Beiträge von Cynce
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Inwieweit diejenige die möglichen "Tricks" kennt, kann ich schwer einschätzen. Das Thema ist innerhalb der Familie ein totgeschwiegenes Thema, obwohl sich die nahen Angehörigen dessen durchaus bewusst sind. Ich wurde gar vor ca. 25 Jahren direkt von anderen Familienmitgliedern angesprochen, dass sie versucht, die konsumierten Weinflaschen zu verstecken.
Ihr 2. Ehemann steht der Problematik offenbar machtlos gegenüber oder ist nicht in der Lage, positiv auf sie einzuwirken. Ab einem gewissen Zeitpunkt leben manche nur noch nebeneinander her und das gegenseitige Interesse lässt nach, also eher eine Zweck-/Wohngemeinschaft als Partnerschaft.
Darf ich fragen, was ein EKA ist
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Danke für Deine Antworten (Lebenskuenstler). Ich verstehe schon, dass dies manchmal ein "Kampf gegen Windmühlen" ist, doch bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Es gäbe wohl einen Laborwert (CDT), der einen Alkoholkonsum diagnostizieren würde. Kürzlich erwähnte sie etwas davon, ein Mittelchen zu nehmen (die Wirkung zur Unterstützung der Leber war mir bekannt), weil sie vermehrt zu Müdigkeit neigen würde. Müdigkeit ist das stille Leiden der Leber. Sie ist bereits seit Mitte der 1980iger Jahre betroffen, also seit ca. 40 Jahren. Dies dürfte nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sein.
Man weiß nicht genau, wie ausführlich über die möglichen OP-Risiken aufgeklärt wird. Wenn der Arzt selbst die OP durchführt, die mit ca. 10T€ abgerechnet wird ... schwierig einzuschätzen.
Manche Patienten lesen die Aufklärungsbögen nur bedingt durch oder haben nicht das notwendige Verständnis. Meist setzt auch die notwendige Vernunft aus, weil in die OP Hoffnungen auf Besserung gesetzt werden, welche die Schmerzen "plötzlich wegblasen". Jahrelang vorher hat man jedoch nichts in die Prävention investiert
und glaubt Ärzten blindlings. Kann heutzutage ein gefährliches Unterfangen sein. -
Ein Arzt könnte den Zustand der Leber normalerweise über entsprechende Laborwerte diagnostizieren und die OP aufgrund dessen zurückstellen, weil ihm das Risiko zu groß ist. Natürlich hat er dann den "schwarzen Peter", ihr das Ergebnis und seine Entscheidung mitzuteilen.
Vielleicht wäre dann der Anreiz groß genug für sie, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Darf man als nahe Verwandte eigentlich den Arzt deswegen (ohne das Wissen der eigentlich Betroffenen) kontaktieren? Sicher sollte man das Gespräch auch entsprechend dokumentieren und aktenkundig machen, damit er dann später nicht abstreiten kann, dass ihm die Sachlage nicht bekannt war.
Sie selber wird es ihm Arztgespräch wohl eher nur dann zugeben, wenn er ihr die Risiken klar und deutlich vor Augen geführt werden.
Wie ich recherchiert habe, sollte vor einer größeren OP eigentlich einen Entzug stattgefunden haben, vor allem wenn die Alkoholabhängigkeit bereits so lange besteht. -
Ich stelle mich hiermit kurz vor. Pardon, dass ich gleich mit "Tür ins Haus" falle. Eine mir sehr nahestehende Verwandte hat seit meiner Kindheit das Problem, mehr zu trinken, als notwendig wäre. Als Kind empfand dies immer als schwierig, doch aufgrund bestimmter Umstände, auf welche ich an dieser Stelle jetzt nicht näher eingehen kann, war es nicht möglich, dieses Thema offensiv anzusprechen und wenn ich damit begann, wollte sie es bislang auch nicht einsehen, dass sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müsste. Seit einigen Jahren war zudem der Kontakt auch "eingefroren", man hat sich lediglich zu den Feierlichkeiten o. Geburtstagen kontaktiert. Seit ca. 1 Jahr schreibt man sich wieder häufiger via Messenger und es fanden auch 2-3 Treffen an "neutralen" Orten statt. Da wollte ich jedoch auch nicht dieses "heiße" Thema ansprechen, weil ich froh war, überhaupt wieder normal miteinander umgehen zu können.
Als direkter Angehöriger fühlt man sich ziemlich machtlos, doch nun steht bei ihr eine größere Operation an, welche sie auch unbedingt durchführen lassen möchte und ich habe aufgrund der Tatsache, dass eine Vollnarkose ansteht, große Angst, dass es nun deswegen zu ernsthaften Komplikationen kommt.
Wie kann in dem Fall am besten vorgegangen werden? Wenn ich untätig bleiben würde, würde ich mir vermutlich ein Leben lang Vorwürfe machen. Habt Ihr ggfs. eine Idee? Ich danke vorab
-lich für die Hilfestellungen.