Hallo und guten Tag,
das Eis ist sehr dünn, schnell fasst mich die Versuchung und findet Gründe für eien kleinen Abstecher! Wehe, wenn die durstigen Geister ihre Argumente auffahren. Ich möchte mit einer Erfahrung anfangen, die sicherlich viele von euch nachvollziehen können. Abstinenz fordert die Gemüter heraus, manche liebe Freunde sind entsetzt und wollen, können nicht verstehen oder akzeptieren! Rafiniert sind die Bemühungen, mich "auf den rechten Weg" zurück zu führen. Da bleibt nur die Distanz, der Verzicht auf Austausch und Begegnung; Was aber, wenn in der Familie die neue Situation zu Spannung und Streit führt!? Immerhin war das jahrelang ein eingespieltes Muster, jetzt ändert sich alles und die Rollen sind neu zu vergeben. Hier besteht meinem Gefühl nach eine grosse Gefahr und Herausforderung! Wie kann ich meine vermeintliche neue Stärke, die ja alles andere als stabil ist, schützen ? Wie kann ich die dringend nötige Unterstützung beschreiben, um die Gefahr des Absturzes zu vermeiden? Trennung wäre ein schlechter Rat, das schafft nur noch mehr Verletzung und Probleme.
Viele Beiträge von Euch geben wertvolle Anregungen, durch den Versuch, die eigenen Gedanken niederzuschreiben, raube ich der Versuchung ein gutes Stück Kraft.
Einen friedvollen Abend an Euch alle