Beiträge von Spring

    Nein ein qualifizierter Entzug ist nicht erfolgt, der wurde mir von der Dame empfohlen mit anschließender Therapie.

    Ich habe zwei Tage vor dem Beratungstermin den Konsum eingestellt. Das es nicht ungefährlich und nicht gut ist, auf eigene Regie sowas zu machen, ist mir bewusst. Ich habe die Motivation genutzt und mir gesagt, wenn du jetzt zwei Tage sauber bist, dann schaffst du auch den dritten Tag usw. Früher hatte ich bei kürzeren Abstinenzphasen den Gedanken, ich darf nicht trinken und habe täglich der Flasche Bier herbeigesehnt.

    Mittlerweile sage ich mir, du musst nicht trinken, da mir die Vorzüge einer Abstinenz gegenüber des Konsums klar geworden sind. Geheilt bin ich noch lange nicht und ich muss noch viel an mir arbeiten, dessen bin ich mir auch bewusst.

    Ja, ich sehe mich absolut als Alkoholiker und ich strebe auch eine lebenslange Abstinenz an, ich habe mir lange genug selbst etwas vorgemacht.

    Ich bin schon seit längerer Zeit, bei einer Psychiaterin in Behandlung, die mich begleitet. Diagnosen habe ich generalisierte Angststörung und ADS.

    Ich besuche zunächst eine Motivationsgruppe, in der nicht ausschließlich Alkoholiker, über ihre Probleme reden. Bei dem Erstgespräch mit der Sozialarbeiterin wurde geklärt, dass ich eine stationäre Therapie ansteuern sollte. Und eigentlich vorweg einen qualifizierten Entzug.

    Heute im laufe des Tages, ist meine Stimmung ziemlich gekippt. Ich hatte eine heftige Angstattacke, wie ich sie eigentlich nur kenne, wenn ich am Vortag sehr viel getrunken hatte und auf Entzug war.

    Ein Hallo an alle Forumsmitglieder

    Ich möchte mich hier gerne einmal vorstellen.

    Ich bin 42 Jahre alt und habe seit meiner Jugend ein Alkoholproblem. Ich habe mit dem Konsum, in den ganzen Jahren viel Mist gebaut und einige Höhen und Tiefen erlebt. Ich habe immer wieder versucht, mit dem trinken aufzuhören und konnte trotz der mehrheitlich negativen Erfahrungen, keine Wendung herbei führen.

    Nun bin ich an dem Punkt angelangt, wo ich mir endlich selbst sagen kann, ja ich bin krank, ich brauche Hilfe und es muss sich was ändern.

    Ich weiß endlich was ich will und habe mich daher entschlossen, ein neues suchtfreies Leben anzustreben.

    Ich habe vor vier Wochen eine Verhaltenstherapie begonnen und mich an eine Suchtberatungsstelle gewandt.

    Ich habe die letzte Zeit, den Bierkonsum schrittweise reduziert und bin nun seit 11 Tagen bei 0. Meine Stimmung schwankt immer ein wenig, aber allgemein geht es mir ohne Alkohol viel besser und ich genieße derzeit, die eingekehrte Ruhe.

    Ich würde mich freuen,wenn ich mich hier noch zusätzlich mit anderen austauschen könnte um zu lernen, wie man weiterhin dauerhaft und zufrieden abstinent leben kann.