Hallo Aurora,
ja das versuche ich mir auch klarzumachen... aber es ist einfach verdammt schwer zu akzeptieren. =(
Naja er wurde 3 bzw jetzt 4 mal mit dem RTW ins KH gebracht und musste jedes mal 2-3 Stunden später wieder gehen. Und da wars teilweise noch schlimmer.
Und ja , dass ist es ja. Wenn wir getrennte Wohnungen hätten, wäre es nicht das Problem sich zurückzuziehen. Aber so ist das nicht möglich...
Danke für den Link. Habe ich direkt gemacht.
Grüße,
Kirara
Beiträge von Kirara
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Hallo,
ich (32) bin seit vielen Monaten schon stille Mitleserin im Forum, vor allem im Bereich der Co-Abhängigen und habe mich nun nach den Ereignissen der letzten 2-3 Wochen dazu entschlossen, mich selbst zu registrieren.
Ich bin seit nunmehr gut 11 1/2 Jahren verheiratet und abgesehen von den üblichen kleinen Reibereien war auch alles soweit in Ordnung. Bis bei ihm der Alkoholkonsum anfing. Dieser steigerte sich, fiel wieder ab und steigerte sich erneut. Wie eine typische Welle. Trinkphase, Trinkpause etc. Seit nunmehr 1-2 Jahren wird das Problem immer stärker und für mich nicht mehr aushaltbar. Er geht zwar jeden Montag zu den AA und eine Langzeit steht im März an, aber trotz allem trinkt er seit 1-2 Wochen alle paar Tage und das sind meist 1-2 x oder auch 3-4x 0,2l Wodka Fläschchen und eben nicht nur 1 oder 2 Bier, wobei selbst das natürlich zu viel wäre... Heute war es so extrem, dass ich eben den Krankenwagen rufen musste und die haben ihn mit in die Klinik genommen, vermutlich schicken sie ihn wie die letzten Male trotz des Alkoholproblems + Psychose und Depression wieder nach Hause und ich muss damit klarkommen.
Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen, die Langzeit abzuwarten und , falls diese nichts bringt, mich dann zu trennen. Aber so wie es aktuell abläuft, dass er jeden zweiten oder dritten Tag heimlich trinkt und mich belügt, weiß ich nicht, wie ich das aushalten soll. Eine Zeit lang habe ich auch, auf seinen Wunsch hin, die Geldkarten und so weiter verwahrt. Das mache ich nicht mehr, weil er so oder so Wege findet, sich Alkohol zu kaufen und ich habe schon vor langer Zeit verstanden, dass ihm der Alkohol allem Anschein nach wichtiger ist als er selbst, oder ich .. oder auch seine Tochter und seinen Enkelsohn. Auch wenn man es weiß, tut es einfach unheimlich weh. Aktuell sitze ich jetzt hier und mir laufen die Tränen, weil ich einfach total überfordert bin. Den Ring musste ich mir auch schon vom Finger ziehen, weil er mich eben permanent daran erinnert, was los ist und ich überlege echt, ihn nichtmal in die gemeinsame Wohnung zu lassen, wenn sie ihn wieder heimschicken.
Allgemein bin ich einfach komplett überfordert, auch mit allem was ansteht. Ich bin selbst gesundheitlich (psychisch) krank und leicht überfordert. Nun muss ich mich darum kümmern, eine Wohnung zu finden und ob die Kaution übernommen wird (stemmen kann ich die alleine nicht), sowie den Umzug. Dazu noch die ganzen Finanzen. Grade wächst mir einfach alles über den Kopf.
Grüße,Kirara