Hallo Seepandarine,
vielen Dank für deine liebe Nachricht und dass du deine eigene Geschichte mit mir geteilt hast. Es tut gut zu lesen, dass man mit solchen Erfahrungen nicht alleine ist.
Ich wohne alleine, daher habe ich zum Glück etwas räumliche Distanz. Das Verhältnis zu meiner Mama war in den letzten Wochen eigentlich wieder recht gut und ich hatte mal wieder die Hoffnung, dass es langsam besser wird.
Leider ist sie seit etwas mehr als einer Woche wieder jeden Tag am Trinken. Seitdem fängt auch der ganze Teufelskreis wieder von vorne an. Man weiß nie, welche Version von ihr einem begegnet. Das macht mich emotional ziemlich fertig und ich merke, wie angespannt ich dadurch bin.
Es fällt mir schwer, mich davon abzugrenzen, weil es eben meine Mama ist. Gleichzeitig weiß ich, dass ich ihre Krankheit nicht kontrollieren oder lösen kann. Das ist etwas, was ich mir immer wieder bewusst machen muss.
Danke, dass du mir Mut gemacht hast und deine Erfahrungen geteilt hast. Das bedeutet mir wirklich viel.
Liebe Grüße
btzla