Beiträge von Paddy

    Hallo Spaceflower, es gibt hier ja so eine Skala mit den unterschiedlichen Stufen des Alkoholismus. Die kannst Du Dir ja mal anschauen udn dann weißt Du, wo du deienn freund einstufen kannst.

    ich selber habe mich auch täuschen lassen, imemr wieder. Alkoholiker sind eben gute Schauspieler. Sie wissen es eigentlich , dass sie ien Problem haben. Wollen es aber ncith zugeben. Das habe ich an meienr geschcihte , aber uach an den andereen hier im forum fsetgestellt.

    Dafür gibts es auch ne erklärung.
    ein gelegenheits oder genußtrinker kann jederzeit aufhören. er weiß auch wann schluß is. er hat nichts zu verbergen und meist protzt der eine oder andere noch damit. man kann den genuß auch noch durch eine gewisse freud eund geselligkeit dabei erahnen. egal, wie man jetzt selber über den alkohol denkt. Aber Alkoholiker wissen längst was mit ihnen los ist. Sie müssen trinken, ob sie wollen oder nciht. und wennsie es sich eingestehen würden, bzw ihren mitmenschen, dann müßten sie ja konsequenterweise etwas dagegen unternehmen. die sucht bringt es aber nunmal mit sich dass es nciht so einfach ist.
    Und so scheint es mir bei deinem freund zu sein.
    Es ist wohl auch typisch , dass der ALkoholiker erstmal aggresiv wird, wenn man ihn drauf nspricht. denn es ist ja eine schwäche.
    ich habe den eindruck er steckt schonmitten drin.
    Schade.
    Aber solange du noch den überblick hast und dich entscheiden kannst ist es besser du gehst. denn je schlimemr es wird mit ihm desto schwerer wirds für sich sich zu trennen. Hattest du dochunrecht mit der abhängigkeit dann wird es sich schnell zeigen. denn wenn er dich wriklich liebt wird er sofort udn ohne problem aufhören können zu trinken.
    Du mußt jetzt konsequent sein und ihm die pistole unter die Nase setzen.
    Vielelciht ist er ja auch noch so gerade am anfang der abhängiekit. dann würde es ihm vielelicht auch noch eifnacher fallen aufzuhören.
    Du hast also alles in allem kaum eien andere Möglichkeit, als dich ( vorerts) zu trennen. Ich hoffe, dass du nciht mit ihm zusammen wohnst. Tu es blos nciht. Und du hast auch noch keine kinder mit ihm. All das ist sehr schwer mit ienme alkoholiker. Lies dich heir druch und schau dir die ganzen geschcihten an. alle ähneln sich. Jeder , der hier anfängt denkt, bei mir wirds aber anders. doch es ezigt sich, dass am ende doch alels gleich verläuft.
    Noch was: man läuft glaube ich auch Gefahr, dass man sich hier über seine Coabhängiekit bewußt wird, darn arbeitet udn dann einigermaßen mit dem ALkoholproblem umgehen kann. Man kann sich distanzieren und das ganze bis zu einem gewissen MAße tolerieren, indem man dem anderen einfach ab heute die Freiheit läßt zu trinken.
    Ist ja auch richtig, hat jeder sein recht drauf. udn ist ja auch Sinn des Forums an sich selbst zu arbeiten. Doch damit sollte man sich auch bewußt sein, dass der andere Part noch nciht soweit ist, seinen Tiefpunkt eben noch nicht erreicht hat und sogar dieser durch dads tolerante Verhalten noch hinausgezögert wird.
    Damit will ich nciht sagen, dass du dann an seinem Trinken Schuld bist, sondern dass dann solch eine für beide Partner negative Situation entsteht. DU kannst dann vielelicht besser mit dem Alkoholismus des Partners umgehen. Deine Partnerschaft ist dann aber noch bei weitem nciht gerettet. Udn deswegen sind wohl die Coabhängiegn in ertser Linie hier. Viele sind sich ja nciht mal bewußt ( ich uach nciht) dass sie coabhängie sind, w enn sie heir ins Forum kommen.

    Liebes Engelchen,
    wenn ich Deien Geschcihte lese dann fühl eich ein Stechen in meinem Herzen. undich denke, dass es vielen anderen auch imemr wieder so geht. Man versucht alles zu tun udn meint nur das beste und dann wird man abgestoßen, ausgetauscht und beschimpft.
    Eines darfst DU nicht vergessen un dmußt es dir imemr vor AUgen halten: Es sit die Krankheit, die das alels aus ihm macht. Wenn er ne andere hat, dann wird der das genauso gehen wie dir. Wenn nciht noch shclimmer, denn sie ahnt von allem ncihts. Nasse Alkoholiker können so eiskalt , egoistisch sein. Warum? Weil alle Gefühle weggesoffen werden udn was bleibt ist nur ien Häufchen Elend. Und die andere ist nur da, um dieses Häufchen Elend aufzuwerten. Da wird er sich shcön anhoimmeln lassen udn dnan wieder aufwachen udn sich mies fühlen. Das aht nichts mirt dir zu tun. Du bist für ihn um Moment unbequem, denn Dein Helfen empfindet er als störend. Da mußt eich uahc erstaml hinterkommen,. ich habe mich so für meien Mann aufgeofer tudn wollte das Beste für ihn. Ich habe gedacht, er trinkt weil er in finanziellen Nöten ist. War noch so dumm ihm eine große Sumem Geld zur Verfügugn zu stellen. Bis ich endlich aufgewacht bin: Das Geld ist natürlich nur ein Vorwand gewesen udn natürlich weg. Das tut dso weh. Ich shcäme mcih, dass ich so dumm war und alles ncith druchblickt habe. Er hat mich belogen, betrogen ausgenuttz udn ausgenommen wie eien Weihnachtsgans, Skrupellos.
    Ich weiß nciht, ob ich das ncoh Liebe nenne kann. Ich weiß nciht, ob es ncith wirklich eine Art Besessenheit von mir ist. Denn es sit nciht normal, so behandelt zu werden udn dann noch so viel Verständnis zu zeigen. ich versuch emir vorzustellen, dass eine Freundin von mir in dieser Situation ist. Was würe dich ihr raten. Das sit wohl klar.
    Die Trennung ist das schlimmste, das Loslassen. Kalr. Es sit ebie UNS ja auch ien SUCHT. Und das aufhören ist d aimemr das schlimmste.
    Ich will dass er aufhört, aslo muß ich auch.
    Ich habe erstmal aufgehört mich co zu verhalten. Da hat er mcih soweas von links liegen lassen. Er war doch wirklcih in dem Glauben, dass er unheimlich viel für mich war ofer tat. Es war nichts. .
    Er kann sich selbst nciht leiden udn das in höchstem Maße. Und alles was er tut ist nur um sien Saufen zu rechtfertigen und mich runterzuputzen, damit es ihm scheinbar besser geht.
    Versuche ertsmal Absstand zu gewinnen. Sag ihm, dass es Dir zur Zeit nciht gut geht. Wenn du Streit vermeiden willst dann sag ihm nciht ienmal dass es wegen ihm ist. Ist es genau genommen auch nciht, deenn es ist ganz alleine Deine Baustelle udn er hat seine. Also distanziere dich. du mußt dich ja nciht trennen. Setz dir zum Ziel wieder Dein leben zu leben, dich stark zumachen. so schwer dir das auch fällt, alles andere wird von selbst kommen. denn du wirst mekren, dass es nciht nur schmerzhaft ist, sondern täglich besser wird.
    wenn du ihn vermißt, dann geh doch einfach kurz zu ihm.
    aber zieh dir eben nciht seine probleme rein.
    Das mußt du lernen zu kontrollieren und nein zu sagen. Du mußt dir kalr sein, dass du nciht dafür vernatwortlich bist. ausserdem hat es ja bis jetzt nix gebracht, dann kansnt du ja mal eine anderen weg einschlagen.
    ich ahbe jahrelang im kopf un dals ziel gehabt meine mann zu ändern, zu sanieren , trocken zu legen. erst als ich das aufgegeben habe geht es mir etwas besser. ichbin längst noch nicht damit druch, stekc emitten drin. aber ich leide ncihtmehr so furchtbar. klar kommen gedanklich immer rückschläge. aber ich habe da auch mein suchttagebich, wo ch dann nachschlage und ein kleines programm für mcih druchziehe, wonach ich mcih besser fühle. oder kome hier ins forum. das hilftm ir sehr. auch wen ichhier schriebe ist das um stark zu bleiben. genau wie die Alkoholabhängen zähle ich die Tage meienr Trockenheit. Mein Ziel will ich genau definieren udn habe verstanden, dass es eigentlich für mcih egal ist ob er trinkt oder nciht. Denn ICH will MEIN wohlbefinden ncih tmehr von SEINEM abhängig machen. ich will MEIN Lbeen leben, und zwart schöööön. Un dich bin auf dem besten wege dahin.
    alles Leibe udn viel Kraft wünschr dir Paddy.

    Wie weit die Coabhängigkeit reicht hätte ich nie gedacht.
    Dank des Forums habe ich geschafft mich räumlich von meinem Mann zu trennen. Ich habe Abstand zu ihn gewonnen, obwohl uns die Kinder immer miteinander verbinden. Ich hab aufgehört seine Sachen zu erledigen.
    Dennoch empfine ich meine Coabhängigkeit so sehr wie nie zuvor udn auf plötzlich ganz andere Art und Weise. Was meinen Mann anbelnagt spüre ich imem rnoch, dass ich von seinen Launen abhängig bin. Selsbt wenn wir uns nur kurz sehen und er mal wieder austickt und versucht seinen Frust an mir abzulassen gelingt es ihm imme r wieder. Ich nehme mir vor, dass ich ganz stark bin, bereite mich also gedanklich schon drauf vor, dass, falls wieder was kommt, was imemr es auch ist, ich es nciht persönlich nehmen daerf. Denn es ist seine Krankheit. Stehe ich dann aber vor ihm und er beschimpft mich oder irgendwas anderes dann breche ich inenrlich zusammen. Selsbt wenn ich nciht drauf eingehe, mich beherrsche damit es nciht eskaliert. Es läßt mich nicht kalt. Kaum bin ich zuhause möchte ich nur noch weinen, fühle mich angegriffen. Wir sind doch getrennt und er kann jetzt tun und lassen was er will. Er gibt sich nciht damit zufrieden. Ich will ihn auch garnoch tmehr verändern. Habe mich abgefunden, dass er eben seinen Tiefpunkt noch nciht erreicht hat.
    Dennoch fühle ich mich irgendwie als Versagerin. Aber es ist doch garnciht meine Baustelle. Meine Gedanken sind ok, aber emien Gefühl paßt nicht dazu. Auch fühle ich mich gedemütigt und will , dass e r mich zumindest respektvoll behandelt. So, als ob die vielen Jahre der aufopferungsvollen coabhängigen Zeit zumindest noch gewürdigt werden sollten. Stattdessen bekomme ich zu hören, dass er auch sehr gut ohne mich zurecht kommt und er nciht von mir abhängig ist. Dann erschrecke ich mich. Ich bin es ja auch, die von ihm, von diesem Häufchen Elend abhänig bin / war? Was habe ich überhaupt von ihm zu erwarten?
    Was hält bzw hielt mich an diesem Mann? Ist es nur ein MAchtspiel? Ärgert es mich , dass ich ienen kAmpf verloren habe? Kämpfe ich immer noch? Ist es das Gefühl der Enttäuschuing nicht geliebet zu werden? Angst vor dem Alleinsein, obwohl ich mcih die ganze Zeit schon einsam fühlte? Ich bin allein und ich komme gut klar, sehr gut sogar, denn ich habe jetzt ja nciht mehr diese Doppelbelastung. Aber das sit es noch nicht.
    Plötzlich steigt in mir dieses Gefühl hoch, dass es garnicht so sehr um ihn ging, sondern diese Such tin mir, diese Coabhängigkeit nicht wirklich oder nur mit ihm zu tun hat. Er war nur ein Auslöser dessen, was ohnehin shcon in mir schlummert. Ist es der Drang nach Anerkennung druch Selbstaufopferung? Wie werde ich diese Gefühle jemals wieder los?

    Hallo Cee,
    das ganze hört sich für mich sehr bedauerlich sein. Aber so wie es aussieht hast Du Dich mit dem 'Alkohol' verlobt. Der nasse Alkoholiker zeigt ein ganz anderes Gesicht als der wahre Mensch. Udn selbst, wenn dieser nüchtern ist wirst Du dieses gesicht nie kennenlernen. Denn auch im nüchternen Zusand ist er geprägt von Entzugerscheinungen und Suchtmittelbeschaffung. Und da sind bei einem sücthigen Menschen alle Mittel recht. Da kann ein Süchtiger das blaue vom Himmer herunterlügen udn Dir die tollsten Geschichten erzählen. Undd as betse an alledem: Er weiß es selber nciht. Oft weiß der Partner ja nicht ienmal mehr , was er am Tage vorher geredet hat. Ich könnte Dir tausende Beispiel dafür nennen. Und das obwohl ich meien Mann trocken kennengelernt hatte. Aber dieser Mann ist er längst nciht mehr

    Vieler Schmerz in der Beziehung mit einem Alkoholabhängigen kommt daher, dass man sich Beschimpfungen, Lügereien und Schuldzuweisungen fürs trinken anhören muß. Muß man das? Solange man noch nicht den Schritt getan hat sich endgültig zu trennen, ja. versucht man aber bei dem Partner zu bleiben und an seienr Coabhängigkeit zu arbeiten wäre das schonmal ein Schritt. Aber wie kann man das schaffen? Wie kann man das in den Kopf kriegen, dass er das ja alles nur tut und sagt, weil er diese Krankheit hat? Wie kann man für sich selbst verhindern, dass man das nciht persönlich nimmt und nicht auf sich bezieht? Gewissermaßen ist es ja eine Taktik des Abhängigen dich mit runterzuziehen. Das muß man sich im Grunde nicht antun. Aber wie schafft man es dadrüber zu stehen? Hat es von Euch mal jemand geschafft? Muß man dafür aufhören, den anderen zu lieben und dadurch eine innerliche Distanz zu bekommen?

    Hallo isis,
    ein großer Schritt ist schon getan, wenn DU es schaffst Dich ncith auf seine Laumem einzulassen. bei mir gign das zeitweilig. Aber manchmal war ich dann wieder nciht stark genug und es gab Rückfälle. Er hört ja auch nciht automatisch au zu provozieren. Der Streit fehlte ihm ja schon. Dass das alles aml zu einem solchen Machtkampf würde hätte ich nie gedacht. Zumindest dachte es, es sei schlau ihm nciht meine wunden Punkte zu zeigen, da er sosnt darin rumstochern würde. also mußte ich so tun als ob ich stark sei und es mich nich tberührte. Ich find es verdammt schwer.

    Liebe Isis,
    ich habe Deine Threads gelesen und muß Dir sagen,dass da so einiges bei mir wieder hoch kam. Es dauert bis man drüber weg ist. Doch ich kann Dir nur sagen, dass ich das auch alles so durchlebt habe.
    Ich habe jetzt verstanden dass Alkoholabhängigkeit und Coabhängigkeit ein aufeinander eingespieltes team bilden, die sich in ihrem Suchtgefüge ergänzen. Spürt der Alkoholabhängige, dass seien Sucht durch dein Verhalten bedroht ist fängt er an deine Knöpfe zu drücken, um dich wieder in deien Bahnen zu lenken. Das mag unbewußt geschehen. ich habe das früher nicht gesehen. Habe es jetzt erst durchschaut, druch lesen all der Parallelen hier in den Threads. früher sah ich es als etwas persönlcihes, als meien Geschichte. jetzt sehe ich es als Suchtmechansimen. Das ist ganz wichtig zu erkennen, dass es diese Parallelen gibt. Man versucht ja imemr die Scuht zu begreifen, zu ergründen. So kann man es. Egal welche Gründe es gibt, dass der APrtenr trinkt. Man muß einsehen, dass man selber daranncihts ändern kann, denn diese Gründ liegen ja möglciherwiese in der Kindheit des Partners. udn da müßte ER anfangen was aufzuarbeiten. Und zwar nüchtern. Denn ind er nasen Zeit geht es nur darum seine Sucht zu erhalten. Auch in den nüchternen Phasen. Das mußte ich auch ertsmal begreifen. es gab keine wirklichen Momente mehr, wo man vernünftig reden konnte. Wenn er trank, anfing, gings noch.Später abgefüllt, gings garnciht mehr. Am nächsten Tag wenne r verkatert war - unmöglich. Darauf folgte danns chon wieder die Phase des Saufdrucks. Katastrophale Phase, die immer wieder in Streit ausartete, denn da lagen bei ihm die Nerven blank. Hatte er irgendwelche Hoffnung, dass für ihn etwas bei rausspringen könnte ( ich kümmere mich, ich gebe ihm Geld usw..) dann konnte er sich auf alles einlassen, dann kam die schleimige Phase, wo er mir das Blaue vom Himmel herunterlügen konnte.
    ich brauchte lange zu verstehen, dass ich immer iweder gegen eine Wand redete. Dann die Phasen der Verzeiflung, der Wut etc.
    Auch das ging so ab, wie bei Dir. ich weinte unendlich viel. Es berührte ihnnicht. Er fühlte sich sogar dadruch unter Druck gesetzt und bekam schlechte Laune, weil er vemutete , dass ich das als Druckmittel gegen seine sucht einsrtzen wolle. Aber es kam einfahc so aus mir rausgesprudelt, weil das Maß einfach voll war. So fühlte ich mich imemr mehr und mehr von ihm gedemütigt. Er suchte imemr mehr nach einem Sündenbock und gute Gründe zum Trinken. Auch das war ein Teil der Sucht. Gab es keinen Grund zum Streiten, suchte er verzweifelt danach. Durhc lesen im Forum heir habe ich das nach und nach durchschaut und es ihm sehr schwer gemacht. Ich habe mich zusammen gerissen und mich áuf keine Streitereien eingelassen. Habe ihn getestet. tatsächlich ging es ihm ziemlich übel damit. Er wurde richtig hilflos. Es war als ob es ihn hemmte ohne Streit , ohne Grund zu trinken. tatsächlich beagn es in seinem Kopf zu rattern , so dass er Lügenmärchen erfand , was ich angeblich getan haben soll. Das sit schon ein Phänomen, wie so was funktioniert. Aber auch sehr beängstigend. ich wollte ihm auch dann irgendwann dieses Ultimatum stellen. Mir schien es , als ob er das ahnte, als ob er irgendwie meine Gedanken lesen konnte. Plötzlich spürte er , dass es unserem Ende zuging und deutete alles so, als ob ich vorbereitete ihn zu verlassen. So war es auch. Ich versucht e ihm das alles noch zu verheimlichen. Aber so schlau war er doch und spürte es. Er kam mir zuvor. Er packte seien Sachen und ging. ich bemerkte zunächst nciht, dass dies wieder ein Knopfdruck war. ich sollte ihm hinterherlaufen. Und ich tat es. Dieses hin und her durchlebten wir mehrmals. Ich war irritiert, denn ich wollte IHN doch verlassen. So wurde es doch hier im Forum geraten. Er versteht nichts von PC. Aber mir war, als ob er möglicherweise hier mitgelesen hatte. Ich konnte es mir nciht erklären. Aber ich denke,d ass ich es irgendwie ausstrahlte, nciht mehr so funktionierte wie vorher. Er spürte, dass ICH unabhängiger, eigenständiger wurde. Dann folgte die Phase, wo er wieder versuchte mein Selbstbewußtsein ( was ja immer noch kümmerlich war) zu zerstören. Er versuchte mich zu erniedrigen, wie er nur konnte. Mcih dumm da stehen zu lassen. Beleidigungen ohne Ende, Erniedrigungen, Liebesentzug. Ich galueb sogar, er wollte mir vorspielen, es gäbe eine andere. Damals hatte er andere Frauen gehabt. Die Phase hatte er abgelegt, schon eine Zeit lang. Da habe ich es geschafft ihm klar zu machen, dass ich das auch könnte, wenn ich wollte. Aber nun wollte er sich von mir abwenden. Tat so. als ob es da noch andere gäbe, ohne dass ich es ihm nachweisen konnte. Es gab ja vielelicht keine, ich sollte es ja nur gleuben. Da blieb er nächtelang bei seinem Freund, um mich denken zu lassen, dass er ne nadere hat. Zuerst fiel ich mal wieder drauf rein. Knopfdruck: angst vor dem Alleinsein klappte wunderbar. Obwohl ich ihn ja auch verlassen wollte. Aber ICH wollte eben diesen Knopf ja bei ihm drücken. Er kam mir zuvor. ich fühlte mcih ertappt. Ich konnte ihm nichts mehr vormachen. Ich begriff, dass dieses Speilchen einfach nciht funktionierte.
    Nun wurden andere Register gezogen. Und zwar von ihm. Er beleidigt mich wiederaufs tiefste. Ließ mich nicht einmal mehr zu Worte kommen, würgte Sätze ab. legte am Telefon auf und sagte mir, dass er meine Rederei nciht mehr ertragen konnte. Zudem mußt eich noch mitbekommen, dass er freunden erzählte, dass er mich nciht wirklich lieben würde, als diese ihm nahelgen wollten, dass er doch froh sein könne, dass er so eine gute Frau habe, die so viel für ihn tut.
    Ich bin froh, dass das passierte. Denn dadruch wurde mein Stolz sooo sher verletzt. Mir wurde plötzlich klar, dass ich nciht um IHn kämpfen mußte sondern um mich. Die Tränen, die ich weinte galten nicht ihm, sondern mir. Ich war enttäuscht, verletzt udn ich tat mir selber leid. Ja so war es. ICH TAT MIR SELBER LEID. Also folglich war ich es auch die dieses Leid stoppen mußte. ich mußte um mich selber kämpfen, mich selbst zurück zu gewinnen. Ich mußte um meine Würde kämpfen. Es tat nciht mehr so weh, als ich bemerkte, dass ich selbst der Preis war, um den es sich lohnte zu kämpfen. Mein Stolz war sooo verletzt, dass ich glaube ich meinen Tiefpunkt erreichte. Es war mir egal, dass er trank, wo er trank, wieviel er trank. Nur sollte er nun nciht mehr vonmeinem Geld trinken. Nur sollte er mich nciht mehr mit seiner Betrunkenheit verletzen.
    Es war mir egal, denn ich erkannte eines: ICH WAR IHM EGAL.
    Auch zu dieser Erkenntnis kam ich , indem ich ihn testete. Ich bekam immer mehr Zewifel, ob er mich wirklich liebte, ob unsere beziehung überhaupt noch einen Sinn machte ode war sie total einseitig. Und ich überlegte mir, was ER denne igentlich noch für mich machte. Am Telefon sagte ich ihm, dass ich krank sei und mich unwohl fühlte, schmerzen hatte. Er fragte nur: Woher kommt das. Weiter ging er nciht drauf ein. Ich wußte, dass er kaum Geld hatte. Dennoch riechte es imemr noch für Disko udn Kneipenbesuche, Trips mit den Kumpels. Ich bat ihn mehrmals nur um Kleinigkeiten, die er mir mitbringen sollte. Es geschah nichts. Er konnte mir nicht einmal eien Telefonkarte für 5 Euro kaufen. Da machte es nochmal klick bei mir. Das war doch ncihts mehr. Diese beziehung ist zerstörerisch und gab keinen Sinn mehr. Unsere Liebe gab es nich tmehr, wie sie einst war, aber ich wollte mein Leben zurück.
    Und ich hoffe, dass Du auch anfängst um Dich zu kämpfen.
    ireendwann zwischendruch bemerkte ich auch, dass alles anders sein würde, wenn ich nur aufhören könnte ihn zu lieben. Die Vorstellung, dass einfach unsere bzw meien Liebe verblasste gab mir ein Gefühlder Erleichterung. Ich war so gefangen in meinen Gefühlen. Aber irgendwas fühlte ich nciht mehr richtig an. Und seitdem spürte ich selbst wie meine Gefühle allmählich von selbst verbalssten. Zunächst wollte ich dagegen ankämpfen. ich wollte doch alles so schön erhalten udn ein Happy End.
    Aber beim Verblassen der Gefühle bemerkte ich gleichzeitig wie wohles mir tat. jeder kleine Funke des Entliebens war ein Stück Schmerz aber auch ein Stück Erlösung für mich. ich wünsche Dir nur, dass es Dir auch so ergeht wie mir.

    Hallo Rosita,
    so habe ich es mir auchmanchmal gedacht. Dass mein Mann draussen wenn er mit Kumpels unterwegs ist die Sau rausläßt. aber wenn er dann nach hause kommt oder bzw zuhause trinkt er nie diesen Genußfaktor hatte , sondern in mir immer nur den Müllanbladeplatz sah. Warum konnte er nicht seinen saufkumpels ein vorjammern. Oder die sich gegenseitig? Ich hatte eher den Eindruck, dass die sich noch was vorgemacht hatten. Wäre doch viel praktischer, wenn die sich gegenseitig ihr Seelenleid geklagt hätten. irgendwie ist es für mich eigenartig, warum ICH unbedingt sein Opfer sein sollte, abgesehen davon dass ich mir das immer angetan hatte.

    Liebes Sternchen,
    ich kenen solche Situationen nur zu gut.
    Wenn Du genau hinschaust kannst Du erkenen, dass Du die gleichen Erscheinungen der Sucht hast wie ein nasser Alkoholiker. Dir egeht es soschlecht, sehnst Dich nach deinem Scuhtmittel ( Partner) ohne den du scheinbar nciht kannst. negative Gedanken machen alles noch schlimmer. Dann kommt er. Die Sapnnung ist wieder weg. Dir geht es gut. Du hast Deinen Schluck getrunken...merkst DU das? Du bsit nciht frei.
    Versuch mal...
    Dein Denken umzustellen. Wenn er sich nciht meldet geht es ihm gut. Er amüsiert sich und hat die Zeit vergessen. Denke einfach mal ncihts negatives.
    Er lacht, mitseinen freunden und ganz spontan ist er zu rigendwas eingeladen worden. Mach das doch auch einfach mal. lad ne Freundin spontan zu etwas ein. MAch was für dich, was außergewöhnliches.
    Und vergiß ihn auch mal.
    Wenne s Menchen schlecht geht, dann melden sie sich eher als man denkt. Wenn ihm was passiert wäre würde sich ein Arzt , ein Krankehaus , die Polizei melden. kein Anruf- es geht ihm gut.


    Damit es für alle übersichtlicher wird .

    hier geht es weiter. :wink:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic19430.html

    gruß hartmut

    Das Leben nur nach als düster empfinden, gerade mal mit Alkohol noch so erträglich, für eine kurze Weile.... das hört isch für mich doch sehr erschreckend an, keineswegs nach Spaß. Ich habe schon von Drogen gelesen, wo Menschen Visionen bekommen, Bilder malen, Komponieren, kreativ werden... Geht sicher auch ganz ohne Drogen. Aber nicht einmal solche Halluzinationen habe ich je von Alkohol gehört. Weg sein, ja, so schien es mir bei meinem Mann. Als ob er versuchte sich damit wegzubeamen in eine andere Welt.
    In einenandere Rolle schlüpfen, einfach nicht mehr er selber sein. Also ein Weglaufen vor sich selbst. Ich glaube, wenn wir Cos uns das mal vor Augen halten, wäre vieles einfacher. Denn ich kann von mir sagen. ich war verheiratet und doch einsam. 'Er' fehlte mir. Er war da, aber doch fort. Diese Sehnsucht nach ihm war immer präsent und noch unerträglicher, weil er mir immer vor die Augen kam, und dennoch nicht 'da ' war.

    Liebe Plejaden,
    ich gehöre zu den Menschen, die auch gerne mal allein sind. Die Ruhe genießne udn sich auch mal auf sich selbst besinnen. Das heißt nicht, dass ich keine Freunde oder Kontakte habe. Vielelicht ist es aber auch so für Dich bestimmt, dass Du Dich erstmal wieder sammelst und neu orientierst. Die Menschen um Dich herum kommen dann schon von alleine. Du schreibst, dass Du jetzt wieder viele Aktivitäten begonnen hast. Das sit doch der beste Weg. Schließlich willst Du ja auch mit Menschen umgeben sein, die Deine Interessen mit dir teilen, oder? Kunstliebhaber werden sicher Freunde in Kunstgalerien, Hobbygeschäften, Aquarellkursen oder sowas finden. Meine Freundin hat nach ihrer Trennung vom ex erstmal einen Yogakurs gemacht und sich auch prompt wieder neu verliebt. Andere lernen sich bei Tanzkursen kennen, im singleurlaub oder bei ehrenamtlichen tätigkeiten.
    Was ziemlich unwahrscheinlich ist, dass Du zuhause sitzt und Leute bei Dir klingeln kommen. Du mußt einfach wieder aktiv werden und positiv denken. Wenn Du Deinen Mitmenschen ein Lächeln schenkst, schenken sie dir auch sicher eins zurück.
    Alles Liebe
    Paddy

    Durch eine ganz banale Bemerkung meinerseits sagte mein nun mittlerweile von mir getrennt lebender nasser Noch-Ehemann: Ohne Alkohol ist mein Leben langweilig, habe ich keinen Spaß.

    Gut, ich habe auch schonmal ein Glas Wein getrunken, gefeiert und kenne die belebende Wirkung von Alkohohol, weiß dass die Hemmungen fallen und man sich anders gibt, mitunter fröhlicher.

    Aber wenn ich mir meinen Mann so anschaue, wie gelangweilt er täglich herumhockt, nichts ihn mehr interssiert, er keine wirklichen Freunde ( also nur noch Saufkumpels) hat, sich für nichts besonders mehr interessiert, keine Hobbys mehr. Da muß ich mich tatsächlich fragen, worin besteht denn da der Spaß? Ich hatte schon Fotos gemacht und Videos gedreht, damit er mal sieht, wie er asusieht und handelt, wenn er betrunken ist. Da ist von Spaß ncihts zu sehen. Ausser man empfindet Spaß darn über der Kloschüssel zu hängen und am nächsten Tag mit einem dicken Kopf aufzuwachen.

    Dennoch scheint er es ja so zu empfinden. Oder macht er sich was vor? Lebt er noch von der 'Erinnerung' wie es mal Spaß gemacht hatte vor vielen Jahren????
    Ich habe da nichts derartiges beobachtet. Auch ER hat mir keinen Spaß mehr gemacht und das war dann wohl das ausschlaggebende, dass ich mich getrennt habe.

    Dennoch interessiert es mich mal, ob es in einem solchen Stadium des Konsums für den nassen Alkoholiker noch eien Spaßfaktor gibt. Die Geschcihten hier ähneln sich doch alle sehr. Wechselhafte Stimmungen, Beschimpfungen, negative Gedanken, Aggressivität etc.
    Bisher habe ich noch keine Geschcihte gelesen, wo eine Partnerin schrieb: mein Mann ist wenne r trinkt imemr so ein lustiger Geselle, aber ich würde gerne dass er doch aufhört zu trinken, weil es so ungesund ist.
    Im Wesentlichen sehe ich doch diese negative Charakterveränderung, die den Partner leiden läßt. Nicht vorrangig die kaputte Leber, oder?
    Dennoch kommen solche Aussagen von Seiten eines Abhängigen. Sieht das ganze Geschehen von aussen her betrachtet womöglich agnz anders aus als in dem Zustand, indem sich der trinkende befindet? Könnte man meinen, denn oft sinds ja die Partenr , die wollen, dass der Abhängige aufhört, während dieser sich ja offenbar wohl fühlt und garnicht dran denkt aufhören zu wollen.

    Bei Spaß unter ALkohol sehe ich schunkelnde Leute, laut lachend, laut grölend, meinetwegend auch Unsinn redende, hemmunglos flirtende Menschen - eben diese typische 'Bierzeltatmosphäre' vor mir.

    Schaue ich aber meinen Mann an , lese heir in den vielen Threads meiner Co-Kolleginnen sehe ich hunderte Ebenbilder meines Mannes in dem jetzigen Zustand wie er ist: Ein Häufchen Elend , jammernd, langweilig ( für mich) , unternehmensunlustig, träge etc
    Wäre da 'Spaß' wie er es nennt zu sehen könnte ich es sogar noch nachvollziehen, warum er sich sos chwer von der Flasche trennen kann.
    Aber ich sehe es von aussen her kein Stückchen, nicht mal annähernd.
    Kann es sein, dass nach jahrelangem Konsum da was ganz tolles im Kopf abgeht, was man von aussen her nicht erkennen kann und sich auch durch Körpersprache nicht äußert?

    Hallo Michaela,
    irgendwie schön geschrieben. Klingt alles sehr logisch für mich.
    Was meinst Du mit Aufgabe/ Gabe? Denkst Du dass jeder Mensch automatisch eine aufgabe hat im Leben. Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ist es nicht eher so, dass einem Aufgaben gegeben werden?

    Das sind sicher nicht die Worte, die Du hören wolltest, aber auch ich kann Dir nichts gegenteiliges sagen. Ich habe mittlerweilen verstanden, warum das so ist, wie deine Freundin reagiert. Und wie Doro schon schreibt, sind es immer die gleichen Verhaltensmuster. Durch das Lesen hier im Forum habe ich das kapiert.
    Es ist ein teufelskreis mit der Sucht. Die Süchtigen können es sich nciht eingestehen, sonst müßtensie sich ändern. Sie ändern sich aber nciht, weil sie es sich erst eingestehen müssen. Verstehst Du das? Alles andere , für dich vielleicht logische gilt nciht mehr. Du fragst dich vielleicht, warum tut sie das. Sie hat doch ein Kind, das sie liebt. Sie ist doch wunderschön und ruiniert ihr Leben, zerstört sich selber. Sie gibt so viel Geld für nichst aus, womit sie sich viele andere schöne Dinge leisten könnte. Sie riskiert ihren Führerschein, ihren Arbeitsplatz.
    Sie riskiert eure Beziehung. Es gibt nur eine Antwort: Sucht. Sie tut es weil sie süchtig ist und es tut so verdammt weh das so hilflos mit anzuschauen, stimmts?

    Liebe Doro, glaubst Du dass es überhaupt einen Weg gibt an der Seite eines Alkoholikers nicht auch krank zu werden? Ich lese immer nur Geschichten, wo man selber mit reingerissen wird statt gesund zu bleiben , geschweige denn helfen zu können.

    Hallo ihr beiden,
    ich freue mich für Euch und habe großen Respekt vor Euch, dass ihr es geschafft habt trocken zu werden.

    Eure Beiträge haben mir bereits sehr geholfen etwas zu verstehen.
    Als Partner eines nassen Alkoholikers habe ich die Dinge scheinbar völlig falsch wahrgenommen. Für mich gab es den Mann bevor er trank. Und ganz einfach schien mir die Idee zu sein, dass er doch einfach nur aufhören müsse zu trinken und die Welt ist wieder in Ordnung, alles wird wieder so sein wie vorher. Und auch in den wenigen Stunden, oder auch mal Tage, wo er nciht trank, meinte ich, er müsse doch so sein wie sonst und was er sagt, das zählt. Er ist ja nüchtern.
    Aber ich habe nun auch anhand der vielen Geschichten hier im Forum kapiert, dass nichts sein wird wie es mal war. Dass es vor dem Beginn des Trinken schon Probleme gab, die auch ich wohl nie wahrgenommen hatte. Ob das auch überhaupt die Partnerschaft betraf sei so dahingestellt.
    Langsam habe ich auch kapiert, dass die nasse Phase eine nasse Phase ist, wo auch die Trinkpausen dazu genutzt werden, um wieder Stoff zu besorgen und auch da ein nasses Denken stattfand. Also jede Diskussion war auch nur ein Gerede gegen die Wand. Energieverschwendung. Und so habe ich mich ja auch am Ende der Beziehung gefühlt. Vollkommen energielos und ausgebrannt.
    Ich finde diese Darstellung von den 'Trockenen' sehr sehr wichtig.
    Ich kapier allmächlich in welch rosaroter Wolke wir schweben, genauso umnebelt wie jemand der ALkohol trinkt. Wir reden uns die Dinge schön und leiden unter totalem Realitätsverlust. Das was hier von Euch Trockenen dargestellt wird müssen wir Coabhängigen begreifen, 'wahr'nehmen.
    Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ich hier noch ein paar mehr Erfahrungsberichte von weiteren Forenmitgliedern lesen kann.

    von'Euch' würde mich eines interessieren. Habt ihr selber in eurer nassen zeit wahrgenommen, dass sich euer seelischer zustand , eure persönlichkiet verändert hat. Man spricht ja von Persönlichkeitsveränderung bei hohem Alkoholkonsum. Wird das so auch in der nassen zeit wahrgenommen,oder empfindet man sich als normal. Mein Mann sagte ein oder zweimal zu mir, dass er gerne wieder so sein möchte wie früher.das waren phasen, wo er bemerkte udn sich eingestanden hatte , dass er ein problem hat. Aber dann folgten wieder phasen, wo sein konsum wieder verniedlicht wurde. Ist es tatsächlich so, dass man sich in dem moment so fühlt oder macht man sich der einfachheit halber etwas vor. Und fühlt man sich 'hinterher' wieder so, wie bevor man anfing zu trinken?
    Viele Coabhängige leben ja in der Hoffnung , dass alles wieder so wrid wie vorher, wenn der partner nur aufhört. Klar ist natürlich, dass man die zeit nicht zurück stellen kann. auch macht jedermensch , ob süchtig oder nciht veränderungen durch. Aber abgesehen von diesen veränderungen gibt es da dinge, wo man sagen kann, dass sie wieder sind wie vorher.
    Oft liest man ja, dass beziehungen ausienander gehen. das besagt doch, dass nichts mehr so wird wie vorher, zumindest was die beziehung angeht.
    somit lohnt es sich für uns coabhängige ja nciht einmal sich so ins zeug zu schmeißen, wie wir es tun, nur um den partner für eine intakte beziehung zurück zu gewinnen.

    SAD, in passender Nick, der auch hätte meiner sein können.
    Du schreibst mir aus der Seele. Und wenn ich nicht hier im Forum gelandet wäre, dann sicher in der Psychatrie.
    Ich kenne diesen zustand so sehr. Ich lese diesen Zustand hier imemr wieder , immer nur in andere Worte gefaßt. Und das beruhigt mich. Warum? Weil ich nach und nach begreife, dass es der alkohol ist , der unsere Partner zu diesen stereotypen Menschen werden läßt, die ihre Individualität verlieren und nur nochnach den regeln des ALkohols tanzen. Und diese Regeln scheinen die gleichen zu sein, oder warum lesen wir hier hunderte der gleichen Geschichten?
    Und deswegen kann ich Di rnur sagen, wenn es schlimm wird: Lies hier. Das aheb ich gemacht und das tue ich ncih immer. Denn es ist ein langwieriger Prozeß. Aber zunächst einmal wirst Du begreifen: Das Ganze ( seine Scuht udn sein Verhalten) hat nichts mit Dir zu tun. Du bist kein shclechter Mensch, Kein Müllabladepaltz, bsit nciht Schuld an seinem Elend. Du mußt begreifen, dass er sich selbst haßt , dass er ncith anders kann. Und diesen Selbsthaß äußert er so, wie er es tut. Er wälzt es auf Dich ab, damit er sich selsbt ertragen kann. Nicht ienfach zu begreifen. Vielelciht befreit es ihn für den Moment, aber tief im innern weiß er ja, dass du ncith diejenige bist. Dann kommt er wieder an, schämt sich. Ungefähr so läufts wohl ab. Du bsit wie ein Blitzableiter für ihn. udn wenn dieser Blitzableiter ncihtmehr da ist wird der Blizt ihn selber treffen. Dann muß ER sich SELBST aushalten. Entweder schfft er das dann aufhören zu tirnbken, weil es unerträglcih für ihn wird. Oder er wird vom Blitz so sehr getroffen, dass er daran zu Grunde geht. So stell ich es mir vor.
    Aber im Moment trifft es immer Dich. ich kenen es nur zu gut, dieses gefühl innerlich zerfressen zu werden, eine Hitze in meinem Herzen, die ich kaum aushalten kann. ja, wie ein Blitz, der meinen Körper durchfährt.
    Und ich wußte nie, ob ich den nächsten Schlag noch aushalten werde.
    Dann habe ich mir die Menschen vorgestellt, die aufhören wolllen zu trinken. Und 'Nein' sagen zum ersten Glas. udn einen Tag geschafft haben, und ncoh einen Tag. Und so habe ich es auch versucht. Denn so habe ich es von ihm erwartet. ER hat es nciht geschafft. Ich bin dabei.
    oft habe ich es angefangen , oft bin ich wieder schwach geworden. jeder TAg, wo er wieder ankam und leib war, war wie ein Rückfall. ich war wieder einenTag berauscht. War er nícht betrunken, war ich es. Von ihm. Trank er dann wieder kam bei mir der Schmerz. So war das Wechselspiel. ich bin da reingeschlittert ohne dass ich es wollte. Zu Anfang dachte ich nur, dass er gelegentlich mal was trank. Je größer sich unser vertrauen zueinander aufbaute desto schneller wurde ich zum Mülleimer. Denn vertrauen war für ihn auch eine Art Erlaubnis, dass ich alles auffangen würde, was er mir zuwarf. also acuh den Mist. ich war ja für alles zuständig, denn ich liebte ihn ja über alles. Wie eine Übermutter, die ihr Kind alles machen läßt und alles abnimmt.
    Das Kind braucht Grenzen. Vielelicht ist es sogar das, was ursächlcih für sein trinken ist, vielelicht hat ihm niemand diese grenzen gesetzt, schon als Kind nicht. oder zu hart, so dass sie jettz überschritten werden müssen. Keine Ahnung. Aber irgendwie scheint es damit zu tun zu haben.
    jedenfalls kann ich wohl diese Grenzen nciht setzen, druchsetzen.
    Bin zu weich, oder er hat bei mir diese Grenzen ausgetestet. Ich wäre fast bei drauf gegangen, mit ihm buchstäblich ertrunken.
    Lange hatte es gedauert, da habe ich dieses Speil wie Du es jetzt hast mitgespielt. Imemr wieder. Es wurde immer schlimmer, denn jedes Mal hat er ein Stück mehr erobert. Eswar fü mcih schon fast pervers, wie ich merkte, wie gut es ihm scheinbar tat, mich zu erniedrigen, demütigen, zu beschimpfen. Obwohl er mich doch angeblich liebte. Es kam mir vor, als sei er vom teufel geritten. Er hing auch ständig mit seinen Freunden zusammen. Sollte er doch die beschimpfen. Tat er aber nciht. Ich sagte es ihm mehrmals, dass er doch mit denen streiten solle, wenn er das braucht. Ich dachte, dass er da seinen Müll abladen könnte. Aber tat er nciht. Rief ein Freund an war seine Stimmung plötzlich wie umgewandelt.
    Es hatte also irgendwas mit mir zu tun. Ich nahm diese Opferrolle an, wußte aber nciht wie ich sie wieder loswerden sollte. Ich sah mich doch als diejenige, die im half, die einzige. Die, die sich mit seinen Problemen beschäftigte und als Dank dafür diese Beschimpfungen erhielt.
    Ich mußte anfangen distanz zu entwicklen. Um mich zu schützen, sosnt wäre ich unter gegangen. Ich fing auch damit an eine Tag, zwei ohne ihn. Je mehr du schaffst desto besser wird es. Dabei ahbe ich versucht mich aufzubauen. Egal mit was, einfach was mir gut tat. Auch wen ich einfach nur geschlafen hatte. ein Tag an dem ich keinen, oder kaum Seelenschmerz hatte war ein gelungener Tag. Ob du dich nun trennst oder nciht, versuche dich u distanzieren. versuche das Ganze nciht auf dich persönlich zu beziehen. Sosnt geht deine seele kaputt. Udn dieser SCh*** Alkohol zielt darauf ab Seelen zu zerstören, Seine als auch Deine.
    genau wie der Passivraucher den ungesundne Qualm mit einatmet wirst du vom Alkohol auch mitzerstört.
    Du brauchst sehr viel Kraft, um das alles druch zuziehen. Und diese Kraft wünsche ich Dir. Wir sind hier für dich da. Vielelciht gibt es dir etwas Mut zu sheen, dass du nciht allein da stehst, dass Du es ncith bsit, die für die ganzen Sachen verantwortlich bsit, sondern er mit seinem Alkohol. Das sit sehr wichtig zu wissen, immer wieder sich kalr zu machen. Denn nur durch ein starkes Selbstbewußtsein kannst du das alles druchstehen. udn das ist genau das, was bei uns angeknackst ist.

    Diese Frage stelle ich mir immer wieder nachdem ich mich nun schon seit längerer zeit von meinem noch immer nassen Mann getrennt habe. Ich habe das schlimmste überwunden. Doch immer noch spüre ich tiefe Wunden, ahbe alles noch nciht verabeitet und muß mich mit meiner Coabhängigkeit auseinandersetzen.
    Ich frage mich: Was tut jetzt noch weh?
    ich denke oft an die Veränderung die im Laufe der alkoholischen Laufbahn stattgefunde hat, die Wesenszüge meines Mannes.
    Ich denke an die Verletzungen, Betrügereien, die Lügereien, die Schulden etc.
    ich hatte meinen Mann als einen ganz anderen kennengelernt. Immer wieder stellt sich mir dan die Frage: Was hat er eigetnlcih für eine Charakter? Muß ich alles , was er mir angetan hat mit dem Alkohol entschuldigen? Wie kann ich noch Respekt vor ihm aufbringen. Ich habe ja durch die Kinder noch regelmäßigen Kontakt mit ihm. Ich bin emotional nciht mehr so gefangen. Aber ich kann ihm auch nciht verzeihen. Muß man das?
    gehört es dazu von seiner Coabhängigkeit weg zu kommen?
    Ist dieses verhalten, dieser Charakter, den er nun zeigt, ist es nun ER, muß ich und meine Kinder sich nun damit abfinden?
    Meine Kinder stellenfragen. Langsam begreifen sie, was läuft. Mein Mann ist einfach nur ein A****. Trunkenheit und Nüchternheit gehen schon so sehr ineinander über, dass ich nciht mehr wirklcih von nüchternen Phasen sprechen kann, in denen er noch ansprechbar ist, denn da ist er auch gereizt. Man bemerkt seinen Saufdruck.
    Ist er jetzt dieser Mensch mit diesem Charakter ,den der Alkohol aus ihm gemacht hat?
    An einiges erinnert er sich ja nicht, wenn man ihn drauf anspricht, erinnert ER sich nicht, wer ist dann ER überhaupt? Der nüchterne, der betrunkenen? ich hab im Moment groß Schwierigkeiten ihn zu begreifen. Welchen Menschen hab eich überhaupt vor mir. Oft hatte ich eh das Gefühl, dass er mehrere personen in einem ist.
    Wie seht ihr das? Wie habt ihr trockenen Alkoholiker Eure Wesens/ Charakterveränderung wahrgenommen, oder habt ihr es überhaupt?
    Was weh tut , ist auf jeden Fall die Tatsache, dass man den einstiegen Menschen, so wie er war verloren hat. Ganz so, als ob jemand, der einem nahe steht gestorben ist.