Beiträge von jean

    Hallo Michael!

    Hab schon viel geschrieben hier, in dem Bedürfnis meine Position zu bestimmen und viel gelesen.

    Ich bin seit ungefähr 8 Wochen trocken und hatte heute extremen Saufdruck, auch Nervosität wahrscheinlich deswegen. Ein Glück, dass kein Alk mehr im Haus ist.

    Ich hab für mich beschlossen, dass ich nicht trinken möchte, weil ich sinnvoll leben will oder überhaupt leben...

    Nachdem mir viele geraten haben, ich soll mit Saufkumpanen brechen, werd ich - wenn ich ihn telefonisch erreiche - meinem langjährigen Freizeitpartner und Freund heute Abend sagen, dass ich nichts mehr mit ihm unternehme, wenn er in meiner Gegenwart trinkt. Ich nehme an, unsere Freundschaft ist damit beendet.

    Liebe Grüße von
    Jean

    Zitat von Timster

    ... Deinen letzten Absatz fand ich heikel:
    "...ist und bleibt er ein Mensch, den ich mir vertraut gemacht habe und für den ich in einem gewissen Maß verantwortlich bin."
    Zwei (fast gleiche) Fragen dazu:
    1. Woher nimmst du dir das Recht Verantwortung für ihn zu übernehmen?
    2. Warum ist das für dich eine Pflicht für einen anderen Verantwortung zu übernehmen ?

    Viele liebe Grüße,

    Timster

    Hallo Timster!
    Erwischt... Woher nehme ich mir das Recht... Muss drüber nachdenken.

    Liebe Grüße von
    Jean


    Und Dank Euch allen für die moralische Unterstützung und dafür, dass ihr mich nicht allein gelassen habt.

    Zitat von .Micha


    du scheinst ja einen Postrekord aufstellen zu wollen :lol: , gönn' dir mal 'ne Pause, sonst kommst du ja gar nicht mehr zum Lesen :wink: .

    ...
    Ich wünsch' dir alles Gute auf deinem weiteren Weg

    Trockenen Gruß vom Micha

    Hallo Micha!
    Vielen Dank für die guten Wünsche, ich kann sie gut gebrauchen auf meinem Weg.

    Sorry für die Menge! Da musste mal was raus, nach den 8 Wochen beinahe nur drüber schweigen...

    Jetzt weiß ich, wo ich stehe und mir ist viel leichter.

    Liebe Grüße von
    Jean

    Hallo Lilly!

    Um in Deinem Bild zu bleiben: Ich geh gern mit erfahrenem Bergführer, wenn mir eine Tour zu schwierig ist - und das ist mir diese ganz sicher. Die ist nichts zum Alleingehen.

    Sehr hilfreich ist mir auch die Gruppe, die mich begleitet und die ich begleiten möchte...
    Da gibt es ganz Starke und Erfahrene, die nicht weichen, nicht fallen und zur Vernunft rufen. Sie bleiben stehen und sind ein Fels in der Brandung, eine Schutzhütte im Gewitter.
    Da gibt es auch Ängstliche und Menschen mit Konditionsschwierigkeiten, die mir vielleicht in einem Moment der Großzügigkeit die Hand reichen, über sich selbst hinauswachsen und mir aufhelfen... Vielleicht werden sie dabei stärker, statt zu fallen, wer weiß.
    Wir kommen gemeinsam ans Ziel. Wir gehen gemeinsam Schritt für Schritt.

    Ja, das stimmt, es geht nur in kleinen Schritten, die sind oft mühsam, und ich werde mir gern dabei helfen lassen.

    Liebe Grüße von
    Jean

    RICHTLINIEN FÜR EIN DAUERHAFT TROCKENES LEBEN
    6) Brich mit allen Freunden, die Alkoholiker sind oder Deine Saufkumpanen waren. Das sind keine echten Freunde, nur Kollaborateure Deiner Sucht.

    Das betrifft vor allem einen sehr guten Freund und Freizeitaktivitätenpartner von mir, mit dem ich gemeinsam gesoffen habe...

    Da ist ein Bruch im Entstehen.
    Aber so einfach ist das ganze nicht.
    Letztendlich habe auch ich, als ich noch gesoffen habe, ihn mithinuntergezogen.
    Ich habe Angst, dass wir nur Saufkumpanen waren.
    Na ja, zu 50% würd ich sagen.
    Die anderen waren gemeinsame Aktivitäten und Gespräche, die nichts mit dem Saufen zu tun hatten.

    Priorität hat, dass ich mich nicht runterziehen lasse. Drum habe ich Farbe bekannt vor ihm und den Kontakt stark eingeschränkt - vor allem den geselligen Treffen am Abend werde ich fern bleiben - vorerst.

    Aber vielleicht lässt sich da was an Freundschaft retten, und auch wenn er sich entscheidet weiterzusaufen, ist und bleibt er ein Mensch, den ich mir vertraut gemacht habe und für den ich in einem gewissen Maß verantwortlich bin.

    5) Entferne alles, was Dich an Alkohol erinnert - aus Deinem Haushalt und aus Deinen Lebensgewohnheiten.

    Die Hausbar - ja uneingeschränkt, jede Art von Alkohol, ja uneingeschränkt...

    Mit meiner Gläsersammlung aber hab ich mittlerweile einen spielerischen Umgang gefunden und auch mit meinem freitagabendlichen Bedürfnis mich mit einem guten Glas zu belohnen:

    Wer glaubt, das sind Wein- und Biergläser in meiner Vitrine, der irrt sich; das ist meine Fruchtsaft- und Limonadenglassammlung. :)

    Mein neues Laster sind Fruchtsäfte und Limonaden und ich will verdammt sein, wenn ich mich mit diesen Getränken nicht bald besser auskenne als mit Alkohol. :)

    Ich hoff mir wird nicht nahegelegt, mich als Alkoholiker ständig selbst ernst zu nehmen, sonst werd ich noch trübsinnig dazu :) und das erklärt dann, warum Alkoholismus und Depressionen oft gemeinsam vorkommen...

    Nein, im Ernst, in diesem Bereich hab ich das Gefühl, das für mich ganz gut und mit einem Augenzwinkern gelöst zu haben, ohne dass ich dem Alkohol irgendwie nachtrauern würde. Aber das ist nur mein persönlicher Weg momentan, so wie ich ihn sehe...

    [quote='jean']

    RICHTLINIEN FÜR EIN DAUERHAFT TROCKENES LEBEN
    4) Darum und um Dich selbst zu schützen mache in Deinem privaten und beruflichen Umfeld bekannt, dass Du Alkoholiker bist.

    Eine gute Regel, denk ich.
    Damit hab ich begonnen im privaten Umfeld:
    Inzwischen wissen davon:
    7 Freunde - beinah mein ganzer engster Freundeskreis
    meine Eltern, zu denen ich ein inniges Verhältnis habe

    Berufliches Umfeld: Das ist schwierig, aus Gründen, die ich hier nicht öffentlich im Detail erklären kann... In meinem Unternehmen werden Alkoholiker - auch trockene - zum Teil gemobbt...

    [quote='jean']
    3) Die Entscheidung zum Nicht-Trinken bedeutet einen radikalen Bruch mit allem was bisher gewesen ist.

    Das kann ich für mich persönlich nicht so sehen, aber für viele Menschen mag es sinnvoll sein und vielleicht ändert sich auch meine Meinung mich selbst betreffend noch.

    Es gibt ja vieles an meinem Leben, was gut ist und das ich beibehalten möchte.
    Die Kunst besteht eben gerade darin, zu sehen, wo und womit ich radikal brechen muss, um einerseits standhaft zu bleiben und andererseits nichts wegzuwerfen, was gut und wertvoll ist.

    [quote='jean']Seufz, mit PC-Absturz - jetzt falsch nummeriert - also jetzt nochmal:

    RICHTLINIEN FÜR EIN DAUERHAFT TROCKENES LEBEN
    2) Du bleibst Dein Leben lang alkoholkrank - bekenne Dich dazu - vor Dir selbst und vor anderen.

    Soweit mag ich gar nicht denken. Aber meine Erkenntnis ist, ich bin alkoholkrank, ich sehe mich mal für das nächste Jahr so und das muss reichen.

    Denkanstoß für mich und Regeln gegen den Strich bürsten:

    In erster Linie bin ich aber gesund, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke, und genau darauf will ich mich in meiner Lebensgestaltung und in meinem Lebensgefühl konzentrieren...

    RICHTLINIEN FÜR EIN DAUERHAFT TROCKENES LEBEN
    1) Strebe nach einem komplett trockenen Leben. Es gibt nur Abstinenz oder Alkoholismus, keinen Schritt dazwischen.

    UNEINGESCHRÄNKT JA. Ich habe tief in mir drinnen erkannt, dass das für mich stimmt und dass es nur alles oder nichts gibt.

    Seufz, mit PC-Absturz - jetzt falsch nummeriert - also jetzt nochmal:

    RICHTLINIEN FÜR EIN DAUERHAFT TROCKENES LEBEN
    1) Strebe nach einem komplett trockenen Leben. Es gibt nur Abstinenz oder Alkoholismus, keinen Schritt dazwischen.
    2) Du bleibst Dein Leben lang alkoholkrank - bekenne Dich dazu - vor Dir selbst und vor anderen.
    3) Die Entscheidung zum Nicht-Trinken bedeutet einen radikalen Bruch mit allem was bisher gewesen ist.
    4) Darum und um Dich selbst zu schützen mache in Deinem privaten und beruflichen Umfeld bekannt, dass Du Alkoholiker bist.
    5) Entferne alles, was Dich an Alkohol erinnert - aus Deinem Haushalt und aus Deinen Lebensgewohnheiten.
    6) Brich mit allen Freunden, die Alkoholiker sind oder Deine Saufkumpanen waren. Das sind keine echten Freunde, nur Kollaborateure Deiner Sucht.
    7) Meide gesellige Veranstaltungen, bei denen viel Alkohol getrunken wird - vielleicht weil das zum Lebensgefühl gehört, Veranstaltungen, auf denen der Gruppendruck hoch ist.
    8) Bau Dir ein komplett neues Leben - mit neuen Freunden, neuen Gewohnheiten...

    Weil sie sehr wichtig sind und eine Herausforderung, lasse ich die Regeln mal einfach so stehen... Später werd ich mich damit dann auseinandersetzen und ich hab keine Angst, dass ich nicht mein Fett abkriegen werde, wenn Euch meine Einstellung nicht passt...

    Zitat von Lilly12

    Dann möchte ich noch was sagen zu bestimmten "Freundschaften" hier im Forum. Ich halte es für sehr schlecht bis gefährlich, sich an Leute zu halten, die auf dem gleichen Stand stehen, wo man selber steht, das gilt aber nur in den Anfangsphase (Später ist das was anderes) Die auch den Verzicht so stark empfinden. Natürlich empfindet man es so: Hier ist jemand, der mich gut / besser versteht als die anderen schon länger Trockenen.
    Das ist aber ein Trugschluss, auch die anderen kennen genau unsere Krankheit, haben nichts vergessen, sind nur schon weiter auf ihrem Weg und können so den anderen schon zeigen, wo er lang geht. Jemand, der auf der gleichen Stufe steht, ist das einfach noch nicht möglich.

    Hallo Lilly,
    ich würde mir mal Folgendes zugute halten...
    Ich habe keine einzige PN abgeschickt, wo ich über Verzichtsgedanken oder sonst irgend etwas emotional Negatives geschrieben habe. Falls das Deine Angst ist - das werde ich nicht tun.
    Ausgeweint habe ich mich hier in der Öffentlichkeit.
    Wenn sich dann jemand zu Wort meldet, der/die mit sich kämpft und vor allem den Verzichtsgedanken heraushört aus meinen Postings, dann antworte ich ihr/ihm als Mensch - von Mensch zu Mensch, in der Hoffnung, dass ich etwas sagen kann, damit es ihm/ihr besser geht.
    Ich lasse mir lieber ein Bein abhacken, bevor ich mich, z.B. in PNs, an Menschen wende, denen es schlecht geht, um gemeinsam rückfällig zu werden oder sie emotional zu belasten oder sie runterzuziehen. Wenn Du glaubst ich würde sowas tun, kennst Du mich ganz schlecht.
    Ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass mich irgendjemand runterziehen kann, dem es hier schlecht geht. Meine Schmerzen sind mein persönlicher emotionaler Mist, die werden nicht größer oder kleiner, wenn es jemandem mies geht. Das öffentliche Reden darüber hilft mir. Auch die Ehrlichkeit der anderen. Auch das Zur-Rede-gestellt-und-herausgefordert-Werden.
    Zum Saufen fange ich sicher nicht an, weil es jemand anderem mies geht. Ich fange nämlich gar nicht wieder an.

    Mein Schwerpunkt wird sicher nicht sein, hier andere zu betreuen. Aber ab und an werd ich was sagen, wenn ihr es mir nicht verbietet, wenn ich glaube, das kann helfen.

    Ich bin da, um mir helfen zu lassen.

    Grüße von Jean

    Zitat von Lilly12


    Auch Dantes Beitrag an Dich ist sehr wahr, er hat alles richtig erkannt, aber Du wirst es noch nicht so ganz verstehen können. Ich möchte Dich mal bitten, den zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu lesen, ich sag mal, alle 4 Wochen. Dann wirst Du immer mehr verstehen, was er Dir sagen will.

    Ich lese Eure Ratschläge immer wieder und jeden Tag fällt mir etwas Neues auf, das ich jetzt brauchen kann. Ich möchte mich ja nicht selbst überholen.

    Zitat von Lilly12

    Hallo Jean,

    Ja, ich denke auch, Dein Verzichtsgedanke ist sehr stark, hoffentlich nicht zuuuuu stark. Dann hast Du nämlich keine Chance, trocken zu werden. Das liest man auch vielen Sätzen bei Dir heraus, für uns länger Trockene springt es direkt sofort ins Auge. Das werde ich Dir mal später genauer aufschlüsseln.
    ...
    Wir lernen bei unserer Krankheit nie aus, das habe ich hier im Forum gelernt und ich lerne gern immer dazu, denn das alles kann mich vor einem Rückfall schützen. Und den will ich vermeiden, ich würde alles dafür tun und ich mein damit WIRKLICH ALLES.

    So, datt wars erstmal von mir.

    Lieben Gruß an Dich
    Lilly

    Hallo Lilly!

    Du machst Dir viel Mühe auf mich einzugehen und mir Denkanstöße zu geben. Danke dafür.

    Und gleich mal vorweggesagt, ich bin Dir sehr, sehr dankbar für Deine Ratschläge und auch den anderen, die sich Mühe mit mir machen - eben weil diese Ratschläge so klar sind. Fast wie ein Gewissen. Oder eine gute Predigt. Und genau diese Klarheit tut mir gut.

    Ich hab herausgehört, dass es hier im Forum bestimmte Empfehlungen/fixe Richtlinien für ein trockenes Leben gibt:

    1) Strebe nach einem komplett trockenen Leben. Es gibt nur Abstinenz oder Alkoholismus, keinen Schritt dazwischen.
    2) Du bleibst Dein Leben lang alkoholkrank - bekenne Dich dazu - vor Dir selbst und vor anderen.
    3) Die Entscheidung zum Nicht-Trinken bedeutet einen radikalen Bruch mit allem was bisher gewesen ist.
    4) Darum und um Dich selbst zu schützen mache in Deinem privaten und beruflichen Umfeld bekannt, dass Du Alkoholiker bist.
    a) Entferne alles, was Dich an Alkohol erinnert - aus Deinem Haushalt und aus Deinen Lebensgewohnheiten.
    b) Brich mit allen Freunden, die Alkoholiker sind oder Deine Saufkumpanen waren. Das sind keine echten Freunde, nur Kollaborateure Deiner Sucht.
    d) Meide gesellige Veranstaltungen, bei denen viel Alkohol getrunken wird - vielleicht weil das zum Lebensgefühl gehört, Veranstaltungen, auf denen der Gruppendruck hoch ist.
    e) Bau Dir ein komplett neues Leben - mit neuen Freunden, neuen Gewohnheiten...

    Soweit mal formuliert - mal sehen, was ich für mich daraus mache.
    Sicher meinen persönlichen Weg aus der Alkoholsucht.

    Vielen Dank bisher an Euch
    Jean

    Zitat von Kijara

    HalloJean,hallo Fietje

    ...
    Ich lese die Verzichtsgedanken nur so raus!
    Ihr geht beide nur über den Willen und der Disziplin


    Gruß
    Kijara

    Hallo Kijara!

    Ja, die Verzichtsgedanken gibt es. Die Dankbarkeit nicht mehr trinken zu müssen und damit nicht allein zu sein gibt es aber auch...

    Manchmal geh ich über Willen und Disziplin - wenn alle anderen Stricke reißen...

    Oft fällt mir nicht mehr auf, dass ich auf was verzichte, und merke, dass ich reicher geworden bin...

    Dass sich auch mein Leben verändern muss, "lasse ich mir gern hinter die Ohren schreiben"...


    Glaub mir, das wird ganz sicher was!

    Liebe Grüße von
    Jean

    Zitat von Fietje

    Aber immer optimistisch bleiben!!

    Man muss sich einfach die positiven dinge vor augen halten! Vielleicht schaff ichs diesmal ja sogar für immer und du dann aber auch!!!!!!!!!! :D

    Einfach DAS ERSTE GLAS STEHEN LASSEN!!!!!!!!!

    Ja, das erste Glas stehen lassen, auch wenn's nicht einfach ist, und alle weiteren auch...

    Heute gehts mir mal gleich am Morgen besser, obwohl ich mit Tränen aufgewacht bin, weil ich weiß, dass ich das, was ich tue, für mich tue.

    Ganz lieben Gruß von
    Jean

    Zitat von Fietje

    Ja Jean, da hast du recht, dieser Gedanke von Freiheit, daran ziehe ich mich auch immer wieder hoch.

    ...

    Ich glaube, tief im Inneren verachte ich mich selber sooo sehr, dass es mir einfach Spaß macht mich kaputtzumachen, es ist verrückt!

    ...
    Liebe Grüße,
    Fietje

    Hallo Fietje!

    Lass Dir mal sagen, ich bewundere Dich sehr. Dass Du mit Zähnezusammenbeißen und Disziplin bis hierher gekommen bist. Trocken.

    Viel Kraft zum Arbeiten für die Uni!

    Und ach ja, mal intuitiv gesprochen, wenn Du Dich so sehr verachtest, dann darfst Du Dir auch nichts Gutes tun oder Dich belohnen?

    Oder lässt sich da was machen, wenn ich ein gutes Worte bei Dir für Dich einlege? :)

    Liebe Grüße und danke für Deine ehrlichen Antworten
    Jean

    Zitat von Lilly12

    Hallo Jean,


    Auch würde ich Dir raten, weitere Sauf-Veranstaltungen erstmal strikt zu meiden, sei froh, das Du die Weihnachtsfeiertage und Sylvester "heil" überstanden hast. Fordere Dein Glück nicht zu sehr heraus, es kann Dich im schlimmsten Fall in einen Rückfall führen.
    ...
    Und reden kannst Du hier ohne Ende, macht uns gar nix ! Du wirst hier gelesen und wirst sicher auch noch viele weitere Ratschläge lesen, die Dir sehr helfen können.

    LG an Dich
    Lilly

    Hallo Lilly!
    Du hast recht, ich habe Glück, die Feiertage trocken überstanden zu haben... Vorher war ich in meinen Gedanken schon so weit, dass ich kaum an Alkohol gedacht habe. Es ist mir konstant gut gegangen mit dem Nicht-Trinken.
    Ich nehm mir jedenfalls vor, Abende mit Freunden, die zu Trinkgelagen werden könnten, in den nächsten Wochen zu meiden, besonders Abende mit meinem Alkoholiker-Freund in seinem Haus. Das wird aber schwierig für mich, nein zu sagen. Das heißt ja auch: ein Stückchen mehr einsam sein. Partys stehen momentan sowieso nicht an. Ich hoffe, ich komm da wieder raus aus meinen Gedanken ans Trinken, die sind nämlich lästig.

    Ja, Eure Ratschläge helfen mir.

    Liebe Grüße

    von Jean