Beiträge von klaro

    hallo hoffnungloser!

    dein posting an Ralle
    hallo ralle, dir gehts wie mir.

    ich habe eigentlich auch ein forum gesucht wo man über seinen spritverbrauch und seine möglichkeiten ein halbwegs normales leben führen zu können sprechen kann. oder wie man entweder mit dem alkohol leben kann oder ob man reduzieren kann oder gemeinsam das aufhören angehen kann und das am liebsten ohne einen dauernd erhobenen zeigefinger sehen zu müssen....

    hier sind alle bereits trocken und wer einmal trocken war und bei den gesprächen (z.b. anonyme alkoholiker) dabei war der weiß, dass da keine alternativen gewünscht oder geduldet werden.

    ich kann das einerseits auch gut verstehen denn die gefahren sind ja auch riesengroß aber es muß doch auch irgendwo eine möglichkeit geben können wo sich "nasse" alkoholiker austauschen
    wenn du die nicht mehr weisst musst du schon viel von deinem verstand versoffen haben.
    du brauchst doch nur in deinem kreis wo du mit der pulle in der hand rumsäufst das thema wollen wir trocken werden oder weitersaufen anfangen.
    bekommsr dort genug antworten die du gerne hören möchtest. was willst du hier im fiorum wen du kein interesse zeigst mit dem saufen aufzuhören.
    lass bitte dein gesülze hier im forum und komm wieder wenn du wirklich aufhören möchtest mit deiner sauferei

    herzlichst heinrich

    hallo hoffnungsloser!
    wenn du den festen willen hast mit deiner trinkerei aufzuhören so bist du hier richtig.

    da du doch ein erfahrener spritkopf bist,weisst du doch bestens den weg den man gehen sollte oder hast du ihn wieder vergessen.

    warum redest du dir ein dass man sich in einer gruppe mit der zeit aus den augen verliert,weil andere intressen da sind.

    kann ich nicht nachvollziehen,du solltest dich aber fragen warum du auf gruppenbesuche verzichtest hast.

    du solltest nciht darauf warten das einer bei dir schellt und dich an die hand nimmt,sondern deinen hintern bewegen und dir hilfe holen.

    du weisst auch,das du abends nicht allein zuhause sitzen musst sondern kannst jederzeit jemanden anrufen die sich für die SHG auch ausserhalb der gruppenstunden zur verfügung stellen.

    hast auch hier das forum wo du jederzeit deinen frust loslassen kannst in dem du ihn dir von der seele schreibst.

    wie du siehst gibt es viele möglichkeiten um seine langeweile zu verkürzen um nicht wieder zur pulle zu greifen.

    was mich nachdenklich macht sind deine worte:

    falls jemand von euch kontaktadressen hat von noch "aktiven" trinkern würde ich mich sehr freuen diese zu erfahren

    suchte wirklich hilfe oder nur ehemalige saufkumpane die du während deiner entgiftungen kennen lerntest und sie zu einem jahrestreffen einladen möchtest?

    herzliche grüsse heinrich

    hallo lilifee!
    lob dich mal selber,denn es ist doch schon ein erfolg sich den dingen zu stellen,wie du es im supermarkt gemacht hast. du wirst den alkohol auf dauer nie aus den weg gehen können,aber du kannst dir eine zone aufbauen in dem er nichts zu suchen hat.

    du bist doch schwimmen gegangen welches dir spass gemacht hat und es gibt doch bestimmt noch mehr dinge die du früher gerne machtest oder mal machen wolltest.
    wenn du dadurch dich vom alk ablenken kannst so stärkt es dich in deinem selbstwertgefühl und dein saufdruck lässt nach.

    führe mal tagebuch in welchen sitoationen dein unzufriedenheit zunimmt und dr druck zur sektflasche stärker wird.
    veleicht kann das auch hilfreich für dich sein.

    wenn du eine person haben solltest der du vertraust,so ist der griff zum telefon auch hilfreich,denn man braucht dies als abhängiger um seinen frust rauszulassen bevor er so stark wird das man zur pulle greift.

    wenn du so weiter machst bist du schon auf den richtigen weg,der nur in kleinen schritten geht und man sich sich auch freuen sollte das ein kleiner wieder geschafft ist.

    @ hallo eveline!
    Den hast Du erreicht, wenn der Alk Dein Feind geworden ist

    ich persönlich sehe den alkohol nicht als meinen feind,den würde ich so gut es ging aus dem weg gehen.
    er hat mich mal beherscht aber heute bin ich stärker als er und lasse mich nicht mehr mit ihm ein, weil ich weiss er ist stärker als ich.

    ich brauchte doch damals,als ich ihn genoss, nur ade zu ihm zu sagen.
    denn in seine hände habe ich mich doch begeben und er hat mich doch nie gezwungen mit ihm zu kämpfen.
    er hat mich nur abhängig von ihm werden lassen und war immer da wenn ich ihn brauchte. heute begegne ich ihn mit respeckt lasse mich aber nicht mehr missbrauchen.

    wünsche euch ein schönes wochenende
    gruss heinrich

    hallo heikom!
    du redest als von deinen freund,der dir deutlich gezeigt hat,das er mit deiner sauferei nicht einverstanden ist und es deine sache ist, was du daraus machst.
    hast du dich schon mal gefragt was du tun willst um von deiner sucht loszukommen.
    du hast hier doch genug denkanstösse bekommen und nimmst doch davon keinen so richtig ernst. du versuchst es bestens von deinen problemen abzulenken,indem du immer wieder vom thema abschweifst.
    sollte es dir wirklich ernst sein,so lasse das erste glas stehen und wenn es dir dabei dreckig geht,so gehe zu einem arzt der weitere schritte einleitet.
    gehe zu einer beratungstelle und spreche dort dein alkohlproblem an,damit sie mit dir einen plan aufstellen können wie dein weiterer weg sein könnte.da du doch schon eine thera hattest und sie abgebrochen hast,kennst du dich doch bestens aus.
    zum null tarif bekommst du nichts sondern musst schon wollen,das dir geholfen wird ohne bedingungen zu stellen.
    wenn du aber nicht bereit bist einzusehen, das das suchtmittel stärker ist als du,so musst du noch ein bischen weitertrinken bis dein leidensdruck gross genug ist deine niederlage vom alk einzugestehen.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo natural!
    du suchst doch hier im forum hilfe weil du nicht weiter weisst wie du vom alkohol loskommst. das du dich schämst für deine trinkerei und angst hast die anderen könnten mit den finger auf dich zeigen ist doch normal.
    jetzt stellst du dir fragen,was kommt auf mich zu wenn ich das mache was sie mir sagen.
    die worte die man hört kommen eine hart vor,aber sie sind der einzige weg um vom selbstmord auf raten loszukommen. das du dieses tust sollte dir klar sein.was hast du davon wenn du eines morgens auf dem erdboden liegst und zu nichts mehr fähig bist.was machen dann deine kinder? weisst du überhaupt was du deinen kindern antust? was willst du ihnen später sagen (falls du das später noch erlebst) wenn sie dich fragen mama warum warst du nie so richtig für uns da sondern warum war dir der alkohol wichtiger als wir.
    glaube mir ich weiss vovon ich schreibe,denn mein enkelkind ist 7 jahre und sie hatte einen alkohlolkranken vater und weis was in ihrer familie ablief. als ich sie damals mit hilfe der polizei herausholte war sie 2jahre und erzählt mit heute noch manchmal wie es damals war. du hast 2kinder für die du da sein musst,aber das geht nur wenn du für dich verantwortung übernimmst.
    was hindert dich daran die gut gemeinten denkanstösse in die tat umzusetzen?
    was hindert dich daran endlich was für deine gesundheit zu tun?
    was hindert dich daran zum arzt zu gehen und mit ihm über dein problem zu reden?
    was hindert dich daran deinen freund zu sagen ich will was gegen meine alkoholkrankheit tun?
    was hindert dich daran dir einzugestehen das der alkohol stärker ist als du?
    was hindert dich daran, eine beratungsstelle aufzusuchen um dir dort
    darüber zu reden und welche weiteren schritte man gehen kann.
    was hindert dich daran in eine SHG zu gehen nur um aml zuzhören wie andere betroffene von ihrer saufkarriere berichten und sie den weg in die abstinenz gegangen sind?
    die leidtragenden an deiner trinkerei sind deine kinder und nicht du. du kannst was dagegen tun und dir hilfe suchen, aber deine kinder stehen hilflos da,weil sie nichts dagegen machen können.
    frage dich mal, ist meine trinkerei es wert das meine kinder so darunter leiden müssen?
    deine kinder werden dir wegen deiner trinkerei nichts sagen weil sie dich lieben und nicht weh tun wollen.

    ich bin heute froh das meine enkelin meine sauferei nicht mitbekommen hat,denn als sie geboren wurde hatte ich mich vom alk verabschiedet denn einen besoffenen opa sollte sie doch nicht haben. sie weiss das ich auch getrunken habe wie ihr vater aber ich lebe ihr auch vor das es auch anders geht.


    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    dieses solltest du dich mal fragen

    hallo melody!
    du bist zwar trocken aber was hat sich sonst geändert? du lebst weiter in der welt der trinkenden und versuchst andere von ihrer sauferei wegzubringen in dem du dich ihnen als trockene präsentierst. wenn ich eine zufriedene abstinenz leben will so geht es nur wenn ich in mich hereinhorche in welcher situation ich unzufrieden bin. dein eigendlich ist doch nur augenwischerei. ich bin alk und co und habe gelernt mir grenzen zu setzen. da ich doch nicht mehr saufe,so frage ich mich,warum soll ich mich noch in deren kreisen aufhalten, wo ich doch nicht mehr ihre sprache sprechen will,die ich doch noch gut von meiner nassen zeit kenne.ich fühle mich dann unwohl,was aber nichts mit saufdruck zu tun hat sondern mich stark an meine nasse zeit erinnert wo ich doch,wenn die schallplatte einen riss hatte und die lautstärke sich automatisch erhöhte an erster stelle war.das kann doch heute nicht mehr mein ding sein. genauso unwohl fühlt sich der trinkende da er mit dir auch nichts anfangen kann und du ihn durch deine anwesenheit zeigst das es immer einen weg aus der sucht gibt. ich weiss nicht ob du regelmässig in eine SHG gehst,denn dort sitzen die menschen die den weg aus der sucht kennen und wo man anregungen bekommt, wie man sinnvoll mit der freien zeit,die man nun hat umgehen kann. ich habe viele dinge entdeckt die ich heute gerne mache um meinen leben einen sinn zu geben.wenn ich unzufrieden in manchen situationen bin so muss ich bei mir selbst schauen und nicht andere dafür verantwortlich machen.für meine zufriedenheit bin ich selbst zuständig und kein anderer. ich versuche heute betroffene meine hilfe zu geben,wenn sie den weg aus der sucht gehen wollen,aber ich darf mich nicht vergessen,das es auch noch mich gibt und meine bedürfnisse an erster stelle stehen.meine frau hat mich mal einen egoisten genannt weil ich in das freundesbuch meiner enkelin unter der frage,wen ich am liebsten habe mich selbst geschrieben habe. ich kann doch nur liebe weitergeben wenn ich mich selbst liebe und mich nehme mit all meinen stärken und schwächen.
    cih konnte nicht erwarten,das sich nach meiner sauferei alles von allein regelt sondern musste schon was machen um mich zufrieden zu stellen.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo gitta!
    du wirst noch öfter durch das tal der tränen gehen und noch manche rückschläge erleben die dich verzweifeln lassen,aber das wichtigste ist,das man wieder aufsteht,wenn man gefallen ist. lobe dich mal selbst,das dir die nachricht, so schmerzhaft sie auch war. dich nicht veranlassen konnte wieder zur flasche zu greifen.das ist doch ein positives erlebnis. das sind die dinge an denen man wachsen kann und das selbstwertgefühl steigt.
    sei froh das es mit deinem freund so gekommen ist und ziehe einen schlussstrich darunter.

    kein mann ist deine tränen wert. und der es wäre, würde dich nicht zum weinen bringen.

    könnte doch was dran sein.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo verybitter!
    es ist doch von dir schon mal der erste richtige schritt,das du uberhaupt den mut hast dich hier im forum vorzustellen.
    schnüffel erst mal einige postings durch und du wirst merken das du mit deinem problem nicht allein da stehst.
    ich kann mir sehr gut vorstellen, das deine vorstellung, so jung und nie mehr drogen (alk ist auch eine droge) gewisse ängste in dir auslöst. sehe es mal von der seite,das du durch drogen auf die schnauze gefallen bist
    und nicht weisst wie du wieder aufstehen sollst.hier kannst du wieder das laufen lernen,weil hier betroffene sind die das gleiche durchgemacht haben wie du. du musst wissen,das es mit dem alkohol wie mit der williamsbirne ist. man kommt früh in die flasche aber nicht mehr heraus,es sei denn einer zeschlögt die flasche. lerne hier wieder das laufen und wenn du das kannst, so kannst du immer noch entscheiden wie du den weiteren weg gehen willst.


    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo lemi!
    du brauchst keine angst haben und dich nicht darüber aufregen,ob haus A oder B sondern wichtig ist das dein körper entgiftet wird und du nicht unter entzugserscheinungen leiden musst.
    eine persönlichkeits störung hat doch jeder drogen oder alkoholabhängige.du hast doch ein mittel genommen das dich in deiner persönlichkeit verändert hast und du dinge tust die du ohne das mittel nicht machen würdest.
    mache dir also keine unnötigen gedanken,denn du bist dort in guten händen.
    da auch andere ihre entgiftung machen bist du dort unter betroffenen die dich verstehen und dir mut machen,deinen weg aus der sucht weiter zu gehen.
    herzlichen gruss heinrich

    hallo meni! :lol:
    dies alles gab es früher schon und dies wird es auch weiter geben. nur als ich noch gesoffen hatte habe ich mir darüber keine gedanken gemacht,denn ich zählte doch zu denen auch wenn ich die pulle nicht in der hand sondern in der jacke hatte.
    das ist doch das schöne am abstinenden leben,das man jetzt nüchtern durchs leben geht und dinge bewusst wahr nimmt, die man früher mit vernebelten blick nicht sehen konnte und wollte.

    :evil: vieleicht musste ich deshalb durch die hölle der sucht gehen um heute mit offenen und wachen augen den sinn des lebens zu erkennen.
    :idea:

    herzlichen gruss heinrich

    hallo an alle!
    habe die treads hir berfolgt und mich über manche gewundert.
    wie sich ein alki outet ist seine sache und muss selbst damit klar kommen.

    es stellt sich aber die frage: wer fragt mich denn warum ich nichts trinke.
    doch bestimmt nicht fremde die ich im lokal beim essen treffe und sehen dass ich ein alkoholfreies getränk vor mir habe.

    bestimmt nicht mein umfeld die von meiner krankheit wissen.

    wenn mich einer fragen sollte,warum ich nichts trinke kommt es auf die situation an.
    meist kommt von mir die gegenfrage warum er es wissen möchte.
    ob ein dialog daraus entsteht ist dann den anderen sein ding.

    schrecks posting hat mich doch nachdenklich gemacht,denn ich habe eine gewisse agresivität gespürt,als es um das wort alkoholiker ging.

    man hat doch den alk nicht getrunken um ihn zu geniessen sondern gesoffen,weil ich ihn brauchte um überhaupt zu funksiunieren.

    was regt schreck sich jetzt darüber auf ein spritkopf zu sein.
    es ist ihm zugute zu halten,das er noch nicht lange trochen lebt
    und noch nicht genau weiss wohin sein weg führt.

    wenn mich was ärgert so sollte ich bei mir schauen,denn der andere löst doch was in mir aus mit seinen worten.

    mir ist es heute egal wie ich bezeichnet werde ,ob alk oder sonst wie denn ich stehe dazu und bin froh das ich mich nicht mehr verstecken muss.

    möchte zum thema selbstständig und trockener alk sagen,das es in der gesellschaft schwieriger ist ein alk zu sein,denn wie sich die höheren damen und herren während ihrer feiern benehmen liest man des öfteren.

    desalb bin ich froh in der normalen gesellschaft ein zufriedener alk zu sein.

    seid herzlich gegrüsst von heinrich

    hallo lilifee!
    warum willst du jetzt das handtuch werfen, wo du gerade auf den weg bist dir selbst eine chance zu geben um aus dem teufelskreis herauszukommen.
    deine angst,das man dich erkennt wenn du in eine SHG gehst ist völlig unbergründet,denn du glaubst garnicht wieviel leute in deinem umfeld wissen das du trinkst. sie sagen es dir nur nicht weil es deine sache ist.wenn sie aber über dich reden so sagen sie sich untereinander,die trinkt doch nur.
    was glaubst du denn wieviel mal ich von meiner frau zu hören bekam,wo ich wieder war und was ich tat.dieses hatte sie von leuten aus meinem umfeld gehört.
    auch an der arbeit haben sie es schon festgestellt,nur solange du deine arbeit noch zu ihrer zufriedenheit machst werden sie dir nichts sagen.wenn du aber auffälliger wirst kann es schon zu spät sein und die folgen hast du dann zu tragen.

    kenne ich bestens von mir denn solange ich noch funktionierte war alles in ordnung aber als ich vermehrt auffällig wurde mir meine sauferei vorgehalten.

    eine person hat dein vertrauen missbraucht, worüber du heute noch nicht hinweg bist.

    frage dich mal wieviel mal du dich selbst enttäuscht hast.
    wenn der person was an dir gelegen hätte so hätte sie dich nicht enttäuscht und dich nicht zum weinen gebracht.

    ich weiss nicht,wie alt deine kinder sind,aber meinst du sie wünschen sich so eine mutter?
    sie leiden unter deiner trinkerei genauso wie du,nur werden sie dir nicht weh tun weil sie dich lieben.

    für die bist du auch verantwortlich,aber wie willst du ihnen dieses zeigen wenn du noch sie nicht mal für dich übernehmen willst.

    wenn du aus deinem schlamassel raus willst geht es nur mit ehrlichkeit zu sich selbst und kapitulation.
    erst als ich kapitulierte,einsah das der alk stärker ist als ich,konnte ich was für mich machen.
    dafür braucht ich hilfe denn ohne die hätte ich es nicht geschafft.

    für mein umfeld war ich nur intressant als ich noch gesoffen habe,denn da konnten sie sich die mäuler über mich wund reden.
    seit ich nichts mehr trinke bin ich für viele unitressant geworden, weil ich ihnen keinen grund mehr gab.

    bekomme heute viel anerkennung das ich meinen weg aus der sucht geschafft habe.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo anla!
    meine regelmässigen besuche einer SHG sehe ich eben als eine art versicherung,denn sie erinnert mich an mein verhalten während meiner saufzeit. es kommen doch immer wieder neue hinzu die mir den spiegel vorhalten und dann von den erfahrungen betroffener lernen. ich stelle in unserer gruppe auch fest,das einige sich nicht mehr so einbinden,wie bei ihren ersten gruppenbesuchen. ich habe mal gefragt was sie daran hindert sich mehr in die gruppe einzubinden.mir konnte keiner eine antwort geben und ich selbst kann sie mir nicht geben,da ich ausser der gruppe mein netzwerk erweitert habe und andere SHGs und seminare besuche.
    in einem gebe ich dir recht.man sollte sich schon eine gruppe suchen in der man sich wohlfühlt. es stellt sich aber auch die frage zum thema: ich möchte mich auch mal über was anderes unterhalten,als nur über alkohol.
    was stört dich daran,wenn du einmal in der woche in die gruppe gehst und wo sich dort 2stunden über alk unterhalten wird.
    wenn mich was daran stört,so muss ich mich doch fragen warum.du hast doch sonst die ganze woche zeit dich mit anderen themen zu befassen. es gibt immer welche aus der gruppe mit denen ich mich auch ausserhalb der gruppenzeit treffen kann.in vielen SHGs gibt es verschiedene gruppen,dabei auch solche wo die betroffenen schon länger abtinenz leben und in der andere themen vorkommen. die gefahr für einen rückfall ist doch dadurch gegeben,je mehr ich mich von der selbsthilfe entferne,je näher rückt der alkohol in den vordergrund.man nimmt das thema alk nicht so ernst und bei irgend einer gelegenheit schlägt er zu.diese erfahrung habe ich durch gespräche mit rückfälligen gemacht. als ich aufgehört habe zu saufen,war dies ein wichtiger lebensabschnitt und den möchte ich heute nicht mehr aufs spiel setzen. dafür brauche ich die gruppe, oder gespräche mit betroffenen.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo monfec!
    wie du dein alkoholproblem schilderst hast du keine kontrolle über den alk.trinst du einen schuck so säufst du bis zum abwinken. dadurch verlierst du die kontrolle über dich und beleidigst andere und schämst dich am anderen tag für das was du im suff gemacht hast.l alkohol ist ein nervengift und in grösseren mengen tödlich. man setzt ihn doch ein um eine bewussten erlebniszustand zu erreichen. alkohol macht gesellig, mutig, nimmt hemmungen, hemmt schuldgefühle gibt kraft, erleichtert probleme, steigert den sex, macht sorgloser, nimmt einem die angst, macht mut die wahrheit zu sagen usw. durch alk wird man aber auch aggresiv und aggresivität bedeutet angst.
    deine freunde merken schon an deienm verhalten,das du damit ein problem hast. gehe mal in eine beratungsstelle oder in eine SHG und mache dich kundig über alkohol. wenn du abschied vom alk nehmen willst so bist du hier richtig und wirst bei den postings denken woher wissen sie von mir,wennn sie von sich schreiben. falls du unruhig wirst und sogenannte entzugserscheinungen hast solltest du einen arzt aufsuchen und mit ihm deine weiteren schritte einleiten. du hast nur eine chance aus deiner situation herauszukommen in dem du auf den alk verzichtest.

    gruss heinrich

    hallo zoe!
    du weisst ganz genau was mir dir los ist,da du bereits 2006 eine therapie wegen depressionen machtest. ich nehme mal an das deine depressionen wegen deinem alkoholkonsum zustande kamen und du dies in der thera nicht erwähnt hast. was spricht dagegen einen entgiftung in der klinik zu machen. du sprichst von 4monate entzugsklinik und weisst noch garnicht ob sie dir genehmigt wird.mache nägel mit köpfen und tu was gegen deine sauferei. dies ist dein einziges problem welches du in angriff nehmen musst willst du aus der sucht herauskommen.

    Ich bin 51. Wenn ich aus der Klinik komme, 52.

    vieleicht wirst du gar keine 52 wenn du weiter säufst und brauchst dir über deinen weiteren weg keine gedanken mehr zu machen., das hast nur du in der hand.
    ich habe meine letzte thera mit 54gemacht und bin froh es gemacht zu haben,denn ohne die wäre ich keine 55geworden weil ich mich bis dahin zu tode gesoffen hätte. heute freue ich mich über jeden tag den ich nüchtern geniesse. das du dir jetzt als arme socke vorkommst ist normal denn dein selbstwert hast du dir weggesoffen aber du kannst alles wieder zurückholen wenn du den weg ohne das suchtmittel alkohol einschlägst und die hilfe die dir geboten wird ohne zu zögern annimmst. auch ich stand während meiner saufzeit des öfteren vor den spiegel und das gesicht welches ich darin sah kotze mich an. hat sich wieder verändert seit dem ich nichts mehr saufe.

    du hast es in der hand,das sich was ändert aber gehen musst du den weg schon selbst,denn es schellt keiner an der haustür und sagt:meine liebe zoe ich nehme dich an die hand und mache was für dich und dein geeiere bringt dich nicht weiter
    wünsche dir viel erfolg.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo lilifee!
    meinst du nicht,das du dich selbst unter druck setzt um mit den trinken aufzuhören?
    du erwartest, das es normal ist aufzuhören,lässt die flasche weg und schon geht alles von selbst. geht etwas nicht wie es meinen erwartungen entspricht bin ich enttäuscht und hole mir meinen tröster wieder an land.da ich jetzt wieder trinke,was ich eigentlich nicht von mir erwartete,bin ich von mir enttäuscht und so schliesst sich der kreis wieder von entäuschung und erwartung. höre mal auf was zu erwarten. du schreibst,das dich eine person besuchen wollte,aber nicht kommen konnte.hast danach zur pulle gegriffen,weil du entäuscht warst.frage dich doch mal wieviel mal du dir gesagt hast ich trinke nichts und hast doch wieder zur flasche gegriffen.ging mir doch genauso. bei mir waren während meiner saufzeit erwartungen eng mit entäuschungen verbunden die sich auf mein gesamtes umfeld auswirkten. als ich mich entschloss aufzuhören,ging ich erst einmal kleine schritte und setzte mir ziele nur für 24stunden.
    was hindert dich daran,dir mal selbst ein lob auszusprechen das du schon wieder 1woche nichts gesoffen hast. was hindert dich daran in eine SHG zu gehen und dort mit betroffenen über dein problem zu reden. die beste hilfe ist eine SHG. glaube mir ich weiss warum ich SHG sage denn ich habe es auch wie du gemacht indem ich sagte ich schaffe es allein welches ich heute als die hölle bezeichne, da ich nicht wusste wohin mein weg gehen sollte. das einzige problem was du hast und welches du in angriff nehmen solltest ist deine sauferei.hast du diese im griff lösen sich anderen probleme leichter und viele brauchst du garnicht mehr zu lösen weil du nicht mehr trinkst. deine phsychologin kann mit dir dein alkoholproblem nicht lösen denn sowas geht nur mit betroffenen die das gleiche durchgemacht haben und den weg in die abstinenz kennen. wäre ich nicht diesen weg gegangen ohne wenn und aber,so hätte ich mich tot gesoffen und hätte die schönen jahre der nüchternheit nicht kennen gelernt. erinnere dich doch mal an die schönen dinge die du doch ohne zu saufen bestimmt schon erlebt hast und es sich doch lohnt dafür den weg in ein anderes leben in angriff zu nehmen.

    Wenn Du immer nur tust, was Du bereits kannst,
    bleibst Du immer nur dass, was Du heute bist.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo michel!
    in einem partnerschafts seminar wird der dialog zwischen den partnern gesucht unter beisein eines erfahrenen therapeuten/in. es soll dabei herausgefunden werden welche störungen waren und wie man später damit umgeht. dabei wird die vergangenheit noch mal im mittelpunkt stehen und dadurch werden tränen rollen. wenn du schreibst,das deine frau angst hat und nicht mit dir im hotel übernachten möchte, darüber werdet ihr beim seminar wohl reden. es muss früher was geschehen sein welches deine frau schwer verletzt hat. es wird vieles hochkommen bei dem seminar,wenn man ehrlich zu sich selbst ist und die dinge nicht verschönigt die früher aufgetreten sind.
    ich kenne das von meinen familienseminar,wo durch wut, hilflosigkeit,beleidigungen,verzweiflung,hass, lügen,erniedrigung viel tränen flossen.

    gehe undbedingt dorthin wenn dir was an deiner ehe liegt auch wenn du glaubst die welt bricht für euch zusammen. stelle es dir wie ein reinigendes gewitter vor.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo gitta!
    du belastest keinen hier im forum,wenn du von deinen gefühlen schreibst.das wichtigste ist doch für dich,das dir jemand zuhört ohne dich gleich zu verurteilen.schreibe ruhig weiter deine frust von der seele wenn es dich erleichtert. ich kenne dieses noch bestens von mir. sei froh das dein ehemaliger freund sein wahres gesicht gezeigt hat,denn dadurch ist dir noch mehr leid erspart geblieben. es ist schon schlimm wenn man sich benutzt und beschmutzt vorkommt, aber dadurch bist du um eine erfahrung reicher geworden.denke vorrangig an deine gesundheit und setzte dafür deine energie ein. mach das ,was du schon immer mal gerne machen wolltest,denn du brauchst dich keinem mehr verpflichtet zu fühlen. deine gefühlsschwankungen werden mit der zeit weniger werden,je länger du vom alkohol weg bist.
    eine mir lieb gewordene freundin schrieb mir mal,
    Ich mache mich nicht weiter kaputt mit dem,was unabänderlich ist.
    Mein Augenmerk ist auf das gerichtet, was noch möglich ist. :idea:

    sei recht herzlich gegrüsst heinrich :roll:

    hallo torsten!
    was möchtest du? vom alkohol wegkommen mit hilfe einer therapie oder ein 5sterne hotel mit dusche, wc, tv, terasse mit blick zum meer und nicht zu vergessen den zimmerservice. mir war es sch**ssegal, wo ich hin kam hauptsache ich kam aus meinem umfeld heraus und ich konnte meinen weg zu einem suchtfreien leben beginnen. da war es mir egal wie die klinik sich nannte. da du noch wünsche hast solltest du doch mal überlegen ob du überhaupt bereit bist etwas gegen deine sucht zu tun.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo paul!
    gut das du dich entschieden hast etwas für deine sucht zu tun.gehe den weg ohne wenn und aber und ohne es zu beschönigen.du hast jetzt entzugserscheinungen und die musst du sofort behandeln lassen,denn sie können tödlich enden.spiele kein russisch roulett in dem du ihn selbst machen willst sondern mache dich sofort zum arzt.der kann weitere schritte mit dir besprechen,ob klinik oder unter seiner aufsicht. das ist das erste was du machen solltest und danach kannst du überlegen wie dein weiter weg sein sollte.

    herzlichen gruss heinrich