Hallo ihr Lieben!
Ich habe schon einmal geschrieben, vl.könnt ihr euch erinnern. Mein Sohn, 20, ist suchtkrank.
Er hat schon eine Entwöhnung, eine stationäre Psychotherapie und 3 Aufenthalte in der Psychiatrie hinter sich...
Nun befindet er sich seit Ende Okt 25 auf einer Langzeittherapie des Vereins - edit - . Leider gefällt es ihm dort überhaupt nicht. Er hatte bei bisherigen Einrichtungen nie Probleme. Nun voll. Er hat Heimweh, weint oft, ist schwerst depressiv. Es ist die Hölle. Auf die Therapien kann er sich nicht einlassen, selbst, wenn er es wollen würde. Er ist nur körperlich anwesend und freut sich nach jedem Tag, dass dieser wieder vorbei ist.
Es ist ihm viel zu langweilig, es kommt ihm wie verschwendete Zeit bzw. als Strafe vor, nicht als Chance.
Selbstmordgedanken sind an der Tagesordnung. Er tut mir schrecklich leid, er ruft mich oft an, will heim. Wir können ihn aber noch nicht wieder daheim aufnehmen (weder mein Ex, noch meine Eltern oder ich), weil es etliche furchtbare Eskalationen im Rausch gegeben hat und wir einfach nur mehr Angst haben.
Leider macht eine Langzeittherapie keinen Sinn, da er sich nicht darauf einlassen kann. In den bisherigen Einrichtungen, wo er stationiert war, gab es nie solche psychischen Abstürze.
Da wir dieses Leid nicht mehr ertragen können, haben wir ihm gesagt, er soll sich informieren, ob er doch nochmals zur stationären Psychotherapie kann. Dort hat es ihm sehr gut gefallen.
Wie hättet ihr gehandelt? Ich halte es nicht mehr aus!
Er sagt Sachen wie:"Mama, glaubst du echt, dass ich wieder mal aus dieser Scheiße rauskomm? Ich nicht"
"Ich hab Angst vor mir selber....seh mich schon am Straßenrand liegen"
Usw



Ich bitte um eure Meinungen dazu.
Danke!