Ich bin sehr beeindruckt von all Euren Einträgen.
Das paßt für mich alles wunderbar zusammen. Ja , auch mit der enegie. So habe ich mich manches Mal gefühlt, als ob er mir meine ganze Energie absaugt. Es war so, als ob er eine ganze Palette an Zaubertricks drauf hatte. Und ich fiel auf jeden rein. Er warf mir vor, dass ich geizieg sei, wenn er mal Geld brauchte und ich zückte mein Portemonaie. Er ging auf in Selbstmitleid und ich tat alles um siene Laune umzustimmen. ich war so sehr darauf fixiert ihn bei guter Laune zu halten , ihn vom Trinken abzubringen etc. Und ja, ich muß so dumm ausgesehen haben dabei. War ich traurig oder kaputt wurde ich noch ausgelacht oder abfällig beschimpft. Dann gab es Phasen, wo ich extra stark sein wollte, nichts mehr für ihn tun. Aber auch das war aufgesetzt. Ich hatte seine ganzen Pappierkram erledigt. Mich Tag und Nacht mit seinen Schulden etc rumgequält und er sagte nur,was ich denn für eine Ehefrau und Mutter bin, dass kein Essen auf dem Tisch steht. Und er saß den ganzen Tag faulherum. Und er drohte mir noch damit, dass er mich verlassen würde. und sofort bekam ich es mit der Angst und dachte nur, er hat ja recht. Essen ist ja viel wichtiger als Papierkram. Der absolute Wahnsinn. Ja, warum habe ich das mit mir machen lassen. Angst vor dem Alleinsein, ich wollte ihn um keinen preis verleiren, Ich wollte mir regelrecht beweisen, dass ich eine gute Ehefrau und Mutter bin und unsere Beziehung etwas besonderes sei, unsere Liebe unangreifbar.
Ich war immer der Auffassung, dass er doch so ein schreckliches Leben gehabt haben muß, was ihm zum trinken trieb und er es sei mir doch besser hat.
Und dann sagte er doch eines Tages, dass er sich nur bei seine Familie, insbesondere Mutter glücklich fühlt, weil er da doch alles bekäme. in seine Mitleidsphasen erzählte er , wie er von seine Eltern brutal geschlagen wurde. Alles wunderbare Geschichten, mit denen er mein Helfersyndrom nähren konnte. So, als ob er es druchblickte. Nur ich war die Dumme. Unglaublich für mich, dass sich hier so viele Verhaltensweisen ähnelen. Erst das ha t mich hier zum erwachen gebracht.
Ich merke jetzt, ich habe mich von ihm befreit. Aber mein eigentliches Problem erkenne ich jetzt erst so langsam. So wie Ette schriebt, frag eich mich, warum habe ich das zugelassen. Aber die Frage, warum das so zeischen uns gekommen ist,ist für mich ebenso wichitg. Dass er sich so verhielt, weil er seine Scuht auf meine projeziert , ist mir schon sehr wichitg zu erkennen. Das gibt mir meine Selbstachtung zurück. Denn ich war ja immer im Glauben, ich sei wirklich so übel. Zumindest hatte ich es in Erwägung gezohgen und bei mir danach gesucht, warum er jetzt so wütend sein kann, obwohl ich doch mein Bestes gegeben hatte. Seitdem ich das erkannt habe ist mir irgendwie ein innerer Knoten aufgegangen. irgendwas in mir hat sich gelöst.
Und mit der schwäche das stimmt auch. Jeder sieht in dem naderen die Sucht und die damit verbundene Schwäche, von dieser nicht loszukommen. genau, was man an sich selbst verachtet, verachtet man auch an dem anderen und es nervt einen. So wie ich meinem Partenr weißmachen wollte, wie gut es doch ist aufhörenzu trinken, so gut hätte er mir auch sagen können: Hör auf dich von meinen Launen abhängig zu zumachen. Hör auf von meiner Liebe abhängig zu sein.
Gerade wird mir klar, dass es doch das ist wovon ich am meisten abhänig war und was ich am meisten vermißte. Liebe.
Ich konnte mich mit mir selbst beschäftigen, schöne Dinge für mich machen, mich ablenken. Aber immer wieder kam dieses gefühl von Einsamkeit und die Sehnsucht danach geliebt zu werden. Den einen Tag beteuerte er mir sogar wie sehr er mich liebte. An anderen Tagen hatte er die schnauze voll von mir, weil ich ihn zu sehr nervte. Und Liebe gäbe es sowieso nicht
Doch, es ist sehr wichtig für mich diese Verhaltensmuster zu durchschauen, Wie ich in zukunft damit umgehen werde ist ein zweiter Schritt. Warum ich so bin, was dazu geführt hat ist ebenfalls ein weiterer Schritt, den ich gehen möchte. Süchtige ziehen offensichtlich einander an. Das muß man verstehen und durchschauen warum das so ist. Damit es einem nicht ständig wieder passiert, Aber dazu muß man auch wissen, was man selber bei dem anderen in seiner Sucht auslöst. Man ist ja Täter und Opfer zugleich.
Das bedeutet nicht für mich, dass ich jetzt wieder auf eien coabhängige Weise suche, warum mein Partner trinkt etc, sondern dass ich verstehe, was auch ICH in ihm auslöse. Warum hat er nach mir ge'sucht'.
Beiträge von Paddy
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heute kam ich mal wieder ins Grübeln. Stellte mir die Frage, warum wir coabhängige doch imemr anch den gleichen Msutern arbeiten. Uns für unsere Partner aufopfern, ihnen helfen und dann zum Schluß dafür zum Dank gedemütigt, beschimpft, ausgelacht, erniedrigt etc. werden. Kurz gesagt- ein Schlag ins Gesicht. Satt geliebt zu werden, wie wir es uns doch durch unsere helferei erhoffen und 'zu erarbeiten versuchen' werden wir mißachtet, fühlen uns manchmal sogar gehaßt. In vielen Threads fand ich irgendeine Abwandlung dieser Verhaltensmuster und fragte mich wieso ist das so.
Heutekam mir folgender Gedanke.
Der nasse Alkoholiker ist abhängig. Auch wenn ers ncith zugeben mag , er merkt es, dass der Fusel ihn unter Kontrolle hat und sein Leben bestimmt, mit ihm macht was er will.
Ich denke, sowas macht tief im Innern einenMenschen unheimlich wütend auf sich selbst.
Wir die Coabhängigen sind ja ebenfalls abhängig. Und der Partner projeziert diese seine Wut auf uns. Wir sind ihm ja auch keien Hilfe, denn wir sind ja ebenso schwach und hilflos. Das merkt er ja ebenso wie wir siene Abhängigkeit wahrnehmen.
Ein kranker kann keinem anderen Kranken helfen, wenn er nicht selbst an seienr Krankheit arbeitet, wenn er dem anderen Sucht vorlebt und dann von dem anderen verlangt seien Sucht zu überwinden. Das wirkt besserwisserisch. Nicht überzeugend.
Noch dazu übt man durch seine Coabhängigkeit Druck auf den anderen aus. Das führt auch zu Aggressionenudn einem Gefühl der Unmündigkeit.
Trotz seienr Krankheit will der Abhängige respektiert und für 'voll' (haha) genommen werden.Das fällt bei einem nassen Alkoholiker manches Mal schwer. Ein teufelskreis.
jedenfalls glaube ich, diese Wut, diese Erniedrigung etc ist gegen die Sucht gerichtet. gegen diese Hilflosigkeit und Unfähigkeit nicht davon los zu kommen. Was meint ihr? -
Am besten garnicht würden jetzt sicher viele Antworten lauten.
Tatsache ist aber, dass ich nahc der Trennung von eminem MAnn immer noch wegen der Kinder mit ihm kommunizieren muß. Ich kann auch nciht einschätzen, wann er dann gerade mal wieviel getrunken hat und wann er nüchtern ist. Tatsache jedoch ist, dass er immer was zu nörgeln hat. Egal was ich auch mache sucht er nach Streit, verucht auf eine fiese Art mich runterzuptzen, so dass ich shclechte Laune kriege und mein Tag verdorben ist. Immer noch. Ist das ein Phänomän seiens Nassseins, soll ich da einfach immer drüber weg gucken? Am liebsten würde ich tatsächlich garnicht mitihm reden. Doch auch dann gibt er keien Ruhe.
Mir scheint als fehlt ihm eine Person, wo er seinen Frust auslassen kann. Schleißlich war ich ja jahrelang sein Mülleimer. Ich kann mich aber leider nicht immer von ihm fernhalten. Wenn die kInder groß wären könnten sie ja schon alleine und ohen Absprachen zu ihm. Aber irgendwie scheint es mir, dass es ihn stört, dass ich so stark war, dass ich diesen Schritt getan habe und er will mich jetzt runter putzen.
Was mcih nun einfach interessiert ( auch so für mein Selbstbewußtsein)- sind das Erscheinungen, die typisch sind für ALkoholiker, wenn sie noch nciht eingesehen haben, dass sie es sind. Ändert sich sowas, wenn man erstmal trocken ist, kann man sich dann überhaupt noch dran erinnern, dass es so war. Muß man sowas als persönlcihe Beliedigungen auffasssen oder einfach als einen Teil der Krankheit? Meistens handelt es sich um Dinge, die er dann in eine Form von Beleidigung oder Beschimpfung rüberbringt. Da werde ich als unfähig, Schlampe bezeichnet. Meine Familie ist plötzlich Abschaum, alels was ich mache ist falsch. besonders diese raueh Art, diese Wörter, die er vor den Kindern benutzt ist abartig. Ich bin es nicht gewohnt mit ienem Menschen so zu diskutieren. ich sage es ihm jedesmal , dass er so gefälligts ncih tmit mir reden soll. Aber dann merkt er dass ich mich angegriffen fühle und er legt noch ein drauf. Als ob er nur einen wunden Punkt sucht, wo er mich treffen kann. Und das tut er ahlt auch , aber ich möchte mich einfach davor schützen. Ich verliere dadruch auch allen respekt vor ihm. Was ich eigentlich schade finde, denn ich wünscht emir,d ass meine Kinder ihn trotzt diesem Alkoholismus noch achten können. Aber jetzt scheint noch eine andere Krankheit dazu gekommen zu sein. Wer hat ähnlicher Erfahrungen oder kann mir was dazu schreiben, Tipps geben, wie ich mich verhalten könnte. -
In einer Kur habeich mal eine hilfreiche Methode aus dem bereich 'Autogenes Training'? gelernt.
Man versucht sich entspannt hinzulegen und spürt ganz bewußt die Stellen die im Körper schmerzen. Dann stellt man sich vor, dass man etwas durch seine Körper schickt. Das können kleine Helfer, kleine LKWs, Schaufeln etc sein, die man genua dort hinschickt , wo die Schmerzen sind und den Schmerz Stück für Stück abbauen. ich hätte es selber kaum geglaubt, aber es hilft tatsächlich.
Man kann den Schmerz ganz abbauen oder ihn 'erträglich' machen, umwandeln, akzeptieren udn sich als etwas anderes vorstellen.Das jetzt mal als Kurzfassung. Sicher ist das sowas ähnliches, wie es auch in der meditation angeandt wird? -
Ich finde Eure Beiträge sehr interessant , habe noch nie davon gehört und merke, dass es auch ein Thema ist, was mich stark betrifft.
Würde auch gerne noch mehr darüber erfahren. Auf der anderen Seite habe ich auch Angst davor Dinge aus meiner Partnerschaft aufzuarbeiten.
Da gab es vieles was damals so so weh getan hat. Und druch die Trennung habe ich mich davon befreite, und alles sozusagen ad acta gelegt, oder verdrängt? Wenn es jetzt nochmal aufgearbeitet wird hab eich Angst ,d ass die Schmerzne udn Erinenrungen wieder hoch kommen udn es mir danach wieder schlecht geht. Könnte das passieren. Ich habe doch zwei kleine Kinder, die mich brauchen und meine ganze Energie in Anspruch nehmen. Ich habe große Angst, dass ich dann wieder depressiv werde unc nichts mehr amchen kann. Meint ihr sowas könnte passieren? -
Liebe Zwetschke,
mir scheint , als steckt ihr da so mittendrin. Du bsit noch nicht bereit, hast deinen Tiefpunkt noch nicht erreicht. Er scheinbar auch nciht, ist auch noch nicht so tief in seiner Abhängigkeit gesunken. Du solltest aber auf jeden Fall dich hier wieter informieren, sehen worauf es hinaus laufen wird, sicher auch bei dir/ euch. Ich denke, es geht auch bei euch kein weg daran vorbei, dass ihr entweder euch trennt, er aufhört zu trinken oder du / ihr beide vor die hunde geht. Wenn der sohn shcon leidet, dann ist es doch ein anzeichen. wieso sollen deine kinder erst so runtergewirtschftet werden bis sie irgendwelche schäden signalisieren. die tatsache, dass ein kin dleidet ist schon alarmzeichen genug. Die kleinen können es vielelicht noch nicht äußern. Bei dir ist auch eingies im argen, sosnt wärest du doch nciht hier.
Sei ehrlich zu dir selbst. Denn plötzlich versuchst du dir alles schön zu reden. So viel trinkt er ja auch nciht und noch liegt alles im grünen bereich.
du gehst doch davon aus, dass er abhänig ist, oder nicht? und da gibt es nur abhängig oder nicht abhängig. kein ab und zu abhängig. das findest du hier überall geschrieben. du kannst diese krankehit also JETZT aufhalten oder in einem sehr fortgeschrittenen stadium. Würdest du da auch tun, wenn die diagnose Krebs wäre. Würdest du es auch tun, wenn eines deienr Kinder betroffen wäre?
steckt nicht vielelicht deine eigene Angst dahinter, dass du jetzt und sofort nichts unternimmst? deine unfähigkeit alleine zurecht zu kommen?
Sicher hast DU dir schon ein bild von seienr krankheit gemacht und dich heir deswegen angemeldet. Vielelicht hast du vorher nciht gedacht, dass dies so eine schwere, eine regelrechtunheilbare krankheit ist. Stattdessen dir schöne tipps erhofft, wie du dies alles in den griff kriegen kannst. möglicherweise bist du überhaupt wegen "seinem trinkverhalten " heirher geraten und hast hier erst festgestellt, dass es ja auch um DICH geht. Genau so gings mir nämlich auch. Und den meisten anderen coabhängigen in diesem forum. Auch typisches coverhalten, sich für andere zu informieren. du mußt dir aber bewußt sein-unabhängig davon was mit deinem mann ist, wieviel er trinkt usw,- wenn du mit einem Alkoholiker zusammen bleibst reißt du deine kinder da automatisch mit rein. Bis also auch für ihre schäden verantwortlich. Wenn due Kidner also sichtbar leiden würdest du konsequenzen ziehen ( können / müssen?). Warum dann nciht jetzt , um sie zu schützen, vor genau diesen schäden? -
Als Coabhängige ex-Partnerin kann ich auch ein Lied davon singen. Das war ja einer der wichtigsten Gründe, warum ich es nciht mehr mit ihm ausgehalten hatte und mich getrennt habe. Aushalten mußte ich es mit ihm, so ist mir die letzte Zeit mit meinem Partner in Erinnerung geblieben. Das sagt ja auch schon einiges. Die Trennung empfinde ich jetzt schon als eine Art Wegrennen, Flucht. Auseinadersetzung und Verarbeitung hat es für mich auch noch nicht gegeben. Ich denke auch über eine Therapie nach und kann mir auch nicht so richtig vorstellen wie der Weg aussehen soll oder kann. Daher bin ich jetzt gespannt wie Du auf die Beiträge, die noch kommen. Viele Threads hier schließen damit ab, dass sie sich vom Partner trenenn. Aber gerade merke ich mal wieder, dass das auch nur ein Schritt in die richitge Richtung war und die eigentliche Arbeit doch noch beginnt. So vergleichbar wie mit dem nassen Alkoholiker, der aufgehört hat zu trinken, aber noch keine Therapie gemacht hat. Gerade kommt es mir einleuchtender vor, woran ein trockener Alkoholiker zu arbeiten hat. Hab ich mich als Coabhängige doch intensiv genug mit diesem Thema befasst. Aber was ist mit mir, mit uns coabhängigen. Was hat UNS dazu gebracht? Was bringt und wieder davon weg?
Nach den eigenen Bedüfnissen schauen habe ich gestern irgendwo gelesen. Warum fällt es uns so schwer? -
Dass Lebensqualität für jeden etwas unterschiedliches bedeutet ist zweifellos. Ich finde die Frage gerade deshalb berechtigt. Mir ist aufgefallen, dass der Alkohol doch besonders beim Party machen eine große Bedeutung findet. Und dass es besonders jüngeren Menschen schwer fällt, darauf zu verzichten.
Mein Mann ist in dieser Hinsicht auch sehr an den Alkohol gebunden. Ich hingegen kann Party machen ohne Alkohol. Das hat natürlich ganz stark mit dem Überwinden der Hemmschwelle zu tun. Müßte man vielleicht auch einfach mal ohne Alkohol ausprobieren und sich auch mal so was trauen und an seine Grenzen kommen. Das ist eine Erfahrung fürs Leben, wenn man auch mal etwas mutiger wird und keine Hilfsmittel dazu benötigt.
Mit dieser Fragestellung wird mir auchein bißchen klarer warum ER es bis heut nicht geschafft hat. Denn für ihn ist diese 'welt' noch so wichitg , trotzdem er jetzt nicht mehr ganz so jung ist. Aber wie schon erwähnt ist es wohl ein Prozeß der Reife, des Annehmens vom Älterwerden und der Verantwortung etc. Also verändert sich wohl auch im Laufe des Lebens die eigene Vorstellung von Lebensqualität. Was vorher als unentbehrlich galt muß heute nicht mehr wichtig sein.
Ich denke, dass der Alkohol selber ja keinem Lebensqualität gibt. Dann ja schon eher nimmt in dem Sinne, dass es ja auch recht viel Geld kostet, welches amn für andere Dinge ausgeben kann. Aber eine Party mit ALkohol ist nciht gleich uachGarantie für eine gute Party. Das kann auch sehr schnell kippen, was man ja auch in den oftmals stattfindenden Schlägereien sieht. -
Hallo,
für mich hört sich das Ganze auch nach einer leichten Migräne oder Vorstufe an. Bei mir fing es vor Jahren auch so an und wurde mit der zeit immer heftiger. Klar, der Alkohol hatte ja auch eine betäubende Wirkung, wirkte immer auf deine Nerven. Da hattest du ganz andere Dinge gespürt. jetz nimmst du alles wieder 'realer' wahr. Das Wetter hat ja sehr viel mit Druck zu tun, die auf deine Gefäße ausgeübt werden. Auch der Alkohol hat Wirkung auf die Gefäße udn die Nerven. Dazu kommen vielelciht noch Verspannungen, besonders dann wenn man sich wenig bewegt oder viel vor dem PC sitzt , aber auch wenn maneinfach nur viel Stress hat und viel grübelt. Alkohol hat ja zweifelsohne uach eine erstmal entspannende Wirkung. Da mußt Du jetzt Ersatz finden.
Mir hilft gut Autogenes Training oder Yoga und andere meditation. Meine Kopfschmerzen sind aber hauptsächlich durch ein Mediakment weggegangen, dass ich gegen meinen Bluthochdruck verschrieben bekommen habe. Es wirkt eben auch auf die Gefäße. Am schlimmsten schmerzt es wohl, wenn der Körper sich anpssen muß. Das können Wetterwechsel, Hormonschwankungrn, Stress/ Entspannung sein. Es gab Zeiten, wo ich genau dann Kopfschmerzen bekam, wenn ich die ganze Woche Stress hatte und dann am Wochenende entspannen konnte. Oder genau dann, wenn das Wetter schön wurde. Kaltes Abduschen der Beine und Arme hat mir auch etwas geholfen. So, jetzt kensnt Du aber alle meine Geheimnisse. Viel Erfolg. -
Hallo zwetschke,
ich finde deine Überlegungen recht interessant , habe mir auch schon oft die gleichen fragen gestellt.
ich kann dieses verhalten gewissermaßen nachvollziehen. Ich habe einmal sehr viel geraucht, was ja auch sehr stark süchtig machend ist. Es gab eine zeit, wo dann plötzlich viele meiner bekannten aufgehört hatten zu rauchen, es wurde viel drüber geredet. Auch ich hatte es mir schon einige Male vorgestellt, dass ich das machen sollte. Mittlerweile spürte ich aber genau, dass das nicht so einfach war. auch wenn ich es vor niemandem zugegeben hätte.
es nervt einfach ungeheur, wenn ein anderer einem sagt, was amn zu tun und zu lassen hat. besonders dann, wenn man es ja selber weiß, was zu tun ist, aber die Sucht eben doch stärker ist. Man fühlt sich dann unversatnden, weil es eben unlogisch ist. Kein mensch kann dir sagen, wie und wann du stark genug bist die sucht zu überwinden. Je mehr man sich unter druck gesettz fühlt, desto unverstandener fühlt man sich und betrachten den anderen nur als feind, der einem steien in den weg legen will und dich beherrschen will. Auch wenn es logisch und gut gemeint ist. Auch wenn es wahr ist was der andere sagt und du selber schon merkst wie deine gesundheit bei drauf geht. es gibt keinen knopf, den man einfach umstellen kann. dann wäre es ja einfach. dann wäre es ja keine sucht. ich selber fühlt emich ja ohnmächtig und da kann doch keine andere person kommen und mir sagen, es geht doch.
selbst , wenn man merkt, dass man gar keinen Genuss mehr verspürt, sehr viel geld dabei drauf geht. Es ist so stark und du bist dem so ausgeliefert. darum ärgert es einen noch mehr, dieses kluge geschwätz von einer anderen person zu hören. Wenn dann einer kommt, der meint, er will nicht mehr mit einem raucher zusammen sein, aus irgendwelchen gründen, dann soll er eben gehen. Man fühlt sich auch irgendwie stark bevormundet. wirkliche tipps nimmt dann nur von leuten an, die es auch verstehn und nachvollziehen können, die es geschafft haben. Also andere raucher, die aufgehört haben und keine 'klugscheißenden Nichtraucher'. so habe ich gedacht, wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin. es gab mehrere anläufe bis ich es dann geschafft habe. Gespräche an sich sind nciht verkehrt, denke ich. aber sie sollten mit verständnis einher gehen. wenn also jemand betet, dass er nicht mehr trinken muß, dann ist er sich seienr sucht schon bewußt. aber er betrinkt sich ja nciht extra bis zum umfallen. das wäre dann einfach logik. die sucht macht es mit ihm, dass er anfängt und nicht mehr aufhört. das ist ja genau das , was die sucht ausmacht. der süchtige ist dem selber ausgeliefert. erst, als ich signalisierte, dass ich meine kräfte sammeln will und versuchte dagegen anzukämpfen konnte man mir helfen.
Vielleicht ist es mal schön zu hören, wie andere ihre Sucht an sich empfinden. Es ist ja nicht so einfach einem niemals süchtig gewesenen zu erklären, wie man die sucht empfindet und was sie mit einem macht. Ich würde mcih alsoa uch noch über ein paar solche Beiträge freuen. Es würde sicher insbesondere den Coabhängigen helfen zu verstehen, wie und warum es so aussichtslos ist, was sie imemr wieder versuchen. Aber auch die Süchtigen können sich darin wiederfinden und auch mal überdenekn, was da eigentlich mit einem passiert. Ich habe jetzt zwar meine Nikotinsucht beschrieben. Aber die Coabhängigkeit ist ja auch eine Sucht, die Parallelen zu anderen Süchten hat. Auch Coabhängige lassen sich nicht einfach so bekehren, hören nicht auf andere, obwohl sie genau merken, dass ihr Leben zur Katastrophe geworden ist. Coabhängige haben nicht mal einen Rausch, eine Fröhlichkeit, die sie dabei erleben. Ein zerstörtes Selbstbewußtsein, eine kaputte Seele, Selbstzweifel, Ängste, Gewalt , Scham, Demütigungen , Beleidigungen Schulden, kranke unglückliche Kinder.... das ist doch wirklich ein hoher Preis für eine Sucht. -
HAllo Ayki,
ich kann dich ein wenig verstehen, dass du es so regelst, wie du es regelst.
Aber eines verstehe ich auch nicht so recht. Wenn dein exmann noch nasser Alkoholiker ist, wie kansnt du dann ruhig schlafen, wenn die kinder bei ihm sind. ist das überhaupt zu verantworten? Du kansnt doch auch die verantwortung nicht an eine frau abgeben, die du nur vom hörensagen kennst. Ich halte das für sehr leichtsinnig. Du schreibst, dass diese Frau ihn aus einem tiefen Loch gezogen haben soll. Was meint er denn damit. hört ich an, als ob die auch coabhängig ist. Oder hat er druch sie das Saufen aufgehört. Also ganz zu unrecht sind die kritiken hier nciht, meine ich. Was ist mit deiner coabhänigkeit. ich lese immer noch eine tendenz bei dir ruas, dass du versuchst über ihn zu bestimmen, ihn ändern zu wollen. Lass es doch einfach so wie es ist. wie schon geschrieben wurde , wenn er wirklich interesse hat die kinder zu sehen gib ihm die möglichkeit. abe rmache es nicht zum zwang. du hast es immer noch nicht kapiert, das er alkoholiker ist, eine krankheit. du warst so lange hier im forum udn solltest es doch besser wissen. du hast dich zwar getrennt. aber er hat doch scheinbar nichts geändert. Gibts hier nasse Alkoholiker, die sich an irgendwelche spielregeln gehalten haben?
wach mal auf ayki. was willst du erreichen? das Unmögliche möglich machen? den Kampf gegen den alkohol gewinnen? -
Schön, dass Du es bis hierher geschafft hast. ist Dir bewußt, was sich für Dich verändert hat? Was hat Dich zur Einsicht gebracht und wie hast DU die Kraft dafür mobiliesiert, würde mcih interessieren. Ist es nur Deine neue Liebe, die Dir so viel Kraft schenkt? Oder gibt es da noch was anderes?
Wünsche Dir auch schöne osterfeiertage und schau immer mal wieder rein. -
Deine Geschichte klingt recht traurig für mich. Es erinnert mich wie ich mich so sehr aufgeopfert habe für meinen Mann und alles gegeben habe. Ich habe ihn am Abgrund gesehen und versucht ihn mit all meiner Kraft aus dem Abgrund, aus dem Sumpf zu ziehen. Manchmal dachte ich es beinahe geschafft zu haben. Habe gedacht ich könnte das Patentrezept dafür hier in das Forum schrieben. Aber dann spürte ich dass eine noch voel stärkere Kraftam anderen Ende an ihm zog - Die Sucht. Ich spürte, dass wenn ich ihn nicht loslasse er mich mit in diesen Sumpf ziehen würd e und wir beide qualvoll ertrinken würden. Ich hatte plötzlich begriffen, dass er mir niemals die Hand gereicht hatte um ihn aus dem Sumpf zu ziehen. Er hatte nie dieses Gefühl erreichen können, dass das Wasser ihm bis zu den Ohren steht. Nein, er stand imme rnur bis zu den Füßen im Wasser und ich begann schon ihn vor dem Ertrinken retten zu wollen. Ich wäre um ein Haar mit ertrunken. heute sage ich mir: Lerne schwimmen bevor du ins wasser gehst. Ich hatte mich aus Liebe für ihn vernatwortlich gefühlt. Das erschien mir normal. Und das warso bequem für ihn. So konnte er immer wieder herumspielen. Mit sich selbst , mit mir. Ich war ja immer so dumm ihm den Rettungsring zuzuwerfen wenn es zu heikel wurde. Er brauchte diesen Kick und hat mich beschimpft, wenn ich ihm das alles nahm. Er konnte sich ja auch nie selbst aus meiner Perspektive betrachten.
Er gab mir zu verstehen, dass ich ihm etwas nehmen wollte und ich hatte keinen Ersatz zu bieten. Das 'normale'Leben, Gesundheit etc reichte ihm nciht. Er brauhcte diesen Kick. Das hatte ich begriffen. ich lies los, als ich merkte dass er mich da hineinzog, als es mir auch imemr schlechter ging udn die Sucht uns beide leiden ließ. Ich wollte nciht leiden. Ich entschied mich für mich. Hätte er die Hand ausgestrreckt und mir gesagt: Bitte hilf mir. aber davon ist er weit enfernt.
Es sit so traurig, wenn man noch so viel Energie in diese beziehung gesteckt hat, sich ein gemiensames Haus angeschafft hat, Kinde etc und alles geht den Bach runter. Wenn ich daran denke könnte ich immer wieder nur weinen... -
Liebe Chris, Du schreibst, dass dass für Deinen Mann nach der LZT bewußter geworden ist, was er mit dem Trinken anrichtet. Aber was hat es bei Dir gemacht? ER trinkt imemr noch, nimmt alles in Kauf, obwohl er sich ja wohl nun mit dem ALkohol und dessen Folgen auseinander gesetzt hat. Sein Leben, sein gutes Recht. Was aber machst DU daraus?
Wie schaut es bei Dir aus, ist Dir die Lage noch nciht schlimm genung? Hoffst Du auf weitere Therapien oder willst Du es jetzt so hinnehmen?
Du weißt, dass er Dich mitreißen wird in seine Sucht, wenn ER oder Du nichst dagegen unternehmt? -
Als ich in dieser Situation war begann ich mir viel Fragen zu stellen: Ist das noch die beziehung, die ich mir vorgestellt habe oder lebe ich nur in einer Illusion und mit der Hoffnung, dass sich mal etwas ändern würde. Wenn miteinander reden ewig zum Streit ausartet und keine gemeinsamen Interessen da sind dann ist es nur noch ein gegenseitiges Ertragen. Wenn man sich schon wünscht, dass der Partner blos bald wieder weg ist....wenn man keine Freude mehr miteinander erlebt und nur noch aneinander klebt, weil man verheiratet ist, weil man Kinder hat, weil man ein Haus hat...
was ist das dann noch? -
Liebe Chris,
als ich Deinen Beitrag gelesen habe kamen bei mir ganz üble alte Erinnerungen hoch. Früher habe ich gedacht, dass ich mit meinem Mann eine Krise habe, dass wir einfach nciht mehr reden können und da ansetzen müssen. Aber seit ich in diesem Forum lese habe ich begriffen, dass diese Streissucht udn dieses Suchen nach Gründen zum Trinken auch mit zu dieser Krankheit gehört. Und ab da habe ich begriffen, wie wir Coabhängigen und Partner von Alkoholikern da einfach mit reingerissen werden. Es tut einfach weh, wenn man alels versucht jemanden da rauszuholen( = Coabhängigkeit) , derjenige aber garnicht will und einem dann obenrdrin noch die Schuld gibt zum trinken. Ich denke den Süchtigen belastet es sehr, dass er süchtig ist, sucht für sich vielleicht auch nach Gründen, warum er trinkt, warum er es nciht schafft aufzuhören.
Diese Sucht ist ja immerhin auch eine große Last, und auch eine große Macht, die ihn beherrscht und zerstört. Das darf man nciht vergessen. Dem ist der Süchtige ausgeliefert solange er seine Kräft nicht mobilisiert und etwas dagegen tut.
Oft sehe ich noch das Bild von meinem Mann vor mir wie er einfach nur herumsaß, trank und sich selbst bemitleidete.
oftmals dachte ich, er ist auch einfach wütend auf sich selbst, weil er nicht stark genug ist.
War wirklich alles normal in unserem Leben, gab es keine Probleme und die Sucht rief ja auch ohne Probleme, dann mußten schnell welche geschaffen werden. Natürlich auf meine Kosten.Ich hatte versucht dem aus dem Weg zu gehen, aber selbst wenn ich wegging war dies ja schon ein Grund. Er brauchte es. Ich fühlte mich benutzt. Nach und nach fühlte ich mich immer mehr in meinem Stolz verletzt. Wieso sollte ich mich erniedrigen und demütigen lassen, damit er seinen Spaß haben konnte ohne ein schlechtes Gewissen zu haben , Und Bestätigung suchte er sich dann bei anderen Frauen.
Ein Teufelskreis, der mir letzlich auch alle Kraft geraubt hat.
Was mir geholfen hat ist, dass ich mir das ganze Geschehen wie es ablief immer wieder vor Augen gehalten habe und sehr viel meditiert habe um bei mir zu bleiben. Vielleicht hilft dir das ja auch. ich wünsche dir viel kraft.
Paddy -
Ich finde das sehr schwierig. Ich kenne Coabhängige, die ich eher als extrovertiert bezeichnen würde. Sie haben sich ein Umfled aufgebaut, wo sie sich richitg schön ausjammern können mit imemr wieder enuen geschcihten um ihren nassen alkohlsüchtigen Mann. Dann kenne ich ebenfalsl die, die alles in sich hineinfressen , leiden udn eher nach aussen hin sich eine nette fassade den anschein eienr schönen heilen Welt aufbauen. beides Erscheinungen der Coabhängigkeit. Ebenso kenen ich nasse ALkoholiker, die anch einer gewissen menge zum Alleinunterhalter der Kneipe mutieren. Andere wiederum einfach in sich gekehrt in der Ecke sitzen udn sich denken, wie schlecht die welt doch ist. Ich könnte jetzt nicht bestätigen, dass die einen in der Anzahl überwiegen.
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Hallo dicke Katze,
bei mir war es so, dass plötzlich das Maß voll war und ich dann holter die polter meinen Mann verlassen habe. Ohne viel drüber nachzudenken. Das habe ich im vorfeld schon genug. und jetzt im nachhinein habe ich noch einiges aufzuarbeiten, denn das verlassen ist nur ein erster schritt.
Ich hatte aber auch hier viel gelesen und bemerkt dass alels doch immer aufs gleiche hinausläuft, wieso sollte es bei mir ausgerechnet anders sein. also erstmal weg. Denn ich habe auch verstanden, dass diejenigen, die meinten,dass sie eine ausnahme sind sich hier am längsten quälen.
Darüberhianus habe ich mir auch gesagt. naja, so wie alkoholiker rückfällig werden so können cos auch rückfällig werden. Das leben mit meinem alkoholiker kann ich jederzeit wiederhaben. ich kann immer zu ihm zurück und mir das selbe spiel wieder reintun. Aber ich kann zumindest es mal ohne ausprobieren. Und das ohne hat mir so gut getan.kraft haben mir auch meine kinder gegeben, denn denen wollte ich es auc weiterhin nicht mehr zumuten. es war einfach zu viel passiert udn früher oder später würden sie es doch mitkriegen. Dieses gefühl, dass ichja auch jederzeit wieder zurück kann hat mir die angst vor einsamkeit usw genommen. Und auf der anderen seite habe ich schnellstens bemerkt, dass es mir so gut tut ohne ihn. Und schon bald wollte ich schon gar kein zurück mehr. habe bemerkt, dass vieles auch von ihm ausgeht, dass ER dann unbedingt wieder wollte, aber eben ohne sich zu ändern. Er brauchte sein putzmädchen, seine köchin, seine seelenklempnerin wieder. Seinen spaß hatte er sich ja eh schon draußen geholt. so war ich schön bequem für ihn. aber diese rolle will ich nicht mehr spielen. Habe jetzt begriffen, dass Coabhängikeit eine freiwilige Versklavung bedeutet. Hebe begriffen, dass ich mir seine Liebe erarbeiten wollte, als gut funktionierende Hausfrau. udn was habe ich dabi gefordert? Garnichts, Habe mich mit kleinen Dingen zufrieden gegeben, die für andere eine Selbstverständlichkeit sind. Eine kleine Umarmung und mein seelenfrieden war gerettet. Warum? Weil ich es mir nicht wert war. Aber die Aktien sind gestiegen. ich werde ´jetzt seitdem ich heir lese ziemlich hoch gehandelt.
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Tja skye,
ich verstehe schon was du meinst. Habe die große Hürde ja auch schon hinter mir. Habe mich von ihm getrennt. Aber ich brauche eben einiges an Klarheit , um das ganze verarbeiten zu können. Ich hab emich jetzt ertsmal in Sicherheit gebracht, mir meine eigene kleine Welt mit meinen Kindern geschaffen. Das war garnicht so schwer, erstaunlicherweise hatte es da bei mir plötzlich klick gemacht und ich wollte raus. Nicht wie bei vielen hier im Forum, die immer wieder hin und her überlegen und sehr lange brauchen. Bei mir war es eine ziemlich spontane sache, nachdem ich hier gelesen hatte und wußte wie sowas enden wird.
Jetzt betrachte ich aber das ganze nochmal sozusagen aus der ferne. Ich habe das bedürfnis noch ien bißchen rumzueiern, wie man es heir wohl nennen würde. aber im grunde hohle ich nur nach, was anderenvoraus geh bevor sie den letzen schritt tun. ich muß das ganze nochmal von allen seiten beleuchten, brauche die bestätigung, dass ich das auch so richitg gemacht habe. Muß sortieren,w as zum thema Alkohol und was zum thema allgemeine ehekonflikte gehört. Daher eben auch dieser thread. das sit was mich im Moment eben beschäftigt. wieso sollte ich es verdrängen. Ich lebe ja schon mein eigenens leben und tue was für mich. es sind die gedanken, die noch hinterherhängen. ich sehe das nicht als energieverschwendung. Und mir geht es jetzt auch nciht mehr um IHN. Es geht mir jetzt darum, was mich und ihn betrifft. was das mit dem alkohol zu tun hat und was nicht. Für ihn tue ich jetzt nichts mehr.
Einfach den Kopf abschalten und nicht mehr dran denken was war, das geht bei mir nicht und ich halte es auch nicht für gut. Damit ist bei mir nichts verarbeitet. Es sit ebne jetzt meine Art mich mit der Coabhängigkeit auseinanderzusetzen. So wie ein Alkoholiker sich sicher im Nachhinein auch fragt, warum er getrunken hat, wie er da reingeschlittert ist und ob es auch mit seiner beziehung was zu tun hatte.
Vielleicht kommt das heir so rüber , weil dieses Thema etwas aus dem zusammenhang genommen wurde aus meiner gesamten geschcihte. Ich dachte, es sei nochmal ein besonderes Thema, welches sich zu diskutieren lohnt. und es gibt ja auch einige , denen das auch gefällt darüber gesondert zu reden. -
Hallo,
freut mich dass Du mit meinem letzten Beitragso viel anfangen konntest.
Und glaube mir, ich habe auch lange mit mir gerungen. Bei mir ging es auch nicht so einfach von einem Tag auf den anderen. Aber ejtzt rückblickend frage ich mich schon, warum ich mir so lange so gemeine Dinge gefallen lassen habe. Hier gibt es einige Partnerinnen im Forum, deren Partner abhängig ist, wo man es aber kaum bemerkt. Mein Mann hat aber alle Register der Abhängigkeit von Lügen bis Betrügen gezogen. Alles was man heir im Forum findet trifft auf ihn zu und ich habe es mit mir machen lassen. Jahrelang. Da gruselts mich schon vor mir selber. Es ist so, ich hatte den Respekt vor mir selber verloren udn hatte mich zum Mülleimer der Nation degradieren lassen. Ich schulde mir also selber etwas.Jetzt mal zu Deinem Traum. Ein Traum hat immer mit DIR selber zu tun.
Das sind ja Bilder, die aus Deinem Unterbewußtsein kommen. Oder Gefühle, die sich in Bildern ausdrücken.
Ich bin keine Expertin, habe mich aber schon sehr intensiv mit Träumen beschäftigt. Ich kann Deinen Traum sehr gut nachvollziehen.
Zunächst sehe ich da Deine Schuldgefühle.
Du bist im Zwiespalt, möchtest ihn gehen lassen, aber auch wieder fühlst Du Dich für ihn verantwortlich. Das ist das typische Codenken. Nciht loslassen können, nciht denken können er kommt auch alleine ohne mich klar.
Den extremen Beweis lieferst Du selber: Er stirbt ohen Dich.
Allerdings nur in Deinem Traum.
Du hast aber in Deinem Traum eine Entscheidung getroffen. Du willst dass er geht und er tut es auch.
Tod bedeutet auch immer ein neuer Lebensabschnitt, sich von etwas altem gewohnten verabschieden.
Das tust Du ja auch, aber Du tust Dir auch sehr schwer damit.
Dann sind da noch die anderen Leute. Die Fassade nach aussen ist jetzt nicht mehr bewahrt. Sie könnten symbolisch dafür stehen, dass Du jetzt zu dem stehen mußt was Du tust . Dich rechtfertigen vor anderen. Eventuell eingestehen, auch vor anderen, dass Du coabhängig bist?
Aber als Schwerpunkt in Deinem Traum sehe ich garnciht den Tod sondern Deine Schuldgefühle.
Jetzt mal ganz intuitiv von mir interpretiert.
Sicher kann man aus dem Traum auch noch wesentlich mehr herausinterpretieren, wie zum Beispiel: Er liegt in Deinem Hausflur, quasi Dir zu Füßen, unterwürfig etc.
Aber ich denke, dass sind alles eher die Nebensächlichkeiten, die aber auch die Coabhängigkeit widerspiegeln. Partner= Hilfsbedürftig
Hoffe, dass dir das auch ein bißchen weiter hilft.