Beiträge von Paddy

    Hallo Suchende,
    natürlich darfst Du heir reinschreiben, was DU empfindest. Das soll ja nciht bewertet werden, sondern soll dazu helfen, es einfach mal aufzuschrieben und lsozulassen.
    Mir hilft es sehr und auch zu lesen, was die anderen hinzufügen.Das macht für mich die Sache rund. Wenn ich mir das vor Augen führe erleichtert es mich. Und ich wünsche mir, dass andere, die noch in dieser Situatiin stecken, also noch mittendrin sind auch dazu ermunternt werden IHR Leid zu formulieren. Erstmal nur formulieren, dann wird es einem bewußter.
    Für mich dient es auch als Abschreckung das Ganze immer nochmal anzuschauen. Vielleicht hilft dem einen oder anderen was anderes. aber mir hilft dies. Auch das Positive nach der Trenung aufzuschreiben ist was tolles, für andere wie Dich, Ette, vielleicht der richtige Weg.
    Aber ich will hier nicht dikutieren OB das der richtige ansatz ist , udn für wen usw, sondern nur schauen, wie andere IHR leid formulieren.
    Es geht mir hier wirklich um das Leiden an sich. Das ist jetzt diese Phase, in der ich stecke, dieich bewältigen möchte. Ich spüre , dass es für mich jetzt wichtig ist mir das vor Augen zu führen, reines Bauchgefühl.
    Und ich möchte diesem Gefühl auch wieder folgen, wenn ich merke, dass es für mich richtig ist. Das hatte ich verlernt oder ignoriert. aber jetzt ist es wieder da.

    Ich leide ( oder habe gelitten) und mich getrennt,
    - weil mein Mann sich nicht mehr um mich gekümmert hat.
    - weil ich ihm nichts mehr recht machen konnte
    - weil er mich aufs übelste beschimpft und erniedrigt hat
    - weil er mir mit Schlägen gedroht hat
    - weil er mich belogen hat
    - weil er mcih betrogen hat
    - weil er unser gemeinsames geld versoffen hat
    - -weil wir nichts mehr palnen konnten
    - weil er sich nciht mehr um die Kinder gekümmert hat
    - weil er kaum mehr verantwortung für die familie übernommen hat
    - weil er alles hat hängen lassen, wie unbezahlte rechnungen
    - weil ihm alles mehr und mehr egal wurde
    - weil er unsere wohung mehrmals eingesaut hat
    - weil er keine einsicht zeigte
    - weil ich mich wie ein spielzeug für ihn fühlte
    - weil ich mich im stich gelassen fühlte
    - weil er mir keien wirkliche Liebe mehr gab
    - weil ich nciht genug zuneigung von ihm bekam
    - weil er mir kein mitgefühl zeigte wennes mir nicht gut ging
    - weil er nicht wirklcih für mich da war
    - weil er nix mehr mit mir unternehemn wollte
    - weil ich mich allein fühlte trotz beziehung
    - weil meine kinder schon unter ihm litten
    - weli ich keine antworten mehr auf die fragen hatte
    - weil ich mich für ihn schämte, er mir peinlich war
    - weil ich nicht mehr stolz auf ihn war
    - weil ich keinen fortschritt mehr im leben gesehn habe
    - weil ich ein unheil auf unsere familie zukommen sah
    - weil er total unpünktlich war
    - weil er total unzuverlässig war
    - weil er betrunken auto fuhr
    - weil ihm nur noch der alkohol wichtig war

    Vor kurzem Habe ich einen schönen Thread ins Forum gestellt mit dem titel: Die Liebe, die uns so zusammen hält. Das ist der Zustand, wenn man sich anmeldet, leidet, aber meint den Partner doch so sehr zu lieben, dass man sich eine trennung nicht vorstellen kann. Doch hinterfragen wir mal die Situation mußten wir feststellen, dass es längst keine Liebe mehr ist udn wir nur noch an unseren Ängsten, Abhängigkeiten und Gewohnheiten festhalten.
    Aber das Leid wird täglich größer und irgendwann wird es mächtiger als das kelien bißchen sonstwas, was wir noch von unseren nassen Partner erhalten. Die beziehung ist kein Geben und Nehmen mehr , sondern ein Geben und drum Betteln oder drauf hoffen, das man auch mal was zurück kriegt geworden.
    Wenn das Leid zu groß wird schaffen wir den Absprung leichter.
    Damit ist zwar unsere Coabhängigkeit noch nciht beendet, aber wir haben dann schonmal nen großen ersten Schritt hinter uns.
    Der Absprung kann eine Trennung oder auch eine Distanzierung sein.
    Damit wir uns aber bewußt und imemr bewußter sind in was für eine üble situation wir uns befinden möcht euch mal alle dazu aufrufen stichwortartig euer leid zu definieren. Sicher finden wir dan noch viel mehr, als das was uns schon bewußt ist. Ich fange mal an:

    Ein sehr schönes Thema.
    Ich werde das auch mal versuchen, klingt irgendwie verlockend.

    Ich hasse den Alkohol bzw die Alkoholsucht auch. Und zwar wegen der Auswirkungen von denen ich nciht ausgeschlossen war. Mitleid habe ich mittlerweile kaum noch. Niemand zwingt jemdane dazu zu trinken. mitleid nur noch insofern, dass jemand da überhapt reingeschlittert ist und dass es so schwer ist da wieder rauszukommen.
    Mitleid heißt ja genau genommen : Ich leide mit. aber genau das tue ich ja nciht mehr. Das war der grudn warum ich die sucht so hasse: weil ich in Mitleidenschaft gezogen wurde, beschimpft wurde, belogen, betrogen etc.
    Aber es gibt Menschen die schimpfen, andere die sich beschimpfen lassen. Immer wieder ist 'Grenzen setzen ' gefragt.
    Und da kommen wir wieder an beim inneren Kind. Kindern muß man auch grenzen setzen. Kinder muß man aber auch beschützen.
    Vielleicht hat man durch diese Vorstellung die Möglichkeit es selber besser zu machen, als wie es gemacht wurde. Unsere Eltern ahtten vielelicht nicht die Erfahrung. Darum ahben wir diese fehler gemacht. Und wir haben ja jetzt hier viel gelesen, uns ausgetauscht. Aber wohin damit? Wennw ir nur sitzen und Aha sagen wirds net besser. Dann drehen wir uns im kreise, nur mit dem Unterschied, dass wir jetzt wissen warum es uns so schlecht geht. Also brignen wir uns in die Position des Erwachsenen, der nun einiges besser weiß, als der wahre Elternteil damals. udn dann holen wir das Kind wieder raus und machen es nun besser, was da versäumt wurde. so ungefähr. Irgendwie ein Umpolen. Veruschen kann man es ja mal. Aja, udn das Kind soll ja nciht verloren gehen, denke ich. Zieli st es sicher, dass es dem Inneren Kind dann gut geht. Also, ab ins bett, sage ich gerade meinem Inneren. Denn ich merke es wird müde, hehe.

    Du schreibst mir aus der Seele. Diese gedanken gingen mir auch gerade druch den Kopf. Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. ich habe ihn durchschaut, mein kopf weiß bescheid. Ich verurteile mich schon selbst.
    aber --- meine gefühle spielen verrückt. Sie wollen sich nciht anpassen.
    gerade habe ich doch auch in meinem Thread feststellen müssen, dass es nciht die Liebe ist, die uns zusamen hält. Wir haben alles gut durchleuchtet und erkannt, dass da Ängste, gewohnheiten, Angst vor dem alleinsein, Enttäuschung den Kampf verloren zu haben dahinter stecken.
    einmal , vor langer zeit war ich in einer ähnlichen schmerzlichen situation. Nichts mit Alkohol, aber trennung. Und ein Kumpel von mir hat das wohl bemerkt udn viel mit mir geredet. Er hat erkannt, worum es gin gund mir damals immer gesagt. Das ist doch nur im Moment, diese trennung wird doch nciht für immer sein. Dieser kleine Funke Hoffnung in meinem Kopf hat mir damals einen großen teil meines schmerzes genommen.
    Und so hatte ich es mir auch vorgestellt: Es wird ja nicht für immer sein, wer weiß was da später bei rauskommt. aber in wirklichkeit will ich ihn jettz granicht mehr so richtig. Sein verhalten hat mich so sehr verletzt und seine worte. auch wenne s unter Alkohol war kann ich ihm glaube ich nciht mehr verzeihen.
    Was hält dich an deinem Partner noch?

    Oh ja, wir leben sehr stark in der illusion. Schon allein die Illusion, dass wir denken,dass es Liebe sei, was wir da empfinden. Die illusion, dass wir unseren Partner mit dieser liebe auch noch retten können. All diese Illusionen müssen wir erstmal umwerfen. Ohnehin haben die ja kein hand und Fuß sondern stehen auf ganz wackeligen Boden.

    Aber was Sinnesrausch schrieb, da ist auch was dran.
    Mir scheint es auch, dass wir diesen Narzismus unterstützen.
    Uns erscheint es ja als Liebe, was immer es auch ist. ich nenne es jetzt mal aufopferndes verhalten, welches an unsere grenzen geht und sogar unsere grenzen weit überschreitet. Die Liebe oder die Aufopferung , die wir erbringen, damit wir Anerkennung erhalten. Der Alkoholiker wird davon überschüttet, aber nicht nur das. Er fordert sogar, saugt uns aus.
    Es ist keine einseitige geschichte, wie ich anfangs dachte. Als ich begann hier zu lesen, stellte ich fest, dass wir Coabhängigen unsere Partner einfach mit zu viel des guten überhäufen und uns dabei total verausgaben. So viel, mehr als dem Alkoholiker überhaupt recht ist.
    Zu dieser zeit las ich und war noch mit meinem Mann zusammen . Ich las und lernte. ich versuchte mich zu distanzieren udn hörte mehr und mehr auf alles für ihn zu erledigen. Also wandte sich mein Mann auch von mir immer mehr ab, kam nicht mehr so oft nach hause. Gab ja auch nciht jederezit mehr Essen aufgetischt. Das Leben für ihn war unbequem. Alkohol gab es zuhause nicht mehr usw.
    anch einiger zeit kam mir zu Ohren, dass mein Mann sich ein zweites Opfer zugelegt hatte. Und das offenbar schon seit längerer zeit. So konnte er prima hin und herjoglieren von eienr zur anderen. Gab es streit war er bei ihr. udn umgekehrt. Später lernte ich die dame kenenn udn sie schilderte mir alles. sie war ebenso coabhängig wie ich udn tat den gleichen unsinn. trank mit ihm, bezahlte ihm alles mögliche. Auch sie wollte sich ihre Gunst erkaufen und noch dazu standen wir als Damen ja noch in einem Konkurrenzverhältnis, was für ihn wohl noch attraktiver war. Die Krönung sozusagen. Er log uns an von vorn bis hinten, Unglaublich, wie ich hinterher feststellte.
    Auf jeden Fall war das die höchste form seines Narzismus.
    Und agnz klar ist mir auchjetzt, dass er auch nur Anerkennung und bewunderung suchte. nahezu ein Machtkampf darum, wer sein spiel am besten spielte.
    Als ich von dieser Frau erfuhr kam mir nicht in den sinn mich zu trenne und ihm den Laufpass zu geben. nein, ich fragt emich: Was will die von ihm. Er ist doch Alkoholiker. So , als ob ich, nur ich diejenige war, die mit dieser Situation umgehn könnte. Und immerhin kam sie mir auch ncoh in die Quere, da ich ihn nun ja nciht einmal unter Druck setzen konnte. Dieses entweder hörst du auf zu trinken oder ich gehe ging ja garnciht. Dann wäre er ganz klar zu ihr. also wurde mir anch und nach klarer: ICH mußte für mcih eine Entscheidung treffen, damit es mir gut ging. ICH mußte nciht erdulden, ertragen, damit umgehen lernen oder sonst was. ICH mußte gehen oder ihn rauschmeißen. Diese zeit für mich war so schwer. ich kam mir so unglaubwürdig vor. Wie konnte ich nun noch Hilfe erwarten? Die anwort lag doch ihnehin auf der hand. Jeder würde mir in dieser Situation doch sagen: schmeiß den kerl raus, du hast was besseres verdient. Ohen die andere hätte ich ja noch die Hoffnung weiterleben können, dass er sich mal ändert, dass die Liebe doch siegen wird, dass es nur seine zeit braucht, dass er sich sicher letzlich für mich entscheidet usw.
    Sein Egoismus hat derartige Formen angenommen, dass es schnell zu meiner Kapitulation führte.
    Und das war es auch, was ich gnaz zu Anfang hier im Forum las: Der süchtige muß vor dem Alkohol kapitulieren.
    Er muß aufhören zu versuchen in zu kontrollieren. Und genau das müssen wir auch. Einsehen, dass es mit Liebe nichts mehr zu tun hat, einsehen dass solch eine beziehung immer weniger das ist, was wir uns im Leben vorstellen, einsehen dass wir mit unserem bemuttern nur alles noch schlimmer machen, einsehen dass wir letzlich aufgeben müssen zu kämpfen und weglaufen müssen vor dem Alkohol bzw in unserem Falle vor den auswirkungen des Alkohols.
    Der Weg ist so lang und so schmerzhaft. Ich wünschte ich könnte schon sagen, dass ich das alles hinter mir habe. ich habe mich getrennt, aber ich wache oft morgens noch mit diesem schmerz im Magen auf, fühle mich einsam, erniedrigt, allein gelassen, im stich gelassen, voller sehnsucht nach den früheren schönen zeiten, die aber nie mehr wiederkehren werden. Und er hat es sich so einfach gemacht. nach mehreren hin und her, wo er mir noch die große Libe schwor usw wurde ich am schluß noch erniedrigt und beschimpft. da , als er merkte, dass ich es ernst meint und gehen wollte. das tut noch immer weh.
    Obwohl ich weiß, dass es der Alkohol ist, der da zu mir spricht fühle ich mich persönlich so angegriffen und niedergeschmettert. so sehr in meienr Seele verletzt.
    Diese ganze vorstlleung von anerkennung, die ich mir doch über Jahre hin erhofft hatte ist wie eine Seifenblase zerplatzt. Und kaum ist diese Seifenblase aus meinen Augen verschwunden treffen seine worte mich wie ein fester schlag ins gesicht. Und da stand ich und fragte nur: Wie konnte ich nur so blind , so naiv, so dumm sein. Darum bin ich hier und hinterfrage mich, damit mir so etwas nie wieder passiert. Ich danke Euch allen bei eurer Mithilfe zu meiner erleuchtung. Für mich ist dies der wichtigste thread geworden.

    Tja, und hört sich das an wie Liebe????
    Aber so habe ich gedacht , erzählt, geschrieben. So habe ich an ihm geklammert udn jetzt will ich das auch mal so rauslassen für alle diejenigen, die jetz gerade in dieser Phase sind und meinen, sie können sich nciht trenen, weil sie ihn doch so sehr leiben udn hoffen,d ass er bald wieder so ist wie früher: ein nüchterner Narzist?

    So langsam entwiclet sich der Thread von der Liebe zum Narzismus.
    Ich finde es aber sehr gut, denn im ersten Teil haben wir ja allesamt dazu beigetragen festzustellen, dass diese Liebe ja nur ein vorgeschobener Grund ist. Und immer immer mehr durchleuchten wir uns selber, kommen uns selber und unserem Partner auf den Grund.
    Diese narzistischen Züge habe ich auch zur Genüge bei meinem Ex festgestellt. Alles drehte und dreht sich nur um ihn. Jedes Thema, auch meine eigenen Probleme werden zu seinem gemacht. manchmal habe ich schon daran geglaubt, dass er ein besonderes Tlalent hat die Tatsachen so zu verdrehen, dass sie eien andere bedeutung bekommen. Nämlich die Bedeutung, dass ER der wichtigste mensch auf diesem Planet ist. Udn so versthe ich auch, dass er sich dagegen sträubt in eien SHG zu gehen. Denn da sitz er zusammen mit 20 wichtigen Menschen, dei ihm womöglich die Show stehlen. Anderer Leute Problem anzuhören sind ihm scheinbar zuwider. Manchmal ging es, wenn er npüchtern war, dass er mal was für mich getan hat. Aber ansosnten waren es nur leere Versprechungen. Wenn ich mit Problemen kam war es ihm zu anstrengend zuzuhören. Oder er spilete alels runter. Oder hörte infach nciht zu. Oder wenn er sich, weil es nciht anders ging, mal auf was eingelassen hatte, fing er irgendwann Streit an oder spielte den Beleidigten, so dass er ganz schnell wieder in die Rolle des Opfers schlüpfte. Ich mußte eigentlich nur noch den Moment abwarten.
    Einmal konnte er es nicht ertragen, dass ich lachte udn amüsant fand, was er mir erzählte. Kam doch sonst immer nur Mitleid usw. Sofort deutete er an, dass ich ihn auslacht eund er goss mir doch tatsächlcih seien Rotwein über den Kopf und versaute mir damit meine ganzen Teppichfussboden und meine Klamotten.
    Jeder Vorschlag mal was aus seinem Leben zu machen , sich zu ändern usw prallte nur bei ihm ab, war wohl zu anstrengend oder wurde als tolle Idee auf Morgen verschoben. Darin war er überhaupt unschlagbar.
    Ich dachte immer, dass es der ALkohol ist,d er ihn so Ich-bezogen werden ließ. Aber manchmal kamen so Äußerungen, dass andere nur eifersüchtig auf ihn seine usw. und ihm nur schlechtes deswegen wollen, da hab ichmanches mal schon gedacht: Hallo, mit wem hab ichs denn hier zu tun? Worauf bitte schön sollen die neidisch sein. Er ist nichts, er hat nichts. Ok, er sah gut aus, aber auch dafür kann er sich nichts kaufen. Er kann sich auch garnicht realistisch einschätzen. Einerseits Gejammer, weil er nix hat. Andererseits rumprotzen mit Markenkalmotten usw vor den anderen.
    Innere Werte scheinen nicht zu zählen. Denn so sehr wie er mcih beschimpft eun erniedrigte fragt ich mich manchmal, was ER dann eigentlcih noch vorn mir wollte, warum ER jeden Tag nach hause kam.
    Hatten wir mal massiven Streit hat er sich ja eh immer bei andren Damen ausgeweint und sich bemuttern lassen.
    Ich war eh austauschbar für ihn.Bin eben nciht die einizge dumme auf dieser Welt, hehe.

    @Susanni-gerade mußte ich mal sehr intensic über deinen letzten beitrag nachdenken. Zu Anfang hatte ich meinen Mann auch so tierisch vergöttert. Ich habe irgendwas in ihm gesehen. aber frag nicht was. Auch als ich bemerkte, dass er Alkoholabhängig ist bestand diese Bewunderung ( so nenn ichs jetzt mal) meinerseits immer noch.
    Ich glaube, dass genau diese Abhängigkeit ihn für mich als so etwas besonderes darstellte. Er war natürlich nders. Der Alkohol machte ihn wohl schon damals zu einem myseriösen menschen. er wirkte schon immer so leicht melancholisch, abseits. Das hat wohl ein besonderes Intersse in mir geweckt.
    Was früher aber so geheimnisvoll wirkte habe ich jetzt mittlerweile durchschaut und gebleiben ist die pure Wahrheit: Er war einfach immer schon leicht( oder schwer?) angetrunken. Ich hatte es einfach damals nicht gerafft und falsch gedeutet.
    Heute sehe ich das alles anders. Genau dieses mysteriöse stört mich am meisten, denn es ist aufgesetzt udn unnormal.
    Am liebsten würde ichihn schütteln, damit er wieder auf die Welt der Irdischen kommt- zu uns. Ich habe auch das Gefühl, dass ich ihn garnicht wirklich kenne. Er ist mir oft so fremd und ich versuche immer so viel wie möglich Realität von ihm zu erhalten. So als ob jemand Bonbons von seinem Wagen schmeißt und ich versuche sie aufzufangen.
    Irgendwas will ich mir damit beweisen. Irgendwie versuchte ich die ganze Zeit aus diesen bruchstücken eine kleien Heile Welt zu basteln. So wie ein Puzzle, welches am Ende ein schönes heiles Bild ergibt.
    Es ist sehr schwer für mich so etwas aufzugeben, da steckt auch ne Menge Ehrgeiz dahinter. Doch es lohnt sich nciht, es ist Im Grunde veratnae Zeit, die man besser hätte für sich, für die Kinder , für freunde oder Familie , Berif nutzen sollen.
    Man wirft so viel seiner Energie weg.
    Einmal als ich mich beschwert hatte, dass ich voll kaputt bin, sagte er mir, dass ich mich ja nicht um seine sachen kümmern müsse. Stimmt. Ich muß es ja auch nciht. Dass ER es mir sagte war das beste überhaupt.
    Von da an tat ich deutlich weniger für ihn. Nur noch oder nicht einmal mehr das, was ich für andere freunde täte. Es dauerte nicht lange und er beschwerte sich, suchte sich andere Opfer, die meine coabhängigen Tätigkeiten übernahmen. Zum Glück war ich also nciht die einzige.
    Klar war auf jeden Fall, dass man sich keine Liebe oder Anerkennung von eienm Alkoholiker erarbeiten kann. Es war wie ein shclag ins Gesicht und jezt ist mir klar, was da überhaupt mit mir passiert war.
    ICH bekam ja gar keien Anerkennung. Das wurde mir so offen ins Gesicht gesagt- von einem Alki.Er brauchte mich nciht einmal. In dem Momen war das sooo heftig für mich. ch war so verletzt innerlich. jetz im nachhinein bin ich froh. Denn das war ein entscheidender Punkt, dass ich langsam wieder anfing was für mich zu tun. Obwohl ich immer wieder danch suchte, ob er mich nciht doch brauchte. obwohl er imemr wieder mit aufgaben kam, die ich für ihn erledigen sollte ( dieich dann nciht mehr tat). Das war auf jeden Fall ein entscheidender Punkt. Das war als ob solch eine Hoffnung, eine Illusion, in der wir uns ja anscheinend alle bewegen plötzlich zerplatzte.

    Hallo Sinnesrausch. Die große Liebe, die uns angeblich so sehr zusammenhält- damit meinte ich die doch oftmals nur als Liebe vorgeschobenen gefühle von uns Coabhängiggen , die uns daran hindern unser eigenes Leben zu leben.Die Liebe, die sich dann doch ehrer als verlustängste heruasstellen usw.
    Ob man von dem Alkoholabhängigen eine Entscheidung Liebe oder Sucht verlangen kann ist zweifelhaft.
    Es sind doch zwei verschiedene Dinge. Man kann nciht wählen, ob man jemanden liebt oder krank ist. Man kann aber was gegen seine Krankheit tun.
    Udn das gerade zeigt doch, wie wenig der coabhängige Partner mit der Krankehit zu tun hat. Nämlich nichts.
    Vielelicht insofern, als dass der trinkende Partner seine Bezioehung nciht mehr so will udn sich deshalb aus Angst oder scham betrinkt. Nach langjähriger Ehe mit Haus , Kind und Kegel festzustellen, dass es DAS nciht ist- dazu gehört uach viel Mut. ich vermute, dass eien Unzufriedenheit ind er Beziehung tatsächlich auch oftmals ein grund ist.
    Das erschwert ja alles noch zusätzlich.
    Denn Süchtige sind ja wiederum auch gute schauspieler und tun sich da überhaupt keinen Gefallen.
    nein, ich denke vor AUgen halten muß man s ich immer, dass der persönliche Tiefpunkt erreicht werden muß. Diese individuelle Leidensgrenze muß erreicht sein.
    Udn möglciherwiese ist für viele Coabhängige schon diese Grenze erreicht oder nahezu erreicht, wenn sie isch heir anmeldet und nach Hilfe sucht.
    Auch wenn es erstmal so aussieht, dass sie Hilfe für den Partner sucht, so zeigt es indirekt doch schon, dass ein Punkt erreicht ist, wo SIE unzufrieden ist.
    Aber zu dem Zeitpunkt eben immer noch in dem Glauben, dass alles durch diese überwältigende Liebe zu ändern ist.

    ich denke sogar gerade, dass man diese Liebe ganua in dem Moment auch noch so stark empfindet, wiel man dabie ist zusehendst jemanden zu verlieren. Die trinkende Person enfernt sich. Durch den Rausch ist der Geist oft ja nicht mehr da. Auch körperlioche Nähe fehlt dann. Der mensch zerstört sich. Das alles empfindet man shcon als bedrohung, dass der partner einfach fortgeht, in eine andere Welt oder auch letzlich in den Tod. Dann fängt man an zu kalmmern.
    Aber dahinter stecken eben diese Ängste. Und das Klammen ist auch vollkommen unnütz. Denn der trinkende trinkt imemer auch, um sich frei zu fühlen. Denn der Rausch ist ja ein sich befreien von gefühlen, Moralvorstellungen, gesetzen etc. Eien Flcuht in eine andere Welt, wo der Partner eben keinen Platz hat.
    Und gerade bemerke ich , dass es so wichitg ist diese gefühle , die man da empfindet neu zu ordnen, zu durchleuchten und zu hinterfragen.
    ich bin euch auch allen gerade so dankbar für eure beiträge hier. Habe gerade das gefühl ich bekomme eine erleuchtung nach der anderen. und dennoch ist es noch ein weiter weg.

    Liebe Grazia,
    in Deinem Bericht habe ich mich sehr sehr gut wiedergefunden. Ich sehe eine schöne Bilderbuchliebe vor mir. Das was man sich eigentlich wünscht. Vertrauen, nach dem man sich doch immer gesehnt hat. Keine Kontrolle nötig.
    Und plötzlich meldet sich dieses 'kaputte ungesunde ICH', dieses falsch programmierte Monster und sagt: DAS ist keine Liebe. Das ist langweilig , öde. Nein, das ist entspannend und gesund. Das ist etwas, worauf man bauen kann.
    Ich habe immer gelesen, dass sich der Süchtige und der Coabhängige anziehen und immer wieder finden.
    Das hatte ich nie kapiert. Es steht doch nicht an der Stirn geschrieben. Aber ich denke, es sind shcon die kleinsten Signale, vielleicht schon beim ersten Kenennlernen. Signale, die andetuen: Hier gibts Baustellen, hier sind probleme zu lösen. Hier wirds Action geben. Hier hat das L(i)eben einen 'Sinn'.
    Der Truam der heilen Welt kann ja erstmal Traum bleiben und nach morgen verschoben werden. So lebt man automatisch in der 'Hoffnung', schon von Anfang an. Auch das Leben in der ständigen Hoffnung , einem unerfüllten Traum kann dem Leben dadurch einen Sinn verleihen. Ein Ziel, was man anstrebenkann u nd vermutlich nie erreicht. Aber immerhuin hat man doch ein 'Ziel'.
    Das lenkt natürlich wunderbar ab, von Dingen, die man tatsächlich erreichen könnte. Denn man hat ja die immerwährende Ausrede, dass man ja vollkommen überlastet ist. Selbstgeschafftes Leid im Grunde.
    Und die einfachste Lösung, nämlich mit dem ganzen einfach aufzuhören, ist paradoxerweise der schwierigste Weg.
    Und da sehe ich auch die Parallelen zur Alkoholabhängigkeit.
    Dieses Gefühl, dass ich von meinem Partner eine vernünftige entscheidung verlange, nämlich aufzhören zu trinken, aus Liebe, aus Liebe zur Familie, zu den Kindern etc- udn währenddessen es nciht einmal schaffe mich mal drei Monate von ihm zu trennen- als bräche das die Welt zusammen. Doch vernünftig war es auch allemal gewwsen. Aber einfach unvorstellbar. Dennoch habe ich es dann irgendwann geschafft.
    Und tatsächlich. Meine Intuition hatte mich nciht verlassen- Eine Welt ist zusammengebrochen.
    Eine Welt der Süchte
    Mal sehen wohin das noch alles führt. Ich stecke jedenfalls noch mitten drin.

    Liebe IKS,
    Du versuchst an seine Vernunft zu apellieren. Die Sucht und die Vernunft haben nichts miteinander zu tun. Cer vernünftige Mensch läßt sich nicht so gehen. Somit sind das schonmal Dinge, die nciht zusammen passen udn so nicht funktionieren können.
    Warum dann?
    Weil er der sucht verfallen ist. Das ist die Eigenart der Sicht, dass sie unvernünftig ist.
    Du beschreibst, dass Du DIch verändert hast. Das ist klasse. Aber, dass Du so geworden bist wie ma Anfang udn dass ihm das jetzt wieder besser gefällt- das it Unsinn. Du bist selbständiger geworden udn er hat Angst bekommen Dich zu verleiren.
    Als Frau, als Partnerin, als Geliebte?
    Schwer zu sagen. Aber auf jeden Fall als Coabhängige.
    Warum heißt es überhaupt so?
    Wir Coabhängigen sind so programmiert, dass wir dem Süchtigen den Ball zuspielen. Verlassen wir das Speilfeld, dann ist das Speil aus. Zumindest mit uns.
    Du bist zurück gegangen. Guck, was DU alles tust , um seien Sucht zu unterstützen.
    Wenne s was mit Liebe zu tun hätte, dann wäre alels ganz anders udn bedingugnslos verlaufen.
    Die andere ist die bequemere. Die meckert nicht und macht selber Party. Das Ding ist. Ihr seid ja beide süchtig udn wer weiß, vielelicht die andere auch. Eine sehr sehr unglückliche Konstellation.
    Kennst DU das Bild von trinkenden lallenden Pärchen, die tagsüber irgendwo am Kiosk im Park herumgammeln und dessen lebensinhalt es ist nur noch das Geld für die nächste Flasche Korn zur erschnorren. Das nenne ich gut funktionierende Beziehung mit gemeinsamen Interessen.
    Aber auch die sich zermürbende Ehefrau, auf ihren Mann wartend und alles verzeihend, weinend und Leid ertragendd ist eine Idealpartnerin für den Süchtigen. Er kann also noch dazu prima hin und her springen. Keine der beiden Frauen stört es, zumindest unternehmen sie nichts dagegen.
    Der erste Schritt für dich sollte sein: Funktioniert meine Bezeihung / Ehe überhaupt noch. Lies mal meine Thread hier im Coabhängigkeitsberiech über die 'Liebe'. Vielelicht findest Du da auch ein paar Anregungen.

    Liebe Melanie,
    ich kann Dich sehr sehr gut verstehen. In genau dieser Situation habe ich mich ja auch befunden. Und ich lese es hier immer wieder, dass so ziemlich jeder, der neu hier schreibt unter diesem Zwiespalt steht.
    Liebe oder Leid? Leid oder Liebe?
    Liebe mit Leid?

    Daher habe ich diesen THread eröffnet.

    Wir Coabhängigen haben uns eben diesen Deckmantel geschaffen. Genau wie der Alkohokiker die Flaschen versteckt, verstecken wir uns hinter dem Deckmantel der Liebe. Oder auch schieben wir Kinder vor, um uns nciht zu trennen.
    Dabei wäre es gerade für die Kinder das Beste.
    Erst, wenn wir uns selber druchschauen udn mal analysieren, was wir da machen, was wir überhupt fühlen, dann können wir doch erst weiter kommen.

    ich denke jetz sogar, dass wir etwas starkes fühlen, das wir als Liebe interpretieren. Dieses wahnsinnige Gefühl ist einfach da.
    Selbst, wen wir erkannt haben, dass es sich möglciherweise garnciht um Liebe handelt ist das Gefühl nicht einfach weg.
    Dann gibt es diesen Konflikt: Der Kopf weiß es besser. Der Bauch oder das Herz noch nicht. Und es wehrt sich so sehr dagegen, will es nciht wahrhaben. Lieber Selbstbetrug als das Gefühl ' nicxht geliebt zu werden oder nicht zu lieben'.
    Dahinter stecken fruchtbare Ängste.

    Da bin ich gerade dabei diese Gedanken zu sortieren.
    Nur wenn ich mich selbst verstehe werde ich diese Coabhängigkeit überwinden. Und das ist ganz unabhängig davon, ob ich getrennt bin oder nciht.

    Zunächst dachte ich, es sei die Angst alleine dazustehen und es nicht zu schaffen. Wieder lese ich ich bei den anderen hier.
    Und genau wie ich verstehe ich, dass WIR ja im Grunde in der Beziehung schon alleine sind. Wir meistern ja schon alles alleine bis wir an unsere Grenzen stoßen. Wir tragen ja schon Verantwortung für uns, unsere Kindern und unseren kranken Partner noch dazu.

    Ich könnte mir vorstellen, wenn wir hier gemeinsam ergründen, warum der eine oder andere sich einfach nciht trennen kann, dann kommen wir alle gemeinsam einen Schritt weiter.
    Ich versuche gerade jeden möglichen Gedanken weiter zu führen und zu ergründen.

    Das erste, was mir kommt ist, die Angst vor dem Alleinsein schlichthin.
    Lieber irgendwas negatives um mich herum, als allein und meine Ruhe?
    Ja , gewissermaßen hat diese Situation auch immer irgendwie für Aufregung gesogt. Es wurde nie langweilig. Gab immer was zu erzählen.
    Man lebt in einem Gruselfilm, dmait man Action hat.
    MAn schaut ja auch Gruselfilem , obwohl diese ja gruselig sind. Und am Ende die Hoffnung, das das Monster ( in unserem Falle der ALkohol) besiegt wird.
    Ich leide- aber ich gebe meinem Leben/ meiner Beziehung damit gewissermaßen einen 'Sinn'. Der sinn ist es das Böse zu besiegen.
    Dafür rede ich mir sogar das Leid noch schön. Sonst könnte ich es ja auch nicht ertragen oder auch nach außen hin vetreten.

    Da kommt schon Punkt zwei. Die schöne Fassade nach außen hin zu erhalten ist ja auch eine ehrenwerte Aufgabe. Ich lebe gewissermaßen in einer geheimnisvollen Welt. Es ist wie ein Wettlauf gegen die Zeit. Es steckt ein großer Ehrgeiz dahinter. Wie lange werde ich es schaffen dieses Bild nach außen erhalten zu können.
    immer wieder kommen ja Fragen udn die Fassade beginnt zu bröckeln.
    Jemand sieht meien Mann betrunken. Die kinder fragen , dennsie wissen besser als ich, das es ncith 'Normal' ist.

    Es sind meine beiden Filme , in denen ich lebe und eine 'Hauptrolle' spiele.
    Neben dem anderen Darsteller, meinem Filmpartner. Ich weiß jetzt, dass ich ihn nciht im herkömmlcihen Sinne leibe. Aber er gehört ja zu meinem Film und spielt seien Rolle bestens.
    Ohne ihn würde der normale Alltag wieder beginnen. Gratiskino für immer wäre vorbei.

    Aber was gibt mir dieses Gratiskino, in dem ich die Hauptrolle spiele?

    Eine Hauptrolle.

    Action, Gefühlswallungen, Ups udn downs. Achterbahnfahrten ohen Ende.
    Es ist ja in der tat nicht immer nur Lied, sondern es kommen ja immer wieder die wenigen schönen Momente, die der Alkoholabhängige auch immer wieder schafft, um seine Partnerin in der rolle zu behalten.

    Ist das nicht wie eine Ersatzdroge?

    Verschafft man sich damit nicht das künstliche Gefühl, als ob man frisch verliebt ist. Zwar nicht so 'rosig', aber doch genau so impulsiv?

    Hallo Djupy,
    ich verstehe heute nicht mehr, warum Du denkst dass Du versat hast. Früher allerdings habe ich auch so gedacht. Aber nciht DU hast versagt. ER hat versagt udn tut das noch immer.
    Du mußt immer an diesen Tiefpunkt denken, den der Alkoholiker braucht und der sieht nciht schön aus. Alels was schön aussieht verlängert nur seien Konsum!

    Liebe Aurora,
    ja mir wird jetzt langsam klar, dass ich es neu lernen muß Grenzen zu setzen.
    Ich sehe dass auch gerade überall, dass meine Leidensgenossen das übersehen. Das ist es, was uns unterscheidet von den NICHT-Coabhängigen.
    Wir sind bereit vieles hinzunehmen, was uns nciht gut tut. Weit über dem hinaus, was wir überhaupt ertragen können. Wir entschuldigen es eben mit diesem Deckmantel der Liebe, die sich aber nun als Deckmantel Ängste entpuppt hat.
    Da sind wir ja jetzt schonmal einen schritt weiter.
    Entscheiden dist uch die Feststellung, dass es ja garnicht so sehr um Lieben oder Nichtleiben geht, sondern darum, dass wir ja auch Beziehungsstrukturen in Kauf nehmen, die wir eigentlich garnicht wollen.
    Viele heben ja völlig ihre Moralvorstellungen, Werte usw auf.
    Jetzt, wo mir das so langsam klar wird bekomme ich langsam auch wieder so ein Gefühl von Stolz. Oder ist es Selbstachtung. Etwas jedenfalls, dass mir sagt:
    Paß auf, dass Dir das nicht nochmal passiert. Lass Dich nie wieder so weit fallen. Ja, das tut man doch. Man läßt sich selbst fallen. Kein Partner sollte das von einem verlanen, wenn er Dich liebt. Hat er ja auch nicht. Ich war ja selber so bekloppt und habe es mit mir machen lassen.
    ER- hat er es mit Absicht getan? Nein, er hat auchnur SEINER Sucht gefolgt. Die Sucht, die nach dem einfachen bequemen Weg sucht. Den schnellen Weg , um an Alkohol zu kommen. Den ungestörten Weg, um an Alkohol zu kommen. Das gesicherte Umfeld, um in Ruhe Alkohol trinken zu können. Jemanden, der einem verzeiht, was man unter Alkoholeinfluß getan hat, denn das hat man ja nicht unter kontrolle.
    Jemand, der immer wieder ankommt, auch wenn er unter Alkoholeinfluß übelst behnadelt wurde. Jemand, der so unkritisch, so naiv und leichtgläubig ist, an alle Versprechen zu glauben.
    Jemand, der glaubt, dass das alles Liebe ist.

    Hallo Lionbaby,
    vielelicht liest Du mal meinen letzten Thread, den ich eröffnet habe. Er soll ja alle mal zum Nachdenken und Diskussion darüber anregen, warum man 'trotz allem' und meistens mit dem Argument der Liebe bei einem Partner bleibt obwohl man doch unglücklich ist. Unglücklich sind wir alle, die wir uns hier angemeldet haben. Das mußte ich auch erstmal kapieren. Ich dachte, ich sei nur hier, weil ich Hilfe für IHN suchte. Aber warum eigentlich suchte ICH Hilfe für IHN. Richtig. Weil ich erstens unglücklich war und sogar gelitten habe. Zweitens weil das schon das ertse Anzeichen ( neben vielem anderen auch) von Coabhängigkeit ist.
    DAS muß man sich ertsmal eingestehen. Puhhhh.
    Und dann stellt sich doch automatisch die Frage. Warum mach eich das alles mit? warum lasse ich das mit mir machen, über mich ergehen.
    Kann ich den Alkoholiker neben mir seinen Weg gehen lassen udn ich gehe meinen , ohne dass man sich trennt?
    Woher diese Angst vor Trennung.
    Sie muß ja ncihtmal fü immer sein.
    Ich habe es dann echt nicht mehr ausgehalten und dieser letzte Satz, dass es ja auch wieder ein Zurück geben könnte erschien mir eine gute Lösung und ich habe diesen Schritt gewagt.
    Es war die Angst vor dem Alleinsein. Vor der Vernatwortung.
    Aber als ich dann alleine war mit den Kindern habe ich gemerkt, dass es mir gut geht. Plötzlich bemerkte ich , dass ich ja eh shcon immer alleine war. Naja meistens. Dass ich die verantwortung für ihn mittrug udn sie jetzt wieder an ihn abgegebne habe. Und dass er ncihts ändern will. Und ich will mir nciht mehr anhören , dass ich ihn kontrolliere, unter druck setze usw.
    Jetzt wo ich es geschafft habe und mein Leben wieder genießen kann will ich ihn nicht mehr. Sein Leben sieht für ich armselig aus und ich spürte, wie er mich langsam mitriß in den Sumpf.
    All das will ich nciht mehr.

    Lass Dich nicht drauf ein. Lies hier die Threads, worauf es hinaus läuft.
    Ja, cih würde vermuten, dass du coabhängig sein könntest. Denn Coabhängige suchen sich eben gerne auch ihre Opfer.
    Auch kann es sein, dass es beihm ne Mashce ist, dass er dir das anvertraut hat, um sich sienen Co zu finden. Das sit dann die Sucht, die aus ihm spricht. Denn es sit logisch, dass ein Co dann gleich drauf anspringt und denkt: Oh Gott, der arme, da muß ich jetzt erst recht was tun.
    Der braucht Hilfe. JA, so fängt es an.
    Frag ihn einfach , ob er an seienr Krankheit nicht was ändern will.
    Und das muß er selber in gang setzen. Ich vermute, er weiß mehr über sien Sucht und wie man seien Co-Opfer fängt, als wie du vermutest.
    Ich will ihm da jetzt nichts Böses unterstellen. Aber sowas spielt sich wohl auch eher unterbewußt ab. Du setzt ihm Sognale, worauf seien Sucht anspringt, so ungefähr.

    Liebe Sandra,
    fall da jetzt blos nciht drauf rein und krieg Schuldgefühle. Du hast MEHR getan als Du brauchtst, weitaus mehr. Zu viel. Er will nur Deine Coknöpfe drücken udn Dir ein schlechtes Gewissen einreden und siehe da: Es funktioneirt auch schon. Bleib wachsem, blieb bei Dir. Es sit die SUCHT die da spricht, nciht er. Es ist der Süchtige, der bemerkt, dass er seinen Kumpel, den Coabhängigen verliert. Du hast ihm doch immer den bequemen Weg zum trinken bereitet, ihm immer einen Grund geleifert, seine Geeier mitgemacht. Wer soll das jetzt für ihn erledigen? Seine Mama hat da sicher nciht einmal Lust zu.
    MAch jetzt weiter so, wie DU Dir vorgenommen hast. Lass ihn in Ruhe trocken werden. Lass ihn auzappeln bis der Verstand wieder kommt, Schau udn hör garnciht hin. Vor allem, zieh es dir gefühlsmäßig nciht rein. Zieh dir diesen schuh nicht an. Lass es dich nciht fertig machen. Versuche mal innerlich einen Abstand zu seinen Worten zu finden und das ganze aus weiter Ferne anzuschauen. So, als hätte das eienr von uns geschrieben. Und dann schau dir das an und du siehst wie armselig das ist.
    Auch wennd er nasse Alkoholiker gerade mal nüchtern ist ist er imme rnoch nass und redet auch so. Das ist fatal. ich hatte auch imemr geglaubt in nüchternen Zstand kann man vernünftig reden. Das stimmt aber nciht. Hinterher kommen die Entzugserscheinungen, der Saufdruck. Da kommt dann das trickreiche Gesäusel. Selbst Liebesschwüre kannst du dann voll vergessen. In dem Zustand können die sich selsbt doch nciht mehr trauen.
    Die einzige Chance ist lange Zeit Trockenheit. Nicht umsosnt wird entgiftet. Das Gift ist noch im Körper. Und das Gift ist noch im Verstand.

    Stimmt Silberkralle.
    Ich mach mich nicht fertig. Ich bin eher sauer auf mich. Ärger mich irgendwie.
    Gleichzeitig zweifel ich sogar immer noch, ob ich daraus auch wirklich gelernt habe, also auch heute anders handeln würde in der Situation.
    Dass ich irgendwann an den Punkt gekommen bin, wo es einfach nicht mehr ging, das ist ja wie beim Alkoholiker den Tiefpunkt erreichen.
    Normal wäre es aber dich vorher schon einen Schlußstrich zu ziehen.
    Was stimmt bei mir nciht, dass ich das nie konnte.
    Warum können andere das.
    Der gedanke macht mir wirklich ein bißchen ANgst. Denn der Alkoholabhängige beispielsweise kann auch nciht aufhören, wenn er bereits merkt, dass der Alkohol ihm nicht gut tut, ihm sogar schadet. Er hört auch erst auf, wenn der absolute Tiefpunkt erreicht ist. Unddann muß er den Alkohol meiden. Was muß ich meiden? Wie lange muß ich mich meinem Suchtmittel überhaupt entziehen. Was ist mein Suchtmittel überhaupt. Ich sehe schon einige Parallelen zu stofflichen Süchten. Zum Beispiel auch das kleine bißchen Genuß beim Trinken des Alkohols, und dann dieses große Leid wieder hinterher , am nächsten Tag. bei meinem Mann ging oft ein Tag verloren nach einem totalen Absturz.
    Ich muß auch gestehen, dass durch die Trennung auch ein wenig Hoffnung hatte, dass mein Mann sich besinnt. oft, so liest man hier, erreicht dann der Partner auch seinen Tiefpunkt. Aber bei meinem Mann ist es so, dass er sehr beleibt ist bei Frauen udn sehr schnell ein neues Opfer findet. Er braucht keine Angst haben vor dem Alleinsein. Was den Damen blüht ist natürlcih auch klar. Man kann nur hoffen, dass andere nciht so coabhängig sind wie ich. Vielleicht wirkt das sogar mal bei ihm. Vielleicht muß er mal die richtige kennenlernen, die ihm nicht aus der Hand frißt. Oft hatte ich in unserer Bezieung gar das Gefühl, dass sich vieles um Macht dreht. Wer hat die stärkeren Nerven. Eigentlich völlig überflüssig, aber irgendiwe hatte es sich wohl mal eingeschlichen udn auch das Thema ALkohol war betroffen.
    So nach dem Motto: Ich trinke wie es mir paßt und Du hast mir garncihts zu verbieten. Er hat es nie verstanden, dass ich mir Sorgen gemacht habe. besonders dann nciht, wenn ich irgendwas angedeutet hatte, dass ich gehe oder so. Das hat er als Erpressung aufgefaßt und ist dann türeknallend abgehauen. Bringt bei uns also garnichts.