Danke ihr Lieben
wahrscheinlich habt ihr alle Recht. Wenn doch alle snur so einfach wäre. Ich hasse mich selber für alles. Ich komme mir manchmal so dumm und naiv vor. Wenn ich nur darn denke, welche Tricks und Lügereien ich schon angewandt habe, nur um ihn zurück zu gewinnen. So dumme Dinge, daß ich nicht einmal traue sie hier aufzuführen. Brauch ich selber vielelicht eine Therapie? Ich habe manchmal das Gefühl ich bin nicht mehr ich selber. Auch ich tue Dinge, die ein normaler Mensch nicht tuen würde- und das ohne Alkohol. Was gibt es für mcih denn für Entschuldigungen?
Beiträge von Paddy
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Klingt ja alles ganz gut bei Dir. Wünschte bei mir würde auch alles so kommen.
Alles Gute
Paddy -
In Deiner Geschichte sehe ich viele Ähnlichkeiten zu meiner. Aber ich fürchte mich davor, daß es bei mir auch so enden wird.
Gerade in Deinem letzten Artikel höre ich heraus, daß Dein Mann sich sehr um seine Kinder bemüht. Das ist natürlich sehr schön für die Kinder. Aber wenn ich es so lese, dann macht es mir Angst. Angst, weil ich manchmal das Gefühl habe, daß es bei mir und meinem Mann auch so ist.
Angst, daß er sich eigentlich 'nur' noch für die Kinder interessiert und deswegen zu uns kommt, und nciht mehr wegen mir.
Es ist als ob ich so etwas vermute, aber mir nicht sicher bin. Und dann fange ich an tausend Gründe vorzuschieben, warum ich mich irre. Und immer wieder schiebe ich alles auf den Alkohol. Darf man das überhaupt, ist das richtig? Was sit , wenn er jetzt aufhört zu trinken und sich dann nur noch für die Kinder interessiert. Dann habe ich nichts mehr worauf ich es schieben kann. Davor habe ich einfach Angst.
Geht es Dir auch so? -
Ich bin so verwirrt darüber, was ihr hier alle schreibt. Meine beste freundin will meine Leidensgeschichten nciht mehr hören. Sie sagte mir , dass sie den Eindruck hat, daß ich diejenige sei, die am süchtigsten und abhängigsten ist. Nämlich nach ihm. Sie versteht nicht, warum ich ihnnicht einfach verlasse. Aber so einfach ist es nicht. Ich liebe ihn doch. Und sie hat sich vielleicht noch nie richtig verliebt. Wir sind doch eine Familie. Wenn nur der Alkokohol nicht wäre. Oder manchmal frage ich mich schon, ob es nicht ohne Alkohol auch so verlaufen wäre. Ich frage mich, ob er mich eigentlich noch liebt. Wenn ich mir sicher wäre, daß er mich nicht mehr liebt, dann würde es mir vielleicht einfacher fallen. Aber irgendwie habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Vielleicht bin ich auch selber an allem Schuld. Auch ich habe große Fehler gemacht. Ich werde schnell hysterisch, flippe schnell aus. Ich kontrolliere ihn, das stimmt. Er sagt immer, daß ich nicht normal bin. Irgendwie hat er da auch Recht, aber ich weiß nicht warum ich mcih nicht beherrschen kann. Ich vertraue ihm nach dieser geschichte nicht mehr richtig. ich hatte ihm verziehen. Aber dennoch merke ich, dass es mir immer noch was ausmacht. Er hatte eine Freundin neben mir, das kommt ja in vielen Ehen mal vor. Aber es war nicht einfach nur ein Ausrutscher. Es war keine Sache von ein, zwei Mal. Es dauerte ein ganzes Jahr lang. Ich war schockiert. Nur weil ich Theater gemacht habe, haben sich die beiden getrennt. Aber den Alkohol kann er wegen mir nciht lassen. ich habe ihn doch schon mehrmals rausgeschmissen. Er wohnt ja garnicht mehr richtig bei mir. Das letzte Mal hat er ja den Haustürschlüssel gleich in den Briefkasten geschmissen, als er ging. Und immer bin ich diejenige , die dann wieder anruft. Ich sage ihm dann, wie sehr die Kinder ihn vermissen, bettel rum daß er wiederkommen soll. Er weiß genau, wie sehr ich ihn liebe. Ich schaffe es einfach nicht mich zu lösen. Da hat meine Freundin Recht. Sie meint, ich bin selber Schuld und tue mir damit immer wieder selber weh. Wie kann ich es nur wissen, ob es am Alkohol liegt oder auch an etwas anderem, dass es bei uns so läuft.
ich denke nicht, daß er dann aufhört zu trinken, wenn ich ihn vor die Wahl stelle. Er macht immer zur Bedingung, dass ich aufhören soll zu Nerven, wenn er zurück kommt. Aber er hat Recht, ich fange immer wieder Streit an, aber ich will doch nur sein bestes. Ich weiß auch nicht, ob er dann wegen mir oder wegen der Kinder zurück kommt. Ihr schreibt, daß ich mich trennen soll und daß es mir dann besser ghen wird. Aber dann sehe ich ihn ja noch weniger. Jetzt ist er ja auch ständig unterwegs und ich liede darunter. Ich kann einfach nicht so auf Knopfdruck aufhören ihn zu lieben. Ich will auch unsere Familie nicht kaputt machen. Es kann doch nicht sein, daß alles so endet wegen des Alkohols. Und was meint ihr damit, daß er sich verändern wird nach einer Therapie?
Wie kann ich überhaupt wissen, was der Alkohol mit seinem Verhalten zu tun hat? Wie kann ich wissen, wie abhängig er überhaupt ist?
All diese Fragen kreisen sich ständig in meinem Kopf. Kann mir denn niemand helfen, damit ich wieder einen klaren Gedanken fassen kann? -
Vielen Dank an alle, die mich hier so nett begrüßt haben. Ich habe auch schon im Co-Alkoholikerforum einen beitrag geschrieben, wo ich auf Näheres eingehe. Ich bin so verzweifelt.
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Ich bin Paddy, 27 Jahre alt. Mein Mann und ich sind seit 7 Jahren verheiratet. Wir haben zwei gemeinsame Kinder. Aber es gibt immer wieder Probleme. Mein Mann trinkt sehr häufig, nahezu täglich Alkohol.
Dazu kifft er auch noch. Ich weiß nicht, wie abhängig er ist. Manchmal schafft er es auch mal nicht zu trinken.
Wir streiten uns sehr oft, unter anderem auch deswegen. Dazu bin ich auch sehr eifersüchtig. Das wirft er mir immer wieder vor. Er meint, ich würde immer wieder Streit anfangen, ihm nur Vorwürfe machen und immer nur über ihn bestimmen wollen. Er meint, daß ich ihn immer weider provoziere. Wenn wir dann einen Streit haben haut er ab. Manchmal dauert es drei Wochen lang bis wir uns wieder sehen. Ich habe ihn schon mehrmal angefleht aufzuhören mit dem Trinken. Aber er meint, er habe kein Alkoholproblem. Er könne jederzeit aufhören, wenn er wollte. Ja , wenn er wollte. Ich habe ihn auch schon mehrmals aus der gemeinsamen Wohung rausgeschmissen. Mittlerweile wohnt er daher mehr oder weniger bei seinem Freund. Er hat denoch die Schlüssel zur Wohnung, kommt immer noch zu uns. Abends geht er dann aber meistens wieder und hängt mit seinen ebenfalls saufenden Freunden rum.
ich weiß nciht warum. Aber ich telefoniere ihm dann immer hinterher, wenn wir uns gestritten haben. Ich liebe ihn immer noch. Denn uaf der anderen Seite ist er ein sehr liebenswerter gefühlsvoller Mensch und ein liebevoller Vater. Er hängt sehr an seinen Kindern. Manchmal sagt er, er liebt mich, dann wieder sagt er er käme nur noch wegen der Kinder. Auch ich sage ihm manchmal, dass er mir egal ist, obwohl das nicht stimmt.
Vor zwei Jahren hatte ich herausgefunden dass er nahezu ein Jahr lang eine Freundin hatte. Ich habe es ihm verziehen und wir haben einen Neuanfang versucht. Dann hat mir eine Freundin erzählt,dass es sogar noch eine andere gab, die er sogar schon vor mir kannte. Vor ein paar Monaten habe ich ihn mit einem Mädchen erwischt und bin total ausgeflippt. Er war sauer und sagte, dass mit diesem Mädchen nichts sei.
Wenn ich ihn anrufe, geht er oft nciht ans Telefon, stellt es ab. Auch wenn ich bei seinem Freund war, um ihn zu suchen, behauptet er, er sei dort gewesen. Obwohl ich es schon weiß, dass es nicht stimmt. Er lügt mich an, ich denke er hat wieder eine andere Freundin. Immer hat er irgendwelche Ausreden, meint ich bin zu eifersüchtig. Ich glaube aber, dass er sich wegen dem Alkohol in diese Beziehungen flüchtet. Er schafft es sich auch nicht sich an Abmachungen zu halten und ist total unzuverlässig und unpünktlich. ich fühle mich im Stich gelassen. Dann wieder ist er total anders . Kann ich überhaupt was für ihn tun? Ich habe ihn schon so oft vor die Entscheidung gestellt entweder ich oder der Alkohol. Und er ist immer gegangen. Aber dann vermisse ich ihn so sehr, bin nur zuhause und weine. Telefoniere ihm hinterher und bitte ihn zurück zu kommen. Dann geht es ne Zeit lang gut und es fängt wieder von vorne an. Aber ich will auch nicht mit zusehen , wie er vor die Hunde geht. Er ist doch noch immer der Vater meiner Kinder. Was kann ich noch tun?
Gibt es überhaupt noch eine Chance für uns? Ich weiß nicht was ich ihm glauben soll. Liebt er mich überhaupt noch? -
Hallo,
ich bin Paddy. Ich bin 27 Jahre alt, seit 7 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder ( 6 und 2). Mein Mann ist meiner Meinung nach Alkoholiker. ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.