Beiträge von Karlson 1952

    Hallo Elly,

    Du hast natürlich Recht, Hilfestellung für Alkoholiker kann niemals ohne dessen Überzeugung zur Abstinenz erfolgen. Falscher Ansatz meinerseits.

    Ich werde meinen Schützling in zwei Wochen zu einem Arzt begleiten, den sie auf eigenen Wunsch aufsuchen möchte. Die Erkenntnis, eine Alkoholikerin zu sein ist vorhanden, ebenso wie der Wunsch abstinent zu werden. Ich sehe meine Hilfestellung darin, sie während einer Entgiftung und ggf. folgender Reha zu begleiten und versuchen moralische Unterstützung zu leisten.

    Ich sehe mich in meiner Abstinenz gefestigt und glaube, dass von der Betreuung keine Gefahr für mich ausgeht obwohl auch nach über 30-jähriger "Trockenheit" Situationen im Leben auftreten, in denen es durchaus ratsam ist, sich vor Augen zu halten, was man durch einen Rückfall aufs Spiel setzt oder verliert.

    Alkoholismus ist nun mal eine Krankheit, die uns unser Leben lang begleitet. Deshalb habe ich mich auch dazu entschieden, mich hier bei Euch im Forum einzubringen und auszutauschen.

    KG Karlson