Beiträge von Teichlinchen

    Halli,hallo,

    ich mogel mich mal einfach so dazwischen, weil ich auch eine Frage habe, die mir Kopfzerbrechen macht. Ich habe mich ja nun auch entschlossen mit dem Trinken aufzuhören, war bei einem Arzt und warte nun auf Nachricht von der BfA.


    Aber wie bei Andy habe ich einen Mann der auch regelmäßig trinkt, d.h. in der Regel jeden Abend, ca 1 Flasche Wein, auch mal einen Cognac, für ihn ist das selbstverständlich und gehört zur Lebensqualität dazu, und ich glaube er ist noch nicht so weit unten wie ich und hat Entzugserscheinungen, nun weiß er, dass ich aufhören will und wir wollen einen alkoholfreien Haushalt danach führen, aber er sagt auch, dass bei Feiern und beim Grillen, dass Bier einfach dazugehört. Vielleicht ist es alles zu früh jetzt zu fragen, aber das beschäftigt mich eben, Auf die Grösse zurück zu kommen, wunder ich mich überhaupt was an Alkohol bei meiner Grösse von 1,49 m alles reinpasst.

    Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich damit in Zukunft umgehen soll.

    Liebe Grüsse Teichlinchen

    Liebes Kroellchen,

    Du hast mir schon geschrieben im Forum unter meiner Vorstellung Teichlinchen. Ich stehe auch vor dem großem Erfolgserlebnis der Entgiftung und danach die stationäre Aufnahme, wo warst Du und wie lange, hattest Du das Gefühl gut aufgehoben zu sein, habe es auch schon mal alleine versucht, aber mir ging es da sehr schlecht bei und hoffe auf proffessionelle Hilfe, schön wäre wenn Du mir anworten würdest, weil wenn man so in der Warteschleife hängt wird die Angst immer größer, wer kann mir Mut machen.

    Gruss Teichlinchen

    Hallo Kroellchen,

    vielen Dank für Deine Antwort, so was kann ich mir auch gut vorstellen, darf ich denn mal fragen, wo Du die Entgiftung gemacht hast, wie lange sie gedauert hat und bist Du dann gleich im Anschluß in die Langzeittherapie gegangen und wenn ich fragen darf, wohin, ich habe einen Antrag bei der Rentenversicherung gestellt für die Klinik in Bad Groenenbach, kennst Du die, würde mich freuen wenn Du Dich noch meldest, denn möchte doch soviel wissen, bevor man den entscheidenen Schritt macht und möcht dann ja auch den richtigen zum Erfolg führenden Schritt machen. Schön für Dich, dass Du solange trocken bist, wie fühlst Du Dich jetzt damit.

    Vielen Dank erstmal
    Sei lieb gegrüßt Teichlinchen

    Hallo, Lilly, vielen Dank für Deine Antwort, es gibt so viele Menschen wie uns, und man versteht sich immer als Aussätziger. Aber ich will es schaffen und werde es auch, den ersten Schritt habe ich getan, der ganze Tag dreht sich bei mir um die Entgiftung und was kommt danach. Du hast Recht ich habe kein Selbstwertgefühl und mag mich nicht leiden, weder meinen Körper noch das was ich kann, wurde sehr oft gemobbt, bin nun arbeitslos, seit über 1 Jahr kommt noch hinzu, kann aber jetzt auch nicht arbeiten, bin zu müde und antriebslos. Es kann doch nur besser werden. Wie lange dauert so eine Entgiftung. Vielen Dank nochmal.

    Bis dann Teichlinchen

    Ach vergessen Micha, und Dorethea,

    weiss nicht wann es los geht, weil ich gerade erst den Antrag über die Rentenversicherung gestellt habe, meine Therapeutin meint, falls es nicht klappt soll mich meine Hausärztin einweisen lassen. Mir geht es den Umständen entsprechen, ich weiß und will das es die letzten Zuckungen sind und freue mich auf ein neues Leben.

    So das wäre es erst einmal.

    Bis dann Andrea

    Hallo Dorothea, hallo Micha,

    ich bin nicht allein, dass ist schön, dass ihr mir schreibt und tut gut den Schritt dahin zu wagen, Antrag ist gestellt, wie gesagt eine Entgiftung und dann zu einer stationären Aufnahme, na, ja Esstörungen und dieses Alkoholproblem, obwohl ich sage, weg mit dem Alkohol und dann lernen zu leben und normal zu essen.
    Nochmals vielen Dank für Eure Antwort, man fühlt sich sonst so alleine.

    Ach Frage, die Entgiftung dauert meine ich 1 Woche, oder Einzelzimmer oder Mehrbettzimmer und ist es egal wo man es macht.

    Liebe Grüsse Teichlinchen

    Hallo Pauly,

    habe mich sehr über Deine Antwort gefreut, habe nämlich wirklich Schiss vor der Entgiftung, stelle mir das wie in einer Einzelzelle vor mit Wasser und Brot, bekommt man denn ein Beruhigungsmittel und alles ein bißchen zu entschärfen, Freue mich riesig für Dich, dass Du schon so lange trocken bist.

    Sei lieb gedrückt Teichlinchen

    :( Hallo, ich habe von einer Freudin den Tipp bekommen zu Eurem Forum. Möchte mich nun bei Euch vorstellen. Ich bin schon 49 Jahre alt, weiblich und ziehe bald in eine andere Stadt, dort wo mein Mann jetzt arbeitet. Ich trinke regelmäßig seit meinem 15. Lebensjahr abends Alkohol und will einfach und kann auch nicht mehr. Ich bin gesundheitlich schon sehr krank geworden, hinzu kommt, dass ich seit über 20 Jahren eine massive Esstörung habe, und dies alles noch schwieriger macht. Ich möchte mich von beiden Süchten verabschieden. Habe mich daher bei einer Hausärztin in der neuen Stadt ausgeweint, und gesagt, dass ich Alkoholikerin bin und auch Esstörungen habe, wo ich denn nun anfangen könne. Sie riet mir zu einer Entgiftung direkt vor der stationären Therapie, aber die Rentenversicherung hat leider nur Kliniken, die eins oder das andere therapieren, von daher bin ich ziemlich verzweifelt. Und wer hat von Euch schon eine Entgiftung hinter sich, wie geht das. Habe sehr viele Fragen und möchte doch was ändern. Ich denke, doch dass es vielleicht auch mit 49 Jahren nicht so spät ist.

    Vielen Dank erst mal

    Liebe Grüsse Teichlinchen