hallo andrea!
ich besuche regelmässig eine SHG und möchte sie auch nicht missen,
denn es ist doch was anderes wenn ich mit betroffenen rede denen ich in die augen schauen kann und wo ich wärme und anteilnahme spüre.
ich bin in meiner Shg noch in anderen bereichen tätig.
hier die foren finde ich auch gut da sich hier betroffene schneller öffnen und über ihre probleme sprechen, weil sie erst einmal anonym sind. hier wird ihnen die angst genommen,denn die meisten Shg liegen nicht versteckt im wald sondern haben feste plätze in den städten. ich gebe gerne in diesem forum meine erfahrung die ich mit suchmitteln gemacht habe weiter.
herzlichen gruss heinrich
Beiträge von klaro
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hallo felix!
ist doch schon mal gut,das du dir gedanken über deine trinkerei machst.
so jung und dann vorstellen nie mehr alkohol zu trinken, muss chaos in dir hervorrufen. du musst aber für dich entscheiden für leben oder selbstmord auf raten. ich glaube, dir ist der weg zum leben wichtiger denn sonct hättest du dich hier nicht gemeldet.
schreibe dir erst einmal deinen ganzen frust von der seele denn hier hast du freunde die deine probleme bestens von sich kennen und dir hilfreiche denkanstösse geben können.sei recht herzlich gegrüsst heinrich
Ein Mensch muss sich verändern wollen
Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
Wort zuviel und jede Anstrengun
Ve r g e b e n s. -
hallo panther!
du fühlst dich doch jetzt so klein,das du in ein mauseloch kriechen möchtest. du schämst dich bestimmt,das gerade dir das passieren musste.ist doch völlig normal das es dir so beschissen geht,denn dein selbstwertgefühl ist doch im eimer.als du noch den alk dafür eingesetzt hast ging es dir besser ( glaubt man) jetzt ist der alk weg und es tritt ein vakuum ein und man weiss nichts mit sich anzufangen. es regt einen die fliege an der wand auf und es braucht nur ein unbedachtes wort fallen, schon explodiert man. auch das ist für einen der aufhört zu trinken normal.man verabschiedet sich doch vom alk und das macht erst einmal traurig und man fällt in depressionen. für die dinge die jetzt auf dich zukommen brauchst du hilfe. du hast viele denkanstösse bekommen wie dein weg aussehen könnte. nur gehen musst du ihn selbst und andere können dir hilfreich dabei zur seite stehen. mache nägel mit köpfen und rede nicht als um den heissen brei weil es ein problem wäre deine tochter wieder allein zu lassen. du hast erst mal ein problem anzugehen und das ist deine trinkerei.
du kennst doch den 4schritt von den AA
wir machen eine gründliche und furchtlose inventur in uns.herzlichen gruss heinrich
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ich wurde gefragt ob ich der heinrich aus einem anderen forum bin.
möchte die frage mit ja beantworten und würde mich freuen wenn ich auf meiner verstellungsseite gepostet bekomme wer nach mit gefragt hat.gruss heinrich
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hallo martha!
lass mal los von den gedanken das du schuld bist am tod deines mannes. die anderen haben dir schon vor augen gehalten das du ihn den alkohol nicht eingeflösst hast. alkohlismus ist eine familienkrankheit. der eine säuft ihn und der andere hat in im kopf. das ganze leben dreht sich doch nur um den betroffenen. man versucht mit allen mitteln den trinkenden vom trinken abzuhalten. man droht ihn, man bettelt, man schützt ihn, usw. so ging es auch jahrelang zwischen meiner frau und mir. nur es passierte nichts,denn meine frau blieb trotz aller drohungen bei mir. ich wäre doch blöd gewesen wenn ich aufgehört hätte zu saufen. sie umsorgte mich weiter und streit war immer wieder vorprogmmiert so dass immer gründe da waren um weiter zu saufen. heute kann ich sagen,das sich zwei hilflose gegenüberstanden, die beide in der sucht gefangen waren. erst als meine frau hilfe für sich holte und mir grenzen setzte änderte sich was zwischen uns. meine frau machte dinge die sie schon immer gerne machen wollte und liess mich in ruhe mit vorwürfen.
da ich mich nun ausgeschlossen fühlte vom falilienleben wurde ich immer unzufriedener und machte endlich etwas für mich. durch das umsorgen hatte sich unsere leidenszeit nur verlängert. meine frau wurde mal in der gruppe gefragt was sie machen würde wenn ich wieder anfangen würde zu saufen. sie sagte,das si mich dann verlassen würde,denn das möcht sie nicht nochmal mitmachen. ich kann sie voll und ganz verstehen.
liebe martha, lass also los dich schuldig zu fühlen und höre nicht auf das geschwätz anderer, denn als du sie gebraucht hast waren sie nicht da.
ich würde dir dringend raten einen phsychologen aufzusuchen, denn bei mir kommt es so rüber als wenn du depressionen hast,da du noch nicht deine vergangenheit aufgearbeitet hast.ganz herzlichen gruss heinrich
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hallo rico!
da du ja ein therapie erfahrener alk bist,weisst du genau welchen weg man gehen muss um sich hilfe zu holen. als ich meine erste therapie machte, war die nicht für mich sondern um meiner frau und meinem arbeitgeber gegenüber ein alibi zu haben. ich bin danach auch nicht in eine Shg sondern dachte die brauche nicht, denn für mich war ich doch kein alkoholiker. habe an meinem leben nichts geändert sondern nur den srit weggelassen. dachte , die anderen dinge regelten sich von selbst. diese selbstverarschung habe ich einige jahre mitgemacht bis ich den druck nicht mehr aushielt und zur flasche griff.mein umfeld rief hurra den sie hatten den wieder mit dem sie die ganzen jahre über nichts anfangen konnten. es heisst nicht umsonst: ein mensch muss sich verändern wollen,sonst ist jebes bemühen vergebens und jedes wort zuviel. was hindert dich daran dein umfeld zu wechseln? wenn du glaubst deine kinder leiden nicht unter deiner trinkerei so ist das irrglaube. sie sagen dir nur nichts weil du ihr vater bist und sie dich lieben.
alkoholismus ist eine familienkrankheit, der eine säuft ihn und der andere hat ihn im kopf. meinst du nicht auch dass deine kinder denken,wie wird der vater woll wieder aussehen wenn wi ihn jetzt sehen.
wenn du es wirklich ernst meinst so suche einen arzt auf und lasse dich zur entgiftung einweisen.gehe danach in eine beratungsstelle und redet dort über die nächsten schritte. bewege deinen hintern und mache dich in eine SHG denn dort sitzen die freunde die deine probleme verstehen und dich ernst nehmen.wünsche dir viel erfolg
gruss heinrich -
hallo cordi
ist ja prima das du dich als alkoholiker geordet hast aber erst deinen urlaub abwarten willst um danach zu überlegen ob du ein trockenes leben anfangen willst. was kommt nach den urlaub? vieleicht eine familienfeier oder ein dienstjubiläum oder geburtstage usw. kenne ich alles von mir,denn ich sagte auch dann und dann höre ich auf zu trinken. hindert dich wirklich nur der urlaub? es wäre doch die beste gelegenheit dort zu sagen ich trinke keinen alkohol, da sie dich dort vieleicht nicht kennen und dir es egal sein könnte was sie von dir denken. wie kommt dein therapeut darauf dich zu bewerten. ob du missbrauch treibst oder alkoholiker bist kannst nur du selbst für dich herausfinden und kein anderer ausser du wirst vom gesundheitsamt als solches geführt. deine kontrollverluste sollten dir doch schwer zu denken geben ob es nicht sinnvoll wäre sofort das erste glas stehen zu lassen.herzlichen gruss heinrich
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mein name ist heinrich, bin alkoholiker und co-abhängiger
habe eine saufkarriere von einigen jahren mit allen höhen und tiefen hinter mir. habe meine erste therapie 1988 gemacht und habe mich danach 5jahre ohne eine SHG trocken gehalten, wobei ich diese 5jahre im nachhinein als die hölle sehe,da ich nicht wusste wohin ich mich orientieren wollte. habe danach wieder angefangen zu saufen, aber schlimmer als wie vor meiner ersten therapie. habe viele krankenhausaufenthalte wegen meiner sauferei hinter mir. wenn ich meine körperlichen schäden durch meine sauferei aufzählen sollte würde es zu lange dauern. es waren aber etliche krampfanfälle,bauchspeicheldrüsenentzündungen, magenbluten,delier und halluzienationen dabei. trotz den krankheiten habe ich nicht aufgehört zu saufen sondern immer nur eine pause eingelegt. den schalter legte ich erst um als mir gesagt wurde das ich nicht lange zu leben hätte und nur noch eine entgiftung durchhalten würde. ich habe mich fürs leben entschieden und da ich wusste das ich es ohne therapie nicht schaffe beantragte ich eine bei der kasse,welche mir aber abgelehnt wurde da ich erwerbsunfähig war und diese krankheit nichts mit meiner erwerbslosigkeit zu tun hätte. ich kämpfte 9monate um einen therapieplatz und bekam 6wochen genehmigt. ich namh dieslam die thera ernst und ging offen und ehrlich meiner sauferei um. es war ein schmerzhafter aber heilsamer prozess der sich in mir abspielte. ich machte nach der thera noch fast 2jahre ambulant weiter und ging natürlich in eine SHG. ich besuche regelmässig seminare die sich mir auf meinen weg stabilität geben. bin auch eingebunden in regemässige treffen mit der beratungsstelle um gegenseitige erfahrungen auszutauschen. was mir auch spass macht sind besuche bei andere freundeskreise. den suchthelferlehrgang habe ich auch gemacht der mir sehr viel gebracht hat. mit freunden stellen wir uns regelmässig auf einer entgiftunsstation vor um patienten mut zu machen das der weg aus der sucht zu schaffen ist.manches an mir wird manchen als hart und brutal geschrieben vorkommen, aber meine einstellung ist lieber offen und ehrlich miteinander umgehen als zu sagen wie schön der weg aus der abhängigkeit wäre. für mich ist der weg steinig und schwer aber es lohnt sich ihn zu gehen. heute lebe ich schon einige jahre eine zufriedene abstinenz die ich jeden der von der sucht loskommt auch von ganzem herzen wünsche. ich bin verheiratet habe 2 kinder und ein enkelkind.
meine hobby's sind spazieren gehen, roller fahren und beschäftigungen
im garten und rund ums haus,da ich gerne draussen bin. warum co-abhängig werde ich zu einem anderen zeitpunkt schreiben, wenn zu diesem thema mal ein posting vo mir beantwortet wird.ich glaube das reicht fürs erste und es grüsst das forum recht herzlich heinrich ein zufriedener alkoholiker
ein sprichwort hab ich mir zum leitsatz gemachtAn dem Tag, an dem Du die volle
Verantwortung für Dich selbst übernimmst, der Tag an dem Du aufhörst,
Entschuldigungen zu suchen, an dem Tag beginnt Dein Weg zum Ziel )
all meine Entscheidungen mit beeinflusst hat.
