Lieben Dank -das mache ich! Ich glaube es war gut dass Ich mich hier angemeldet habe. Hier sind Menschen die einen verstehen. LG ![]()
Beiträge von Hugo
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Ich fasse die Gesamtsituation mal zusammen.
Wir sind seit rund 20 Jahren zusammen und haben zwei Kinder.
Wir gehen beide arbeiten und uns geht es grundsätzlich auch gut.
Meine Frau ist ( wie mehrere Ihrer Verwandten und ihr Vater) ein absoluter "Suchttyp"(besonders in Bezug zu Alkohol).
Ich komme aus einer Familie in der Sucht so gut wie nicht vorhanden ist und bin selber nicht betroffen daher fällt es mir schwer die Sucht meiner Frau "nachzuvollziehen".
Mit Alkohol konnte ich generell noch nie viel anfangen und mein Konsum liegt seit Jahren konstant bei 1-2 x Cannabis pro Monat.
Wie bereits erwähnt hat meine Frau schon immer eine stark ausgeprägte Suchtveranlagung aber vor etwa zwei Jahren begann sie sehr regelmäßig Alkohol zu konsumieren (das typische "Feierabendbierchen" -meistens zusammen mit ihren Arbeitskollegen). Das ging dann langsam über zu täglichen Konsumbder an sieben Tagen die Woche stattfindet (sobald sie Feierabend hat bis sie ins Bett geht).
In der Regel ist sie angetrunken (verwaschene Sprache und/oder laut etc.).
Ich habe das mehrfach angesprochen und je nach "Tagesform " weint sie dann und sagt sie möchte etwas ändern etc. Oder sie verleugnet ihren Konsum, wird wirklich toxisch/aggressiv mir gegenüber und schafft es am Ende meist sogar noch dass ich mich entschuldige (wofür weiß ich selbst nicht aber ich denke ich versuche damit mich selbst zu schützen?). Sie kann dann auch sehr manipulativ werden.
Da sie mir in der Vergangenheit ein paar Mal sagte dass es am Stress liegt (Arbeit, Kinder) habe ich lange versucht ihr diesen "abzunehmen".
Resultat war dass ich völlig am Limit war weil die Arbeitsteilung so bei 80/20 lag. Ich dachte Sie nutzt die Zeit sinnvoll für sich aber stattdessen geht sie ins "Fitness" um dann angesoffen nach Hause zu kommen etc.
Also ist es völlig egal ob sie Stress hat oder nicht denn selbst wenn ich dafür sorge dass sie viel Freizeit hat (und meine Zeit dafür komplett aufgebe) wird genauso weiter getrunken. Das macht mich hilflos und frustriert.
Ich ziehe mich selbst mittlerweile zurück und mache nichts mehr mit Freunden (bin einfach ständig erschöpft weil ich dauernd Aufgaben übernehmen muss insbesondere in Bezug auf die Kinder und Haushalt die wir uns früher aufgeteilt haben).
Bevor meine Frau das Problem mit dem Alkohol hatte war unsere Ehe ziemlich schön und erfüllend. Ich hasse das Zeug. Ich hasse den Geruch und diese verwaschene Sprache so sehr mittlerweile.
Sorry ist vielleicht etwas chaotisch aber ich musste einfach mal Frust ablassen. Ich denke ich viele hier können diese Gefühle von Frustration und Hilflosigkeit nachvollziehen.
Ich habe sonst niemanden dem ich die Problematik anvertrauen kann.
Ich wünsche euch einen schönen Abend

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Hab ich gemacht
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Vielen Dank!
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Hallo an Alle,
ich bin der Hugo. Selber habe ich keine Suchterkrankung. Meine Frau hat eine Suchterkrankung unter der ich mittlerweile auch (mit) leide wie ich aktuell feststelle.
Ich bin hier um mich mit Betroffenen auszutauschen um meiner Frau gegebenfalls Hilfestellung geben zu können (falls irgendwann hoffentlich möglich) aber insbesondere für mich da mich die Erkrankung meiner Frau belastet und "Spuren" hinterlässt.
LG Hugo:)