch er hat die Wahlmöglichkeiten, ob er sich länger vom teufel reiten läßt oder wieder er selbst wird.

    Liebe Salbei,
    diese Geschichte, die Du schreibst könnte auch von mir stammen. aber- nicht ER hat dich abhängig von ihm gemacht, sondern DU hast dich von ihm abhängig gemacht. Du hats alles zugelassen. Und genau das ist der Punkt, wo Du erkennen mußt, dass auch Du krank bist. Ein gesunder Mensch würde sagen: Der Kerl kann mich mal, aber Du bist auf alle seine Tricks reingefallen. Und diese Tricks, diese Coknöpfe drücken ist ein Nestandteil des Alkoholismus. er versucht dich mehr und mehr in seine Abhängigkeit u integrieren udn sich so das Leben des Alkoholikers angenhem zu gestalten. Alkoholiker und auch andere Süchtige entwickeltn eigenartigerweise eine besondere Fähigkeit zu manipulieren. Sei es mit Gewalt, schuldzuweisungen, Lügenmärchen udn schleimerei. je nachdem auf was du am besten anspringst. das haben sie schnell raus. Springst du auf nichts mehr an wirst du nicht 'gebraucht'. Einem Alkoholiker kannst Du 'dienen', indem Du ihn mit Geld unterstützt, Ihn im Trinken bestärkst ( Suafkumpane), ihm den Rücken freihälst vor lästigen Dingen ( Briefe, Rechnungen schruieben, unagenheme Telefonate usw.), ihm ein schönes ordentliches Zuhause anbietest, für ihn vor anderen lügst. Dannbist Du die perfekte Partnerin. Funktionierst Du aber nicht oder nicht mehr so, dann wirst du unbequem und auch schon mal entsorgt, indem er isch eine nadere Partnerin sucht , oder erstmal droht er es an.
    Das macht alles der Alkohol, da werden die unterschiedlichsten Menschen zu Stereotypen.
    Jeder wünscht sich, dass es anders ist in seinem Falle, aber leider ist das Krankheitsbild der Alkohliker doch sehr ähnlich.
    Genau gebnommen hast du nur de wahl. Dem Alkohol zu dienen oder ihm zu entkommen.

    Sehr interessant Eure beiträge.
    Habe lange drüber nachgedacht besonders, was du schreibst, Klaro.
    Ich wußte nicht, dass man sowohl alkoholiker als auch coabhängig sein kann. Ich dachte, einmal alkoholiker gewesen, durchblickt man diesen so sehr, dass einem bewußt ist, man kann alles tun, es bringt nichts, der andere muß sich selber helfen.
    Doch scheinbar ist es dem Süchtigen doch nicht immer selber bewußt.
    Man hat ja in diesem Zusatnd gewissermaßen die Verantwortung sich selbst gegenüber abgelegt. Und um da raus zu kommen muß man sie wieder übernehmen. Deswegen wird vielleicht auch gesagt,d ass es nichts mit Willensstärke zu tun hat , sondern darum, sich wieder anzunehmen. Sich wieder um sich selbst zu kümmern, sich wieder ernst nehmen, sich selbst schützen. IM Grunde die gleichen Dinge, die man als Co ja auch wieder tun muß.
    TAg für Tag wird mir das Wesen der Sucht deutlicher und die Unterschiede zwichen Alkoholabhängikeit und Coabhängigkeit scheinen mehr und mehr zu verschwimmen. vielen dank für eure mithilfe[/list]

    Ich weiß es jetzt: ICH bin coabhängig ,ich klammerte fest bis ins Unendliche an meiner Beziehung.
    Früher ist mir eines aber nie wirklich bewußt gewesen.
    ER klammerte doch eigentlich genauso, nicht nur am Alkohol, sondern auch an der Beziehung.
    Wir hatten ein ewiges Hin und her. Ich habe ihn unzählige Male rausgeschmissen. Zugegebn, oft war ich es dann die wieder hinterhergebettlet hat. aber oft hat er auch nur auf einen wink gewartet oder einen Vorwand benutzt um wieder nach hause zu kommen. Dabei hatte er immer auch andere Möglichkeiten unter zu kommen. Sauffreunde, Verwandte und auch andere Frauen, die er isch wohl ohnehin auch mmer schon bereit hielt für den Fall der Fälle.
    Obwohl ich ja schon längst, also auch schon einige zeit vor der trennung mein eigenes Ding machte und also als Co nicht mehr so funktionierte wie früher und eigentlich richtig unbequem wurde versucht er es immer wieder mich zurück zu erobern.
    Wie soll ich das nun auffassen?
    Möchte er mich testen, ob ich nicht vielleicht doch wieder erweiche?
    Ist es ihm egal ob ich co oder nicht co bin?
    Ich war letztes Mal so mies zu ihm, ich weiss garnicht warum er wieder zu mir zurück wollte.

    Ist es nur der verletzte stolz oder ist er neben seiner alkoholabhängigkeit jetzt auch noch beziehungsabhängig?

    Bevor ich mich getrennt habe , habe ich mir schonmal so eine lange Liste mit allem aufgeschrieben, was mich an ihm nervt.
    Und auf der anderen Seite die positiven Sachen.
    Die rechte seite wurde immer magerer.
    Die linke seite immer größer.
    Ich denke gerade darüber nach, wo genau der entscheidende punkt war, wo ichs nicht mehr aushielt.
    Ich weiß, es gab mehrere anläufe und ich wurde imemr wieder rückfällig.
    Habe es immer wieder nochmal mit ihm versucht. Sogar halbherzig mit der einsicht, dass es nicht mehr liebe ist. Mit den gedanken: besser als garnichts.
    Nach und nach wurde ich immer stolzer udn dachte mir: was läßt du da eigentlich alles mit dir veranstalten.
    Mein Mitleid , meine entschuldigungen, dass es ja eine Krankeheit ist änderten nichts mehr daran, dass ich ja ständig litt.
    Ich wollte ihn sehn, aber wenn er da war nervte es mich auch schon.
    es war wie ein russisches Roulette. Wird er betrunken sein. Gut drauf? schlecht drauf?
    Ich hoffte, wenn ich ihn einfach ohne zu meckern trinken lasse würde es schon gut gehen. Aber es wurde immer schlimmer. wenn ich mekcerte, warich ja die böse. wenn ich jetzt aber nicht meckerte suchte er sich irgendeinen banalen grund um streit anzufangen. es genügte schon, dass er in einer diskussion anderer meinung war als ich. Da konnte er sich dann reinsteigern, mich runterputzen und hatte prima einen grund zu trinken.
    Alldas wegzustecken, trotz bewußtsein, es ist eine krankheit- ich shcaffte es nicht mehr.
    die trennung kam.Da wir aber dennoch über die kinder kontakt haben und haben werden bin ich immer mit ihm konfrontiert.
    Und seine mechanismen sind ja noch imemr da, versuche mich nieder u machen usw.
    ich will es schaffen meine coabhängigkeit ganz und gar abzuschaffen.
    Ich vermute, dass es nur geht, wenn ich mich mit dem leid auseinandersetze udn es nicht mehr zulasse. Ich muß da irgendwie drüber stehen können, drüber lachen am besten.
    Denn es ist ja nciht nur ER , der mich so angreifen kann. Es kann ja schon der andere morgen kommen und mich wieder so fertig machen.
    wie erkenne ich solche menschen, wie ghe ich damit um? wie macht es der normale gesunde mensch?
    Ich fühle mich schon unabhängig ( finanziell kriege ich es ales ohne ihn uaf die reihe. Ich fühle mich auch stark, wenn ich sehe was ich alles gleichzeitig bewerkstelligt habe.
    Aber irgendwo gibts ne schwache stelle, wo er imemr wieder einpicken kann. kennt ihr das?

    Hallo Frage,
    mir scheint, dass Du ganz schön traumatisiert bsit. Ich selber habe auch bereits mit meinem ex solchartige Situationen erlebt, wo ich dann nicht mehr wußte ob Er der Verrückte ist oder ich, oder wor beide. Es sit wie eine Art Sog in den man hineingerät, wenn man das Spielchen nciht durchschaut. Der alkoholiker reißt seinen Partner auf jeden Fall mit runter. Undd er Coabhängige versucht #Ihn' aufzubauen. aber dazu aht man die kraft nicht. Die Sucht mittel sind immer stärker und daher sind wir imemr die Opfer. beide.
    Wenn zwei nicht schwimmen können, dann ertrinken sie beide, egal wie fest sie sich aneinander klammern.
    Wenn da noch ein Fünkchen Hoffnung besteht nach einem Rettungsring zu greifen dann sollte man das tun.
    Dein Freund hat dich schon aufs Übelste manipuliert. Mein Gefühl bei Dir ist nur noch eins: Du mußt dich schützen. Du mußt Dich schützen bevor Du irgendwas anderes startenkannst. Versuche Dich irgendwie erstmal zurück zu ziehen udn zu Dir sebst zu kommen udn Energie zu tanken.
    Dieser Mann hat Dich so sher im griff und läßt nicht locker.
    Es hört sich schon einbißcehn Irre an,was er da so treibt.
    Halte Dir vor Augen, dass Du es nicht mehr mit einem normaldenkenden Menschen zu tun hast , sondern von einem alkoholdurchtränkten Ungeheur, dass durch ihn durch spricht und handelt. Ein Alkoholiker versucht immer und Coabhängigen in seinen Bann zu ziehen, uns zu erniedrigen,in eien Art Hörigkeit zu bringen. Sie selbst komemn mit sich nciht klar udn wenn Du Stärke zeigst udn ncih tmehr Mittel zu seinem zweck bist wirst Du attackeirt, ausrangiert, denunziert udn erniedrigt. Da wird dann in wunden herumgestochert und die übelsten Mittel benutzt.
    Ich kenne das bestens , habe auch sehr gelitten udn war geschockt wie sehr auch andere hier im Forum über ihre Geschcihten schreiben. Früher dachte ich, dass es mein individueles und auswegsloses schicksal war. jetzt weiß ich, dass es ein Muster, welches abläuft. Eine Art Kranheitsverlauf, der bei allen fast identisch ist. Ich weiß, dass es mit mir persönlich nichts zu tun hat, das da nur Co-Knöpfe gedrückt werden, schwächen gescuht werden. Darum ist das beste , man zeigt seine schwächen nicht, versucht nicht auf den Unsinn zu reagieren.
    Ich konnte das früher auch überhaupt nciht. erst als ich hier durchs Lesen versatnden habe wie das alels funktioniert habe ich nciht mehr drauf reagiert. Habe sogar meien witze drüber gemacht. Das war sehr schlimm für meinen Mann . hatte es doch bisher immemr funktioniert mich zu erniedrigen. Plötzlich fühlte er sich druchschaut. Ich hatte ihn ausgelacht und er ist sehr wütend geworden, wollte mich schlagen. So schaukeln sich diese situationen dann zu. Wir müssen aussteigen aus diesem teufelskreis, dürfen dem ganzen keine Nahrung mehr geben. Wenn wir das alles durchschauen sidn wir dem Alkoholiker schon einen schritt voraus. wir sind beide abhängige menschen dürfen wir nciht vergessen. Wenn ich es schaffe auszusteigen isr er noch drin. aber dieses Zusammenspiel mit dem man einander immmer tiefer reinreißt ist nicht mehr da. Der alkoholiker wird Panik bekommen, sich vielelicht ein anderes spielzeug suchen. aber ICH stelle mcih nciht mehr dafür zur Verfügung. Vielleicht steigt er dann auch mit aus.
    Aber wichtig ist erstmal, dass ICH nich tmehr verletzt werden kann. Dass ICh ihm keinerlei Angriffsfläche mehr biete.
    Der Alkohliker benutzt uns als Mittel zum zweck. Wir halten meist her um Gründe fürs trinken zu liefern. Wir sidn aj voller Mitleid und wühlen gerne in der vergangenheit des Partners , suchen nach problemen , die wir für ihn lösen können. Das ist schön , solange es beim Mitleid bleibt. denn das tut dem Alkohcoliker ja gut. Damit wird er ja bestärkt, dass es ihm schleht geht. Sobald wir aber etwas verändern wollen fühlt er sich unter druck gesetzt. Er wird anfangen uns Kontrolle, wahnsinn, Druck, Dominanz, aussaugen etc vorzuwerfen. prima Gründe um weiter zu trinken. Was gibts besserers als eine Partnerin, die über ein bestimmen will, hinterherschnüffelt, herumnervt udn immer meckert. Super gründe um sein Trinken zu rechtfertigen. Dieses verhalten wird dann immer schlimmer, dahingehend, dass der alkoholiker Streit inszeniert um ohne schuldgefühle trinken zu können. dieser mechanismus gehört irgendwie zur sucht dazu. So wie das Verstecken, das Heimlich tun. Es ist ein Sich selbst belügen, dass man doch nicht süchtig ist, sondern ja einen guten Grund hat sich zu betrinken und es vor anderen dann nicht eingestehen muß.
    Wenn Du das alles durchblickt hast mußt du versuchen dich davon zu distanzieren, ihm keine chance zu geben, sosnt wird er immer wieder drauf rum hacken. ignorier ihn am besten.
    Auch mit der angeblich neuen freundin, ich glaube das ist nur so ein kläglicher versuch, dass er gut da steht, dir noch ein drauf zu hauen. Er ist ein Fake.
    Eines mußt Du Dir klar machen. Du trauerst um ihn- nein- ER sollte um DICH trauern. Er hat etwas kostbares verloren durch seine sucht und sein dummes verhalten.