Danke dir! Ist mir gar nicht aufgefallen. Das wäre vor Jahren sicher noch anders gewesen, doch inzwischen habe ich kapiert, dass ich nur mich ändern kann. Meine größten Schwächen sind Harmoniesüchtigkeit und die fatale Tendenz den anderen "schützen" zu wollen. Momentan versuche ich mich auf meine Bedürfnisse zu konzentrieren.
Ich lege Zeiträume fest, in denen wir beide tun und lassen können, was wir wollen. Das Schwierigste ist, mich nicht zu kümmern, wenn er rückfällig wird. Nicht nicht wecken, damit er was isst, ihn nicht ins Bett bringen usw. Verdammt schwer, aber mit meinem Kümmern verletzte ich mich nur selbst.
Die Gefahr, dass man sich dadurch von einander entfernt ist mir bewusst. Es schmerzt, doch es gibt auch eine befreiende Seite und die muss ich mir erobern, um nicht kaputt zu gehen. Ob mein Mann diesen Weg (der nur über dauerhafte Abstinenz führen kann) mit mir mitgeht oder mitgehen kann, steht in den Sternen.
Ich hoffe es, doch das ist die Verantwortung meines Mannes.
Wie siehst du das?
Ich bin ja neu hier, doch bereits die anderen Kommentare und Schicksale zu lesen, hat mich weitergebracht. Ist ja seltsam, dass man Dinge erst "richtig" sieht, wenn sie von anderen ausgesprochen und benannt werden.