Ja, auch mir hat das Forum hier sehr geholfen. Vielen Dank!
Allerdings- gehört dieser Thread nicht eher unter 'sonstiges'? Das Forum ist doch nicht nur für Coabhängige. Warum dann hier gelandet?
Ja, auch mir hat das Forum hier sehr geholfen. Vielen Dank!
Allerdings- gehört dieser Thread nicht eher unter 'sonstiges'? Das Forum ist doch nicht nur für Coabhängige. Warum dann hier gelandet?
-gerade habe ich bei 3b meine werdegeschcihte in Kurzform geschrieben und hier setze ich sie nochmal rein:
Am Anfang deines threaeds hatte ich den eindruck, dass Du den Begriff coabhängigkeit ganz falsch verstanden hast. Denn Du hast überlegt, ob Du selber ganz aufhörst Alkohol zu trinken- um nicht selber abhänig zu werden?
Mir ist es so aufgefallen, weil ich selber gedacht hatte , dass das Coabhängigkiet bedeutet. Dass man, wenn man mit einem Alkoholiker zusammen lebt auch schnell in die Alkoholsucht schlittern könnte, quasi ohne es zu merken. Kann ja durchaus auch passieren. Aber das ist nicht damit gemeint.
habe mich auch nicht wirklich coabhängig gefühlt. Ich dachte zunächst ich hätte doch alles im griff, weil ich doch eh imemr alles im griff habe. Und da gings schon los.
Mir wurde da erstmal klar, dass ICH mich ja angemeldet habe, weil ICH ein Problem habe mit dem alkohol meines Mannes udn ICH Hilfe holen wollte für wen auch immer.
Vorher sah ich das als SEIN Problem, denn ER ist ja süchitg. Und genau das ist das Ding. ER hat ja gar kein Problem mit der Sucht, bzw gibt es nicht zu und will es ja auch garnicht ändern. Nur wenn mal wieder Streit ist, wenn ich mal wieder rummeckerte usw. Mein Kopf mußte also erstmal umdenken.
ICH habe das Problem. Das wollte erstmal garnicht in meinen Kopf, denn plötzlich sollte ICH noch dazu auch noch süchtig sein??? Co-süchtig?
HÄÄÄÄ? Was ist heir los im Forum alkoholikerß Spielen wir heir gerade VERKEHRTE WELT? Sind hier alle schon so geschädigt, frustriert oder können sich nicht in meine Problematik reindenken? Bin ich hier im falschen Forum gelandet, beziehungsforum? Wie trenne ich mich und wie gehts am besten?
Die machen es sich hier aber so richtig einfach. ich bin wohl die einzigste, die sich Mühe gibt und ihrem Mann helfen will. Alle anderen wollen nur fein raus, machen es sich einfach, hauen einfach ab. Nee, hier kann mir keiner helfen.
So kreisten sich zunächst die Gedanken in meinem Kopf. Und ich fing an zu lesen. und las und las und las. und verschlang förmlich das Forum. Bis es endlich Klick bei mir machte und ich erkannte. Upps. Das bin ja ICH.
trotzdem. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich bin was besonders. unsere beziehung ist ja so genial, mit Ausnahme des Alkohols. Das muß doch zu machen sein. und ich machte und machte und machte. genau das falsche. ich las und wollte belehren, diskutieren, verstehen, verzeihen, es ist ja eine krankheit, zeit geben, akzeptieren, tolerieren, geduld bewahren....
Aber, der Alkoholsmus ist eine Krankheit , die - auch bei meinem Mann - immer doller wird mit immer schlimmeren Auswirkungen.
Zu anfang, hie rim Forum dachte ich mir, dass es ja garnicht so schlimm sei, vielleicht ist er ja garnicht mal abhängig, sooo viel trinkt er ja garnicht wie andere hier.
An trennung war jedenfalls nicht zu denken. Und ich litt un dlitt und litt immer mehr unter der zunehmenden Sauferei meines Mannes und dessen AUSWIRKUNGEN.
Jetzt gings nicht mehr um einen Kater am nächsten Tag und ein wenig Launenhaftigkeit. jetzt ging es um ständige Lügereien, Streitereien, Betrügereien, Unzuverlässigkeiten, Geldverschwendung, Aggressionen, Demütigungen, Handgreiflichkeiten, Probleme am Arbeitsplatz, Fahren mit Alkohol.....
Die ganze Palette.
Jetzt war mir klar. mein Mann ist Alkoholiker.
Ich bin Coabhängig, mehr und mehr und immer tiefer da hinein geschlittert.
Und meine Kinder. Was tue ich denen überhaupt an, das zu ertragen, was ich selber nicht mehr ertragen kann?
Und wieviel muß ich überhaupt noch ertragen? ist die Grenze nicht längst überschritten?
Ja, sie ist.
mein Tiefpunkt war erreicht. Ich hörte auf Coabhängig zu sein. Ganz bewußt, Mit Hilfe dessen,was ich hier im Forum las. Habe nichts mehr für ihn getan. Nicht für ihn gelogen. habe an mich und meine kinder gedacht in allem was ich tat. Automatisch habe ich mich inenrlich von ihm entfernt und mir wurde bewußt, dass ich ja nur noch Mittel zum Zweck war. Er verbrachte eh schon die meiste zeit mit seienn Saufkumpels, kam nur zum essen, zum streiten. Inszeniertte Streit, damit er wieder eienn grund zum Saufen hatte. So wurde ich asl Saufgrund mißbraucht. Klar, ist man unzufrieden, alleine mit zwei Kindern, ständig alleine zu hause. Da wird gemekcert, wenn er dann mal zufällig da war. sow ar das eingespielte verhaltensmuster.
Ich hörte auf zu meckern. er wurde mir egal. sein trinken wurde mir egal. es lag in seiner hand. es war ok, wenne r viel weg war, denn dann hatten wir unsere ruhe. keine streitereien mehr. Aber dann die frage: was habe ich überhaupt noch von ihm. die nüchternen phasen wurden immer weniger. ich wollte wieder lachen, ein glückliches leben, freunde zu besuch. mit ihm wurde alles düsterer, ungemütlich, verwüstet.
Ich zog aus. er trinkt noch immer.
..............
Mir geht es heute besser und ich habe mich schon mit vielen beiträgen hier ienbringen können. ich dachte , dass ich durch die trennung von meinem Mann durch bin mit dem thema.
Aber heute ist mir bewußt geworden, dass ich meinen Tiefpunkt erlebt, aber irgendwie ganz schnell wieder verdrängt habe. Es war ein schreckliches gefühl. Es fühlte sich so an, als ob mein Mann mir einen angespitzten baumstamm in meine Bacuh rammt . ich fühlte mich wie unter schock. ich konnte nicht glauben, dass mein Mann mich je im Leben so demütigend behandeln würde. dieses gefühl war schlecht genug, das sich es endlich schaffte mich zu trennen. Aber tief in mir ist noch so etwas von tiefer Verletztheit. Ich erwische mich dabei, dass ich es imemr wieder verdränge. Manchmal macht es mich so traurig, dass ich bis heut enoch wie gelähmt bin, wenn ich drüber nachdenke. Ich spüre, dass die Coabhängigkeit an sich nicht einfach so weg ist, wenn man sich trennt. Die trennung war ein schritt in die sicherheit für mich und meine Kinder.
aber ich will auch dieses gefühl nicht mehr, das tief in mir schlummert.
Diese Frage, wieso habe ich das soo lange mit mir machen lassen. Bin über mich selbst erschrocken. Bin ich mir selber so wenig wert? sehe mich doch selber als eine eigentlich starke frau? So stark, dass ich das alles ertragen konnte? zu stark? oder doch nicht stark genung um mich zu trennen? Selbsttäuschung? wie schütze ich mich davor, das es mir nicht wieder passiert?
Hallo 3b,
will auch mal meinen Senf dazu geben, auch auf die Gefahr hin, das du es nicht mehr liest.
Am Anfang deines threaeds hatte ich den eidnruck, dass Du den begriff coabhängigkeit ganz falsch verstanden hast. Denn Du hast überlegt, ob Du selber ganz aufhörst Alkohol zu trinken- um nicht selber abhänig zu werden?
Mir ist es so aufgefallen, weil ich selber gedacht hatte , dass das Coabhängigkiet bedeutet. Dass man, wenn man mit einem Alkoholiker zusammen lebt auch schnell in die Alkoholsucht schlittern könnte, quasi ohne es zu merken. Kann ja durchaus auch passieren. Aber das ist nicht damit gemeint.
habe mich auch nicht wirklich coabhängig gefühlt. Ich dachte zunächst ich hätte doch alles im griff, weil ich doch eh imemr alles im griff habe. Und da gings schon los.
Mir wurde da erstmal klar, dass ICH mich ja angemeldet habe, weil ICH ein Problem habe mit dem alkohol meines Mannes udn ICH Hilfe holen wollte für wen auch immer.
Vorher sah ich das als SEIN Problem, denn ER ist ja süchitg. Und genau das ist das Ding. ER hat ja gar kein Problem mit der Sucht, bzw gibt es nicht zu und will es ja auch garnicht ändern. Nur wenn mal wieder Streit ist, wenn ich mal wieder rummeckerte usw. Mein Kopf mußte also erstmal umdenken.
ICH habe das Problem. Das wollte erstmal garnicht in meinen Kopf, denn plötzlich sollte ICH noch dazu auch noch süchtig sein??? Co-süchtig?
HÄÄÄÄ? Was ist heir los im Forum alkoholikerß Spielen wir heir gerade VERKEHRTE WELT? Sind hier alle schon so geschädigt, frustriert oder können sich nicht in meine Problematik reindenken? Bin ich hier im falschen Forum gelandet, beziehungsforum? Wie trenne ich mich und wie gehts am besten?
Die machen es sich hier aber so richtig einfach. ich bin wohl die einzigste, die sich Mühe gibt und ihrem Mann helfen will. Alle anderen wollen nur fein raus, machen es sich einfach, hauen einfach ab. Nee, hier kann mir keiner helfen.
So kreisten sich zunächst die Gedanken in meinem Kopf. Und ich fing an zu lesen. und las und las und las. und verschlang förmlich das Forum. Bis es endlich Klick bei mir machte und ich erkannte. Upps. Das bin ja ICH.
trotzdem. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich bin was besonders. unsere beziehung ist ja so genial, mit Ausnahme des Alkohols. Das muß doch zu machen sein. und ich machte und machte und machte. genau das falsche. ich las und wollte belehren, diskutieren, verstehen, verzeihen, es ist ja eine krankheit, zeit geben, akzeptieren, tolerieren, geduld bewahren....
Aber, der Alkoholsmus ist eine Krankheit , die - auch bei meinem Mann - immer doller wird mit immer schlimmeren Auswirkungen.
Zu anfang, hie rim Forum dachte ich mir, dass es ja garnicht so schlimm sei, vielleicht ist er ja garnicht mal abhängig, sooo viel trinkt er ja garnicht wie andere hier.
An trennung war jedenfalls nicht zu denken. Und ich litt un dlitt und litt immer mehr unter der zunehmenden Sauferei meines Mannes und dessen AUSWIRKUNGEN.
Jetzt gings nicht mehr um einen Kater am nächsten Tag und ein wenig Launenhaftigkeit. jetzt ging es um ständige Lügereien, Streitereien, Betrügereien, Unzuverlässigkeiten, Geldverschwendung, Aggressionen, Demütigungen, Handgreiflichkeiten, Probleme am Arbeitsplatz, Fahren mit Alkohol.....
Die ganze Palette.
Jetzt war mir klar. mein Mann ist Alkoholiker.
Ich bin Coabhängig, mehr und mehr und immer tiefer da hinein geschlittert.
Und meine Kinder. Was tue ich denen überhaupt an, das zu ertragen, was ich selber nicht mehr ertragen kann?
Und wieviel muß ich überhaupt noch ertragen? ist die Grenze nicht längst überschritten?
Ja, sie ist.
mein Tiefpunkt war erreicht. Ich hörte auf Coabhängig zu sein. Ganz bewußt, Mit Hilfe dessen,was ich hier im Forum las. Habe nichts mehr für ihn getan. Nicht für ihn gelogen. habe an mich und meine kinder gedacht in allem was ich tat. Automatisch habe ich mich inenrlich von ihm entfernt und mir wurde bewußt, dass ich ja nur noch Mittel zum Zweck war. Er verbrachte eh schon die meiste zeit mit seienn Saufkumpels, kam nur zum essen, zum streiten. Inszeniertte Streit, damit er wieder eienn grund zum Saufen hatte. So wurde ich asl Saufgrund mißbraucht. Klar, ist man unzufrieden, alleine mit zwei Kindern, ständig alleine zu hause. Da wird gemekcert, wenn er dann mal zufällig da war. sow ar das eingespielte verhaltensmuster.
Ich hörte auf zu meckern. er wurde mir egal. sein trinken wurde mir egal. es lag in seiner hand. es war ok, wenne r viel weg war, denn dann hatten wir unsere ruhe. keine streitereien mehr. Aber dann die frage: was habe ich überhaupt noch von ihm. die nüchternen phasen wurden immer weniger. ich wollte wieder lachen, ein glückliches leben, freunde zu besuch. mit ihm wurde alles düsterer, ungemütlich, verwüstet.
Ich zog aus. er trinkt noch immer.
hallo hiob,
ich denke du hast die richtige entscheidung getroffen. ich bin auch hals über kopf aus meiner ehelichen wohnung gezogen , um wieder etwas seelenfrieden für mcih und meine kinder zu haben. das ist mit nicht in der welt zu bezahlen.
Es ist noch nicht der endgültige frieden. aber ein grosser erster schritt dahin. vor allem für die kinder ( zwei jungs) ist es sehr wichtig gewesen und ich erkenen die besserung bei den kindern. selber habe ich noch mehr innerlich zu knappsen. aber ich bin dran.
alles gute für euch.
Hallo, noch nicht ganz zerbrochene!
So schnell zerbrichts sich nicht.
Grundsätzlich möchte ich Dir ertsmal raten: Genieß erstmal so richtig Deien freiheit, in vollen Zügen.
Mag sein, dass Du bisher Dein Gewicht als so eine Art Schutzwall benötigt hast. Das kenne ich auch. Da hat man sich teils aus Frust und Enttäuschung, teils als Ersatz für die nicht erhaltene Zuwendung, teils als Schutz gegen die täglichen Angriffe eine schöne speckschicht angefressen.
Ich kann sagen, dass ich mich dahinter auch irgendwie versteckt hatte.
Aber nach der Trennung brauchte ich das alles nicht mehr. Die Pfunde purzelten immer weiter. ich hoffe, dass es Dir auch so geht.
Natürlich kam das auch nicht so von nichts, aber es war kein Stress, keine Diäten und quälereien. ich habe plötzlich so nach und nach wieder Lust bekommen. Lust mich zu spüren, mich zu bewegen, mich gesunder zu ernähren. Ich habe für mich ganz nadere Sachen gekocht und ausprobiert.
Mein Ex hasste Gemüse, da mußte immer fleisch auf den Tisch usw.
Auch ich hatte Rückenprobleme. kein Wunder. Nur zu oft hing ich nur noch rum, ging nur noch dort hin wo ich unbedingt hinmußte. Versteckte mich quasi vor der Welt und war froh, wenn ich meine Ruhe hatte. Druch die ewigen Streitereien hat mein Ex mir auch mehrmals in der Woche die Laune verdorben. Ich saß dann gefrustet zuhause , habe literwiese Tränen vergossen. Meine Energie schrumpft langsam auf 0.
Jetzt ist mir klar, dass auch diese ständige Problemwälzerei in meinem kopf sehr viel Energie nahm.
Jetzt ist alles anders. Ich habe angefangen, ebenfalls Rückenprobleme gehabt, mich zu Rückenkursen anzumelden. Das war erstmal ein totaler Schock. Da waren Menschen, 20 Jahre älter als ich und fit wie ein Turnschuh. Ich habe mich erstmal richtig geschämt und dann bin ich nie wieder dahin gegenagen. Mein Rücken tat danach auch schrecklich weh.
Mir waren einige Dinge klar: Ich mußte bei 0 anfangen und erstmal mein eigenes für mich passendes Training finden, mich in meinem eigenen Rhythmus entwickeln. Ohne Stress und ohne Druck. Ich wollte mich wieder spüren und es sollte Spaß machen. Also lies ich mir erstmal Krankengymnastik verschreiben. Das war wirklich ein guter Einstieg.
Ich mache seitdem jeden Tag was für meinen Rücken. Ausserdem ahbe ich dann an einem anderen Kurs Rückentraining im Wasser und mit Geräten teilgenommen. Dadurch war mein Körper nicht so belastet und ich habe nette Menschen jeden Alters kennengelernt. ich fand es auch erstaunlich, wie fit einige ältere sind und wie toll man sich mit ihnen unterhalten kann.
Sport verbindet einfach. Naja, Sport ist übertrieben, wenn Du siehst , was ich da mache. aber das wichtigste ist, dass ich wieder meienn eigenen Körper dabei spüre. Mir kommt es vor, als ob sich Lähmungen wieder auflösen. früher hätte ich mir das nicht vorstellen können. Nee, blos keine bewegung. Habe schon Stress genug. Aber heute sehen ich mich schon danach, wenn ich mal zwei Tage nichts gemacht habe.
Das hat vieles in Gang gebracht. nicht nur den Körper, auch die Seele.
Musikmäßig habe ich immer schon meinen eigenen Geschmack gehabt, auch nen anderen als mein Ex.
Aber was Kleidung angeht gings mir auch wie Dir. Lange Zeit wollte ich nur was bequemes anziehen. Am liebsten morgens im pyjama bleiben und abends wieder in demselben ins Bett. Und wenn ich nach draussen ging dann unauffällig. Blos nichts, dass mich Menschen anschauten. Sie könnten mich ja durchblicken und durchschauen, in welcher Misere ich mich befand. sie würden es gleich bemerken, dass mein trübes wesen in buntem Gewand nicht glänzte. Meinem Ex war es egal. aber ich kann mir vorstellen, dass Dein Ex auch einfach nicht wollte, dass andere einen Blick auf Dich / auf Euch werfen. Man wächst als Co gewissermaßen mit dem Alkoholiker als ein gut funktionierends Suchtgespann zusammen. Da kann nicht einer auffallen udn der andere sich verstecken. Sucht wird versteckt.
Als graue Maus,heimlich , still und leise- oder auch bei manchen hinter einer schillernden Fassade von vorgetäuschter Fröhlichkeit.
Wenn Du im moment Deine Tochter nicht weggeben willst/ kannst, dann versuche doch vormittags an Veranstaltungen teilzunehmen. frauenfrühstück, Kurse, Yoga, Sauna. Geh shoppen.
Oder such Dir was aus, wo ihr zusammen was machen könnt.
Besucht Museen, Bibliotheken, Musikveranstaltungen, Theater, Flohmärkte. Reiterhof, Tierparks.
Einladungen solltest Du echt annehmen. wieso denkst Du, dass Du andere nervst? Nerven andere Dich, wenn sie bei Dir sind/ sein würden?
Hast Du vieleleicht Angst, dass sie eine gegenleistung erwarten und Du dazu noch nicht bereit bist?
Bei mir war es anfangs so, dass durch den Alkoholismus meines ex die Wohung so verwahrlost war und auch ich keine energie mehr fand etwas zu machen. Ich wollte da keinen Besuch empfangen und habe dann auch immer Ausreden gehabt.
Versuche mal Deine ganzen sinne einzusetzen. Kauf Dir mal eine schönes Parfum, ein ÖL, ein Peeling. Oder misch dir selbst was an. Das macht auch spaß. Wäre auch ne gute Idee, wenn du das mit deienr Tochter machst.
Gönn dir en schöne Kuscheldecke. Denk einfach mal wieder an dich und verwöhne dich mit Dingen die dir gut tun. Wir haben das teilwiese verlernt. Das reinstopfen von süßigkeitne zum beispiel. In dem moment glaubt man, dass es einem gut tut. aber auch jeder weiß, wie ungesund es ist und dass es uns eben nicht wirklich gut tut. Und dann überlege mal wie es beim Alkoholiker ist. auch der glaubt, dass für den Moment ihm der Alkohol gut tut. ja, für den Moment verschafft er erleichterung. Aber auf dauer schadet er. aber wir haben genau das von unserem Partner verlangt. Dass er Kontrolle darüber hat. hatte er aber nciht. Aber wir sitzen ja im gleichen Boot und wir können auf uns schauen. Das zu erkennen viel mir lange schwer. irgendwann hat es klick gemacht in meinem Kopf. Von da ab ging alles fast wie von alleine. Es war so, als ob ich merkte, dass ich vom weg abgekommen bin und dann erstmal herumirrte, aber langsam langsam wieder die Fährte gefunden habe, den Weg zu mir selbst. Ohne Deinen Thread wäre mir das jetzt alles garnicht so bewußt geworden, erst durch das schreiben hier. Ich bin Dir sher dankbar für Deine fragestellung.
Du siehst, wir sind alle irgendwie Spiegel füreinander.
Und ich wünsche Dir dass auch Du Deinen Weg zu Dir findest. Trau Dich einfach..
Liebe Miriel,
wünsche Dir alles Gute und viel Ruhe Im Kloster, Ich hoffe, dass es Dir hilft Dich auf neue Gedanken zu bringen und zu sehen, was Du in Deinem Leben brauchst.
Freue mich schon auf Deinen Bericht
Paddy
Liebe Miriel,
wünsche Dir alles Gute und viel Ruhe Im Kloster, Ich hoffe, dass es Dir hilft Dich auf neue Gedanken zu bringen und zu sehen, was Du in Deinem Leben brauchst.
Freue mich schon auf Deinen Bericht
Paddy
Liebe Tascha,
das ist ja unglaublich, was da mit Dir geschieht. Leider hört man immer wieder, dass 'wer einmal schlägt es imemr wieder tut'. Und so habe ich es auch erfahren in meinem Bekanntenkreis. Es sind ja leider keine Einzelfälle. Eine meiner Freundinnen wurde auch von ihrem jähzornigen (Ex)freund so verletzt, dass sie sich einige Wirbel gebrochen hat und nun zeitlebens damit Probleme hat.
Spätestens da sollte man aufwachen und sich entfernen. Ich sage jetzt bewußt entfernen und in Sicherheit bringen, denn in so einem Moment braucht man nicht einmal mehr über Trennung, über Alkoholsucht usw nachdenken. Gewalt findet mit oder ohne Alkohol statt. Es gibt auch ganz ruhige Alkoholiker, die keiner Mücke was zuleide tun.
Du solltest Dich wirklich auf Dich besinnen und all deineSelbstachtung und Liebe zu DIr selber zusammen nehmen und ihm den Laufpaß geben. Mit seienr Sucht schändigt er in erster Lienie sich selbst. aber mit Gewalt ist das schon ein anderes Kaliber. Ich finde die psychische Gewalt, die man von einem Alkoholiker erhahren kann schon schlimm genug. Bei körperlicher Gewalt kommt außerdem auch noch die Demütigung dazu, die man in diesem Moment erfährt.
Ich kann mir vorstellen, dass das auch doppelt schlimm für Dich ist und besonders, wenn es einem von jemandem angetan wird, den man 'meint' zu lieben. aber wenn Du meinen Thread über Liebe liest wirst Du vielleicht anders darüber denken.
Wenn es Dir schwer fällt Dich zu trennen dann gebe ich Dir hier mal eine Tipp. Schreibe mal die ganze geschcihte auf. So als ob Du einen brief an Deine beste freundin schreibst mit all Deinen gefühlen. Und am Schluß schreibe darüber: Liebe Tascha....
Behalte diesen Brief und nach ein paar Tagen, wenn Du Dich vielelciht etwas gefangen hast nimm ihn Dir und lies ihn. Versuche ihn so zu lesen, als ob eine enge Freundin, oder Schwester oder Tochter ihn Dir geschrieben hat und versuche ihr eine Rat zu geben. Was würdest Du ihr empfehlen? Was fühlst Du wenn Du den Brief liest?
Mir hat das einmal sehr geholfen. und ich habe es auch wieder aufgeschrieben und bis heute aufbewahr. Da wir Coabhängige gerne die schlechten achen verdrängen udn nur das Gute behalten udn uns darn aufhängen.
Alles Liebe
Paddy.
Hallo retnug,
ich würde sagen, dass der Unterscheid zwischen dem normalen gesunden Jemandem Helfen und der krankhaften Coabhängigkeit darin besteht, dass man sich dabei gut fühlt, wenn man - auch über eine längeren Zeitraum_ einem Menschen behilflich ist und in der Regel auch irgendwie und irgendwann auch etwas dafür zurück bekommt. Solche Beziehungen beruhen nicht auf Einseitigkeit.
Bei Alkoholikern bekommt man nach und nach immer weniger zurück. Wird obendrin oft noch angemeckert oder sogar geschlagen.
Statt dann darauf zu regaieren versucht die Coabhängige immer mehr zu helfen im Glauben irgendwannmal die Anerkennung und die fehlende Liebe zu erhalten. Dabei häufen sich nach und nach Gefühle an von Ängsten, Selbstzweifel, Hilflosigkeit, Stress, Traurigkeit, Enttäuschung, Mißtrauen und es wird irgendwie zwanghaft, dass man den Partner verändern, wieder zum Guten Partner werden lassen möchte. Alle Gedanken schwirren dann nur noch darum. Man vernachlässigt seine eigenen Belange oder brennt vollkommen druch die Doppelbelastung aus. Man wird regelrecht davon besessen, dass man doch Zb durch ständige Diskussionen den Partner zur Einsicht bringen will sich zu ändern, Sucht nach beweisen für die Sucht usw. Gefühle stellen ja gewissermaßen auch ein Frühwarnsystem für den Menschen dar. Und diese Gefühle interpretieren wir offenbar falsch. Wir gehen nicht auf die Flucht, wenn uns Gefahr signalisiert wird usw.
wir schützen uns nicht. Wir sind irgendwie nicht mehr eins mit uns selbst.Und wenn wir unseren gesunden egoismus wieder herstellnnen kann es passieren, dass wir für den nassen Partner nicht mehr interessant sind, weil der uns nicht mehr gebrauchen kann.
Hallöchen Miriel,
was frozen Tears, Renate und Marion da geschrieben haben kann ich auch nur bestätigen.
Du wirst Dich viel besser fühlen, wenn Du diesen Kampf gegen den Alkohol aufgibst und ihn einfach lassen machst. Auch ich vergöttere
meine ex nicht mehr so, sehe ihn jetz mit anderen Augen. Die zunächst räumliche Trennung hat mir erstmal sehr gut getan und mir verholfen alles aus der distanz zu betrachten. diesen Vorteil hast Du ja ohnehin schon.
aber dann , in meinem eigenen Zuhause, wollte ich diesen ganzen Stress plötzlich nicht mehr.
Vielelicht ist es für Dich das Schlüsselerlebnis, wenn Du tatsächlich einige Zeit ins Kloster gehst. veränderungen wirken wunder udn vor allem hilft es Dir alles nochmal aus anderer perspektive zu sehen.
grundsätzlich bin ich heute der meinung, dass man sein Leben so gestalten sollte, dass man auch ganz alleine ohne einen Partner zufrieden ist.
Ein Partner sollte für mich nur noch das i-Tüpfelchen sein.
Ich war imemr schon eine selbständige unabhängige Frau. Finanziell usw.
Aber ich habe nie bemerkt, dass ich in meinem Denken abhängig war. meine Vorstellung von Glück, Harmonie, Beziehung usw basierte immer auf einem tollen Partner. jetzt seh ich das anders. Ich glaube, dass mich meine Erziehung mit all den Märchen vom Prinzen , als Retter, Beschützer, überlegener reicher Mann, der einfach alles konnte, sogar meterhohe Hecken überwinden , ein wahrer Held also, so sehr geprägt hat . In meinem Kopf habe ich mir eingebildet, dass man als Frau ohne diesen Traumprinzen eben nur ein armseliges Aschenputtel war.
Es ist Zeit umzudenken und uns als Frauen unserer eigenen stärke und Begabung bewußt zu sein. Wir 'können' auch ohne Mann. Das bedeutet ja nicht, dass wir alleine bleiben sollen. Aber alleinsein sollte uns nciht zum Verhängnis werden. Wir sollten nicht aus Panik heraus gleich den nächstbesten akzeptieren. Wir sollten ruhig wählerisch sein... weil wir es uns Wert sind ![]()
Liebe Miriel,
Du hast noch nicht durchschaut, dass er Dich benutzt wie eine Marionette. Er spielt mit Deinen Gefühlen. Das ist typisch für Alkoholiker.
Dreh den spieß um und übernimm Du die Regie. Nicht nur für Eure Bezeihung , auch für Dein Leben, Deine Gefühle.
Begreife, dass Du immer noch mit der Hoffnung und Erwartung lebst, dass Dein Verhalten irgendeienn Einfluss auf sein Trinkverhalten hat. Das mußt Du unbedingt begreifen, dass er trinken wird, egal was Du veranstaltest. Und Du sollst ihn lassen. Gib auf, zu hoffen, zu erwarten , die sucht beherrschen zu wollen. Kümmere Dich nicht mehr um Sein Trinken, verschwende nicht mehr die Gedanken daran. Lass ihn einfach trinken. Du mußt loslassen. nicht von ihm als Menschen, sondern von seiner Sucht. Mache Dir klar, dass DU keine besoffenen Mann in Deiner Wohuing haben willst, dass Du keinen Mann mit Fahen küssen willst, dass Du keine Zukunft mit einem süchtigen Mann planen willst, dass Du keine Kinder von einem Alkoholiker haben willst. Was er will lass ihn selber überlegen. Was für Dich gerade so wichitg ist ist für ihn gerade gar keine Frage. Er will trinken udn was ihn beschäftigt ist, wo er seine nächste Flasche herbekommt usw. Und Du versuchst da ihn zu stören.
Hallo Klarheit,
Du hast ja schon einiges mitgemacht, auch mit Deiner Mutter.
Ich kann Deine wechselnden Gefühle gut nachempfinden. Ich hatte vor langer Zeit auch einen Todesfall in meiner Familie. Ich habe mich damals auch von meinem Partner getrennt. Ich hatte nichts mehr empfunden. Diese Taubheit hatte aber eigentlich nichts mit meinem Partner zu tun. Es war diese tiefe Trauer. Ich denke, das war eine Art Selbsschutz und auch Depressionen. Mein damaliger Partner war sehr liebevoll und hatte mich schon getröstet. Aber meine Gefühle waren tot, für alles. Es gab nur noch Trauer. Ich fühlte mich sehr unter Druck gesetzt wieder 'normal' fühlen zu müssen. Die Trennung machte mir damals nichts aus, denn in mir war ohnehin eine Art Leere. Ich denke, dass ich da eher in einem Zustand war, vergleichbar mit einem ALkoholiker, der sich die Gefühle wegsäuft.
Aber diesen Schritt, den Du getan hast, auszuziehen, war ein großer Schritt für Dich, denke ich. Ob Dein Freund Alkoholiker ist oder nicht oder wie sehr diese Krankheit fortgeschritten ist sollte erstmal nebensächlich für Dich sein. Alkoholiker können bis zu einem gewissen Grad ihre Sucht sehr gut verstecken - und tun es auch. Das ist schon ein sicheres Anzeichen der Sucht. Denn jemand, der hin und wieder ein paar Bierchen am Wochenende trinkt ist gesellig, lädt Dich vielleicht dazu ein mitzumachen usw. Diese Heimlichkeit ist schon Zeichen, dass da was nciht stimmt. Mein Exmann hat immer noch seine Alkoholflaschen versteckt, obwohl ich längst ausgezogen war, ich ihm gesagt hatte, dass seine Trinkerei mir jetzt egla ist, er tun und lassen kann was er will. Letzlich habe ich begriffen, dass sie den Alkohol auch vor sich selbst verstecken. Denn wenn sie damit konfrontiert werden müßten sie ja handeln. Jeder weiß selber das ein Riesenberg leere Alkoholflaschen ein problem darstellt. Also weg damit.
Und Briefe, Mahnungen von unbezahlten Rechnungen auch gleich mit weg. Und so gehts immer weiter. Dann kamen Briefe von der Polizei, wegen Pinkeln in der Öffentlichkeit und alles solche Scherze. Alles wurde einfach in Ecken gestopft und das Problem war beseitigt.
Ich vermisse immer noch meinen Mann wie er früher war. Aber ich sehe ja täglich wie sehr er verkommt. Durch die Kinder haben wir ja immer noch Kontakt und er ändert sich nicht. Er versucht mir vorzuspielen, dass er nicht mehr trinnkt. Na klar, wenn er zu mir kommt ist er nüchtern.
Aber ich kenne ihn gut genug , um zu spüren, wie er mit der Zeit nervös wird, gereizt ist in Gesprächen, wenn er lange keinen Alkohol getrunken hatte und dann auch immer ganz shcnell weg muß, so als ob er sich gleich in den nächsten Supermarkt stürzen muß.
Mir ist im Laufe der Zeit immer klarer geworden, dass ich das nicht mehr will. Ich könnte es ja. Du kannst es ja auch. Du kannst jeder Zeit zurück.
Für mich ist es irgendwie beruhigend zu wissen, dass es so ist. Es ist nicht das Hintertürchen, das ich mir offen lasse. Es ist das Gefühl, das wir nicht auseinander gegeangen sind, weil wir einander nciht mehr lieben, sondern weil unser Lebensstil sich in so verschiedene Richtungen entwicklet hat, dass es nicht mher paßt, was früher so gut gepaßt hatte. Man muß sich diese Veränderungen in der bezeihung klar machen und eingestehen. Und dann die Konsequenzen für sich daraus ziehen udn nciht versuchen, den Partner ändern zu wollen. Denn das versuchen wir Coabhängigen meistens hier als erstes. Wir melden uns hier an, weil wir im Glauebn sind, dass wir heir Tips finden, wie wir den Partner dazu bewegen können aufzuhören zu trinken. Bis man das erstmal begriffen hat, dass das nicht geht. Das halte ich übrigens für den allerwichtigsten schritt aus der Coabhängigkeit.
In fast jedem Thread findet man immer wieder einen kleinen Funken Hoffnung, dass das eigene Handeln doch Auswirkungen auf denanderen haben solle. Diese Hoffnung einfach fallen lassen ist das beste. und sich dann auf sein Leben konzentrieren. Dafür brauch man nicht mal sich zu trennen, meine ich. Räumlich schon, sosnt wird es schwer. Aber die Trennung kommt dann von alleine, aus Deinem Inneren heraus, aus Deinem neuen Handeln heraus. Denn wenn Du anfängst Dich um Dich selber zu kümmern und ihn da nicht mehr mit einplanst bewegst Du Dich automatisch aus der Coabhängigkeit heraus. Und das soll ja Dein Ziel sein.
Gestalte Du Dein Leben schön, für Dich. Lass diesen kranken Mann trinken wie er will. Streitereien und Diskussionen brauchst Du nicht. Die entstehen nur, wenn DU ihm was aufdrücken willst, was er nicht will oder (noch) nicht kann. Er wird merken, dass Du nicht mehr für ihn und seine Sucht da bist.
Solange er nüchtern ist, wenn er mit Dir ist sollte es Dich nicht stören.
Und langsam wirst Du merken, wie intensiv diese Beziehung überhaupt sein kann. Du kansnt so auf die Art und Weise eine Liebesromanze haben, aber für eine echte verantwortungsbewußte Ehe mit Kindern, Haus usw reicht sowas nicht. Für das tägliche Leben ist das nichts. Und dann verlierst Du vielleicht die Lust an ihm.
witzigerweise ist das, wovor ich früher am meisten Angst hatte, nämlich vor der räumlichen Trennung, heute das was ich am meisten genieße.
Trennung war zunächst sowas absolutes, sowas wie eine Niederlage, eine Ablehnung. Ich hatte Angst alleine dazustehen. Angst nicht geliebt zu werden. Angst schnell ersetzt zu werden, austauschbar zu sein.
Aber seit ich mir eien Wohung gesucht habe und es mir selber so gemütlich gemacht habe will ich ihn garnicht mehr so sehr sehen.
jetzt ist er es, der ständig zu mir kommen will. Mich belasten will mit seinen ständigen Problemen. Ich sehe das jetzt plötzlich alles aus einer ganz anderen Perspektive. Er soll sich sleebr helfen, er ist erwachsen. Ich bin nicht seine Mutti. Wir haben Kinder und er soll gefälligst mir helfen.
Früher hat er mich ständig betrogen. Selbst das ist mir egal geworden, was er jetzt treibt. Ich weiß, was der anderen blüht. Ich will da nicht mehr mit tauschen. Ich sehe ihn im Moment noch als einen hoffnungslosen Fall.
Wenn Du eine Mutter hast,die trinkt, dann weißt Du ja selber wie hoffnungslos es ist und wohin es führt. Wie schlimm es auch für die Kinder ist. Ich habe meine Kinder - und auch ich - jetzt in Sicherheit gebracht. Darauf bin ich stolz.
Alkoholfreie Sylvesterparty.
Man kann auch mit was anderem anstoßen aufs neue Jahr oder andere Rituale machen. Einen eigenen Trommewirbel oder Tänze. In vielen anderen Kulturen braucht man auch keine Alk dazu.
Haha, das is ja mal ein Beitrag von Frozen Tears. Da steht ja nun schon alles was gesagt werden muß auf Deinen Seiten.
Ich finde auch, daß Du das Forum hier nutzen solltest so oft , wie Du es brauchst. Ich sehe da auch keine Suchtgefahr. Wieviele reale Selbsthilfegruppen gibt es, die sogar Notrufnummern haben.
Und Du machst mir auch keine Eindruck, als ob Du ein nettes Pläuschen suchst, sondern wirklich an Dir arbeitest, ich war auch oft im Forum, als ich mich getrennt hatte. Ich habe nur selber nicht so viel geschrieben, sondern sehr viel gelesen. Das hatte mir zu der Zeit sehr geholfen und ich bekam meine Aha-Erlebnisse so. Ich hätte meine Gedanken auch nie so ausdrücken können.
Was mir noch auffällt,ist, daß ich vermute, daß Du irgendwie den Zugang zu deine Gefühlen nicht mehr hast. In dem Sinne, daß Du Dich nicht mehr wirklich spürst, Dich nicht mehr auf Deine Sinne verläßt oder verlassen kannst.
Und so ging es mir auch in der Phase, als ich mich getrennt hatte. Ich war innerlich so tot, so versteinert. Ich mußte mich ja emotional dicht machen, um nicht einzugehen. Das war auch nichts anderes, als das, was der Alkoholiker macht, wenn er sich die 'Rübe vollknallt', um nichts mehr zu spüren. Nur ich habe es auf meine Weise gemacht und es nicht einmal bewußt bemerkt. Das war die Überlebensstrategie einer Coabhängigen. Und wenn mich jemand fragte, was mir Freude macht, dann zuckte ich nur mit den Schultern. Und erst langsam langsam schmilzt das Eis. Bis heute arbeite ich noch daran.
Ich wollte derzeit doch garnicht, dass es mir gut ging. IHM sollte es gut gehen, damit es mir gut ging. ER sollte aufhören zu trinken, damit ich meine alten Partner wieder hatte, so wie ich ihn dmals kannte bevor er anfing zu trinken. aber die Zeit läßt sich nicht zurück drehen. Und war es nicht auch wieder, damit es MIR gut ging? Ja, ich wollte jemanden, der mich liebte, für mich da ist, auf den ich mich verlassen konnte.
Wenn es mir wirklich nur um IHN, um seine Gesundheit ging, dann hätte ich 'in Liebe loslassen' sollen, ihn nicht im trinken mehr unterstützen sollen. Aber zu der Erkenntnis bin ich ja auch erst allmählich gekommen. Und es gab ja auch keine Garantie, dass er dann aufhören würde, wenn ich ging. Hat er ja auch nicht, bis heute. Heute weiß ich, dass es ein eher langwieriger Prozeß ist. Auch für mich. wir sind durch unsere Kinder noch immer in Kontakt. Und noch immer versucht er meine Knöpfe zu drücken. aber ich werde immer 'geschulter'. Anfangs war es auch sehr schwer für mich einen Abstand zu finden. Trotz räumlicher Trennung haben wir uns ja wegen der Kinder immer gesehen. Das bräuchtest Du ja im Grunde nicht. mindestens drei/ vier Monate wäre schon gut, finde ich.
So, nun habe ich Dich auch schön vollgetextet und hoffe, dass ich weiterhin von Dir höre.
Paddy
Hallo Miriel,
sehr schön Deinen Thread zu lesen. wunderbar, dass Du Dich so gut ausdrücken kannst. Das ist sicher sehr hilfreich für Dich. Viele Menschen sind sich ihrer Gefühle garnicht mal so bewußt und können sich demensprechend auch garnicht entscheiden. fühlen sich also hin und her gerissen.
sehr bewundernswert, dass Du das alles jetzt so konsequent durchziehst. Vielleicht schafft man das doch besser, wenn man noch jung ist.
Eines möchte ich Dir auch noch mitgeben, damit Dir alles vieelicht noch leichter fällt: Du hast Dich zwar jetzt entschieden, Dich von ihm zu trennen. Aber sei Dir bewußt, dass er sich löngst von DIR getrennt hat. Er hat sich einer großen Nebenbuhlerin zugewandt, dem Alkohol. Seine Gedanken kreisen sich um ihn. Jeden Tag , jeder Zeit. So ist das bei Alkoholikern. Und das wird auch immer stärker werden. Sei froh, dass du vermutlich die schlimmsten Phasen noch garnicht miterlebt hast. Dein Tiefpunkt ist scheints recht früh gekommen. Das zeigt auch , dass Du noch realtiv gutes Selbstwertgefühl hast. Sein Tief ist vermutlich längst nicht gekommen. Das kann möglicherweise noch Jahre dauern, schlimme Jahre.
Schau hier im forum. Viele Partnerinnen sind über 40 Jahre alt, viele sind 20 Jahre mit einem Alkoholiker zusammen, haben viel durchmachen müssen bevor sie sich trennen konnten. Versuche stark zu bleiben. Jeder Tag wird etwas besser. Was Du da durchmachst, Dcih selbst von Deinem Suchtmittel zu befreien, ist genau das, was Du von Deinem Partner erwartest und was er nicht schafft. Wie kannst Du erwarten, was Du selber nicht schaffst? Es ist also auch ein erster schritt, zu zeigen, dass es geht, dass es möglich ist. Und zwar DU FÜR DICH. und so muß auch ER für SICh seine Weg finden. Und nur er bestimmt wann das sein wird. Das ist alles was man hier begreifen lernen muß. Und wenn man das wirlkich verstanden und akzeptiert hat ist plötzlich alles ganz einfach. Dann muß man keine Erwartungen mehr haben, nicht mehr kontrollieren, nicht mehr Druck ausüben. Dann kann man seinem Gegenüber auch als Freund begegnen, als einem sehr kranken Menschen, der einer Sucht verfallen ist, aus der er derzeit nicht rauskommt. Man muß dafür niemanden hassen, grollen usw. Aber die Sucht hat auch diese Tücken, dieses üble Verhalten, diese Wesensveränderungen. Dadruch wirst Du automatisch Opfer seiner Sucht. Du hörst Dir Gemekcer, Jähzorn, Launenhaftigkeit an. Du kannst nicht mehr vertrauan, nicht mehr planen. du wirst zum Sündenbock gemacht. Vielelicht beschimpft und geschlagen. alles Gesichter des Alkohols, die Dir sicher durchs Lesen hier auch schon bekannt sind. Ich finde es sehr schwierig mit einem slochen Menschen zusmamen zu sein und krankheit von normalem Zustand zu unterscheiden. alles auf die Sucht zu schieben und zu vergessen, zu verzeihen, wenn ich mies behandelt werde. Das ist nicht möglich und das macht einen echt krank. Das verletzt sehr tief und man steht nur noch hilflos und alleine da.
Was Du gerade tust ist sehr mutig und sehr richtig.
Wünsche Dir weiterhin viiiiieeeel Kraft. Paddy
Versuche wieder zu Dir zu kommen, Kraft zu schöpfen, Dinge zu tun, die Dir gut tun. Gib nicht auf, lass Dich nciht gehen. Schau in erster Linie auf Dich und nciht imemr wieder auf sein problem. Das ist seine Baustelle und kann noch lange dauern. Finde Du eienn Weg, dass es Dir gut geht. Und zwar MIT der tatsache, dass er weiterhin trinkt. Denn daran kannst du nichts ändern. aber an deinem Wohlbefinden kansnt du was tun.
Es ist so, bleibt man dabei wird man mit in den Sumpf gezogen. Aber man muß sich nicht freiwillig zum Opfer machen lassen. Du solltest dich niemals mehr auf streitereien mit ihm einlassen, sofort und ohne kommentar gehen, wenn er die sachen sagt. Das hast du nicht nötig. versuche deine selbstachtung zurück zu gewinnen. Das ist schon ein erster großer schritt. das kansnt du auch ohne diskussion, rechtfertigung und vorwürfe machen. Kann er ja selber drauf kommen, warum du gehst, dich zurück ziehst. oft entfacht es eh nur neuen streit, aber mit einem nassen alkoholiker zu diskutieren lohnt nicht.
Aja, und im nachhinein muß ich sagen, dass durch emien Veränderungen , also mein anderes verhalten ihm gegenüber er auch automatisch wach gerüttelt wurde. Dass dieser Gedankenprozeß, den ich immer durch Rederei und Diskussion erreichen wollte nun automatisch bei ihm losging, losgehen mußte. Klar mußte er sich jetzt fragen,was macht die da bzw was macht die da nciht mehr und warum denn das? Alltägliche Dinge mußte er ja von nun ab selber machen. und nicht weil ich keine zeit mehr dazu hatte. Er spürte dass ICH aussteigen wollte aus dem Suchtkarrussell. Und er konnte es sich nun selber überlgen, ob ers auch wollte. Er ist noch am überlegen ![]()
Ja, man muß genau wie der nasse Alkoholiker erstmal genau dahin kommen an seinen individuellen Tiefpunkt.
Hallo ayki,
meine Situation ist da ganz ähnlich nach der Trennung. Er versucht imemr wieder mich in seinen Bann zu ziehen, irgendwo noch Co-Knöpfe drücken zu können. So als ob er Grenzen austesten muß. Klar, wir sind auch durch die Kinder ewig verbunden. Aber eben auch durch eine gemeinsame vergangenheit, die man ja nciht einfach so wegstecken kann. Man versucht in die Zukunft zu blicken, klar. Das habe ich auch schon ganz gut geschafft. Aber auch er macht Veränderungen mit, ob er will oder nicht. Er muß ja jetzt sein Leben auch selber in die Hand nehmen.
Mir kommt es bei meinem Ex so vor, als ob er die letzen Karten noch aus der Trickkiste zieht. Auch hat es sowas bei ihm in Gang gesetzt, als ob er sich auch vorgenommen hat sich zu verändern. So wie eine Trotzreaktion, dass er selber auch gut alleine klar kommt. Er will bis heute noch imemr den Anschein erwecken, dass ja alles gar nicht so schlimm ist und ich übertrieben habe. So bemüht er sich zu vertuschen, wenn er getrunken hat. Das hat er früher nicht gemacht. Da kam er nach hause und hat sich betrunken aufs Sofa gehauen.
aber mich läßt das alles ziemlich kalt. Obwohl ich ständig auf der Hut sein muß nicht uaf ihn reinzufallen. Ich wills ja letzlich garnicht mehr wissen wieviel, ob und wann er trinkt. Höchstens wegen der Kinder, wenn die zu ihm gehn usw. Da habe ich schon Konflikte.
Ich glaube aber auch, dass da viel verletzter Stolz noch hinter steckt. Dass er noch verarbeiten muß, dass ER ja verlassen wurde. Denn während unserer Zeit hatte er ja bestimmt. Da hatte er auch andere Frauen immer wieder mal nebenher. Nun tut er so, als ob er mit Frauen nichts zu tun hat und auch nicht will. dabei kann er jetzt machen was er will. schon komisch.
jedenfalls hat er immer das Bedürfnis dass er mich informiert über seien Belange. Er versucht diesen von mir gewählten Abstand zu durchbrechen.
Irgendwie ist für mich der Zug jetzt abgefahren, hätte ihm alles früher einfallen sollen. ich brauche den Abstand so wie ein großes Tor einer Burg, die von aussen angegriffen wird. Ich habe verstanden , dass ich mich schützen muß. Wo ich doch imemr dachte, dass ich die stärkere sei und IHn beschützen müsse.