Beiträge von Hightower

    Ich habe meistens heimlich allein getrunken , damit es keiner mitbekommt. So habe ich im Laufe der Jahre gelernt mir Freiräume zum Saufen zu schaffen. Wenn es gut lief, habe ich früher Schluss gemacht und bin zur nächsten Tankstelle gefahren und habe kaltes Bier gekauft. Da ich selbständig bin , kann ich mir meine Zeit selbst einteilen. Dann gegen 18 Uhr nach Hause, natürlich mit Fahne, und gehofft, dass es meine Frau nicht mitbekommt. Was Sie natürlich immer hatte.

    Hallo Carl Friedrich,

    vielen Dank für deine Empfehlung.

    Ja, mit meiner Frau habe ich Glück, deshalb möchte ich unte andere auch trocken bleiben, weil Sie jedes Mal still enttäuscht war, wenn ich getrunken hatte.

    Bei uns im Haushalt gibt es im Übrigen keinen Alkohol.

    Schwierig wird es ab heute.

    Ich habe jetzt 10 Tage frei gemacht und ab heute fange ich langsam wieder an zu arbeiten.

    Guten Morgen,

    danke für die Reaktionen.

    Ich habe das große Glück, dass meine Hausärztin auch eine Freundin der Familie ist und ich diese jederzeit privat anrufen oder ihr schreiben kann. Sie kennt meine Situation und möchte zeitnah ein großes Blutbild und eine organische Untersuchung machen.

    Herzliche Grüße

    Hallo zusammen,

    ich bin schon seit fast einem Jahr hier in diesem Forum und habe viele Beiträge mitgelesen. Als ich letztes Jahr dieser Gruppe beigetreten bin, hatte ich gerade meinen 50. Geburtstag hinter mir und war fest davon überzeugt, dass dies ein exzellenter Anlass wäre meinen Alkoholkonsum für dir mir noch verbleibenden Lebensjahre nun komplett einzustellen. Bis dato hatte ich eine mehr als 30 jährige Trinkgeschichte hinter mir. Da ich nie harten Alkohol vertragen habe, war Bier mein Beruhigungsmittel, Mutmacher und Gute Laune Getränk. Davon in 30 Jahren oft täglich 6-10 0,5l Dosen.

    Das Vorhaben mit diesem Unsinn an meinem 50. Geburtstag endlich aufzuhören, habe ich knapp 2 Monate durchgehalten und mir dann gesagt, dass ich doch eigentlich kein Problem hätte und fiel wieder in mein altes Trinkmuster zurück. Ich habe mir in letzter Zeit viel Gedanken gemacht, gelesen und mein Trinkverhalten und die Gründe versucht zu analysieren. Und letztlich klar festgestellt, dass wenn ich es nicht einmal schaffe an einem solchen Termin aufzuhören und statt dessen irgendwo allein im Haus sitze und grundlos heimlich Bier trinke, ich definitv die Kontrolle verloren habe. Es fällt mir zwar noch schwer das wahr zu nehmen, aber ich bin Alkoholiker.

    Jedenfalls lebe ich jetzt seit 9 Tagen ohne Alkohol und Nikotin und habe Gott sei Dank bis auf Schlafstörungen, nächtliche Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen die letzten Tage recht gut überstanden. Ich war sogar mit meiner Frau, die keinen Alkohol trinkt, gestern bei einer Gartenparty und konnte zum ersten Mal so ein Fest nüchtern erleben, was sehr interessant war, da einfach jeder dort Alkohol konsumierte. Wir sind allerdings nach 2 Stunden gegangen. Es fühlt sich jetzt gerade alles richtig an und ich möchte wie erwähnt das restliche Drittel meines Lebens ohne diese Gift erleben. Ich brauche dazu definitv Hilfe von Euch oder Gleichgesinnten, um das zu schaffen und zu lernen dieses neue Leben zu führen und auch mit depressiven Phasen klar zu kommen und schreibe daher jetzt in diese Forum, weil ich es dieses Mal einfach schaffen möchte.