Hallo, mein Name ist Elke, bin 66 Jahre alt und ich habe einen alkoholkranken Erwachsenen Sohn. Schon immer lebte er auf der Überholspur und ich habe stets zu ihm gestanden. Doch seit ca. einem Jahr ist die Alkoholabhängigkeit stärker, Jobverlust etc. kamen dazu. Und ich habe immer weiter geholfen, mental und finanziell. Aber jetzt ist der Punkt gekommen, an dem meine anderen drei Kinder ihre extreme Beeinträchtigung, ihre Sorge um mich immer lauter geäußert haben. Nun ist auf Grund dessen meine Tochter zusammengebrochen. Das war wohl der letzte Weckruf. Ich habe den Kontakt bzw. alle Hilfen für meinen Sohn auf Null gefahren und spüre erst einmal eine Befreiung. Das schlechte Gewissen bleibt aber… Wird das besser?