Beiträge von Paddy

    Liebe Kathie,
    es sit immer schwer jemanden loszulassen, den man liebt oder geliebt hat. Doch wenn man merkt, dass man in einer Beziehung einfach fast nur noch leidet udn keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgt, dann hat es einfach keinen Sinn. Man ist doch zusammen um einen schöne Zeit miteinander zu haben, um glücklich zu sein, nicht wahr? Man hat doch nur dieses eine Leben. Wenn der Partner das seine zerstört, tragisch genug. aber ich meines? Nein. Ich habe mir bewußt gemacht, dass ich ein erfülltes glückliches Leben anstrebe und das war mit ihm nicht mehr in Sicht.
    Nicht die Tatsache, dass ich ihn nicht mehr liebe, sondern dass es keine Perspektive, keine Zukunft mehr gab für uns. Das hat mir die Kraft gegeben. Das habe ich mir immer wieder vor Augen gehalten.
    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir sagst, dass Du jetzt ertsmal was anderes für Dich ausprobierst, und wenn es Dir nicht zusagt, dann kannst Du ja wieder zurück und so weiter machen wie bisher. Aber schon bald wirst DU es garnicht mehr wollen. Es ist jetzt nur diese Hürde, die Du noch überwinden mußt. Ich glaube, dass es insgeheim die Sehnsucht ist, dass alles wieder so wird wie es in schönen Zeiten ienmal war und andererseits, weiß man selber, dass die Uhr nicht rückwärts läuft , dass man der Realität , dem Jetzt ins Gesicht sehen muß. Und das Jetzt sieht ganz anders aus. Ich habe mir dann vorgestellt, dass ich meinen Mann so kennengelernt hätte, wie er zum Schluß war. Undich bin mir sicher,d ass ich mich in 'diesen Mann' nicht verliebt hätte. Das ist doch DER BEWEIS dass ich etwas anderem hinterher trauere, etwas was einfach nicht mehr existiert. Stehe ich denn monatelang vor einer Blumenvase, die mir auf den Boden gefallen ist und in tausend Scherben gesprungen ist? Versuche ich da auch diese mühevoll wieder zusammen zu kleben mit dem Ergebnis, dass sie dann doch vollkommen anders aussieht als vorher. Nein, das wäre schon irrsinnig, absurd, krank.
    Wir Coabhängigen müssen lernen die Augen aufzumachen und der Realität ins Auge zu sehen, aufhören mit Träumereien.

    Hallo Dragonbaby,
    nachdem ich hier viel gelesen habe kann ich Dir nur viel Glück wünschen. Wenn es nach meiner Erfahrung geht kann ich Dir auch nur abraten dich auf einen Alkoholiker einzulassen. Aber zu spät- das hast du ja bereits, nicht wahr? Es gibt durchaus auch Storys, die gut ausgehen und wo ein Paar alles gemiensam durchsteht. Doch das sind wohl die Ausnahmen. Allerdings solltest Du DIr nicht all zu große Hoffnungen machen, denn die Chancen stehn wohl sehr schlecht.
    Ich kann dem nicht zustimmen, dass Süchtige unbedingt im Rampenlicht stehn wollen und alles sich nur um sie dreht. Wohl dreht sich bei ihnen alles um den Alkohol.
    Du wirst Dich sicher hier auch nicht überreden lassen zu irgendwas, Du kannst nur viel lesen, Dir Deine eigene Meinung bilden und Deine eigenen Erfahrungen machen. Da Dein Partner zumindest schonmal eingesehen hat ,dass er Aloholiker ist und auch schon in Therapie ist, wenn auch zum zweiten Mal, dann ist er anderen schon einen weiten Schritt vorraus.
    Später sagen 'wie konnte ich nur' oder dies von anderen zu hören finde ich sehr problematisch. Immerhin steckt in jedem Menschen auchnoch diese andere Seite, das was man liebt an dem Mesnchen udn das sollte man auch nicht verachten. Denn sonst würde es ja bedeuten, dass jeder Alkoholiker keine Beziehung haben sollte. Es ist ja auch nicht so, dass man es sich so gewünscht hat oder so ausgesucht hat. Jedenfalls bei mir ist es nicht so, auch wenn da Meinungen auseinander gehen und gesagt wird, dass Coabhängige sich unbewußt solchen Partner aussuchen. Ich finde, dass es sich so dramtisch bei Euch nicht anhört, wie es beispielsweise bei mir war und ich wäre froh, wenn mein Mann zumindest irgendwas in dieser Richtung getan hätte. Ich denke, dass ich ihn dann nicht verlassen hätte.

    Dagmar ,
    wie hast du erfahren, dass dein Mann schon so lange unglücklich war? Hat er es dir gesagt?

    Im Großen udn Ganzen geht es mir ähnlich wie dir, dass es sich alles so eingeschlichen hat. Warum geht man dann nicht, ich habe es, glaube ich, in dem vorherigen Beitrag schon beschrieben,dass die Grenze von dem, was in einer gesunden Beziehung an Unnnahemlichkeiten auftreten und der mit einme Alkoholiker sehr ähnlich sein können. Was ist dann der Unterschied? In einer normalen Beziehung sucht man nach einem Grund, redet mit seinem Partner, kann Dinge nachvollziehen und dann eben auch entschuldigen. Zum Beisspiel Untreue, vergessene Termine. Bei ALkoholikern mag es teilweise auch diese Entschuldigungen geben. Auch sie können ja mal einfach was vergessen haben. Aber ständig? Wenn Dinge sich dann immer mehr wiederholen wird man skeptisch. Dann fängt man an nachzudenken. Dann stößt man viel zu spät auf den Alkohol. Und dann , wenn man gut informiert WÄRE zu diesem Zeitpunkt, was die meisten ja nicht sind, kann man einsehen, dass nun Zeit zu gehen ist. Und zwar deshalb, weil keine Änderung, Keine Besserung in Sicht ist , sondern nur Verschlechterung.

    Nochmal zu skye,
    wenn ich hier von Gefühlskälte und Vergeßlichkeit spreche, dann ist damit nicht jeder Alkoholiker gemeint, sondern ich möchte damit Leute ansprechen, die die gleichen oder ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben.
    Andere werden gewallttätig und längst schlägt nicht jeder Alkoholiker zu.
    Der Thread ist aus meiner persönlichen Situation so formuliert worden. Die richitgen Worte so treffend zu wählen ist nicht immer ganz einfach.
    ich wäre sogar froh, wenn mir jetzt 1000 Leute schrieben würden, dass ihre Alkoholabhängien Partner trotz des Alkohols noch lustige liebevolle Gesellen geblieben wären , die sie mit Geburtstagsgeschenken überhäuft haben und überhaupt an sie gedacht haben. Ich glaube aber, eine Tendenz sich in seine Charaktereigenschaften zum negativen zu entwickeln gibt es bei den meisten ALkoholikern schon. Sonst würde man wohl kaum von Leiden der Cos hier sprechen.

    Weißt du Skye,
    wenn ich mich dazu entscheide meinen Mann zu verlassen und damit auch meinen Kindern ihren Vater größtenteils zu nehmen ist das schon eine große Entscheidung, die man nciht so einfach macht und die gut überlegt sein sollte.
    Ich habe es gemacht, weil sein Verhalten für mich unerträglich wurde udn auch sicher meine Kinder belastet.
    Das ist die eine Seite.
    Dinge, die er gemacht hat haben mir das Gefühl gegeben, dass da keine Liebe mehr da ist von seiner Seite, haben mich daran zumindest stark zweifeln lassen. Denn wenn man jemanden liebt tut man ihm normerweise nicht weh, oder? Das bedeutet ja keineswegs, dass ich mich nicht für liebenswert halte oder meine Kinder. Ganz im Gegenteil.
    Ich habe stets das Gefühl gehabt, dass ich es verdiene geliebt zu werden und auch eine liebevolle Beziehung führen möchte.
    Aber die Situation war ja so, dass er einige Zeit diesem entsprach. Dann plötzlich wieder Tage kamen, wo er absolut entgleiste. Gut, auch in 'normalen' Beziehungen ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und es gibt Stress. Da werden auch mal Geburtstage vergessen.
    Und genau deswegen IST es ja so schwierig zu beurteilen, was ist dem ALkohol zuzurechnen und was nicht. Ist jetzt die Liebe weg oder hat sein Gehirn einfach mal gerade verrückt gespielt. Oder beides?!

    Ob nun mein Mann mich Sch***** behandelt , weil er mich einfach nicht mehr liebt oderweil es Alkoholische Begleiterscheinungen sind spielt tatsächlich in einer Beziehung keine Rolle: Ich muß mir das nicht antun.
    Darum bin ich auch gegangen.
    Wenn er aber den einen Tag sagt, dass er mcih über alles liebt und am nächsten Tag ich wieder nur Mülleimer für ihn bin dann fragt man sich doch schon, ob da noch alles klar ist bei ihm im Kopf. Nicht bei mir.
    Dieser Prozeßkam ja ncihtt von heute auf morgen, er ist ja schleichend.
    Hier udn da mal ein Ausrutscher passiert jedem, kann man verzeihen und wird auch erstmal garnciht unbedingt mit ALkohol in Verbindung gebracht.
    Das macht es glaube ich jedem Coabhängigen sehr schwer überhaupt die Sache einzuschätzen udn viele bleiben ja wohl sogar unbemerkt über Jahre unerkannte verhaltensunauffällige Alkoholiker.
    Warum soll man sich denn auch dann von dem Partner trennen? Nicht deswegen weil er trinkt, sondern doch deswegen weil diese VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN unerträglich werden. Nämlich genau dann , wenn das Maß voll ist und das ist wohl der Tiefpunkt des Coabhängigen.
    In der Situation, wo man sich mit diesem ganzen Kram noch nie beschäftigt hat weiß man ja nicht unbedingt, dass es immer schlimmer werden wird. Man denkt ja, ach was hat der denn für ne Laune, wie ist der denn drauf und das wird schon wieder. Ich glaube dazu muß man nicht coabhängig sein. Wo genau ist denn dann der Punkt, wo ein gesunder Mensch sagt: jetzt reichts? Wie weit kann man beim Coabhängigen gehn
    Bist du schon coabhängig wenn du deinem Mann einen Seitensprung verzeihst? Oder erst, wenn er dich schlägt und du nicht gehst?
    Und genau das sind doch die Punkte, warum man wissen muß, was dem Alkohol zuzuschreiben ist und was nicht.
    Jeder Mensch ist unterschiedlich tolerant oder verletzlich. Einige haben so ein starkes Selbstbewußtsein,d ass sie sich sagen: Ein Seitensprung- das ist nur sex , lieben tut er nur mich. Der andere sagt sich: Nicht mit mir; dazu bin ich mir zu schade, weil er ebenfalls ein starkes Selbstbewußtsein hat. Wieder ein anderer sagt sich: Er liebt mich nicht, er sucht sich ne andere, weil ich nicht gut genug bin und verläßt ihn. Kein Selbstbewußtsein. Der nächste: Okay, ist passiert, kann jedem mal passieren, tut weh, aber ich gebe ihm noch eine chance. Kein Selbstbewußtsein? Und jetzt kommt zu alledem noch der ALkohol.
    Soll ich jetzt meinen, alles was er an Mist verzapft hat ist ja nur wegen des ALkohols, ich soll es keinesfalls auf mcih beziehen? ist sicher größtenteils so. Aber dann stellt sich doch auch die Frage, ob es zu erwarten ist dass er , wenn er trocken ist sich Erinnerungslücken wieder schließen oder ist das Hirn jetzt für immer weggblasen?
    Wird er nach einer Therapie seine Kinder noch wiedererkennen?
    Oder lohnt es sich nicht darüber Gedanken zu machen, soll ich ihn lieber ad acta legen?
    Meine Liebe ist größtenteils erloschen, weil ich zu sehr verletzt wurde , weil ich sein Verhalten schon auf mich bezogen habe, auch wenns vielelicht nur der Alkohol war. Es tut weh ständig beschimpft, belogen und betrogen zu werden, ganz unabhängig davon was nun wirklich dahinter steckt. Was hilft es mir einen Mann zu haben, der mich nur 'theoretisch' liebt , 'praktisch' mich aber wie seinen Feind behandelt.
    Schuldgefühle, dass ich ihn verlassen habe habe ich nicht.
    Vielleicht gibts noch ein bißchen Hoffnung, dass er vielleicht mal aufhört zu trinken und zumindest wieder für die Kinder ein guter Vater sein kann.
    Aber da stellt sich eben auch ide Frage: Zerstört dieser ALkohol tatsächlich die Gefühle der Liebe bei ihm, dass es ihn so handeln läßt?
    Wenn ja, für immer, oder nur zeitweilig? oder wie lange nüchtern muß er sein, damit er wieder klar ist ?
    Ich kann es nicht bestätigen, dass Alkoholiker so positiv in Richtung Emotionen rüber kommen. Diese Erfahrung habe ich nicht nur bei meinem Mann gemacht. In der Anfangsphase, wo der Alkohol noch Partydroge ist, ja. Aber später nur schlechte Laune, Aggressivität und Rumgejammer. Er und auch seine Saufkumpels.
    Diese Geburtstage hat er nicht vergessen, weil er voll war. Er war nüchtern. Und es hätte ihm auch drei Tage lang auffallen können, da ja überall Karten und Geschenke standen. Das fand ich jetzt schon beängstigend. Das wir ihm egal waren, wenn er volltrunken war und auch diese Art der Gedächtnislücken waren mir bekannt. Nein, morgens schon beim Aufstehen spielte es sich ab und das sagt mir dann doch auch, dass man sich also auf garncihts mehr verlassen kann, was ein nasser Alkoholiker sagt oder tut. also auch seine Liebesschwüre waren dann wohl für die Katz und nur Mittel zum Zweck. Wenn es sogar so weit geht, dass der Alkohol Langzeitschäden bei einem Menschen hinterläßt, dann weiß ich auch nicht, ob es sich überhaupt lohnt für meine Kinder noch jemals Kontakt zu ihrem Vater zu haben. In Liebe fallen lassen. Hm. Dieser Spruch klingt sehr gütig. Aber ich kann für mich nur sagen, dass mein Mann meine Gefühle zerstört hat und ich dann, als ich meinen Tiefpunkt erreicht habe ihn auch nicht mehr geliebt habe. Sonst hätte ich ihn wohl auch nicht verlassen. Aber dieser Prozeß hat deswegenstattgefunden, weil ich mic zu sehr verletzt gefühlt habe. Soll man ja nicht persönlich nehmen, ist ja der Alk dran schuld. Ist es beim Coabhängien, der sich NICHT TRENNEN kann eher so, dass derjenige denkt, dass ja der Alk dran schuld ist und man deswegen sich nicht trennt? Das hat dann nciht wirklich etwas mit viel oder wenig Selbstwertgefühl zu tun. Denn wenn ich weiß, dass er mich so behandelt , weil er nicht anders kann hat es ja nichts damit zu tun, dass ich mich als wenig Wertvoll ansehe und es mir deswegen antuen lasse. Sondern ich distanziere mich innerlich davon. Das ist, was ICH zum Beispiel nicht kann und deswegen bin ich dann gegangen.
    ich weiß schon, was für mich zu klären ist in diesem Thread und ist mir vollkommen egal, was andere drüber denken. Ist ja mein Weg.

    Skye ,
    nein, man muß sich sowas nciht gefallen lassen, das wäre co. Ich habe genauso das recht meine meinung zu sagen und da nehm ich jetzt auch kein blatt mehr vor den mund, wen ich hier schon zum zweiten mal von derselben person angegriffen werde OBWOHL ich ihn schon hinausgebeten habe.
    Hab mir lange genug Unfug von meinem mann angehört und nichts dagegen unternommen udn mir irgendwelchen schwachsinn anschwatzen lassen. damit soll jetzt schluß sein. auch da habe ich es geschafft ihn vor die tür zu setzen.
    Und gerade habe ich wieder ein bißchen dazu gelernt, wie Alkoholiker ticken und warum das nicht mehr funktioniert, wenn man sich erstmal anfängt damit auseinader zu setzen.

    @spedi
    du kannst es nicht lassen, mußt also noch ein drauf geben und meinen thread hier auch noch als Unterhaltungsplattform mißbilligen und das wieder auf so eine art von oben herab? wer bist du? gott? mister allwissend? als erstes sollte man einen menschen respektieren udn dazu gehört auch zu akzeptieren , wenn man nicht mehr gewünscht ist.
    Noch dazu frage ich mich, was du mir als trockener Alkoholiker überhaupt im cobereich für Tipps geben KANNST, hier wird ausdrücklich gesagt, dass man aus eigenen erfahrungen anderen weiter hilft.
    wozu bist du in diesem forum, ist es deine art der trockenheitsarbeit andere in ihrem Thread runterzuputzen? oder fühlst DU dih vielleicht sogar durch dieses Thema persönlich betroffen, weil ich hier von Alkohol=Gefühlskälte/ Vergeßlichkeit spreche? Dann schein ich ja vielleicht den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben?

    @Bopunty,
    ich gebe da FT absolut recht, was diesen Thread angeht. Ich habe das Gefühl, dass Du überhaupt nicht verstanden hast worum es mir geht.
    Es ist nicht nur irgendein Mensch, irgendein Partner, der alkoholabhänig ist. Es ist mein Mann, Vater meiner Kinder und das wird er immer bleiben.
    Zwar sind wir getrennt, weil ich mit seiner Krankheit nicht leben konnte. Aber dennoch gibt es und wird es auch weiterhin berührungspunkte in unserem gemeinsamen Leben geben. Vielleicht hast du keine Kinder und kannst es deswegen auch nicht nachvollziehen.
    Aber ich will schon begreifen, wie ein Alkoholiker tickt, was es mit ihm macht. Was überhaupt ich auf den ALkohol abschieben kann und was nicht. Ich habe Kinder, die stellen mir Fragen. Warum kommt Papa nicht zum Geburtstag. Da kann ich antworten. Ich weiß es nicht, interessiert mich auch nicht, sein Problem. Oder: Wahrscheinlich , weil er säuft und es vergessen hat. Oder wie stellst du dir das vor? Es ist MEINE ENTSCHEIDUNG und MEIN WEG mich mit der ALkoholkrankheit auseinander zu setzen. Ich finde es auch eine sehr herablassende Art, wie du deine Äußerung heir in meinen Thread geschrieben hast und ich mag es nicht. Ebenso die Äußerung von Spedi, dass dies irgendwas mit Selbstmitleid zu tun habe. Damit greifst du mich und auch andere Coabhängige an , wie du ja auch an der Äußerung von Weitsicht erkennen kannst. Ich möchte solche Äußerungen in meinen Threads nicht. ich finde sie sehr unkonstruktiv und unüberlegt. Auch die Reaktion auf Frozen Tears Eintrag ist schon wieder sehr angreifend, sehr zynisch. Das ist nicht die Art, wie ich mich auseinandersetzen möchte und bitte Dich Bopunty künftig aus meinen Threads rauszuhalten. Es gab schon einige solcher Threads und sie führen zu nichts als zu Zickereien und Rechthabereien, wurde auch schon mehrmals in diesem Forum thematisiert.

    Ich möchte jeden bitten, der mir hier etwas zu sagen hat auch höflich zu bleiben und andere nicht anzugreifen. Auch wenn man anderer Meinung ist.
    Und wer mit dem Thema nichts anfangen kann, kann ja wie Frozen Tears schon geschrieben hat, auch da lesen und schrieben, wo er was mit anfangen kann. Es kann durchaus Sinn für den einen haben, was für den anderen sinnlos erscheint. Das ist ok, das kann gerne sinnlos für dich sein Bopunty. Deine Geschichte ist sicher eine andere, dein Leben auch.
    Ich bin nicht dumm, ich eröffne ein Thema, weil es für mich wichitg ist und da kann kein anderer drüber entscheiden, ob es für mich Sinn macht oder nicht. Und ob es für DICH Sinn macht interssiert mich genauso wenig, wie Spedis Äußerung darüber, dass andere angeblich Selbstmitleid aufgehen. Das ist hier nicht mein Thema, schreibt bitte solche Äußerungen in eure Threads oder eröffnet ein eigenes Thema und diskutiert darüber mit Leuten, die sich für EURE Sachen interessieren. OK?

    Wenn man manches so liest hier. Wow. So mancher hätte doch seine Idee um Patent anmelden sollen und hätte dann zumindest finaziell ausgesorgt.
    Wie heißt das Sprichwort so schön:
    Not macht erfinderisch.
    Also kraetive menschen sind es allemal muß ich mal sagen. Hut ab. Und das in einem Zustand, wo sie teilweise nicht mal ihren Weg nachhause finden. Haha, die Flasche ist magisch, die wird immer gefunden. Oder eghört das Spiel zur 'Sucht' dazu, dass man etwas 'sucht' udn dann als Belohung oder Finderlohn sich den Shcluck verdient hat?
    Das überlass ich jetzt mal den Experten zu beantworten.

    Eigentlich zeigt es doch, dass sich die Alkoholiker sehr wohl bewußt sind, dass
    1. sie abhänig sind
    2. sie etwas falsches machen
    oder warum sonst sollten sie es derart ideenreich verstecken.
    Leute, die ich kenne, die saufen, um Party zu machen, Spaß zu haben, die machen das öffentlich, die stehn dazu und lassen ihren Kram auch noch überall rumstehn. auch nicht schön, aber was solls.
    Jedenfllas versuchen die nichts zu verbergen, weil sie auch wissen, dass dann mal wieder Schluß ist.
    Kann man natürlich auch drüber streiten. Finde ich jetzt auch manchmal schon ekelig.

    Mit zunehmendem Suff bemerkte ich dass mein Mann immer mehr vergaß. Besonders Termine. Meine Kinder und auch ich waren sehr entääuscht, da er alle unsere Geburtstage vergaß und mit Abwesenehit glänzte. ich fragte mich, warum er nicht einmal den Kindern diese klitzekleine Freunde bereiten konnte. Sich nur einmal kurz zusammenreißen konnte. Ich kündigte ihm die Termine schon vorher an, erinnerte ihn, damit er sie bloß nciht vergaß. Schickte ihm in letzter Instanz auch noch eine sms. Handy war aus. Meine Enttäuschung war groß und ich versuchte mindestens die Kinder abzulenken, erfand Ausreden. Furchtbares Coverhalten meinerseits weiß ich jetzt.
    Sein geburtstag nahte und ich ignorierte ihn vollkommen. Er war derart bleidigt, dass WIR ihn vergessen haben und alle anderen auch. Wer sollte ausser uns überhaupt an ihn denken? Seine ebenfalls betrunkenenn Saufkumpels?
    Nach Monaten mein Geburtstag. ich bereitete mich innerlich drauf vor, dass er ihn vergessen würde und lud mir den Tag vorher eine Freundin ein. Wir machten uns einen gemütlichen Abend und sie brachte mir ein paar schöne Geschenke, eine liebevoll geschriebene Karte, die ich demonstrativ auf einen kleinen vorbereiteten Tisch stellte.
    Als er dann kam , natürlich nciht an meinen Geburtstag gedacht versuchte er auch gleich meinen schön gedeckten Geburtstagstisch zu übersehen. Wie krank ist das denn, dachte ich.
    Plagt ihn jetzt das schlechte Gewissen oder geht er nun in Selbstmitleid auf, dass jemand an mich aber doch keiner an ihn gedacht hat. Ist sein Bewußtsein schon so getrübt, dass er es tatsächlich nciht wahrgenommen hatte?
    Auch als er morgens noch einmal mit den eindeutigen Anzeiche konfrontiert war und er seinen Rausch zumindest halbwegs ausgeschlafen hatte mußte er sich plötzlich ganz schnell aus dem Staub machen.
    Ich stand nur da und fragte mich, was der Alkohol nur aus einem Menschen macht. Was auch immer er ist. Vergeßlichkeit. Gefühlskälte. Nichts mehr wahrnehmen aus der Außenwelt. Sich sträuben gegen diese Rituale? Egoismus? Es tut uns weh, uns der Familie. Und ich habe mich entschieden weiterhin nicht mit solchen Demütigungen und Enttäuschungen zu leben, meinen Kindern ständig was zu erzählen zu mpüssen, um sie von diesen Gefühlsschwankungen zu bewahren. Das ist nicht meine Aufgabe und überfordert mich.
    Ich habe mich getrennt , aber dennoch bleiben diese Erinnerungen und ich würde sie gerne einfach nur verstehen.
    Wem ging es ähnlich?

    Roa ,
    ein voller großer Koffer in 2 wochen? Da passen doch unmengen hinein.
    das erschreckt mich jetzt doch sehr. Was für Flaschen waren es denn? Bier?
    Solche Ausmaße habe ich mir nie vor Augen gehalten, da mein Mann wie gesagt hauptsächlich außerhalb trank und jetzt allmählich verstehe ich warum eigentlich. Er war wohl zu faul für den ganzen Aufwand.

    Hallo,
    ich finde an Deiner Theorie ist schon was dran, aber auch an der von summerdream. Bin mir selber nicht ganz schlüssig. Haben wir das in Cozeiten echt alles durch die rosarote Brille gesehen und unseren Partner verherrlicht, uns so sehr mit dem bißchen zufrieden gegeben, was wir noch erhalten hatten? Und die zeiten vor dem Alkohol? Werden die vielleicht einfach auch zu sehr hochgelobt, alldas was in anderen Beziehungen einfach normal ist. Sind wir es selber sooo wenig gewohnt gewsen ein wenig Liebe zu erhalten, ein wenig Anerkennung? Oder versteht es der Abhängige auf eine so liebevolle Art so wieder all unsere Knöpfe zu drücken. Das wäre dann die dritte Theorie. Und ich fürchte fast, dass dies in meiner Beziehung zutraf. Denn nun nachdem alles vorbei ist gibt er sich nicht mehr die Mühe.

    mein mann hatte überwiegend nur draussen getrunken . aber ich sehe gerade diese berge von geld vor mir, die er sicher dafür ausgegeben hat. da tuts mir schon auch leid drum. denn als seine frau ists ja gewissermaßen auch mein geld gewesen. heul.

    Hallo Seepferdchen,
    was mir an Deiner Geschichte aufgefallen ist, ist, dass Dein Freund versucht hatte aufzuhören zu trinken, weil Du ihn unter Druck gesetzt hast. Dies wird ja auch oft hier im Forum so geraten. Klappt aber leider nicht immer. Andererseits wird ja auch gesagt, dass die Sucht größer ist als die Liebe. Oder anders ausgedrückt hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Also darf man nicht den Fehler machen sich mit dem Alkohol zu messen- entweder er oder ich. Dabei zieht man leicht den kürzeren. Was deinem Partner anscheinend fehlt ist sein selbst erlebter Tiefpunkt. Für einigePartner kann eine solche Trennung den Tiefpunkt auslösen. Bei anderen wiederum nicht. Bei meinem Mann war es jedenfalls auch so, dass es ncihts nütze und er noch munter am trinken ist. Ich habe aber für mich die Entscheidung getroffen ihn zu verlassen, für mich, für meine Kinder. Ich möchte ihnen solch ein lben nicht zumuten.
    Ich weiß nicht, ohne sie hätte ich es vielelicht bis heute auch nciht geschafft, habe meinen eigenen Leidenshöhepunkt auch noch nicht wirklich erreicht. Habe das gefühl, ich bin es mir selber nicht wert ein schönes Leben zu leben. aber meine Kinder. Sie sind es wert. Das ist ein recht merkwürdiges Gefühl, dass ich so funktioniere. Gewissermaßen hat das Gefühl oder der Respekt zu meinen Kindern mich mitgerettet.
    Ich bin immer noch dabei einiges zu verarbeiten , besonders muß ich an meinem gesunden Denken und meinem Selbstwertgefühl arbeiten. Bisher bin ich da noch nciht viel weiter gekommen. Ich weiß, die Trennung war ein guter richitger erster Schritt. Aber dann fängt es erst richitg an.
    Diese Krankheit(en) zu besiegen ist ein langer Weg. Das habe ich jetzt verstanden, es ist eine Lebensaufgabe. Jeder der Betroffenen muß ständig auf sich selber acht geben. Bei mir ist jetzt erstmal die Einsicht da, dass ich Coabhängig bin. Bei meinem Mann ist dieser schritt noch nciht getan. Daher paßt es einfach nicht. Ich erhoffe mir auch sowas nicht mehr. Mich hat der Mut verlasssen, nachdem ich heir so viele Geschichten gelesen habe. Ich habe nicht dieGeduld auf ein Happy end zu warten, von dem ich nicht mal weiß ob es in einigen Jahren oder auch nie kommen wird. Ich leide jetzt noch druch die Trennung. Aber ganz ehrlich, früher habe ich mehr gelitten und es war keine Aussicht auf Besserung. Heute ist noch viel Traurigkeit da, aber ich kann hoffen, dass mit der zeit dieser Schmerz verschwindet.

    Hallo Backmaus,
    was mich an Deinem beitragwundert ist, dass es sich so anhört, als ob Du coabhängiges Verhalten an den Tag legst. ich bin imemr davon ausgegenagen, dass man als trockener Alkoholiker/in die Mechanismen besser durchblickt und aus eigenerErfahrung auch besser weiß, dass man dem alkoholabhängigen garnicht helfenkann. So wirds uns Cos ja immer erklärt.
    Es erschreckt mich jetzt sogar ein wenig, dass trotzdem solch eine 'Illusion' vorherrschen kann, dass es doch funktionieren könnte.
    Könnte es vielleicht sogar sein, dass Du aufpassen mußt , dass Du selber keine Suchtverlagerung erfährst. Ich weiß, ich habe mich jetzt schlecht und ganz unprofessionell ausgedrückt. Aber vielleicht verstehst du, was ich meine, worauf ich dich aufmerksam machen wollte. Umgekehrt kann es ja genauso möglich sein und habe ich auch schon bei eienigen Coabhängigen gelsen, dass sie den Partner überzeugen wollen aufzuhören mit dem Alkohol und dann selber mittrinken und abhängig werden aus einer gewissen Ohmacht oder Verzweiflung heraus.
    Bei Deiner Geschichte kommt mir jetzt die Frage auf: Wieso berührt Dich das Schicksal Deiner SHG-Angehörigen so sehr? Verbirgen sich dahinter vielleicht eigene Ängste, dass Du selber rückfällig werden könntest. Möchtest Du es vielleicht jetzt sozusagen 'ab ihrer stelle schaffen', um es dir selber zu beweisen? Du weißt doch, dass du es für sie nicht machen kannst, da muß sie selber durch.
    Dieses Helfersyndrom hat immer mit uns zu tun.
    Du hast jetzt zum Glück keine intensive Beziehung zu dieser Person. Aber da sind sicher in Deienr Lebensgeschcihte irgendwelche Auslöser dieses Helfersyndroms, an denen du noch arbeiten mußt, die auf der einen Seite sicher zu Deiner Alkoholsucht, auf der anderen Seite aber auch zu Deinem Helfersyndrom führen. Du bist trocken, aber ich habe jetzt durch Lesen im Forum verstanden, dass das ein Schritt von vielen ist, dass man noch weiter 'arbeiten' muß an seiner Geschichte, die wohl bei uns allen irgendwo Schwachstellen hat an denen wir arbeiten müssen.
    Die Wurzeln mögen bei uns allen sogar ähnlich sein. Als Alkoholiker flüchtet man sich eher in eine Scheinwelt, versucht Gefühle zu betäuben oder verfälscht sie, läuft weg. Als Coabhänge begiebt man sich aber auch in eine Scheinwelt, in einen Zustand an denen man an Illusionen festhält, Problemem nicht wahrhaben will, sich dann eine (scheinbar ) gut funktionierende Welt zusammenbastelt bis auch dieses Kartenhaus zusammen bricht. Ganz so ausgeprägt ist es wohl nicht bei dir. Was mir am meisten auffällt aus allen Beiträgen hier ist, dass wir alle eine gewisse Labilität haben und Stärke entwickeln müssen, auch mal richitg Nein sagen lernen, und es auch meinen, und damit auch unseren Partnern, Kindern und in der SHG als ein gutes Vorbild werden können. Auch bei uns Co's ist es so. Wir versuchen erstmal tagelang uns mit den anderen Co's zu solidarisieren, uns gegegnseitig unser Leid vorzuklagen usw. Aber wenn es darum geht Stärke zu zeigen, wenn es darum geht sich zu trennen, wenn es untragbar wird, wenn es darum geht, dass wir uns sogar Gewalt antuen lassen- dann wird es schwierig. Da hilft es uns kein STück weiter, wenn wir hier lesen, dasss es auch noch hunderte andere Cos gibt, die ebenfalls geschlagen und gedemütigt werden und ebenso wenig dagegen unternehmen. Dadruch wird unser Schmerz nicht weniger. Sondern nur, wenn wir uns an denen orientieren, die es geschafft haben sich dem zu entziehen.
    Manchmal hatte ich sogar schon den Eindruck, dass wir Cos uns noch weniger eingestehen, dass wir abhängig sind. und wenn wir das erkannt haben, tun wir uns immer noch schwer etwas dagegen zu tun und suchen noch weiter nach einem Ausweg aus der Sucht ohne der Sucht ins Auge zu sehen. Mit anderen Worten: Unser Tiefpunkt ist noch nicht erreicht. Auch ich habe so vieles noch nciht verstanden, warum diese Kobination ALkoholiker / Coabhängier überhaupt so gut funktioniert und wie wir uns gegenseitig in die Süchte schaukeln. Ich weiß, eiens bewirkt das andere. Aber die Mechanismen habe ich selber noch nicht durchblickt.
    Beide Tendenzen scheinen in uns zu schlummern,
    oder zumindest die Grundvorraussetzungen.
    Und damit sind wir wieder bei Dir angekommen. Da würde ich Dir mal empfehlen anzusetzen, auf jeden Fall Dich ertsmal vor in der sucht lebenden , sich selbst zerstörenden Menschen fernhalten.
    Wir müssen ein gesundes Gefühl dafür entwickeln, was uns und auch anderen gut tut und was nciht.
    Da stimmt bei uns süchtigen etwas nciht. Wi solleen den anderen und auch uns selbst gegenüber kien Mitleid entwickeln. Wir müssen Distanz halten zu den anderen und können Ihnen nur mit einer Haltung helfen, wenn wir selber die Dinge unbetroffen und distanziert sehen, das Ziel im Auge haben , also auch ein wenig mit Gefühlskälte reagieren. Halt auch wie es ein Therapeut machen sollte. Also nicht identifizieren, sondern mit Bestand betrachten. Vielleicht hilft es in Deinem Fall einfach, dass Du Dich darauf mal besinnst und Dir klar wird, dass nur so Du auch überhaupt jemandem helfenkannst: Stärke vorleben und nicht in Mitleid schwelgen und 'rumeiern', wie hier immer so schön gesagt wird.
    Weiterhin ein schönes Weihanchten wünscht dir Paddy.

    Oh je Damilein,
    das erinnert mich sehr an meine Geschichte. Ich mußte es auch einige Male mit ansehen wie mein Mann vor meinen eigenen Augen Frauen antatschte. Einmal umarmte er eine Frau von hinten, vergaß vollkommen wer er sit, wo er war usw. Ich wäre fast in den Erdboden versunken und nachher wußte er angeblich von nichts mehr. Naja. Aber diese Frau wollte ihn unbedingt und versuchte immer wieder Kontakt mit ihm aufzunehmen. Es war die Hölle. Er versprach auch, dass es nie wieder vorkommen würde. Das hielt er einige Zeit druch. aber ich vermute, immer dann wenn wir mal Streit hatten und er sich bevormundet fühlte oder solwas , zog er wieder los und tröstete sich mit anderen. Manchmal glaubte ich schon, dass es ein racheakt von ihm war. Er tat es wohl einige Male, betrog mich auch mehrmals. Aber es änderte sich nciht . Ich konnte es nciht mehr ertragen, auch wenn er sich mit seinem Alkohol rausreden wollte. Passiert ist passiert und ich wurde so gedemütigt. Letztlich hat es mir die Augen geöffnet, dass ich mir das nicht mehr antun muß. Es war voll ekelig und verletzend.

    Hallo LucyLucy,
    zwei Dinge fallen mir auf ín Deinem Thread:
    1. Mir scheint es , als ob er sich von dir getrennt hat, weil er weiß, dass er im grunde keine verantwortung für dich übernehmen kann und will. Er weiß sicher genau dass er dieses alkoholproblem hast und du irgendwann damit ein problem haben wirst . das will er wohl vermeiden, also einfach gesagt: In ruhe und freiheit weitersaufen können.

    2. Du solltest auch wenn ihr euch getrennt habt an deiner coabhängigkeit arbeiten, denn nur die trennung allein nütz nichts.

    Ich finde es jetzt nicht verwunderlich, dass Du nasse Alkoholikerin bist und auch coabhängig. Mag sein, dass es wie ein Widerspruch klingt, aber immerhin sind es beides Süchte.
    Es gibt doch unzählige Süchtige, die von einer Sucht in die andere gleiten, nennt man glaube ich Suchtverlagerung. Man sagt ja auch, dass ein Alkoholsüchtger nie ganz zu heilen ist, daher ja auch 'trockener Alkoholiker', ist bei uns Cos wohl ebenso. Ich denke, man muß das doch sehr ernst nehmen, dass wir alle Süchtig sind. Die Sucht der Co's ist sogar eine sehr heimtückische finde ich, weil man es sich ja noch weniger eingesteht, und oftmals nicht einmal davon weiß, dass es sie gibt und sich nur wundert, warum man so leidet, obwohl man es nur gut meint. oder hat Dir je jemand gesagt, dass man als trockener Alkoholiker vor der Coabhängigkeit geschützt ist? Für mich hört es sich genauso an wie Co's schrieben. Ich selber kenne mich genau darin wieder. Und noch dazu kommt, dass du doch genau weißt wie Alkoholiker icken. Dennoch läßt du dich drauf ein, versuchst zu helfen?

    Ich habe mal eine Frage, die mich hin und wieder immer mal wieder bedrückt und ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Habe einfach noch keine klaren Gedanken dazu.
    Mal eben kurz die Situation für die, die meine Geschichte nicht kennen:
    Mein Mann und ich sind seit einiger Zeit getrennt, er immer noch am trinken.
    Ich versuche ihn zu meiden, wo es geht. Aber da wir Kinder und auch gemeinsame freunde haben ist das eben nicht immer möglich.

    Nun steht eine Feierlichkeit an, wo wir wohl beide erscheinen werden.
    Dort auf der Party wird auch gewöhnlich ALkohol , allerdings in Maßen getrunken. Sicher denke ich, dass ich dort auch ein zwei Gläser Sekt trinken werde.
    Jetzt nach unserer Trennungsaktion habe ich aber ein ganz komisches Gefühl. Ich ziehe aus, weil es mir stinkt mit dem Alkohol. Und dann komem ich selber bei Freunden an mit Sekt udn trinke selber was.
    Das klingt für mich als machte ich mich irgendwie unglaubwürdig.
    Er selber denkt ja, dass er kein Problem hat und wird dann womöglich denken, dass ich dann wohl jetzt ALkohol toleriere. bei allen anderen,bei mir, nur nicht bei ihm.
    Meine freunde werden wegen ihm auch nicht auf ALkohol verzichten. Warum auch, er wird der erste sein, der sich darauf stürzt.
    Dann mögen auch der eine oder andere dabei sein, der auch ein Alkoholproblem hat. Darf ich generell nicht neben / mit einem ALkoholiker ALkohol konsumieren? Soll ich generell Alkoholiker in meinem Leben vermeiden? Kann man trotzdem in gemütlicher Runde sitzen und eine Flasche Sekt oder Wein für sich genießen, auch wenn man weiß, dass es bei dem anderen zu einem Saufgelage wird?
    ICH weiß, wann ich aufhöre. Mein Mann aber nicht.
    Und gewisse andere vielleicht auch nicht.
    Das ist auch deren Sache, was mich plagt ist einfach die Argumentation danach, wie ich sie oben beschrieben habe.
    Was meint ihr dazu?