Alles anzeigenGuten Morgen Naviliana,
Das habe ich vor genau 10 Jahren auch erlebt. Mein Mann hat die gleiche Begründung gehabt und es auf eine Midlifecrisis geschoben. Das war für mich wahnsinnig schlimm. Ich habe mich erniedrigt gefühlt. Ich hätte zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht, dass er jemals zu so etwas in der Lage gewesen wäre.
Damals waren unsere Kinder 5 und 8 und ich hatte Existenzängste. Also haben wir 2 Jahre lang viel Geld in eine Paartherapie investiert und uns zusammengerauft.
Heute, 10 Jahre späte, weiß ich, dass er mich davor und auch danach wahrscheinlich immer wieder betrogen hat. Er ist Anfang August endgültig daheim rausgeflogen. An seinem Geburtstag 2 Wochen später hat er dann erst einmal 1.000 im Bordell gelassen.
Er hat inzwischen alles verloren: Frau, Kinder, Wohnung, Auro, Führerschein, Job, Freunde, Gesundheit, viel Geld und er säuft weiter.
Pass auf dich auf!!!!
LG ☀️
Das tut mir sehr leid zu hören und zeitgleich nimmt es mir auch etwas die Hoffnung.
Vermutlich wird der Alkohol und die Affäre(n) immer zwischen uns stehen. Obwohl mein Mann mir natürlich nun jegliche Abstinenz hoch und heilig verspricht - aber damit haben sich die alltäglichen und einfachen Schwierigkeiten in unserem Leben ja nicht automatisch mit erledigt. Ich befürchte einfach, dass wir früher oder später wieder am selben Punkt stehen - sobald ich ihm noch eine Chance geben sollte.
Ich finde es sehr mutig, dass du deinem Mann damals noch eine Chance gegeben hattest. Zeitgleich ist es so erschreckend, dass er diese Chance nicht genutzt hat.