Beiträge von HummelnimHintern

    Woran ich das festmache? Das ist eine gute Frage. Er ist viel viel ruhiger. Druckst nicht rum. Er hat die klaren Worte, dass wir sonst nicht zusammen alt werden, verstanden.

    Es ist der Jahresurlaub mit den Kindern (noch minderjährig). Der Urlaub, den er braucht. In der Ruhe ohne Arbeitsstress klappte das Nüchternsein. Es gibt in dem Hotel im Haupthaus keine Bar und auch keine gefüllte Minibar. Am Waldrand gelegen auch weit weg von Trubel. Einen Cluburlaub hätten wir beide storniert.

    Es wird sich zeigen, wie ernsthaft die gesprochene Worte umgesetzt werden.
    Glauben tue ich nur, was ich sehe.

    LG

    Hallo und guten Morgen,


    ich hatte mich ja vor ein paar Tagen angemeldet und wollte mich mal kurz melden. Es geht im Moment bergauf. Das Verständnis bei meinem Partner ist angekommen- es war kurz vor knapp vorm tiefen Absturz. Es ist noch viel viel Arbeit und das Ziel ist das Immer trocken bleiben. Wir sind eben zu Dritt in der Ehe (Ich, er, die Sucht). In zwei Wochen haben wir Urlaub (Hotel aber kein all In). Er weiß, was auf dem Spiel steht. Eine rosarote Brille habe ich nicht auf. Vertrauen aufbauen dauert Jahre. Einreißen geht schnell.

    Ich wollte nur mal Danke sagen. Einfach für die netten Rückmeldungen und Gedankenanstösse und auch das Augenöffnen für „geordnetes“ Trinken.

    LG und einen guten Start in den Tag.

    Oh. Ist mir so nicht bewusst aufgefallen. Nein. Aber es betrifft mich ja auch. Die Ausfälle, die Klinikeinweisung, die Abgst, das Verdecken - daher wir. Ich habe einen Umgang ohne Probleme und aus der Beobachtung entschieden, dass ich das, was ich getrunken habe, auch nicht mehr möchte. Wozu auch? Gab eben Momente, wo ich mein Verhalten hinterfragt habe. Wie macht ihr das als Partner/Partnerin?

    Also- ich bin hier als betroffene Partnerin.

    Hallo. Danke für die Antwort 🤗 Wir haben schon zwei Entgiftungen (Alkohol- die letzte 2020) hinter uns. Und einmal Benzo mit Ausschleichen in der Klinik (2022). Er trinkt nicht viel - aktuell 2 Bier- aber nimmt eben auch Tabletten gegen Schlafstörungen und Angst (habe ich heute erfahren). Und die Wechselwirkungen sind dann eben fast wie ein Rausch. Ist es komisch zu sagen, dass er keinen Wein, Sekt, Schnaps oder Aperol mehr trinkt? Die Flaschen stehen zum Teil seit Monaten.

    Er hat eher Angst, dass aus welchem Grund auch immer nichts da ist (da ist eben doch noch die Sucht da).Selbst wenn er unter der Woche nichts trinkt und nur mal mit Freunden am Wochenende. Auch da nie mehr in diesen Vollrausch. Wir wissen um die Auslöser (er kann schwer mit Emotionen umgehen).

    Ich liebe meinen Mann. Und meine Entscheidung, nichts mehr zu trinken steht. Die Flaschen werde ich Schritt für Schritt wegräumen.

    Seine Eltern wissen Bescheid - meine nicht. Das macht jede Feier bei uns zum Eiertanz. Dadurch hat man ja immer was da…

    Wir wollen Montag gemeinsam zum Arzt, um die Dosierung der jetzigen Medikamente als auch einen ambulanten Entzug zu besprechen. Das ist ok für ihn.

    Danke fürs Zuhören in diesem Durcheinander.

    Vielen Dank.


    Ich habe schon ein wenig eingelesen - im Notfallkoffer. Mir laufen die Tränen, denn ich liebe meinen Mann. Da ist Verzweiflung auf beiden Seiten. Und ich denke mir, er will es nicht wahrhaben. Oder übertreibe ich? Sehe ich Gespenster? Was kann ich glauben - und was ablehnen? Was ist wenn ich falsch liege mit meinem Verdacht?

    Hallo… nein. Tablettenmissbrauch als auch Alkoholmissbrauch bei meinem Partner. Wir sind beide im Moment am Ramd der arbeitsmäßigen Belastbarkeit. Aufgrund von Selbstständigkeit gehen leider Krankschreibungen sehr schwer (die Arbeit bleibt ja).

    Es ist die vierte Krise - bisher zum Glück die leichteste. Wir haben Arzt und Therapeuten an der Hand. Aber die sind eben nicht immer sofort da.

    Zu mir: Ehefrau, Mutter, und den Willen, alles zusammenzuhalten. Ich selbst trinke gern mal Sekt- in solchen Phasen aber nichts. Wir haben eine abgezählte Menge im Haus. Alles verschlossene Flaschen.