Beiträge von SoberSunny

    Hallo ihr alle 😊

    Zuerst mal möchte ich mich bedanken, für eure Tipps und eure Methoden die ihr mit mir teilt, da kann ich definitiv was für mich mitnehmen.

    Momentan fällt es mir noch relativ 'leicht' nichts zu trinken, aber ich habe Angst dass es mich doch irgendwann einholt.

    Wobei ich jetzt schon sagen kann, das der Austausch hier mit euch mir jetzt schon gut tut und mir einige Ängste nimmt.

    Aber vielleicht will ich auch für den Moment zu viel und erschlage mich selbst mit diesem Damoklesschwert 'Für immer'... Ich hoffe man versteht was ich meine.

    Geduld ist nicht meine Stärke, aber vielleicht muss ich in vielen Dingen etwas dazu lernen 😊

    Liebe Grüße an euch alle 😊

    Bis jetzt, zum Glück noch nicht.

    Aber in der Vergangenheit war das immer ein großes Thema für mich.

    Aber ich bereite mich darauf vor, dass falls er doch einmal kommt, ich davon nicht überrascht werde und wie du sagst, schon einige Dinge parat habe, dass ich die Situation problemlos lösen kann.

    Mein Problem ist gerade eher die Endgültigkeit... Nie wieder zu trinken.

    Nie wieder ist (hoffentlich) noch so lang ... Und ob ich das ein Leben lang schaffe, stellt mich vor eine Herausforderung.

    Wie geht ihr denn mit Zukunftsängsten um ? Oder was hilft euch bei dem Gedanken auch in Zukunft abstinent zu sein ?

    Hallo Alex 😊

    Vielen Dank, für den Artikel.

    Wirklich sehr gut und ehrlich geschrieben. Abstinenz ist eine Lebensaufgabe, das klingt wie ein Mammutprojekt, aber wie auch im Artikel beschrieben, wird es irgendwann (hoffentlich) zur Routine.

    Herzlichen Glückwunsch dir übrigens ,zu deinen 3 3/4 Jahren. Wirklich eine starke Leistung.

    Hattest du den am Anfang oder natürlich auch heute, irgendwelche Sorgen vor einem Rückfall ? Oder eventuell Suchtdruck ?

    Liebe Grüße 😊

    Hallo und vielen Dank für die Antwort.

    Ich bin mir nicht sicher ob es mir alleine so geht, aber mit dem Begriff Alkoholiker/in tuh ich mir etwas schwer, mich als diese zu bekennen, dass muss ich wahrheitsgemäß zugeben.

    Aber im Rückblick auf meine Suchtgeschichte und meinen Suchtverlauf muss ich wohl bestimmt sagen...

    Ja, ich bin eine Alkoholikerin und ich strebe ein abstinentes Leben ohne Alkohol an.

    Ich hoffe hier vielleicht auch auf Tipps von Menschen zu stoßen die schon weitaus weiter gekommen sind als ich, im Bezug auf ein abstinentes Leben, oder wie man mit der Angst vor einem Rückfall umgeht.

    Andere Geschichten zu lesen, um daraus etwas für mich mitzunehmen und irgendwann hoffentlich vielleicht auch selbst einmal Tipps geben zu können. :)

    Liebe Grüße, Sunny

    Hallihallo an alle.

    Ich bin Sunny und momentan ist mein Name Programm, ich bin trocken. Seit fast 4 Wochen.

    Ich bin 29 Jahre alt und habe sozusagen die Hälfte meines Lebens getrunken, mit 15 habe ich angefangen und das schon direkt ziemlich missbräuchlich.

    Alle meine Eskapaden aufzuzählen (die sicher viele von euch kennen) würde den Rahmen sprengen und tut vielleicht auch nicht viel zur Sache.

    Ich habe mehrere Anläufe hinter mir ein 'kontrolliertes' Trinken zu lernen, aber das ist etwas dass ich einfach nicht schaffe (wieso sollte man das auch wollen ?) so entschied ich mich für den Radikalen Weg und möchte mein Leben ohne Alkohol und somit endlich klar und frei Leben.

    Auslöser für dieses Mindset war ein Autounfall, den ich mit 1,67 Promille hatte, bei dem Zum Glück niemand verletzt wurde, mir jedoch der Führerschein entzogen wurde.

    Da begann ich mich mit diesem Thema näher zu beschäftigen und mich an den Gedanken ein nüchternes Leben zu führen, zu gewöhnen.

    Es war aber leider noch nicht mein Schlüsselmoment, der kam zirka 3 Monate (!) später.

    Ich trank weiter, wenn auch weniger, aber der Alkohol war eben immernoch in meinem Kopf.

    Dann kam ein Geburtstag, an dem ich mit Wasser anfing und ohne Erinnerung Zuhause aufwachte, mit Übelkeit und schlechtem Gewissen.

    Das soll es gewesen sein... Nie wieder möchte ich so aufwachen und mich so Hundeelend fühlen, wie es früher für mich Gang und gebe war.

    Ich setzte mich mit meinem Anwalt auseinander, der mir die Notwendigkeit gewisser Abstinenznachweise für meine bevorstehende MPU nahelegte. UND DA WAR ER ! mein Schlüsselmoment.

    Für mich war nach diesem Gespräch klar, du hörst auf mit der Trinkerei, nicht erst wenn du deine Nachweise abgeben musst, sondern Heute ! Und so war es und ist es ... Ich bin trocken, ich bin sehr glücklich darüber und fühle mich in meinem Körper endlich wieder wohl.

    Jedoch bleibt immer eine gewisse Zukunftsangst, die sich hoffentlich eines Tages legen wird.

    Dieser Unfall, veränderte mein Leben.

    Ich würde nicht so weit gehen, zu sagen dass es das Beste ist was mir passieren konnte, allerdings hat dieser Unfall, endlich meine Einstellung zu Alkohol geändert und mich zum Nachdenken gebracht.

    Ich höre sehr viel Podcast (Nüchtern Betrachtet, der Nie wieder Alkohol Podcast, kann ich zu 100% weiterempfehlen), lese Bücher, schreibe Parallelen auf und steigere mein Wohlbefinden im Alltag durch andere Dinge.

    Vor mir liegt noch ein weiter Weg, aber ich hoffe jeden Tag stärker und wacher zu werden, das ist mein Ziel.


    Jedem der das liest, wünsche ich nur das Beste und drücke uns allen die Daumen, nicht mehr abhängig von etwas zu sein, dass uns rein GAR NICHTS Gutes will.

    In Liebe, eure Sunny <3