Puhhh, ganz schön viel trouble bei dir und deiner Familie.
Ich bin trockene Alkoholikerin und weiß, dass es bei mir gedauert hat, bis ich mir meine Sucht eingestanden habe. Dein Sohn ist noch nicht so weit. Er kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Abschied vom Konsum das beste für ihn wäre. Anfänglich war es auch für mich nicht vorstellbar, nie wieder in meinem Leben einen Rausch haben zu können.
Egal wie sehr du auf ihn einwirkst, du wirst es nicht schaffen, dass es bei ihm "klick" macht. Auch wenn es für dich unvorstellbar ist: Er muss seine eigenen Erfahrungen machen, auch wenn es heißt, dass er auf die Schnauze fällt.
In deinen Beiträgen kommt viel Verzweiflung, aber auch viel Bevormundung durch, dann noch was andere Menschen denken.
Du solltest dich zu allererst um dich kümmern. Du machst dich verrückt, weil du es gut meinst, aber es ist keinem damit geholfen, wenn es dich kaputt macht.
Lass deinen Sohn eigene Entscheidungen treffen. Sei für ihn da, wenn er dich braucht. Aber wenn der Konsumwunsch größer ist als der Leidensdruck, dann hat er seine Problematik noch nicht erkannt, obwohl er bereits einige Therapien gemacht hat.
Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft.