Beiträge von Endo67

    Den Artikel habe habe ich bereits gelesen und alles schon umgesetzt. Und ich will in Zukunft auch nicht mehr trinken und auch nicht moderat oder ein bisschen, weil das kann ich nicht. Wenn mich das zum Alkoholiker macht, dann bin ich einer.

    Ich war in der Psychiatrie, da war ich schon sehr ehrlich zum Arzt, damit ich nicht wieder nach Hause muss - das wäre für mich damals der Untergang gewesen. Inzwischen habe ich die Muster erkannt, die mich zum Trinken animiert haben.

    Ich hatte nie den Drang einfach so trinken zu müssen, es gab immer wieder die gleichen Trigger und zum Teil war es auch schon Gewohnheit.

    Höchstwahrscheinlich war es eine Sucht und nicht als solche erkannt. Ich blicke auf eine Vielzahl an Fehldiagnosen zurück. Die Dame von der Suchtberatung hatte zu mir gesagt, wenn ich aufhöre zu trinken, werde ich mich besser fühlen. Dann ist der Körper entgiftet und die Psyche kann sich vom Konsum erholen. Die Verkehrspsychologin hat mich dermaßen traumatisiert, dass ich mich alleine auf die MPU vorbereiten musste.

    Inzwischen war ich 9 Wochen auf Reha und da stellte sich heraus, dass es mehr als Alkohol dahintersteckte.

    Hi zusammen,

    ich bin in meinem Leben ziemlich an mein Limit gekommen und möchte mich mit anderen austauschen, wie sie den Weg aus der Sucht gemeistert haben. Ich trinke seit 13 Monaten nicht mehr, allerdings unfreiwillig, da ich 12 Monate Abstinenz für die MPU vorweisen muss. Damit das auch nach der MPU so bleibt - egal ob die positiv oder negativ ausfällt, suche ich Hilfe im Internet.

    Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich alle Kriterien eines Alkoholikers erfülle, alle Ärzte mit denen ich gesprochen und von meinem erhöhten Konsum erzählt habe, haben mich "nur" in den missbräuchlichen Gebrauch gestuft. Ich hatte auch nie Entzugserscheinungen, wenn ich einfach aufgehört habe zu trinken. Die Schwierigkeit war eher dabei zu bleiben. Zusätzlich dazu habe ich allerhand andere Symptome, die mich in der Vergangenheit zum Trinken animiert hatten. Ich habe mit Alkohol versucht diese Symptome zu lindern. Ich hatte die Hoffnung, dass es mir ohne Alkohol besser gehen würde, leider Fehlanzeige. Jetzt stehe ich quasi mit einem riesengroßen Scherbenhaufen und versuche nach und nach alles aufzuräumen.