Beiträge von Hannah

    Nayouk, danke für deine klare Perspektive. Dass das „Draußen“ erst mal zweitrangig sein darf, nimmt mir tatsächlich eine enorme Last von den Schultern. Du hast völlig recht: Der Fokus liegt jetzt erst mal nur bei mir und auf meiner eigenen Ehrlichkeit.

    Der Satz „Nur nicht trinken reicht nicht!“ leuchtet mir absolut ein. Genau deshalb bin ich hier...ich möchte nicht nur aufhören, sondern lernen, wie man sich Schritt für Schritt ein zufriedenes, nüchternes Leben aufbaut.

    Deine Nachricht macht mir auf jeden Fall Mut, dass dieser Weg funktioniert. Ich werde mir heute Abend ganz in Ruhe die Grundbausteine durchlesen.

    Viele Grüße

    Hannah

    Hallo Nayouk,

    vielen Dank für das Willkommenheißen und die schnelle Freischaltung!

    Alles klar, die Regel merke ich mir und halte mich in den nächsten Wochen im Vorstellungsbereich erst mal zurück.

    Ich freue mich auf den Austausch hier.

    Viele Grüße

    Hannah

    Danke für den tollen Tipp und die Links! Ich habe die Beiträge bisher nur ganz kurz überflogen.
    Ich werde mir das aber heute Abend, sobald meine Kids im Bett sind und hier Ruhe eingekehrt ist, ganz intensiv und in aller Ruhe durchlesen. Ich freue mich schon darauf, mich da heute Abend mal richtig durchzustöbern und durchzuschmökern!
    Liebe Grüße

    Hallo Elly,

    vielen Dank für das herzliche Willkommenheißen und deine Nachricht!

    Zu deiner ersten Frage: Ja, meine Hausärztin betreut mich da wirklich sehr gut. Sie hat mir direkt Blut abgenommen, um meine Werte zu checken, und mich für zwei Wochen krankgeschrieben, damit ich erst mal zur Ruhe kommen kann. Sie hat mir auch ganz klar angeboten, dass ich jederzeit medikamentöse Unterstützung von ihr bekommen kann, falls die Entzugssymptome oder der Suchtdruck zu stark werden. Ich soll mich bei jedem gesundheitlichen Problem sofort bei ihr melden. Ich fühle mich da also medizinisch absolut sicher begleitet.

    Ich bin jetzt seit acht Tagen komplett abstinent ... genau seit dem Tag nach dem Vorfall an der Schule.

    Und ja, mein Ziel ist ganz klar die lebenslange Abstinenz. Ich möchte dieses Versteckspiel und die ständige Scham nie wieder erleben und dauerhaft ohne Alkohol leben.

    Liebe Grüße,

    Hannah

    Hallo Stehaufmännchen, hallo Tabsi,

    vielen lieben Dank für eure schnellen und so verständnisvollen Worte! Ich bin wirklich überrascht und total dankbar, dass nach so kurzer Zeit schon eine Antwort von euch kommt. Das gibt mir gleich ein richtig gutes Gefühl.

    Der Austausch mit euch ist mir unglaublich wichtig, weil es im privaten Umfeld einfach verdammt schwer ist, offen darüber zu reden. Da blockieren mich die Angst und die Scham im Moment noch viel zu sehr. Hier bei euch habe ich das Gefühl, dass ich einfach ehrlich sein kann, ohne dass jemand mit dem Zeigefinger auf mich zeigt.

    Es hat mich unendlich viel Überwindung gekostet, mir einzugestehen, dass ich es allein nicht mehr schaffe. Aber jetzt, wo ich es hier einmal laut ausgesprochen habe, fällt mir schon ein kleiner Stein vom Herzen.

    Ich freue mich darauf, hier bei euch zu lesen und mich mit euch auszutauschen.

    Liebe Grüße,

    Hannah

    Hallo Barthel,

    ja ich sehe mich definitiv als Alkoholikerin.

    Zu deiner zweiten Frage: Der Wunsch, alkoholfrei zu leben, war eigentlich schon länger als leise Stimme in meinem Kopf da. Ich wusste tief im Inneren schon eine ganze Weile, dass mein heimliches Trinken am Abend nicht normal ist. Aber ich habe es mir lange Zeit schön geredet und verdrängt. Erst der Vorfall an der Schule vor ein paar Tagen hat aus diesem leisen Wunsch eine absolut feste, lebensnotwendige Entscheidung gemacht. Ich will und kann so nicht mehr weitermachen.

    Hallo zusammen,

    ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder (12, 10 und 8 Jahre). Ich suche hier den Austausch mit Menschen, die mich verstehen. In letzter Zeit wächst mir privat einfach alles über den Kopf: Meine älteste Tochter hat massive Probleme, ich weiß oft nicht, wie ich ihr helfen soll, und mit meinem Mann gibt es deswegen viel Streit.

    Bisher habe ich meistens abends heimlich getrunken, um den Stress abzuschalten. Doch durch den Druck der letzten Zeit merkte ich, dass ich auch tagsüber die Kontrolle verliere.

    Vor ein paar Tagen kam dann der absolute Weckruf: Ich hatte am Vormittag getrunken, als die Schule anrief, weil mein Kind krank war und ich es abholen musste. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich musste also angetrunken dorthin. Die Angst und die Scham danach waren schrecklich. Das hat mir endgültig die Augen geöffnet: Es funktioniert so nicht mehr. Ich will für meine Kinder da sein und niemals Gefahr laufen, dass sie sich für mich schämen müssen.

    Am Tag nach diesem Vorfall war ich direkt bei meiner Hausärztin und habe offen mit ihr gesprochen. Sie hat mich erst mal für zwei Wochen krankgeschrieben, damit ich wieder zu Kräften kommen kann, und mir engmaschige Hilfe angeboten, falls gesundheitliche Probleme auftreten. Seit dem Vorfall vor einigen Tagen habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

    Ich will dieses Versteckspiel für immer beenden und dauerhaft alkoholfrei leben. Ich freue mich auf den Austausch mit euch.