Beiträge von klaro

    Hallo pitchen

    Ich sehe doch eine gefahr darin wie du mit dem thema alk umgehst. Auf der einen seite freust du dich über jeden tag, den du ohne alk lebst, auf der anderen seite spielst du damit und siehst es gar nicht so tragisch, das du wieder zur pulle gegriffen hast. Meiner ansicht nach hast du noch nicht kapituliert und den schlüssel weggeworfen. Ein bischen schwanger geht auch nicht denn entweder ist man es oder man ist es nicht genauso sehe ich es mit dem alk. für mich bedeutet ein rückfall, das ich mich nicht aus halte
    Der Rückfall ist die vorsätzliche bewusste Einnahme eines Suchtmittels nach längerer Abstinenz. Man kann noch sagen: Der Rückfall ist der bewusste Genuss des Suchtmittels, um der Wirkung willen!!!!
    Einen rückfall zu haben ist keine schande und man kann daraus lehren ziehen, aber so dahin zu sagen, es ist passiert und aus die maus halte ich für bedenklich.
    Ich kann auch verstehen, wenn saufdruck aufkommt un man ihn nicht wiederstehen kann. Nach meiner ersten therapie hatte ich saufdruck ohne ende und habe fast 5 jahre dagegen angekämpft (was ich heute als die hölle auf erden bezeichne) bis mich der alk wieder hatte.
    bei meiner 2den thera habe ich einfach vorm alk kapituliert, denn er ist eben stärker als ich und bleibt immer der sieger im kampf. Ich gehe doch auch nicht in den boxring um mit den klischkos zu kämpfen wo ich doch weiss das ich bei denen immer wieder den kürzeren ziehe, also immer wieder dir fresse poliert bekomme.
    Ich hatte seid dem ich kapituliert habe noch nie saufdruck obwohl ich weiss was saufdruck ist.
    Du hast schon recht, das jeder seinen weg so gehen sollte, wie er es für richtig hällt, aber man sollte sich doch die denkanstösse von den sogenannten alten hasen durch den kopf gehen lassen. Ich bin auch der ansicht, das offenheit und ehrlichkeit der einfachste weg zu einer zufrieden abstinenz ist.

    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo fera!

    Als ich noch gesoffen hatte, wa r ich interessant für andere, denn ich lieferte ihnen gesprächsstoff. Wenn andere sich über mich unterhielten, wurde darüber geredet, wo ich schon woeder was zum trinken geholt hatte und was es war. Mir selbst war es egal aber meiner frau nicht, denn sie schämte sich für mich. Als ich anfing mir über meine sauferei gedanken zu machen und die entscheidung zwischen totsaufen oder leben zu treffen, entschied ich mich fürs leben. Ich musste beginnen mein leben einen anderen sinn zu geben. Als erstes lernte ich, zu kapitulieren ( vorm alk, vor meiner hilflosigkeit, vor meiner überheblichkeit, vor meinen ängsten usw.) denn was konnte mir schon passieren . Es ist mir gar nicht mal so schwer gefallen, das wort alki anzunehmen und zu akzeptieren.
    Also machte ich nägel mit köpfen und ging als erstes zum hausarzt um mit ihm darüber zu reden. Der nächste schritt war in die beratungsstelle und in eine SHG. Mir war es auch sch***s egal, was andere von mir denken, denn ich wollte nur eines, (gesund werden)
    Du galubst gar nicht wie viel menschen mir mut machten für den schritt den ich eingeschlagen habe. Ich bekam anerkennung von denen die es auch ehrlich meinten. Natürlich waren auch welche darunterdie mich durch ihr verhalten herunterdrücken wollten, aber da sie von mir keine antworten darauf bekamen, wurde deren kommentar seltener. Ich glaubte auch, das keiner(ausser meine familie) merkte das ich soff, welches sich aber als falsch herausstellte. Sie sagten es mir nur nicht, denn sie waren der ansicht das es nicht ihre sache wär, was ja auch stimmte, oder sie hatten angst, das ich ihnen eine antwort gab die ihnen nicht behagte.da ich jetzt nicht mehr soff wurde ich für andere uninteresant den sie hatten nun kein gasprächsstoff mehr. In mir ist noch scham und schuldgefühle über das, was ich während meiner saufzeit meiner familie und mir angetan habe, aber gegenüber anderen schäme ich mich überhaupt nicht.
    Ich machte eine therapie und lernte dort, mehr über mich herauszufinden weshalb es soweit gekommen war. Ich kann dir nur raten dich nicht zu verstecken und wenn dich der alk zuhause stört, dann schmeisse ihn einfach raus. Dein mann wird bestimmt nichts dagegen haben, da er verständnis für deine situation zeigt. Sei offen und ehrlich zu dir selbst und stehe zu dem was dir passiert ist, du wirst sehen, das der drück und die spannungen in dir dann nachlässt.

    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich alki und co-alki

    Hallo opa!

    Vom alk wegzukommen bedeutet viel arbeit an sich selbst. Ich kann durchaus verstehen, das jetzt dinge auf dich zukommen, die du vorher versucht hast wegzusaufen. Diese liegen als leichen in einem und werden sie von der familie angesprochen kommen schuldgefühle und die ganze hilflosigkeit hoch und es wäre einem am liebsten, wenn man nichts davon höre. mit meinen leichen in mir musste ich erstmal selbst zurechtkommen und lernen ohne wenn und aber dazu stehen, denn den mist den ich in meinem besoffenen kopf machte war nun mal gegeben und nicht wegzudenken. Es war nicht nur für mich ein lernprozess, ein leben ohne alk beginnen zu wollen sondern auch für meine familie, die genauso alkoholkrank waren wie ich. Der unterschied bestand nur darin, das ich ihn soff und meine familie ihn im kopf hatte. Als ich aufhörte zu trinken, bekam ich des öfteren dinge zu hören (wenn auch nicht bewusst)die ich gar nicht hören wollte und es kam mir manchmal der gedanke, für wen machst du das eigentlich? Ich kam zu der erkenntnis, das ich es schliesslich für mich machte und den weg den ich eingeschlagen hatte der richtige war. Das schlimmste daran war, das ich lernen musste mich auszuhalten. Ich versuchte bei streitigkeiten in der familie nicht mehr zurückzuschiessen, was mir sehr schwer fiel da ich eigentlich ein schnell aufbrausender mensch war. Mir ist immer mehr bewusst geworden das daran meine sauferei schuld war.
    Ich machte eine therapie um dort mit mir ins reine zu kommen. dir kann ich sagen, das du auf den richtigen weg bist und dich nicht davon abhalten sollt. Es bringt dir nichts, wieder ins alte fahrwasser zu fallen, was du gott sei dank schon gemerkt hast. Hier bist du schon richtig und kannst dir deinen frust von der seele schreiben. Ich würde dir auch raten zu einer SHG kontakt aufzunehmen um dort mir deiner frau mit anderen betroffenen und angehörigen reden, die alles hinter sich haben, welches ihr noch vor euch habt. Ich habe es damals mit meiner frau gemacht und uns hat es geholfen um vernünftig miteinander umzugehen. Das auch heute nicht alles friede freute eierkuchen ist, ist für uns normal, denn das thema alk steht nicht mehr im vordergrund.

    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.


    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo pipilotta!

    Ich bin ein trockener alki und kann dir nur raten,nehme deine beine in die hand und laufe so schnell du kannst, vergesse aber nicht leb wohl zu ihm zu sagen.
    Du kennst ihn gerade 3monate und schon soll es die liebe des lebens sein.
    Ich bin der meinung, das etwas mehr dazu gehört.
    Du kannst auch nicht sagen, du hättest es nicht gewusst wie es um ihn steht, denn er hat es dir deutlich zu verstehen gegeben und auch keine andeutungen gemacht etwas dagegen zu unternehmen.
    Meine frau wollte mich auch trockenlegen und hat es nicht geschafft.
    Ich musste selbst entscheiden ob ich weitersaufen will oder ob ich leben wollte.
    Würde ich heute wieder zur flasche greifen, so würde meine frau den koffer packen und lebe wohl sagen, denn das was sie mit mir durchgemacht hatte will sie nicht wieder erleben, obwohl wir schon lange verheiratet sind. Es wird sich vielleicht blöd anhören aber ich würde es verstehen, weil ich auch weiss was co-abhängigkeit heisst.
    Solange du auch noch mit ihm regelmässig alk trinkst, wenn auch für dich normal, so wäre er doch blöd sich für ein leben ohne drogen zu entscheiden.
    Als ich noch gesoffen hatte, hat meine frau keinen alkohol getrunken und auch als ich trocken war nicht. Heute trinkt sie mal zu geburtstagen oder anderen feierlichkeiten alkohol aber nicht immer.
    Heute bin ich derjenige der dann die fahne riecht und ich muss sagen es stinkt erbärmlich.
    Ich brauch es aber nicht jeden tag zu riechen.
    Dir wird mein schreiben hart vorkommen aber ich spiele lieber mit offenen karten, als alles schön zu reden.
    Du bist eine reife erwachsene frau und solltest dich nicht auf glatteis begeben ausrutschen und nicht wissen wo du ankommst.
    Nach 3monaten kann man von verliebtheit reden, aber man sollte doch prüfen ob es das wert ist in was du da hinein gerätst.
    Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen will
    Ein mensch muss sich verändern wollen,
    wenn nicht ist jedes wort zuviel und jede
    bemühung vergebens.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo pitchen

    Deine tread’s erinnern mich stark an meine zeit nach der ersten therapie. Ich war mir sicher nie mehr alkohol in meinem leben, aber ich machte meiner ansicht nach den fehler, mir und anderen, die ich kannte klipp und klar zu sagen das ich alki bin.
    Ich redete wie die katze um den heissen brei, wenn es um das thema alk ging. Wurde ich gefragt warum so sagte ich das mein fass schon leer war oder schob was anderes vor. Am anfang war das noch ganz lustig, doch mit der zeit wurde ich unzufriedener welches ich nicht auf mein suchtverhalten schob.
    Ich versuchte immer mehr mich aus dem umfeld in dem den alk die rolle spielte zurückzuziehen oder erst gar nicht daran teilzunehmen egal ob es zu geburtstagen oder anderen feierlichkeiten war. Auch ging mir des öfteren durch den kopf, vielleicht geht ja kontrollierts trinken. Mein grösster fehler war ( das sage ich heute) das ich in keine SHG ging, denn ich war doch stark genug es allein zu schaffen. Den alk schob ich weit von mir weg, welches ich heute als fehler für mich sehe. Lange rede kurzer sinn, nach 5jahren hatte mich der alk wieder und der konnte hurra sagen.
    Muss noch sagen, das ich bei meiner 1den therapie 35jahre alt war.
    Das mein absturz schlimmer als vorher war, war nicht vorauszusehen. Ich soff danach 5 jahre mit allen höhen und tiefen, die ich hier nicht alle aufführen möchte aber mir einem bein stand ich schon im grab.
    Ich machte noch mal eine therapie, ging danach einen ganz anderen weg. Ich ging in eine gruppe und das wichtigste für mich war, das ich zu meiner sucht stand. Ich war eben alki und werde es meine leben lang bleiben. Wurde ich gefragt warum ich keinen alk mehr trank, so kam es darauf an wer mich fragte und hatte dafür die passente antwort parat. Ich wusste, das kontrolliertes trinken kein thema für mich ist denn ein bischen schwanger geht auch nicht. Ich stand zu meiner sche***e die ich während meiner nassen zeit machte und konnte mit der zeit offen darüber reden. Der alk steht heute immer neben mir (in gedanken) so das er keine dummheiten mit mir machen kann. Er spukt mir auch nicht dauernd im kopf herum weil ich weiss, er ist stärker als ich und warum soll ich mich als mit ihm beschäftigen, denn ich hatte vor ihm kapituliert. Heute gehe ich auf alle festlichkeiten auf die ich eingeladen werde aber den zeitpunkt wie lange ich daran teilnehme bestimme ich. Mir macht es nichts aus wenn andere trinken egal wie viel aber wenn die lautstärke sich automatisch erhöht, die schallplatte einen riss hat, sich alles wiederholt, das macht mir schon was aus und dann ist es an der zeit aufwiedersehen zu sagen.
    Lieber pit, ich finde es stark von dir, das du so gut über deine gefühle schreiben kannst, denn das zeigt, das du auf den richtigen weg bist. Mach weiter so denn mit mehr abstand sieht alles anders aus. Bei mir dauerte es 3jahre bis ich eine zufrieden abstinent war. Auch heute treten immer wieder situationen auf, die mit schwierigkeiten verbunden sind aber die sind ohne den gadanken wieder trinken wollen zu lösen.
    Warum ich dir von mir schreibe soll dir nur zeigen, erst als ich kapitulierte und offen zu mir selbst war, bekann mein weg zur gesundung.

    Für mich ist ein satz wichtig :

    An dem Tag, an dem Du die volle Verantwortung für
    Dich selbst übernimmst, der Tag an dem Du aufhörst,
    Entschuldigungen zu suchen, an dem Tag beginnt Dein Weg zum Ziel


    Es grüsst dich recht herzlich heinrichA

    Hallo avalon


    ja, ist die Sucht so mächtig ?Ich weiss das er volljährig ist und wenn er meint er muss trinken ,werde ich es nicht ändern.Ich weiss das er krank ist.Doch wenn schon Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen auftreten, sollte er doch wach werden

    ja, so mächtig ist die sucht das es dem trinkenden egal ist und alles über sich ergehen lässt, danach weiter säuft obwohl er genug schüsse vor den bug bekam.
    Ich kann nicht von jedem reden sondern nur meine krankheiten während meiner saufzeit aufzählen. Entschuldige bitte das ich saufen sage,denn getrunken habe ich eben nicht.


    Während meiner saufzeit lag ich des öfteren im krankenhaus wegen magenschmerzen, magenbluten,bauchspeichelentzündung, delier, halluzienation,nervenentzündung in den beinen usw. dies alles hielt mich nicht ab weiter zu saufen. Ich machte eine therapie um meine familie zu beruhigen und auch das brachte mich nicht davon ab nach gewisser zeit wieder anzufangen.
    Es kamen erneute aufenthalte im krankenhaus mit blutübertragungen die mich am leben hielten.
    Wie du siehst hatte ich mir viele krankheiten angesoffen und habe trotzdem nicht aufgehört.
    Aufgehört habe ich erst,als ich mich entschieden habe zu leben und vorm alkohol kapitulierte. Von da an war es mir ein leichtes, mein leben neu zu ordnen welches natürlich nicht von allein ging.
    Glaub mir, ich bin nicht der einzige, dem es so erging, ich kenne durch meine arbeit als suchthelfer viele,wo es genauso war.
    Ich habe durch meinen langen suchtkonsum körperliche schäden zurückbehalten, die nicht mehr zu reparieren sind und mit denen ich heute leben muss.
    Meinen weg zur gesundung konnte ich nur gehen, weil ich kapituliert, losgelassen und gelernt habe mich selbst zu lieben.
    Auch meine frau musste diesen weg gehen und lernen ihre bedürfnisse in den vordergrund zu stellen. Das auch sie mit dem loslassen schwierigkeiten hatte, war normal aber sie stand nicht allein da,denn sie hatte durch die selbsthilfegruppe genug ansprechpartner, die diesen weg schon gegangen waren.
    Wie ich in deinem letzten tread lese,bist du auf den richtigen weg und wünsche dir, das du ihn tapfer weiter gehst.

    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo avalon222

    Meine Frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen :
    Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheiterten aber. Was blieb,
    waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation.
    Co-Abhängigkeit ist eine Vernachlässigung des eigenen Ichs.
    diese abhängigkeit kann bis hin zum Tod führen.
    Jeder bestimmt seine Leidenszeit selber.

    Ich bin alkoholiker und co-abhängiger, aber vom alk schon einige mai-
    monate weg.
    Als ich dein posting las, kam mir meine saufzeit wieder in erinnerung und es wurde mir bewusst, wie ähnlich doch alles abläuft.
    Meine frau kontrollierte mich auch und wenn sie was darauf sagte, war streit vorprogammiert und wir zofften uns. Ich wusste doch das sie im gewissen sinne recht hatte aber ich war vom alk so umnebelt das ich es nicht einsehen wollte. Bei mir kam es so an als wollte sie mir was wegnehmen, aber wer lässt sich schon gerne was wegnehmen und verbieten. Das das noch von einem engsten angehörigen (frau)kommt war für mich noch schlimmer. Es wurde zu einem regelrechten machtkampf zwischen uns beiden,denn ich wollte mir das recht nicht nehmen lassen für mich zu entscheiden und sie wollte sich das recht nicht nehmen lassen das mein trinkverhalten nicht normal war. Das ganze ging über jahre so weiter, bis meine frau die notbremse zog und sich in einer SHG hilfe holte.
    Sie lernte dort, das sie den alk zu ihrem problem machte und sie genauso abhängig war wie ich. Der unterschied bestand nur darin, das ich ihn soff und sie ihn im kopf hatte. Also drehte sich bei uns alles um den alk. sie bekam schon angst wenn ich von der arbeit nach hause kam und der erste blick von ihr war, wie sieht er wieder aus. Was glaubst du denn wie viel male ich zu hören bekam, musst du schon wieder trinken, wie viel male ich ihre traurigen blicke und den meiner kinder sah, wenn ich wieder meine tollen fünf minuten bekam.wir kamen erst aus dem ganzen heraus als sie kapitulierte und mich machen lies was ich wollte. Sie mischte sich nicht mehr ein wen ich soff, sie kontrollierte nicht mehr,sie suchte auch keine verstecke mehr wo ich meinen alk bunkerte, sie schloss mich aus der gemeinschaft (familie) aus. Rückhalt hatte sie hauptsächlich in unseren sohn, der ihr immer wieder sagte das ich krank sei. Mein junge machte damal seine lehre und von meiner frau bekam ich nur zu hören, das sie sich von mir trenne wenn er mit seiner lehre fertig sei.da sich meine frau nicht mehr um meine belange kümmerte und mich machen lies was ich wollte soff ich noch mehr als zuvor. Ich ertränkte meine traurigkeit,hilflosigkeit, wut, einsamkeit immer mehr im alk bis ich eines tages zu der erkenntnis kam, das ich so nicht weiter leben wollte und was an meinem verhalten ändern musste. (Denn mir lag was an meiner familie die ich doch noch liebte und auch vermisste).Ich war aber schon so stark der sucht verfallen, das ich mir nicht so schade war und hilfe sucht, sie auch bekam.
    Warum schreibe ich als spriti an eine co.
    Ich kann mich sehr gut in deine lage versetzen, denn meine tochter ist auch alkoholabhängig.
    Es schmerzt unheimlich zuzusehen wie der andere trinkt und man daneben steht und die erkenntnis nicht helfen zu können.
    Aber man kann an dem anderen nichts ändern nur an sich selbst und dabei muss man sich aushalten können welches so schwer ist. Ich kann dich verstehen, das manche dinge die du beschreibst nur gemeinsam mit dem kranken zu machen sind Termine für die beide zuständig sind, aber man muss lernen äpfel von birnen zu trennen. Dieses geht uns gemeinsam an (birnen) und jenes ist mein ding (äpfel). Dein mann muss trinken um überhaupt zu mit seinem alltag zurechtzukommen, denn ohne würde sein kartenhaus zusammenbrechen aber solange du noch sein problem zu deinem macht wird sich eure leidenszeit noch verlängern.
    Ich konnte meiner tochter nur helfen in dem ich ihr sagte, wenn sie bereit ist was für sich zu machen so begleite ich sie gerne dabei.will sie nicht so muss sie eben weiter saufen bis sie bereit ist hilfe anzunehmen. Du solltest lernen loszulassen und deine bedürfnisse in vordergrund stellen und bereit sein wenn sich was an euer situation ändert, er bereit ist und die einsicht hat das es so nicht weiter geht.
    Ich habe dir deshalb mal aus sicht eines spritis mein saufendes und trockenes gefühlsleben beschrieben.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo simone!

    Setze dir deiner schwiegermutter gegenüber grenzen und lasse dich nicht
    Auf diskusionen mit ihr ein.
    Sie versucht nur schuldgefühle in dir aufkommen zu lassen.
    Es bringt euch auch nicht weiter, wenn ihr versucht, sie vom alk abzubringen
    Das muss sie selbst wollen.
    Alkoholismus ist eine familienkrankheit, wobei die ganze familie leidet.
    Was ändern kann nur der trinkende selbst. Ihr könnt euch nur dadurch schützen, in dem
    Ihr auf distanz geht.
    Bindet ihr sie aber in euer familien leben ein so wäre sie doch blöd, wenn sie mit
    Dem saufen aufhört.
    Solange sich meine familie um mich bemühte, habe ich weitergesoffen, denn mir ging
    Es doch ganz gut dabei (dachte ich) erst als ich mich vollkommen isoliert vorkam und
    Sie mich machen miesen was ich wollte, sich nicht mehr um mich kümmerten soff ich
    Anfangs vermehrt weiter, hielt es danach aber nicht mehr aus und änderte was an mir.
    Spedi sagte es schon, das wenn grenzen gezeigt werden, man sie auch einhalten sollte.
    Dabei braucht ihr nicht das aushalten, was euch deine schwiegermutter alles anstellt
    Sondern euch müsst ihr dabei aushalten. Deine schwiegermutter ist alkoholkrank und bei
    Dieser krankheit kann sie sich nur selbst helfen und ihr als angehörige könnt sie nur
    Hinter ihr stehen, wenn sie mit dem saufen aufhören will. Sie muss es aber für sich
    Wollen und nicht für euch.
    Geht mal in eine SHG und hört euch da mal betroffene und angehörige an, wie es
    Bei ihnen war.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich alk und co-alk

    Hallo jenny!

    Habe deinen tread mit der krebserkrankung deiner mutter gelesen und sehe
    Dabei in einen spiegel, da meine frau auch am krebs erkrankte. Die krankheit brach bei meiner frau erst aus , als ich mich vom alkohol verabschiedet habe und schon über 2 jahre abstinent lebte.
    Krebs hat jeder in sich und bei dem einen bricht er aus und bei dem anderen nicht. Ich glaube, das bei meiner frau der krebs keine chance hatte, früher auszubrechen, da sie viel zu viel mit meiner sauferei beschäftigt war. Sie stand die ganzen jahre über so unter körperlich und psychischen spannungen, das sie sich gar nicht erlauben konnte krank zu werden, da sie für die familie funktionieren musste.
    Das er nichjt am anfang meiner abtinens ausbrach, lag vielleicht daran, das noch grosses misstrauen da war, denn bei mir traten noch dinge auf, die sie sehr an meine nasse zeit erinnerten. Erst als sie sich sicher war, das wir auf dem richtigen weg waren, kam ihr körperlicher und seelischer zusammenbruch. Sie machte zwar eine thera und kam da wieder auf die beine, aber der krebs machte sich in ihrer brust bemerkbar. Sie wurde umgehend mehrmals operiert und musste danach chemo und bestrahlungen über sich ergehen lassen.
    Hätte ich während dieser zeit noch gesoffen, so wäre einer von uns beiden, oder alle beide auf der strecke geblieben. Jetzt konnte ich für sie da sein wenn sie mich brauchte und das machte ich gerne. Es war eine harte zeit die wir durchmachten, aber der kampf hatte sich für uns gelohnt.
    Du wirst vielleicht denken, warum schreibt er mir das? Denke mal daran, wie viel jahre deine mutter unter spannungen stand, wegen der trinkerei deines stiefvaters. Welche kämpfe sie geführt hat um überhaupt weiterhin für ihn da zu sein. Jetzt da er gestorben ist, entsteht eine grosse leere weil sie nicht mehr kämpfen muss. So war es auch bei uns. Kannst du es nachvollziehen, warum ich bei deinem tread in einen spiegel schaute.

    PS. Es wäre schade, wenn du hier nicht mehr deine denkanstösse geben würdest, denn die erfahrungen die du mit dem thema sucht gemacht hast sind hilfen für die, die sie brauchen.
    Ob sie für einem richtig sind, liegt an jedem selbst.

    Herzlichst heinrich

    Hallo sabine!

    Bist du nicht auch der ansicht, das du dich in was hineinsteigerst, welches gar nicht zu sein braucht.
    Ich habe dir auch im co-raum schon mal geschrieben und möchte jetzt mal hier sagen, wie es bei mir ankommt.
    Ich halte dich persönlich nicht für eine alkoholikerin, denn dafür sprechen viele dinge dagegen.
    1. dein verlangen nach alk ist nicht so gross, sonst würdest du anders reagieren.
    2. es kann sein das du eine hohe alkoholtoleranz hattest, die sich aber geändert hat, als der alkoholkonsum bei deinem partner sich so steigerte, das es dir soviel wurde. Wärest du auch ein spritkopf, so käme dir nie in den sinn ihn von der pßulle zu kriegen, sondern willkommener anlass einen partner zu haben, der dich bei der sauferei nicht allein lässt.
    3. du hattest keinerlei körperlichen entzug und es machte dir überhaupt nichts aus, keinen alk zu dir zu nehmen.
    Das habe ich aus deinen postings für mich herausgelesen. Deine postings im alk forum sind nicht die aussagen eines alks sondern einer der mal missbrauch damit trieb.
    Das du in deiner kindheit mal an der flasche genippt hat, wenn die eltern nicht da waren haben viele gemacht und zwar als neugier.
    wenn du gut damit leben kannst dich als alk zu fühlen, so spricht nichts dagegen, aber steigere dich nicht so sehr in was hinein, deenn verzweifeltes suchen warum es so kommen konnte bringt dich nicht weiter sondern kann zum schuss nach hinten losgehen.


    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo mistmaus!

    Du suchst wieder eine ausrede, um keine gewissensbisse zu haben wenn du wieder zu deiner schwester gehst um ihr zu helfen und da kommt dir das thema mit dem taxifahrer und dem jungen gerade recht. Hast du dir schon mal überlegt, das der junge erst 16jahre alt war und noch als heranwachender zählt. Er ist noch nicht voll verantwortlich für sein tun, da er die gefahren noch nicht voll einschätzen kann. Bei deiner schwester sieht die sache doch etwas anders aus, denn sie ist volljährig und deshalb verantwortlich für sein tun.
    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, das deine schwester eine erfahrene alkoholikerin ist, die schon eine therapie und mehrere entgiftungen hinter sich hat.
    Ich gehe regelmässig in die entgiftung und stelle unsere arbeit im freundeskreis vor.
    Ich treffe dort immer wieder patienten, die für mich schon alte bekannte sind. Glaubst du, die kann ich noch aufklären was ihnen passiert wenn sie nicht aufhören zu saufen.
    Die wissen genauso gut wie ich, was ihnen passiert wenn sie so weitermachen. Deine schwester weiss auch was auf sie zukommt, nur ist sie noch nicht bereit zu kapitulieren.
    Sie muss eben noch weitertrinken, damit der leidensdruck gross genug ist um was zu machen.
    Das gleiche zählt auch für dich. Ich kann dich verstehen, aber glaube mir, du bringst keinen von der pulle egal was du auch versuchst. Du kannst drohen, betteln usw. aber es bringt dich nicht weiter. Im gegenteil, dadurch reisst ihr euch noch mehr hinein in den sumpf der sucht. Ich mache zur zeit das gleiche mit meiner tochter durch, nur habe ich mir ihr gegenüber grenzen gesetzt die sie einzuhalten hat. Das ich dabei leide, weil sie meine tochter ist, muss ich aushalten können, muss ich mich ertragen können. Das fällt mir bestimmt nicht leicht, weil auch noch mein enkelkind mit drin hängt. Ich habe ihr zu verstehen gegeben, das ich jederzeit für sie da bin und sie unterstütze, aber gehen muss sie den weg selbst. Hätte ich dies nicht am eigenen leib während meiner saufzeit erlebt, könnte ich ihr heute nicht helfen, weil ich mich sonst nie damit befasst hätte.
    Es heisst nicht umsonst, das alkoholismus eine familienkrankheit ist wo ihn der eine säuft und die anderen die droge im kopf haben. Es dreht sich alles um den saufenden und dabei vergisst man sich selbst.

    Meine frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen :
    Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheitetern aber. Was blieb,
    waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation.
    Co-Abhängigkeit ist eine Vernachlässigung des eigenen Ichs.
    diese äbhängigkeit kann bis hin zum Tod führen.
    Jeder bestimmt seine Leidenszeit selber.

    Herzlichst heinrich

    Hallo elody!

    Als ich nachts ins bett gepisst habe, war ich schon voll abhängig vom stoff, denn ich hatte gedacht, ich wäre auf dem klo. Habe nicht nur einmal sondern öfter reingepisst.
    Dein freund wird dir genauso wenig sagen, das er ein spritkopf ist, wie ich es auch meiner frau nicht sagte.
    Was glaubst du wie viel male ich mal für 1-2 tage ohne alk ausgekommen bin, nur um meine frau ruhig zu stellen.
    Was glaubst du, wie viel male ich meiner frau sagte, ich habe alles im griff und sie brauche keine angst zu haben wegen meiner sauferei.
    Das spielchen machte ich einige jahre und obwohl meine frau drohte mich zu verlassen hörte ich nicht auf zu saufen, weil ich nicht mehr konnte/wollte, denn ich brauchte den sprit um überhaupt zu funktionieren.
    Wie du deinen freund beschreibst, könnte es auch ich während meiner saufzeit sein.
    Du wirst ihn nicht von der pulle bekommen, solange er es selbst nicht will. Du solltest dir nur gedanken darüber machen, was du willst. Willst du dein leben mit einen spritkopf führen, so ist das deine sache.
    Willst du das aber nicht mehr mitmachen, so solltest du was an dir ändern. Er hat das problem, denn du hälst ihn ja die flasche nicht am den hals, so das er nur noch zu schucken braucht.
    Schaue mal hier im forum rum und du wirst sehen, das viele deine geschichte kennen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich Alki und Co

    Hallo karotte!

    Du erwartest was von deinem freund, was er dir nicht zu geben bereit ist.
    Erwartungen haben meist mit entäuschungen zu tun. Versuche erst einmal deine
    Erwartungen umzusetzen bevor du es von deinem partner verlangst. Deinem partner ist
    Zur zeit die pulle wichtiger als du und damit solltest du dich abfinden. Frage dich mal,
    was dich daran hindert, loszulassen und was für dich zu machen. Wenn du weiterhin
    in deinen 4 wänden deine traurigkeit auslebst, isolierst du dich immer mehr. Mach dinge dir du schon immer mal wolltest und bleibe nicht weiter passiv. Es schellt eben keiner an deiner haustür und sagt, komm meine liebe karotte, wir machen was zusammen. Du machst nämlich deine zufriedenheit davon abhängig, das dein freund säuft. Für diese bist aber du selbst zuständig und kein anderer.

    Meine frau wollte mich damals auch mit allen mitteln von der saufen wegkriegen, aber der schuss ging nach hinten los.
    Erst als sie was für sich änderte und mich isolierte änderte ich was, denn mir lag was an unserer ehe.
    Liegt einem was an der beziehung, werden veränderungen notwendig und der partner ändert acuh was an seinem verhalten.
    Kommen keine veränderungen, so muss ich für mich entscheiden ob ich die beziehung so weiterführen will. Diese frage sollte man sich schon stellen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo mistmaus

    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, ob deine schwester sich den alk nur hineinschüttet um auf sich aufmerksam zu machen.
    Ich habe mir deine treads noch mal durchgelesen und habe mal dabei über borderline bei deiner schwester nachgedacht.
    Muss nicht sein aber lese mal unter edit Link entfernt vieleicht findest du da eine antwort.
    Loslassen hat nichts mit fallenlassen zu tun, denn das solltest du auch nicht. Loslassen hat was mit liebe zu tun. liebe kann zur qual werden, welches du gerade am eigenem leibe verspürst, aber in liebe loslassen lindert etwas den schmerz.

    Herzichst heinrich

    Hallo mistmaus!

    Ich kann dich schon verstehen, das du dich erbärmlich fühst, aber da musst du durch.

    Wenn deine schwester was von dir will so wird sie sich schon melden. Verabschiede dich von den gedanken, (wenn was passiert bin ich schuld) denn deine schwester ist mündig und für sich selbst verantwortlich.
    Meiner tochter geht es jetzt beschi**en, denn sie macht sich schon gedanken um die zukunft.
    Da sie an der arbeit entlassen wurde, weiss sie nicht wie sie über die runden kommen soll.
    Ich könnte ihr helfen, aber solange sie mich nicht fragt werde ich auch nicht eingreifen. Ihr muss es erst so richtig dreckig gehen, damit sie hilfe annimmt ohne zu fragen, was danach kommt.
    bei allem muss ich mich aushalten und ertragen können, denn mache ich wieder einen rückzieher, so geht das ganze spielchen wieder von vorne los.
    Es gibt genug hilfsangebote, man darf sich nur nicht so schade sein, sie anzunehemen.

    Was ist den co-abhängigkeit ?
    Man versucht mit allen mitteln den abhängigen was wegzunehmen wozu er noch nicht bereit ist.


    Meine frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen :
    Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheitetern aber. Was blieb,
    waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation.
    Co-Abhängigkeit ist eine Vernachlässigung des eigenen Ichs.
    diese äbhängigkeit macht psychisch krank und kann bis hin zum Tod führen.
    Jeder bestimmt seine Leidenszeit selber.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo ecolin!

    Ich glaube nicht, das die gluckenhaftigkeit etwas mit co- abhängigkeit zu tun hat.
    Ich denke, das liegt daran, das nur frauen kinder bekommen können.
    Frauen werden immer die beschützer rolle haben und ich glaube, daran wird sich auch nichts ändern.
    Da fängt es doch schon an. Im bauch fühlen sich das heranwachsende kind geborgen. Wer bekümmert sich den weiter um das kind, wenn nicht die frau. Sie gibt ihm die brust, beschütz es vor gefahren und ist meist der ruhende pol in der partnerschaft. Frauen haben das bedürfnis für harmonie und werden alles versuchen, das diese auch bleibt.
    Gluckenhaftigkeit sehe ich bei müttern nur, wenn es um ihre kinder geht. bei diesen werden sie immer mutter bleiben, egal wie alt das kind ist. Da fällt ihnen das loslassen schwerer, als wie beim eigenen partner. stände eine mutter vor der entscheidung zwischen kind oder partner, so würde sie sich in letzter instanz für ihr kind entscheiden.

    Sollte ich verkehrt liegen, so lasse ich mich gerne eines besseren belehren.

    Herzlichst heinrich

    Hallo Oiseau!

    Frage dich erst mal, ob du dich selbst liebst mit all deinen stärken und schwächen.
    Ich habe für mich festgestellt, das ich erst mal meine eigenen bedürnisse zufrieden stellen muss und nicht darauf warten, das andere es für mich machen.
    Ich unterscheide, wo kann ich was ändern und wo nicht.
    Es werden immer wieder störungen auftreten, womit ich nicht zufrieden sein kann, aber ich horche in mich herein und frage mich, warum es ungute gefühle in mir auslöst.
    Unglücklich und unzufrieden bist du nur, wenn du dich ständig auf das konzentrierst, was dir fehlt, dich bedauerst und klagst …. In dem Moment, in dem du dir bewusst machst, was du alles besitzt, wächst deine Zufriedenheit.
    Ich weiss von mir , das ich noch an mir arbeiten muss um einige dinge abzustellen, aber ich setze mich dabei nicht unter druck, sondern versuche schritt für schritt daran zu arbeiten.
    Dafür nehme ich mir alle zeit der welt, denn ich weiss, wie lange ich nach meiner saufzeit ( ca. 3jahre )brauchte um mich so anzunehemen wie ich bin.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo mistmaus!

    Ich bin spriti und co gleichzeitig, und kann mich ganz gut in deine schwester hineinversetzen.
    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, das du deine schwester wie ein ikind behandelst. Seid dem euer vater euch verlassen hat, versuchst du, deiner schwester ersatz für ihn zu sein.
    Wie wollte sie da lernen verantwortung für sich zu übernehmen. Deine schwester hat es, meiner ansicht nach noch nicht aufgearbeitet das ihr vater damals die familie verlassen hat.
    Sie hatte aber auch keine chance, denn die habt ihr ihr nicht gegeben. Es ist doch jetzt in ihrer ehe genauso. Wie kommt sie sich denn vor? Ich bin zwar verheiratet, aber doch verlassen, da ihr mann und sie eine wochenend ehe führen. Wer springt wieder in die bresche für den ehemann. Natürlich wieder die schwester. Sie ersetzt, wie damals den vater jetzt den ehemann.
    Und jetzt kommt diese schwester daher und entscheidet über ihren kopf hinweg, wie es mit ihr weitergeht. Ist doch irgendwie ein teuflischer kreislauf in den ihr beide da hineingeraten seid.
    Nun zu meiner co-abhängigkeit. Mein tochter trinkt auch schon jahrelang mit zwischenzeitlichen trinkpausen. Ich merke wenn sie wieder mal am tropf hing und sagte ich meiner frau was dazu, so war es das asthmaspray wonach sie roch. Sagte ich meiner frau, das sie eine erfahrenen säufer nichts vormachen könne, bekam ich zu hören ich bilde mir nur was ein. Ich bot meiner tochter hilfe an, welche sie aber nicht wollte. So musse sie eben mit dem zufrieden sein was sie hat war meine antwort. Ich bekam dinge von ihr zu hören die unter die gürtellinie gingen und sehr schmerzten, aber ich musste mich dabei aushalten können. Ich war auch manchmal am verzweifeln aber ich wusste wo ich mir hilfe holen konnte, die ich brauchte. Bei meiner tochter musste erst der leidensdruck gross genug sein um was für sich zu machen ohne zu fragen was dabei rauskommt. Als sie dazu bereit war, stand ich mit allem, was ich in die wege leiten konnte zur verfügung. So leid es mir tut es dir zu sagen, aber durch deine hilfe verlängerst du euer leiden nur und lässt euch immer mehr verzweifeln.
    Solange du nicht loslässt von den gedanken, nur du könntest was ändern geht jeder schuss in die verkehrte richtung.


    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo sabine!

    Weißt du jetzt, wenn ich sage, solange er nicht den schlüssel weggewofen hat, besteht immer die gefahr, wieder im alten fahrwasser zu surfen.
    Zum schlüssel wegwerfen gehört auch, meinem alten trinkenden umfeld lebwohl zu sagen. Wenn er aber der ansicht ist, er müsse dahin, so ist das seine sache.
    Hast du keine lust mitzugehen, so machst du eben was anderes und aus die maus. Du solltest deine bedürfnise zufrieden stellen und nicht seine. Was hast du davon wenn du mitgehst, denn wahrscheinlich kommst du dir als aufpasser vor, aber möchtest du das wirklich???????

    Was soll ich gross von meiner tochter schreiben. Sie säuft jetzt seit gut einer woche nicht mehr und hat mit hilfe der beratungsstelle eine stationäre thera beantragt.
    Na klar, habe ich druck auf sie ausgeübt, denn sie konnte sich entscheiden zwischen weiter saufen oder ihrem kind, welches mit ihren fast 9 jahren viel mitbekommt. Mein enkelkind weiss, das ich auch mal gesoffen habe, hat es aber bei mir nicht miterlebt, weil sie da noch säugling war.
    Ich rede meiner tochter nicht herein, wie sie ihren weg in angriff nehmen will, aber denkanstösse gebe ich ihr schon, wenn sie mich fragt. Von mir ist noch zu berichten, das ich es auch nicht beim ersten versuch geschafft habe trotz therapie. Ich brauchte noch mal meinen persöhnlichen tiefpunkt und machte noch mal eine thera.
    Ich betrachte die 5 jahre trockenheit nach meiner 1ten thera als saufpause, weil ich damals nicht kapitulierte.
    bei meiner tochter ziehe ich mir auch den schuh des co zum teil mit an, denn lag sie in der sche***e, habe ich sie immer wieder da herausgeholt, also wäre sie doch blöd gewesen, mit dem saufen aufzuhören.
    Jetzt weis sie das es mir ernst ist und ich sie nur noch meine unterstützung bekommt, wenn sie was für ihre gesundheit macht.


    Herzlichst heinrich

    Hallo sabine!
    Du hast ein recht darauf, angst zu haben, was ich sehr gut verstehen kann. Mache ihm das deutlich und rede über deine gefühle. Aber angst hat auch einen vorteil, denn es kann berge versetzen.
    Mache du ruhig dein ding weiter so, gehe in die gruppe und spreche dort über deine gefühle und ängste. Dort verstehen sie, wie es in dir aussieht. Lasse deinen mann sein ding weitermachen, auch wenn er wieder auf die schnauze fällt. Wenn er dann wieder aufsteht, kann es für ihn heilsam sein.
    Wenn ich so lese, wie stark sich dein mann fühlt es ohne gruppe zu schaffen, so muss ich im stillen lächeln, denn den glauben hatte ich auch. Ich beruhigte auch meine frau, das ich alles im griff hätte, was nach ein paar wochen dazu führte, das ich wieder am tropf hing. Braucht bei deinem mann nicht zu sein, aber frage ihn doch mal, was ihn daran hindert eine SHG aufzusuchen. Er wird dir darauf bestimmt keine antwort geben.
    Wenn du der ansicht bist, er wäre noch nicht so tief gesunken mit seinem alkoholproblem, so kann ich dir nur sagen, das er noch nicht bereit ist hilfe anzunehmen ohne zu fragen, was für ihn herauskommt. Er hält sich noch dir hintertür auf, sonst hätte er schon längst hilfe angenommen.
    Hier hast du die trinkweise eines

    Epsilon-Typ
    • Für diesen Trinktyp ist auch die Bezeichnung „Quartalsäufer“ gebräuchlich, da Epsilon-Alkoholiker oft monatelang abstinent leben und dann in unregelmäßigen Abständen durchbruchsartig kurze Phasen exzessiven Alkoholkonsums erleben.
    • Beim Epsilon-Alkoholiker ist die psychische Abhängigkeit wesentlich stärker ausgeprägt als die körperliche.
    • Typisch sind in den Trinkphasen „Kontrollverluste“, es besteht aber die Fähigkeit zur Abstinenz.
    Daraus kannst erkennen, ob sie auf deinen mann zutrifft oder er ein anderes trinkmuster bevorzugt.

    @ Jenny 2

    liebe jenny.
    Ich kann mich sehr gut in den co hineinversetzen, da ich dieses schon jahre bei meiner tochter mitmache.
    Ich weiss, wie erbärmlich man sich fühlt, dazustehen und nicht helfen zu können. Ich musste dabei auch dinge einstecken, die unter die gürtellinie gehen. Ich weiss, wie gross der schmerz ist, all die verletzungen, die hoffnung, die erwartungen, die rückschläge usw. ich habe nur einen vorteil dabei und das ist: ich weiss auch wie der säufer sich fühlt, der von der flasche weg will. Ich habe für mich gelernt, das ich ohne kapitulation vorm alk keine chance gehabt hätte von der pulle zu kommen. Ich habe gelernt hilfe anzunehmen ohne wenn und aber.ich musste lernen mich selbst aushalten zu können, weil ich nur für mich was ändern konnte. Mir geht es heute manchmal genauso, wie sabine, aber ich achte auf mich und hole mir genauso hilfe, wie sabine und alle anderen. Auch ich brauche einen menschen der mir zuhört um die spannungen in mir abzubauen.

    Es grüsst euch recht herzlich heinrich