Beiträge von A2016

    „Danke, Linde, für deine Begrüßung und auch für den Hinweis mit meinem Namen. Es stimmt, ‚Aperol‘ passt nicht zu meinem Weg in die Abstinenz. ‚A2016‘ ist für mich völlig in Ordnung.

    Ich habe für mich erkannt, dass ich Alkoholikerin bin und dass für mich nur die lebenslange Abstinenz der richtige Weg ist. Darum freue ich mich auf den Austausch hier im Forum.“

    „Ja, ich bekenne mich als Alkoholikerin. Ich weiß, dass ich nicht mehr kontrolliert trinken kann und deshalb lebenslang abstinent bleiben möchte. Ich möchte hier den Austausch nutzen, um meinen Weg in die Abstinenz zu festigen und gemeinsam mit euch weiterzugehen.“

    Danke für deine Rückmeldung. 😊

    Meinen Nicknamen habe ich so ausgewählt, weil damit damals bei mir alles angefangen hat. Aber du hast recht – vielleicht sollte ich ihn lieber ändern, damit ich niemanden auf dumme Ideen bringe.

    Ehrlich gesagt sehe ich mich selbst eigentlich nicht als Alkoholikerin. Aber wahrscheinlich bin ich es und will es nur nicht so richtig sehen. Genau deswegen bin ich hier, um ehrlich hinzuschauen und mich mit anderen auszutauschen.

    Liebe Grüße

    Tina

    Hallo zusammen,

    bis ich etwa 49 war, habe ich praktisch nie Alkohol getrunken. Dann fing ich in der Gastronomie an zu arbeiten und habe nach Feierabend mit meinen Kollegen Aperol probiert. Es hat mir gefallen, weil es nicht nach Alkohol schmeckte.

    So wurde aus einem Glas schnell zwei oder drei – jeden Abend. Später habe ich auf Wein oder Prosecco gewechselt. Es war nie eine große Menge, aber es war täglich. Ich habe gemerkt: Mit einem oder zwei Gläsern war die Welt für mich schöner, beim dritten ging es mir nie gut – und trotzdem habe ich es fast immer getrunken.

    Seit 2016 habe ich so gelebt, bis ich am 19. Juni dieses Jahres von alleine aufgehört habe. Das Verlangen fehlt mir nicht, aber ich merke: Ohne Alkohol fühlt sich mein Leben nicht mehr so leicht und schön an. Ich bin müde, oft krank, habe starke Stimmungsschwankungen (auch durch die Wechseljahre) und finde kaum Motivation.

    Darum meine Frage: Ist es normal, dass es einem nach dem Aufhören erstmal schlechter geht?

    Liebe Grüße

    Tina