Liebe Isis,
ich habe Deine Threads gelesen und muß Dir sagen,dass da so einiges bei mir wieder hoch kam. Es dauert bis man drüber weg ist. Doch ich kann Dir nur sagen, dass ich das auch alles so durchlebt habe.
Ich habe jetzt verstanden dass Alkoholabhängigkeit und Coabhängigkeit ein aufeinander eingespieltes team bilden, die sich in ihrem Suchtgefüge ergänzen. Spürt der Alkoholabhängige, dass seien Sucht durch dein Verhalten bedroht ist fängt er an deine Knöpfe zu drücken, um dich wieder in deien Bahnen zu lenken. Das mag unbewußt geschehen. ich habe das früher nicht gesehen. Habe es jetzt erst durchschaut, druch lesen all der Parallelen hier in den Threads. früher sah ich es als etwas persönlcihes, als meien Geschichte. jetzt sehe ich es als Suchtmechansimen. Das ist ganz wichtig zu erkennen, dass es diese Parallelen gibt. Man versucht ja imemr die Scuht zu begreifen, zu ergründen. So kann man es. Egal welche Gründe es gibt, dass der APrtenr trinkt. Man muß einsehen, dass man selber daranncihts ändern kann, denn diese Gründ liegen ja möglciherwiese in der Kindheit des Partners. udn da müßte ER anfangen was aufzuarbeiten. Und zwar nüchtern. Denn ind er nasen Zeit geht es nur darum seine Sucht zu erhalten. Auch in den nüchternen Phasen. Das mußte ich auch ertsmal begreifen. es gab keine wirklichen Momente mehr, wo man vernünftig reden konnte. Wenn er trank, anfing, gings noch.Später abgefüllt, gings garnciht mehr. Am nächsten Tag wenne r verkatert war - unmöglich. Darauf folgte danns chon wieder die Phase des Saufdrucks. Katastrophale Phase, die immer wieder in Streit ausartete, denn da lagen bei ihm die Nerven blank. Hatte er irgendwelche Hoffnung, dass für ihn etwas bei rausspringen könnte ( ich kümmere mich, ich gebe ihm Geld usw..) dann konnte er sich auf alles einlassen, dann kam die schleimige Phase, wo er mir das Blaue vom Himmel herunterlügen konnte.
ich brauchte lange zu verstehen, dass ich immer iweder gegen eine Wand redete. Dann die Phasen der Verzeiflung, der Wut etc.
Auch das ging so ab, wie bei Dir. ich weinte unendlich viel. Es berührte ihnnicht. Er fühlte sich sogar dadruch unter Druck gesetzt und bekam schlechte Laune, weil er vemutete , dass ich das als Druckmittel gegen seine sucht einsrtzen wolle. Aber es kam einfahc so aus mir rausgesprudelt, weil das Maß einfach voll war. So fühlte ich mich imemr mehr und mehr von ihm gedemütigt. Er suchte imemr mehr nach einem Sündenbock und gute Gründe zum Trinken. Auch das war ein Teil der Sucht. Gab es keinen Grund zum Streiten, suchte er verzweifelt danach. Durhc lesen im Forum heir habe ich das nach und nach durchschaut und es ihm sehr schwer gemacht. Ich habe mich zusammen gerissen und mich áuf keine Streitereien eingelassen. Habe ihn getestet. tatsächlich ging es ihm ziemlich übel damit. Er wurde richtig hilflos. Es war als ob es ihn hemmte ohne Streit , ohne Grund zu trinken. tatsächlich beagn es in seinem Kopf zu rattern , so dass er Lügenmärchen erfand , was ich angeblich getan haben soll. Das sit schon ein Phänomen, wie so was funktioniert. Aber auch sehr beängstigend. ich wollte ihm auch dann irgendwann dieses Ultimatum stellen. Mir schien es , als ob er das ahnte, als ob er irgendwie meine Gedanken lesen konnte. Plötzlich spürte er , dass es unserem Ende zuging und deutete alles so, als ob ich vorbereitete ihn zu verlassen. So war es auch. Ich versucht e ihm das alles noch zu verheimlichen. Aber so schlau war er doch und spürte es. Er kam mir zuvor. Er packte seien Sachen und ging. ich bemerkte zunächst nciht, dass dies wieder ein Knopfdruck war. ich sollte ihm hinterherlaufen. Und ich tat es. Dieses hin und her durchlebten wir mehrmals. Ich war irritiert, denn ich wollte IHN doch verlassen. So wurde es doch hier im Forum geraten. Er versteht nichts von PC. Aber mir war, als ob er möglicherweise hier mitgelesen hatte. Ich konnte es mir nciht erklären. Aber ich denke,d ass ich es irgendwie ausstrahlte, nciht mehr so funktionierte wie vorher. Er spürte, dass ICH unabhängiger, eigenständiger wurde. Dann folgte die Phase, wo er wieder versuchte mein Selbstbewußtsein ( was ja immer noch kümmerlich war) zu zerstören. Er versuchte mich zu erniedrigen, wie er nur konnte. Mcih dumm da stehen zu lassen. Beleidigungen ohne Ende, Erniedrigungen, Liebesentzug. Ich galueb sogar, er wollte mir vorspielen, es gäbe eine andere. Damals hatte er andere Frauen gehabt. Die Phase hatte er abgelegt, schon eine Zeit lang. Da habe ich es geschafft ihm klar zu machen, dass ich das auch könnte, wenn ich wollte. Aber nun wollte er sich von mir abwenden. Tat so. als ob es da noch andere gäbe, ohne dass ich es ihm nachweisen konnte. Es gab ja vielelicht keine, ich sollte es ja nur gleuben. Da blieb er nächtelang bei seinem Freund, um mich denken zu lassen, dass er ne nadere hat. Zuerst fiel ich mal wieder drauf rein. Knopfdruck: angst vor dem Alleinsein klappte wunderbar. Obwohl ich ihn ja auch verlassen wollte. Aber ICH wollte eben diesen Knopf ja bei ihm drücken. Er kam mir zuvor. ich fühlte mcih ertappt. Ich konnte ihm nichts mehr vormachen. Ich begriff, dass dieses Speilchen einfach nciht funktionierte.
Nun wurden andere Register gezogen. Und zwar von ihm. Er beleidigt mich wiederaufs tiefste. Ließ mich nicht einmal mehr zu Worte kommen, würgte Sätze ab. legte am Telefon auf und sagte mir, dass er meine Rederei nciht mehr ertragen konnte. Zudem mußt eich noch mitbekommen, dass er freunden erzählte, dass er mich nciht wirklich lieben würde, als diese ihm nahelgen wollten, dass er doch froh sein könne, dass er so eine gute Frau habe, die so viel für ihn tut.
Ich bin froh, dass das passierte. Denn dadruch wurde mein Stolz sooo sher verletzt. Mir wurde plötzlich klar, dass ich nciht um IHn kämpfen mußte sondern um mich. Die Tränen, die ich weinte galten nicht ihm, sondern mir. Ich war enttäuscht, verletzt udn ich tat mir selber leid. Ja so war es. ICH TAT MIR SELBER LEID. Also folglich war ich es auch die dieses Leid stoppen mußte. ich mußte um mich selber kämpfen, mich selbst zurück zu gewinnen. Ich mußte um meine Würde kämpfen. Es tat nciht mehr so weh, als ich bemerkte, dass ich selbst der Preis war, um den es sich lohnte zu kämpfen. Mein Stolz war sooo verletzt, dass ich glaube ich meinen Tiefpunkt erreichte. Es war mir egal, dass er trank, wo er trank, wieviel er trank. Nur sollte er nun nciht mehr vonmeinem Geld trinken. Nur sollte er mich nciht mehr mit seiner Betrunkenheit verletzen.
Es war mir egal, denn ich erkannte eines: ICH WAR IHM EGAL.
Auch zu dieser Erkenntnis kam ich , indem ich ihn testete. Ich bekam immer mehr Zewifel, ob er mich wirklich liebte, ob unsere beziehung überhaupt noch einen Sinn machte ode war sie total einseitig. Und ich überlegte mir, was ER denne igentlich noch für mich machte. Am Telefon sagte ich ihm, dass ich krank sei und mich unwohl fühlte, schmerzen hatte. Er fragte nur: Woher kommt das. Weiter ging er nciht drauf ein. Ich wußte, dass er kaum Geld hatte. Dennoch riechte es imemr noch für Disko udn Kneipenbesuche, Trips mit den Kumpels. Ich bat ihn mehrmals nur um Kleinigkeiten, die er mir mitbringen sollte. Es geschah nichts. Er konnte mir nicht einmal eien Telefonkarte für 5 Euro kaufen. Da machte es nochmal klick bei mir. Das war doch ncihts mehr. Diese beziehung ist zerstörerisch und gab keinen Sinn mehr. Unsere Liebe gab es nich tmehr, wie sie einst war, aber ich wollte mein Leben zurück.
Und ich hoffe, dass Du auch anfängst um Dich zu kämpfen.
ireendwann zwischendruch bemerkte ich auch, dass alles anders sein würde, wenn ich nur aufhören könnte ihn zu lieben. Die Vorstellung, dass einfach unsere bzw meien Liebe verblasste gab mir ein Gefühlder Erleichterung. Ich war so gefangen in meinen Gefühlen. Aber irgendwas fühlte ich nciht mehr richtig an. Und seitdem spürte ich selbst wie meine Gefühle allmählich von selbst verbalssten. Zunächst wollte ich dagegen ankämpfen. ich wollte doch alles so schön erhalten udn ein Happy End.
Aber beim Verblassen der Gefühle bemerkte ich gleichzeitig wie wohles mir tat. jeder kleine Funke des Entliebens war ein Stück Schmerz aber auch ein Stück Erlösung für mich. ich wünsche Dir nur, dass es Dir auch so ergeht wie mir.