Beiträge von shania_44

    Danke für die Antworten. Er war schon soooo oft ganz schrecklich am Boden!!!! Er hat keinen Führerschein, seine Freunde haben sich von ihm abgewandt, sein Bruder will keinen Kontakt zu ihm. Er sagt, er traut ihm nicht mehr. Auch verständlich.

    Was soll denn noch alles passieren? War das nicht genug? Ich bin manchmal stinksauer auf ihn, denke mir, was DU UNS alles antust, wie soll man das denn aushalten? ;( "Scheißts euch nicht immer so an! Ich werde es beweisen, dass es kontrolliert geht!"

    Es ist einfach schrecklich, ich will es doch nicht nochmal erleben, dass wir ihn mit 2,3 Promille nach einem Suizidversuch finden 😭 nichts nützt etwas! Lieb reden, gut zureden, sauer sein, ihn das alles spüren lassen. NICHTS bringt etwas. I

    Außerdem ist Bier für meinen Ex auch wichtig in seinem Leben. Hat einen eigenen "Bierkühlschrank" in der Garage. Man muss ja immer kaltes Bier daheim haben....falls wer kommt. Dieser Kühlschrank ist versperrt. Musste ihm aber auch eine Ärztin sagen, dass er das machen soll.

    Mein Sohn ist neidisch auf alle, die ein Genussbier abends trinken können. Zur Entspannung, als Belohnung. Er sieht sich als Opfer und ist wütend. Unvorstellbar für ihn, dauerhaft ohne Alkohol leben zu müssen!

    Danke für all eure Antworten. Im Wald hat er immer gearbeitet, wenn er trocken war. Sonst hätte ihn mein Ex auch nie mitgenommen.

    Wir haben alle gemerkt, wie es psychisch mit ihm bergauf gegangen ist die letzten Wochen. Nun ist es aber wieder anders - seit er "kontrolliert" getrunken hat (abends 1 Bier, insgesamt waren es 6 Bier in 2-3 Wochen). Mir ist bewusst, dass es auf Dauer nicht so weitergehen wird. War nie so bisher. Er ist grantiger, fängt wieder an, meinen Ex und mich gegeneinander auszuspielen usw.....sein Charakter hat sich bisher IMMER verändert, sobald er etwas konsumiert hat. Im Grunde ist er der liebevollste, empathischste junge Mann, der mir jemals begegnet ist. Das ganze Umfeld nimmt ihn so wahr.


    Ich sollte mit meinem Ex an einem Strang ziehen. Lange, lange Zeit wollte er die Suchterkrankung unseres Sohnes nicht wahrhaben. Das war die Hölle vor der Hölle. ER war derjenige, der unserem Sohn mit 14/15 das 1.Bier aufgedrängt hat, damit er doch endlich ein MANN wird. Es war tatsächlich so. Jetzt hat er seinen "Mann". ;(

    Daher ist es oft schwierig für mich, wenn ich höre, wie selbstbewusst und positiv er über das ganze Dilemma redet. "Wir dürfen nicht wieder den Teufel an die Wand malen!, wir müssen nach vorne schauen, ned immer die Vergangenheit aufwärmen....!" Wie soll das gehen? Die letzten 1,5 Jahre waren die Hölle auf Erden, da kann ich doch jetzt nicht mehr positiv denken!!!

    Mein Sohn bekommt Arbeitslosengeld. Oma wäscht, kocht. Er hilft seinem Vater im Wald und bei sämtlichen Reparaturen. Es gibt zum Glück immer etwas zu tun. Arbeiten ist nicht möglich, da um 5 in der Früh weder ein Bus, noch Sonstiges fährt. Wir wohnen am A der Welt. Ende April hat er Amtsarzttermin

    Mein älterer Sohn hält sich von seinem Bruder fern, da er ihm nicht mehr trauen kann. Er versteht nicht, dass Sucht eine Krankheit ist. Er sagt, Sucht hin oder her, aber ER entscheidet sich nach wochenlanger Abstinenz selber dazu, wieder etwas zu trinken. Stimmt eh. Ist seine Entscheidung. Sein Entschluss. Deshalb ist mein älterer Sohn wütend. Auch verständlich.

    Es ist nicht möglich, mich abzuschotten. Erstens wohnen wir nur 7km auseinander, noch dazu in einem Kaff, wo Jeder Jeden kennt. Abgesehen davon will ich ja keinen Kontaktabbruch. Er ist mein Kind und ich liebe ihn. Habe immer alles getan für ihn. Sein Vater ist erst bei seinem Selbmordversuch so richtig munter geworden X/

    Es nützt nichts, wenn ich auf mich schau. Seit ich weiß, dass er diese 6 Bier getrunken hat, dreht sich in meinem Kopf wieder alles um ihn. Und ich bin grantig. Echt. Oft hatte ich nur Mitleid. JA, er tut mir eh leid, dass er nicht wie andere junge Leute leben kann!!!!! Aber ich bin grantig, wenn ich merk, dass er es noch immer nicht glauben kann, dass es nicht kontrolliert geht. DAS macht mich grantig.

    Er wohnt im Elternhaus meines Ex-Mannes, hat ein eigenes Zimmer im Wohntrakt bei seiner Oma. Mein Ex hat ein Haus neben dem Elternhaus.

    Ich habe seit der Scheidung nur mehr eine Wohnung. Lange hat er bei mir gewohnt (während Lehrzeit, Zivildienst,...), aber nun wohnt er dort. Da er dort eine Holzwerkstatt hat und allerhand baut. Immer beschäftigt sein kann. Hund gibt's auch, Räder usw...


    Wenn er den Führerschein hat, will er wieder bei einer Zimmerei anfangen, wo er ein paar Wochen gearbeitet hat letzten Sommer. Die Zusage dafür hat er auch.


    Mich ärgert es so sehr, dass er noch immer nicht wahrhaben will, dass kontrolliertes Trinken nicht möglich ist!!!! Er ist momentan so giftig, weil ich das auch immer sage - ich frage ihn, ob er echt glaubt, dass er einer von Tausenden sein soll? Es macht mich echt wütend! Wir ALLE sind mit und wegen ihm durch dort Hölle gegangen! Und nun kommt dieser Egoismus, dass er es DIESMAL kontrolliert schaffen will!!!! Ich bin ein empathischer Mensch, aber damit kann ich nun echt nicht mehr umgehen. Nach Allem, was war!

    Hallo,

    ich bin die Mutter eines 21-jährigen jungen, suchtkranken Mannes. Vor einigen Monaten habe ich hier geschrieben, aber leider keine Antwort bekommen - obwohl ich zutiefst verzweifelt war. Ich hoffe sehr, dass es diesmal anders ist.


    Wir sind alle 1,5 Jahre durch die Hölle gegangen. Mein Sohn ist alkoholabhängig, war schon in mehreren Einrichtungen und 4x zwecks Entzug in der Psychiatrie. Alles haben wir durch: sämtliche Eskalationen im Rausch (mit Hammer auf seinen Bruder losgegangen, Haus auseinander genommen, zum Glück misslungener Selbsmordversuch, Führerschein weg usw..). Nun ist er seit 10 Wochen trocken. Haben wir geglaubt. Vor 2 Tagen hat er meinem Ex-Mann und mir erzählt, dass er im Keller (Haus von seinem Vater) die versperrte Tür aufgebrochen und 6 Bier entwendet hat. Diese 6 Bier hat er in den letzten 2-3 Wochen konsumiert. Denn das "kontrollierte Trinken" wird diesmal funktionieren meint er. Ich bin sprachlos. Wie oft hab ich das schon gehört? Ich verstehe seinen Frust, muss ich dazu sagen. Ich verstehe, dass es ihn ankotzt, dass er nicht mehr normal leben und trinken kann wie gesunde Menschen. Er ist jung! Rundherum wird nur getrunken!|| Aber der Preis ist viel zu hoch! Wie soll man ihm das endlich begreiflich machen????

    Wie oft muss es noch eskalieren? Es WIRD früher oder später eskalieren! Es hat immer mit was "Leichterem" begonnen und endete doch wieder mit Schnaps, Vodka usw....

    Mein Ex war mit ihm beim letzten Psychiater-Besuch. Dieser Arzt sagte doch tatsächlich, dass er wahrscheinlich ein normales Leben mit kontrolliertem Trinken haben kann, wenn er mindestens 1,5 Jahre abstinent ist. Das kann ja alles nicht wahr sein, ich dachte, ich bin im falschen Film, als mir mein Ex davon erzählt hat! ÜBERALL liest man, dass man nicht mehr kontrolliert trinken kann, sobald man einmal suchtkrank ist!


    Ich weiß nicht mehr, wie ich damit umgehen soll. Ich liebe ihn über alles und lebe immer in Angst. Jetzt war ein paar Wochen Pause und es geht wieder von vorne los. Mein Ex ist ZU optimistisch, meint, wir sollen nicht den Teufel an die Wand malen, er trinkt jetzt eh 8 Wochen wieder nichts (hat unser Sohn zu ihm gesagt). Ich kanns nicht mehr glauben. Zu viel ist passiert.


    Wie soll ich damit umgehen?


    Leider ist meine Suchtberaterin längere Zeit im Krankenstand, weil sie einen Unfall hatte.


    LG

    Hallo ihr Lieben!


    Ich habe schon einmal geschrieben, vl.könnt ihr euch erinnern. Mein Sohn, 20, ist suchtkrank.

    Er hat schon eine Entwöhnung, eine stationäre Psychotherapie und 3 Aufenthalte in der Psychiatrie hinter sich...

    Nun befindet er sich seit Ende Okt 25 auf einer Langzeittherapie des Vereins - edit - . Leider gefällt es ihm dort überhaupt nicht. Er hatte bei bisherigen Einrichtungen nie Probleme. Nun voll. Er hat Heimweh, weint oft, ist schwerst depressiv. Es ist die Hölle. Auf die Therapien kann er sich nicht einlassen, selbst, wenn er es wollen würde. Er ist nur körperlich anwesend und freut sich nach jedem Tag, dass dieser wieder vorbei ist.;( Es ist ihm viel zu langweilig, es kommt ihm wie verschwendete Zeit bzw. als Strafe vor, nicht als Chance.

    Selbstmordgedanken sind an der Tagesordnung. Er tut mir schrecklich leid, er ruft mich oft an, will heim. Wir können ihn aber noch nicht wieder daheim aufnehmen (weder mein Ex, noch meine Eltern oder ich), weil es etliche furchtbare Eskalationen im Rausch gegeben hat und wir einfach nur mehr Angst haben.

    Leider macht eine Langzeittherapie keinen Sinn, da er sich nicht darauf einlassen kann. In den bisherigen Einrichtungen, wo er stationiert war, gab es nie solche psychischen Abstürze.

    Da wir dieses Leid nicht mehr ertragen können, haben wir ihm gesagt, er soll sich informieren, ob er doch nochmals zur stationären Psychotherapie kann. Dort hat es ihm sehr gut gefallen.


    Wie hättet ihr gehandelt? Ich halte es nicht mehr aus!;( Er sagt Sachen wie:"Mama, glaubst du echt, dass ich wieder mal aus dieser Scheiße rauskomm? Ich nicht"

    "Ich hab Angst vor mir selber....seh mich schon am Straßenrand liegen"

    Usw;(;(;(;(


    Ich bitte um eure Meinungen dazu.


    Danke!

    Danke für die Antwort. Er ist jetzt seit 11 Wochen clean (weil er immer im sicheren Umfeld war -Psychiatrie wochenlang und jetzt die Langzeittherapie).

    Er war heute in der Psychiatrie. Weil es ihm wieder sooo schlecht gegangen ist. Wurde aber nach einem Arztgespräch wieder zur Langzeittherapie geschickt. Es scheint so, als würden auch seine Medikamente nicht helfen;( Seine Verzweiflung und Selbstmordgedanken....immer wieder kommt das und die Abstände werden kürzer. Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen bzw. wie wir mit ihm reden sollen. Er tut uns allen schrecklich leid;(

    Hallo,

    ich bin nun auch bei euch. Ich bin Mutter zweier Söhne. Mein Jüngerer, 20 Jahre, ist schwer suchtkrank. Seit Sep 24 gehen wir alle durch die Hölle. Mein Sohn hat ein paar Wochen exzessiv Alkohol getrunken (hochprozentig!) (davor nur am Wochenende) und ist nun schwer suchtkrank. Seine psychischen Krankheiten sind schlimm (Depression, Angststörung, Soziophobie, Impulsstörung, usw....). Er war auf Entwöhnung, in einer stationären Einrichtung für Psychotherapie und nun ist er seit 6 Wochen auf Langzeittherapie. Bei Ausgängen oder zwischen den stationären Aufenthalten kam es aufgrund Alk, Medikamente und Cannabis mehrmals zu schrecklichen Auseinandersetzungen mit seinem Bruder. Wenn sich mein Älterer nicht gewehrt hätte, wäre er wohl ein Leben lang behindert oder sogar tot;(! Mein suchtkrankes Kind ging immer wieder auf seinen Bruder los, war nicht Herr seiner Sinne;(. Es ist schon soviel passiert, dass sich das in 15 Monaten normal gar nicht ausgehen würde. Führerschein ist auch weg (zum Glück). Nun will er die Langzeittherapie abbrechen. Dort ist es ihm viel zu langweilig. Er hat noch immer nicht das schwere Ausmaß seiner Suchtkrankheit erkannt!!! Nun versucht er, wieder zur stationären Psychotherapie zu kommen - dort hat es ihm VIEL besser gefallen (zur Info: bis jetzt kam es bald nach jedem stationären Aufenthalt wieder zum Rückfall/zur Eskalation).

    Ich war und bin immer für ihn da, ich schäme mich nicht für ihn, da er krank ist und das nicht peinlich ist. Aber ich werde nun wieder enttäuscht, da er mir beweist, dass es bei ihm noch immer nicht "klick" gemacht hat. Selbstmordgedanken hat er oft und spricht diese auch aus.

    Medikamente hat er schon viele durch....ich glaube, dass nach wie vor nicht die Richtigen gefunden wurden.


    Ich habe so schreckliche Angst um ihn!;(;(;(


    Deshalb bin ich hier. Mein Leben dreht sich nur noch um ihn. Ich arbeite, funktioniere und habe schon unzählige Tage erlebt, wo ich selber nicht mehr konnte;(

    Es gab schon einen ausgeschlagenen Zahn, ein verwüstetes Haus, eine gebrochene Nase. Wenn er nüchtern ist, ist er der liebenswerteste, junge Mann, den ich kenne


    Bitte helft mir irgendwie;(


    LG,

    Shania