Ja bitte, fügt mich da auch noch hinzu.
Bin bisschen überfordert mit dem Forum, muss mich etwas gewöhnen und durchblicken.
Ja bitte, fügt mich da auch noch hinzu.
Bin bisschen überfordert mit dem Forum, muss mich etwas gewöhnen und durchblicken.
Danke für deine Antwort ❤️
Ja jetzt langsam gehen mir auch die Lichter an und ich versteh bisschen was abgegangen ist, ich kann einfach nicht begreifen das mir sowas 2 mal passiert..
Ich hab ihn auch versucht zu erklären, das es nicht klappen wird, wenn er das wegen mir macht, er meinte dann er macht das ja natürlich auch für sich, ich hätte ihm einfach nichts glauben und gehen sollen
Vielen Dank, so ein Austausch könnte sicher helfen
Hallo, ich heiße Nia
ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, ich will meine Erfahrungen hier schildern, weil ich mich irgendwie echt fühle als wäre ich die einzige der sowas passiert, wobei das ja kaum möglich sein kann.
Ich war 8 Jahre mit meinem Freund zusammen, wir wohnen auch tatsächlich schon solange zusammen, vor ca 3 Jahren fing er heimlich zu trinken an. Seine Mutter macht dasselbe schon 30 Jahre. Ich selber hatte in der Kindheit mit einem alkoholkranken gewalttätigen Vater zutun.
Dies erlebte ich dann bei meinem Freund leider genauso, er war aggressiv, ist handgreiflich geworden, hat mich beleidigt und ist oft ausgeflippt. In den nüchternen Phasen war dann alles gut und die gab es als er Anfang zu trinken auch oft. Er hat's lange Zeit verdammt gut versteckt. Innerhalb der Beziehung war er oft arbeitslos und ich musste auch finanziell alles stemmen. Er hatte immer wenig Kontakt zu seiner Familie und bis heute keine richtigen Freunde.
Anfang letztes Jahres wurde es schlimmer, Ende des Jahres dann zog ich für 2 Monate mit unseren Katzen aus, er heulte, machte mir Versprechungen, versprach mir die Welt, suchte sich Hilfe, ging zu AA Meetings, sagte er bringe sich um ohne mich ,hatte aber ständig Rückfälle, auch wenn er sich bei diesen mit der Gewalt zurück gehalten hat. Er sagt er kann sich an kein einziges Mal erinnern, was ich nicht glauben kann. Ich kam zurück, weil er sagte er machte eine Kur. Ich hab mich bis zur Kur 100 mal versichert, ob er das mit uns will, weil ich das nicht mitmache ohne das er mir das Gute zurück gibt. Ich hab oft überlegt zugehen, konnte es einfach nicht und dieses Thema kam auch immer wieder bei uns auf. Er sagte er macht die Therapie wegen sich und seinem Leben, aber auch hauptsächlich, weil er ein Leben mit mir will.
Das hat er bis vor 3 Wochen behauptet, seit 6 Wochen ist er auf Kur, hat mir kaum was von der Therapie erzählt, ist nicht drauf eingegangen was zu der Gewalt, den Beleidigungen gesagt worden ist, es ging eher darum das er auf seine Bedürfnisse achten muss.
Das Ende vom Lied, er rief mich mit seinem Psychologen an um mit mir Schluss zumachen, er hat von nem Zettel abgelesen und meinte die Beziehung würde ihn nicht mehr erfüllen.
Vor paar Tagen hat er mir geschrieben, sein Therapeut meinte er müsse mit mir wegen seiner Nachsorge sprechen.
Seitdem Telefonat hab ich mich nicht mehr gemeldet, ich lasse alles über seinen Vater laufen und werde dafür Sorgen das ich ihn nicht mehr sehe damit ich heilen kann.
Es ist schwer zu begreifen was passiert ist, er war noch nie ehrlich und ich glaube auch nicht das er jemals zu seinen Fehlern stehen kann, ich denke wäre er nicht gegangen, hätte er bald wieder einen Rückfall gehabt und ich hätte gehen müssen.
Aber es tut einfach weh, ich fühle mich wie der dümmste Mensch der Welt. Ich bin gefangen in der Co Abhängigkeit und dem Traumabonding und weiß ehrlich gesagt nicht wie ich das verarbeiten soll, meine größte Angst war diesbezüglich das alles umsonst sein wird, das wusste er. Ich weiß es war naiv von mir was von ihm zurückzuverlangen, aber ich dachte wohl irgendwie wenn ich alles für ihn mache, kriege ich alles zurück, so müsste es doch sein
So war's leider nicht