Beiträge von klaro

    hallo ilcicaso! du fragst, wie meinen frau es machte um stark zu sein, das sie meine sauferei ertragen konnte.sie holte sich imformationen in der suchtberatungstelle, wo sie ratschläge bekam, wie sie mit mir umgehen sollte.dort bekam sie auch telefonnummern von Shg,s die sie dann angerufen hat.dort sind genug betroffene und angehörige die auch in der sucht arbeiten und treffen mit angehörigen ausmachen, die hilflos dem trinkenden und seinem umfeld gegenüberstehen. sie ging am anfang noch nicht in eine gruppe sondern machte treffen auf neutralen boden aus. sie merkte, wie ihr diese treffen guttaten, weil sie merkte das sie nicht allein mit ihrem problem war.am wichtigsten war ihr dabei die menschliche anteilnahme die sie dabei spürte und der blickkontakt mit den anderen.es tat ihr gut, auch mal in den arm genommen zu werden, wenn sie ihren tiefpunkt hatte. sie taute förmlich auf und traute sich immer mehr zu, da sie doch den rücken gestärkt bekam.das dies nicht von heute auf morgen ging, ist ihr mit der zeit klar geworden, denn sie musste erst wieder lernen, sich selbst aushalten zu können.sie lernte wieder, was leben heisst und das dazu auch die eigenen bedürfnissen zählen.sie lernte, das sie verantwortung für sich sei und nicht für mich.sie änderte an sich und seinem umfeld einige dinge die möglich waren und ließ sich nicht mehr beeinflussen.das waren ihre anfänge zu einem anderen leben, was ihr selbstbewusstsein stärkte und sie immer mehr belastbarer wurde um mich mit meiner sauferei ertragen zu können. sie ging sogar soweit, das sie mir bier und schnaps auf den tisch stellte, damit ich nicht mit dem auto fuhr. sie hatte angst, das ich vieleicht einen unfall mache und amdere dabei schädige.sie konnte das alles aber erst, als sie sich hilfe holte und sie auch bedankenlos annahm.ich bin nicht nur alk sondern auch co-abhängiger.ich kann mich gut in deine lage hineinversetzen, da ich vieles durchmachte mit meinem ex-schwiegersohn und danach mit meiner tochter, die auch alk abhängig wurde.da ich aber schon einige jahre in der suchthilfe tätig bin, wusste ich, was auf mich zukam.ich habe als erstes ihr hilfe angboten, die sie aber nicht wollte.dieses konnte ich gut verstehen, weil man als enger angehöriger keine chance hat,( weiss ich von mir selbst ) was an ihm zu ändern, weil sich der betroffene bevormundet fühlt.ich habe losgelassen, ihr helfen zu wollen und gesagt, wenn sie keine hilfe möchte so solle sie sich eben todsaufen, weil es ihr ding wäre.ich bekam dinge von ihr zu hören, die unter die gürtellinie gingen und sehr schmerzhaft für mich waren und heute noch sind.nur musste ich mich dabei ertragen können um dies alles aushalten zu können. dazu bekam ich unterstützung durch freunde, mit denen ich darüber reden konnte. mir wurde mut gemacht, das sich mit der zeit was ändern könnte, was auch an dem war, aber erst als es ihr dreckig ging.ich hatte dabei auch noch meine frau gegen mich, welches ich auch verstehen kann, da mütter wie eine glucke sind und schecht loslassen können.dabei musste ich mich aushalten können und stark genug dafür sein.ich habe mich früher immer missbrauchen lassen egal von was.ich suche heute nicht die schuld bei anderen sondern bei mir selbst, denn ich habe es doch zugelassen, das es soweit kommen musste.ich habe früher auch gedacht, viele dinge regeln sich von alleine, was aber nicht an dem war.erst als was mit mir passierte (mein persönlicher tiefpunkt) war ich bereit was an meinem leben zu verändern.dabei waren und sind mir heute noch die menschen behilflich, die sich damit auskennen und das alles schon hinter sich haben. meine frau geht heute selten in die gruppe, da wir unser enkelkind aufziehen, aber sie betätigt sich anderweilig und lässt sich ihre freiräume, die jeder für sich braucht nicht mehr nehmen.sie sagt heute ab und zu zu mir das ich ein schwiereiger fall wäre, aber es ist ihre entscheidung ob sie mit dem noch zusammenleben will.friede freute eierkuchen ist bei uns bestimmt nicht aber ich kann sie nicht ändern und sie mich nicht. was wir aber können ist, sich gegenseitig respekt zollen.dahin wirst du auch noch kommen, aber es het nur in kleinen schritten,wozu ich dir viel kraft und stärke wünsche.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo ilcicaso
    deine gedanken sind schon bei: jetzt ist alles aus und es heisst trennung für
    immer.
    dem ist nicht so, denn saufen bedeutet nicht immer trennung.
    du sollst nur loslassen von den gedanken ihn helfen zu müssen. um dafür die
    kraft aufzubringen, solltest du dich an eine suchtberatungsstelle wenden und
    in eone SHG gehen.
    dort sagen dir betroffene und angehörige, wie sie den weg aus der sucht geschafft haben.
    bei deinem mann muss erst der leidensdruck gross genug sein um was für sich zu machen.
    ist er bereit was zu machen, so kannst du ihm zur seite stehen, aber er muss für sich
    wollen und nicht für dich und dein kind.
    dafür sind, sich grenzen setzen gegenüber den trinkenden sehr wichtig, gehe jeden streit
    aus dem weg und gebe ihm keinen anlass, das es wieder eskaliert. da du mit den nerven
    so ziemlich am ende bist, solltest du dir in einer SHG die kraft holen um dies alles
    aushalten zu können.
    bei uns war es doch genauso, wie bei dir, nur es änderte sich erst was, als
    meine frau kapitulierte und sich hilfe holte da sie mit den nerven
    am ende war.sie lernte,das sie an mir nichts ändern konnte aber was an sich.sie lies
    mich weiter saufen und machte mir keine vorwürfe. sie schloss mich aus den familien-
    leben aus und suchte keine entschuldigungen mehr für mich.sie machte mir klar das dies
    nicht mehr ihr weg ist den ich gehe und sie sich für ihren weg entschlossen hatte,sie
    aber bereit wäre mit mir gemeinsam eine lösung zu finden sofern ich wolle.
    da meine frau kein interesse mehr an meinen leben zeigte wurd ich immer unzufriedener
    und wurde ihr gegenüber aggressiver. kurz gesagt ich war an meinen tiefpunkt angelangt
    da ich dachte,das keiner von meiner familie mit mir etwas zu tun haben will.ich habe
    dann auch kapituliert und mir hilfe gesucht.denn je stärker meine frau wurde und mir
    ihre grenzen zeigte um so dreckiger ging es mir.heute führen wir eine ehe in der nicht
    alles harmoniert aber wir gehen respektvoll miteinander um. meiner frau und mir ist
    klar geworden das jeder für sich selbst verantwortlich ist und kein anderer. für meine
    zufriedenheit muss ich selbst sorgen und kann keinen anderen verantwortlich machen.
    du und dein Kind stehen der situation völlig hilflos gegenüber weil ihr damit
    überfordert seit.
    wenn du glaubst, das euer 2 1/2 jahre altes kind nichts von eurem problem mit
    bekommt so bist du auf dem holzweg. es bekommt alles mit, wird nur nichts dazu sagen,
    weil sie euch beide lieb hat.
    mein enkelkind war auch so alt wie dein kind, als ich sie und ihre mutter mit hilfe
    der polizei aus der wohnung holte, da ihr vater wieder im besoffenen kopf
    ihre mutti schlug.
    obwohl dies schon einige jahre her sind, sagt sie mir manchmal, opa weisst du
    noch, wie du mit der oma und der polizei uns geholt hast. du musst dir nur im klaren sein
    das sich euer kind nicht wehren kann aber du für es mitentscheiden solltest, ob du ihm das weiterhin antun willst.
    ein sprichwort sagt: Wer ständig seine
    Darseinsberechtigung nachweisen,durch Gutsein verdienen,es dem anderen immer recht
    und alles richtig machen muss,wird sich selbst Fremd und weiss schließlich nicht
    mehr,wer er ist, was er braucht und was er macht. UND DAS MACHT KRANK
    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo Emma!

    Dein freund stellt dich nicht in eine Ecke, sondern du selbst stellst dich dahin.
    Frage dich doch mal, was dich daran hindert sein Spielchen nicht mehr mitzumachen.
    Dein freund ist nicht verantwortlich für deine Zufriedenheit, sondern du selbst.
    Du stehst dir selbst im Wege und um dieses zu ändern, sollte man was für sich tun.
    Ich kann dich verstehen, da du ihn doch anscheinend liebst, aber liebe heißt auch
    Loslassen.
    Bist du dir es wert, dich so erniedrigen zu lassen?
    Er muss saufen um überhaupt überleben zu können, das ist eben bei einem Alk so.
    Bei dieser Krankheit kannst du ihn nicht helfen, denn das muss er schon selbst.
    Als ich so alt war, habe ich auch keine Einsicht gezeigt und habe weitergesoffen.
    Meine Frau ist nur deshalb bei mir geblieben wegen der Kinder und weil sie immer
    noch Hoffnung hatte das ich aufhören würde, was aber Irrglaube von ihr war.
    Ich musste erst meinen Tiefpunkt erreichen um was für mich zu machen.
    An deiner stelle würde ich sagen : Tschüss, bleib du bei deiner geliebten, denn das ist
    nicht mein Ding.
    Du bist noch jung und bist niemanden Rechenschaft schuldig. Lass ihn weiter bei seiner Sauferei
    den Affen spielen denn das leben ist viel zu schön um daran zugrunde zu gehen.


    ein Sprichwort heißt:
    Ich tu, was ich tu; und du tust, was du tust
    Ich bin nicht auf dieser Welt, um nach deiner Erwartung zu leben,
    Und du bist nicht auf dieser Welt, um nach den meinen zu leben.
    Du bist du, und ich bin ich,
    und wenn wir uns zufällig finden, - wunderbar.
    Wenn nicht, kann man auch nichts machen

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich Alk und Co-Alk

    Hallo ilcicaso

    Du kannst an deinem Mann nichts ändern, was er selbst nicht möchte aber du kannst an dir was ändern.
    Dein Mann trinkt weil er trinken muss denn sonst würde er nicht mehr funktionieren. Jetzt kommst du und sagst er solle doch aufhören zu trinken. Das weiß er selber aber ihn macht es wütend, weil du ihm einen Spiegel vorhälst.
    Schon ist Streit vorprogrammiert und er hat einen Grund weiter zu saufen.
    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, denn der eine säuft ihn und der andere hat ihn im Kopf.
    Es dreht sich alles um den Betroffenen und man versucht mit allen mitteln ihn vom saufen wegzubringen. Wer lässt sich schon gerne was wegnehmen.
    Man übernimmt Verantwortung für ihn, und macht dinge die er eigentlich erledigen müsste.
    Man hält alles von ihn fern was ihn belasten könnte. Man nimmt ihn ganz aus der Verantwortung.
    Man bettelt, man droht ihn zu verlassen, man macht alles für ihn, man liebt man verflucht ihn, man hasst ihn usw.
    Man steht dem ganzen hilflos gegenüber und ist genauso gefangen in der Sucht wie der betroffene
    Denn man hält ja nicht ein was man sagt.
    So wäre der Betroffene doch blöd mit dem Saufen aufzuhören, denn er denkt es geht ihm doch gut dabei.
    Man hat als angehöriger keine Chance den Trinkenden von der pulle zu bringen denn das kann er nur selbst.
    Man kommt nur heraus, wenn man an sich was ändert. Übernimm keine Verantwortung mehr für ihn. Mach das was dir gut tut, auch wenn es dir Schwer fällt. Sage ihm, wie weit er bei dir gehen kann. Zeige ihm seine grenzen. Endschuldige sein Verhalten nicht länger. Sage ihm, er könne sich entscheiden zwischen seiner geliebten (Alk ) und dir und deinem Kind. Sage ihm das dir an ihm was liegt, aber ohne Alk. Übernimm für dich und deinem Kind Verantwortung und gehe in eine Beratungsstelle und hole dir dort Informationen. Gehe in eine SHG, dort wirst du erfahren wie man mit einem Alk umgeht.
    Lass los von den Gedanken, ihn helfen zu wollen, denn das verlängert nur euer Leiden.
    Der Alkoholiker kann sich nur selbst helfen, dafür muss er aber erst tief genug in der Sch***se liegen, bis er was unternimmt.

    Auch ich hatte mir damals bald meine bauchspeicheldrüse weggesoffen und auch keinen grund darin gesehen mit der sauferei ( trotz vieler krankenhausaufenthalte ) aufzuhören.
    Heute habe ich diabetes und das sind die spätfolgen meiner sauferei.

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich Alk und Co-Alk


    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    Hallo emma!
    Das dein freund so reagiert und dich als ziegig bezeichnet ist für
    Einen spritkopf vollig normal.
    Du hälst ihn doch einen spiegel vor, denn er weiss selbst das er saüft.
    Schon ist streit vorprogammiert.
    Kenne ich bestens von mir, denn wenn meine frau sagte, musst du schon
    Wieder trinken, so war zoff angesagt.
    Lass ihn doch saufen, wenn er will, denn du kannst daran nichts ändern, du kannst aber für dich was ändern, in dem du sein spielchen nicht mitmachst und das machst was dir gefällt.
    Sage ihm doch, das dich seine sauferei stört, aber nicht vorwurfsvoll sondern wenn du ihn mal bei klarem verstand antriffst.
    Wie du sein trinkverhalten schilderst, so muss er trinken um überhaupt funktionsfähig zu sein. Trinkt er nichts so wird er unzufrieden weil er sich selbst nicht ertragen kann. Du bist dann der blitzableiter der dann seine launen abbekommt.
    Wenn er der meinung ist saufen zu müssen, so soll er saufen bis die erkenntnis kommt, das er was für sich machen sollte.


    Es grüsst dich recht herzlich heinrich Alk und Co- Alk

    hallo kaltblut!
    meinst du nicht, das du soviel auf einmal von dir verlangst?
    mir machen deine postings regelrecht sorge, denn du hast unheimlich gefühlsschwangungen in dir, die du für dich überspielen tust.
    für den co zählt das gleich wie für den alk.
    das gesungwerden braucht seine zeit, welches nur in kleinen schritten geht und die brechstange fehl am platze ist.
    meine sorge deshalb, weil ich mich in vielen dingen wiedersehe, nach meiner ersten thera die ich 1989 machte.

    herzlichst heinrich

    hallo nexie!
    das nach schönem wetter auch mal schlechtes kommt, ist doch normal. genauso normal sind deine gefühlsschwankungen die du hast.
    du kannst doch nicht von dir verlangen, das sich von heut auf morgen alles zu deiner zufriedenheit läuft. dass geht bei einem CO genauso wenig wie bei einem abhängigen. überlege mal wie lange du mitgefangener der sucht warst. wieviel anstrengungen du hinter dir hast um einen schlussstrich unter allen zu machen um zu einem neuanfang zu kommen. wie viel kraft dir das alles gekostet hat.
    Jetzt soll auf einmal alles anders sein und das ohne störungen? Es kommen doch jetzt dinge auf dich zu, die du anders regeln musst und für manche dinge bist du noch nicht belastbar genug. Das dann depress dazukommen ist doch normal und man fühlt sich verbraucht und ist sich nichts mehr wert.
    Denke doch mal an die positiven dinge die du schon erledigt hast und baue darauf weiter dein leben auf.
    Es geht nur in kleinen schritten und es braucht seine zeit, bis du wieder so belastbar bist, um die dinge gelassener zu sehen.
    Ich habe, um mit mir zufrieden zu sein 3 jahre gebraucht, weil ich dachte, das sich viele dinge von allein regeln, was aber nicht an dem war.
    Hast doch genug Mülleimer, (hier im forum) wo du deine unzufriedenheit loswerden kannst.
    Über sucht muss man reden und du bist doch am suchen, wie du deinen weg neu gestalten willst.
    Lass deine frust ruhig raus, denn du wirst merken, das er dir erleichterung bringt. Spreche die dinge an und halte sie nicht in dir fest. Setze dir grenzen, die andere einzuhalten haben und aus die maus.zeige ihnen, wie weit sie bei dir gehen können. Wirst sehen, wenn du das erste hinderniss geschafft hast wird es dir besser gehen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich Alk und Co

    hallo cominghome!
    dein freund muss jetzt wach werden, denn es wird wohl ein strafverfahren und anschliessend eine MPU auf ihn zukommen. will er diese bestehen, so muss er in eine gruppe gehen wo er sich darauf vorbereiten kann. er sollte so eine so schnell wie möglich aufsuchen und nicht erst warten bis die verhandlung vorbei ist. dort wird auch nicht gesagt, das er eine MPU machen soll sondern dort wird nur das strafmass festgelegt. dir kann passieren, das du auch zur verantwortung gezogen wirst, wenn sich herausstellen sollte, das du gewusst hast, das er alkoholisiert auto gefahren ist.
    jetzt kann doch dein freund saufen, denn gefährden kann er keinen anderen, da der lappen weg ist. will er was für sich machen, so sollte er aufhören zu jammern, sondern seinen hintern bewegen und sich in eine SHG machen.

    herzlichst heinrich

    Hallo!
    Wem es hier im Forum so vorkommt, es wird hier hart zu werke gegangen und sich schmollend zurückzieht, ist noch nicht bereit sich, einen anderen weg zu gehen. wenn ich nur daran denke, wieviel male ich mich belogen und betrogen habe, so bekomme ich manchmal wut auf mich selbst. seid dem ich ehrlich zu mir selbst bin,
    kein wischi-waschi über sucht rede, sondern die dinge direkt beim namen nenne werde ich zwar mit vorsicht betrachtet, aber nach einigen gesprächen
    bekomme ich doch das vertrauen vieler zugesprochen. es gibt eben leute, die können diese gangart nicht abhaben, aber zum glück ist man nicht der einzige, an dem man sich vertrauensvoll wenden kann.

    herzlichst heinrich

    hallo tihaso!
    lasse dich nicht von deinem mann einlullen, den er ist ein erfahrener säufer und weiss was mit ihm los ist. er kennt auch bestens den weg, den er zu gehen hat, wenn es ihm ernst ist, da er therapieerfahren ist. frage dich mal, wieviel male er dich shon auf diese art und weise auf seine schiene bekommen hat. ich könnte dir ein lied davon singen, da ich das gleiche bei meiner frau nach meiner ersten thera machte. da du schon getrennt von ihm bist, so lasse los von den gedanken ihn glauben zu müssen. halte ihn von deinen problemen fern und erzähle ihm nicht von den schritten die du für dich und deine kinder in angriff nimmst. sage ihm klipp und klar, er solle sich um seine eigene sache kümmern, denn deine kannst du für dich selbst erledigen und dabei würdest du gerne auf seine ratschläge verzichten. frage ihn nicht, ob er schon was für sich in die wege geleitet habe. isoliere dich von ihm, wenn du dir und ihm dabei helfen willst. wenn er merkt, das er so keine rolle in deinem leben spielt, so wird er vieleicht zur einsicht kommen, endlich was gegen seine sauferei zu machen.
    was er jetzt gegenüber dir macht ist nur schauspielerei, aber falle bitte nicht mehr darauf herein.
    glaube mir, ich rede aus erfahrung, denn wie du ihn beschreibst, könnte dies von meiner frau sein.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo kaltblut!
    Hört sich vielleicht als ausrede an, aber ich hatte bis jetzt keinen bock mehr abends noch am computer zu schreiben.
    Ich bin abhängiger und habe 2 therapien hinter mir. Die erste machte ich 1989 die 4 monate dauerte. Muss sagen, das ich diese auf druck meiner familie und meinen arbeitgeber machte.
    Blieb 5jahre trocken, die ich im nachhinein als die hölle auf erden bezeichne, da ich nicht in eine gruppe ging, da ich so grosskotzig war, weil ich der meinung war, so was brauche ich nicht. Soff danach wieder 5jahre und machte in 2000 die nächste thera.
    Da ich nach meiner thera mehr über alkoholismus und ihre folgen wissen wollte, nahm ich an vielen seminaren teil. Dort lernte ich, das die fehler bei der suchtkrankheit nur bei der eigenen person liegen und man nicht für das tun des anderen verantwortlich ist. durch viele partnerseminare, die von einem erfahrenen therapeuten ehepaar ( er abhängiger, sie co)geleitet wurden, lernte ich viel über die co abhängigkeit. Nach einigen jahren machte ich auf anraten des befreundeten thera einen lehrgang als suchthelfer mit und habe, durch gespräche mit co`s herausgefunden, wie sich doch die dinge gleichen. Meine tochter hatte einen mann geheiratet, der schon immer gerne gesoffen hat. Wenn sie probleme mit ihrem mann hatte, kam sie immer zu mir und ich sollte die sache dann für sie regeln. Ich machte dieses auch einige mal, denn man hatte doch die hoffnung das sich was in der beziehung anderte. War aber irrglaube von mir. Aus dieser ehe ist ein kind entstanden welches viel von den streit ihrer eltern mitbekam.. Zwischenzeitlich war sie mal für 4 wochen von ihrem mann getrennt und holte ihn dann wieder zu sich. So ging es hin und her. Klappte es zwischen den beiden und ich sagte ihr etwas, wegen ihrem kind, so war ich der buhmann. Der streit ging dann soweit, das ich von ihr zu hören bekam,das ich verrecken solle.
    Das spielchen zog mit ihr und mir zog sich 2jahre hin, bis ich die schnauze voll hatte und ihr sagte, das mir ihre ehe nichts angehe und da sich sich auch noch in unsere beziehung einmischte, sie dse hauses verwies. Sagte ihr, das sie eine familienanghörige sei und sich um ihre kümmern solle.
    Es ware einige zeit funkstille, bis mein ex-schwiegersohn im besoffenen kopf anrief und sagte, das ich meine tochter holen solle bevor noch etwas passiert. Ich habe dann meine tochter mit unterstützunge der polizei aus der wohnung geholt. Sie musste auch ine anzeige gegen ihren mann wegen körperverletzung machen. Sie reichte die scheidung ein, was sie, wie sie meinte auf meine druck machte, was auch im gewissen sinne stimmte, da ich das jugendamt eingeschaltet hatte, weil es mir um das wohl meines enkelkindes ging, die hilflos dastand. Die ehe wurde geschieden und wieder bekam ich zu hören, das ich daran schuld sei, sagte auch ihr mann. Als meine tochter anfing zu saufen, habe ich auch versucht ihr hilfe anzubieten, welche sie aber nicht wollte. Bei anderen war ich derjenige der schuld an ihrer sauferei war. Sie hatte auch noch meine frau auf ihrer seite, denn wenn ich mit ihr über ihre fahne redete so kam diese von ihrem asthmaspray. Sie glaubte ihrer tochter mehr als einen alten erfahrenen Ex-säufer.
    Ich bekam dinge von meiner tochter zu hören die mir sehr weh getan haben(wieder mal verrecken usw.). Ich bot ihr noch einmal meine hilfe an, ihr adressen zu geben wo sie unterstützung bekam. Die könnte ich mir sonst wo hinstecken, bekam ich als antwort. Ich sagte ihr, das sie sich dann totsaufen müsse, welches aber ihre entscheidung sei. Ich habe losgelassen ihr helfen zu wollen und dabei gelitten wie ein hund, aber ich war nicht hilflos, denn ich ging ja in eine SHG und hatte befreundete therapeuten, die meine mülleimer waren wenn ich das bedürfnis hatte darüber zu sprechen. Das alles musste ich ertragen können. Mir ging es zwar nicht gut dabei, denn schließlich ist es ja mein kind, aber anders konnte ich ihr nicht helfen. Als bei ihr erst was passierte, hörte sie auf zu saufen. Sie ist jetzt trocken und denkt das andere regelt sich von selbst, welches aber nicht der fall ist, denn ihr verhalten ist noch das alte, nur ohne alk ich habe immer noch kein gutes verhältnis zu meiner tochter, denn sie glaubt, das alte spielchen ginge weiter, aber das geht nicht mehr mit mir. Sie spricht bis heute noch nicht über das, was sie zu mir sagte und von mir kommt nichts dazu, denn es ist ihr ding, wenn sie darüber reden möchte. Auch meine frau meint, nur weil sie wieder gut mit mir wäre, müsste ich doch das gleiche machen. Ich bin aber der ansicht, das es bei meiner tochter nur darum geht ihr wieder finanziell aus der sch**e zu helfen, denn ich komme bei beiden nur ins spiel, wenn sie was nicht bezahlen kann. mein enkelkind hört die gespräche mit und kommt dann zu seinem opa und sagt ihm das. Ich habe ihr noch 2mal aus der patsche geholfen und sie nur gefragt, was sie an sich verändert habe. wenn sich das posting auch anhört als ob ich sie hätte fallen lassen, so ist nicht an dem. Ich habe nur losgelassen und gebe die hoffnung nicht auf, das sich eines tages was an ihr ändert. sie braucht nur für sich verantwortung tragen, denn ihr kind lebt bei uns und es kostet ihr kein geld, da wir alles für unser enkelkind machen. Würde ich sie fallen lassen, so wäre es mir egal was mit ihr und ihrem kind wäre. Sie hat die grosse chance und wenn sie sie nicht nutzt, so ist das ihre sache und nicht meine.
    Die grenzen, die ich ihr gesteckt habe, wie weit sie mit mir gehen kann, muss ich aushalten können und das beste daraus machen. Verantwortlich für meine zufriedenheit bin doch ich selbst und kann doch keinen anderen dafür keinem anderen die schuld geben. ich muss immer bei mir schauen, bin ich unzufrieden, denn der andere löst doch was in mir aus, damit es dazu kommt. Meine frau wurde mal gefragt, was sie machen würde wenn ich wieder anfange zu saufen. Sie würde sich von mir trennen war die antwort. Heute redet sie schon ganz anders, denn sie weiss, das irgendwas ausgelöst wurde, dass mir danach wäre. Daran habe ich aber keinerlei interesse, denn mir geht es trotz mancher dinge, die ich aushalten muss sehr gut und achte darauf das ich mich zufrieden stelle, denn davon provotiert auch mein umfeld.

    Meiner ansicht nach ist das problem bei dem betroffenen und dem Co gleich, denn sie haben ein problem mit sich selbst, wenn irgendwelche störungen in ihnen sind. Beim alk ist es so, das der eine ihn säuft und der andere ihn im kopf hat. Jeder schiebt dann die verantwortung für seine unzufriedenheit auf das problem des anderen und deshalb bleiben alle beide auf der strecke und sind festgefahren. Dies alles wusste ich früher auch nicht und deshalb hatte meine sauferei auch was gutes, denn ich hätte mich sonst nie mit dem thema abhängigkeit befasst.

    Deswegen habe ich auch kein problem über meine abhängigkeit zu berichten.
    Wünsche dir und deiner frau, das ihr später auch ein zufriedenes abstinendes leben führen könnt, trotz aller störungen die kommen werden.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo hölzchen!
    Ist ein Familienmitglied alkoholabhängig, leidet die ganze Familie mit. Was wird nicht alles getan, um den Alkoholkonsum des Abhängigen unter Kontrolle zu bringen? Dabei werden die verschiedensten Methoden angewandt - wegschütten oder verstecken der alkoholischen Getränke, suchen nach den heimlichen Alkoholvorräten, mittrinken, bitten, versprechen, fordern, schimpfen, drohen, beschuldigen. Die Versuche der Familie den Alkoholismus eines Familienmitgliedes in den Griff zu bekommen, bestimmen immer mehr das gesamte Denken, Fühlen und Handeln der Familie. Es werden immer neue Versuche unternommen, immer neue Hoffnungen geweckt und gleichzeitig immer neue Enttäuschungen erlebt. Der Alkoholismus des Betroffenen wird zum Mittelpunkt der Familie. Die Gefühle der Familienmitglieder sind denen des Abhängigen sehr ähnlich, auch sie fühlen sich hilflos, schuldig und frustriert. Hinzu kommt eine gewaltige Portion Ärger und Wut, denn alle Bemühungen führen zu keinem befriedigendem Ergebnis. Änderungen sind meist nur von kurzer Dauer uns alsbald beginnt das Spiel von Neuem.
    Eine ehemalige Co-Abhängige fasste dies folgendermaßen in Worte: "Ich dachte immer ich müsste meinen Mann vom Alkohol wegbringen. Dabei bemerkte ich nicht, wie ich selber immer mehr in süchtiges Verhalten fiel. Mein Partner hatte den Alkohol im Körper, ich hatte den Alkohol im Kopf - aber den, den er getrunken hat oder trinken wird. Meine Gedanken kreisten permanent um den Alkohol: Wird er wieder trinken? Was erwartet mich zu Hause, wenn er betrunken ist? Wo hat er den Stoff versteckt? Ich habe nur noch an ihn und seine Sucht gedacht, nicht mehr an mich. Ich wusste ganz genau, was gut für meinen Mann war. Er sollte aufhören zu trinken, damit es mir und der Familie besser ginge. Leider ist dieses Konzept nicht aufgegangen. Heute habe ich erkannt, dass ich nicht an seinem Trinken schuldig bin und auch nichts daran ändern kann. Mein Partner muss trinken, er wird nicht wegen mir aufhören. ABER: Ich kann was für mich tun, denn ich bin der einzige Mensch, den ich ändern kann."

    könnte das nicht auch auf dich zutreffen???????

    gruss heinrich

    hallo liebe partner(in)!
    Du hast kein Problem mit deinem saufenden freund sondern mit
    die selbst. Du stehst dir selbst im Wege um an deiner Situation was
    zu ändern.
    Du kannst an ihm nichts ändern was er selbst nicht möchte.
    Ich kann verstehen das allein sein für dich schwierig ist. Dagegen kannst du was tun. Frage dich mal was dich hindert, dir einen Freundeskreis aufzubauen. musste nur in angriff nehmen denn es schellt keiner an der haustur und nimmt dich an die Hand und sagt jetzt machen wir was gemeinsam.
    Dein Helfer synthrom solltest du für dich einsetzen und nicht für ihn. wir nassen Spritköpfe sind der man mit den tausend Masken und haben für jede Situation die richtige parat.
    wenn ich heute überlege wie ich meine Frau immer wieder auf meine schien bekam, kommen in mir Schuldgefühle hoch und bin darüber erschrocken.
    Ich kann dich verstehen das du dich an jeden Strohhalm klammerst, aber wir zeichnen hier nur unseren Leidensweg auf und wie wir ihn beendet haben.
    Wie das sollte jeder für sich entscheiden, aber um frei zu sein in seinen entscheidjungen, muss man loslassen und sich von dingen verabschieden die ich nicht ändern kann. Als ich mich damals von der Flasche verabschiedete war ich traurig aber ich habe die herausforderjung für einen Neuanfang angenommen.
    In vielen dingen sind sich der Alk und der Co ähnlich. Der eine versucht krampfhaft sich von den anderen nichts wegnehmen zu lassen und da beginnt der Kampf.
    Du willst dir vom Alk nicht deinen freund wegnehmen lassen und er sich von dir nicht den Alk.

    Du bist mitgefangen in der sucht deines Partners und man schiebt andere dinge vor warum man ihn nicht mit seiner Sauferei allein lässt. Du glaubst nur,ihn noch zu lieben,weil du angst vor dem hast, was auf dich zukommt.
    dadurch verlängert sich das leiden nur und ihr bleibt beide auf der strecke.

    Zieh einen Schlussstrich und setze dir grenzen ihn gegenüber.
    wenn du glaubst,deine kinder bekommen von all dem nicht mit, so ist das irrglaube. Si wissen genau, was sich zwischen euch abspielt, nur sie sagen dir nichts weil sie dich lieben und dir nicht weh tun wollen. Wenn du aber meinst, weil du ihn liebst kannst du ihm keine grenzen setzen, so ist dein leidensdruck noch nicht gross genug um zu handeln.
    Meine Frau war damals so weit das sie mir die pulle hingestellt hat, damit ich saufen und sie seine ruhe vor mir hatte.
    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    herzlichen Gruß Heinrich

    hallo!
    lese gerade über die frage, warum sich co-abhängige männer nicht outen und sich hilfe in foren holen. bin alk und co-habe schon des öfteren bei meinen postings über meine co-abhänigigkeit geschrieben. mein lieber kaltblut, werde morgen einiges darüber schreiben, wie ich damit umgehe.
    meine co besteht bei der tochter,

    bis morgen

    gruss heinrich

    Hallo Hasenpfötchen!

    Ein anderes Problem was mich nachts nicht schlafen lässt, sind die Mitmenschen in meiner unmittelbaren Umgebung. Ich sehe sie jetzt mit anderen Augen. Es gibt für mich teils positive Veränderungen, teils negative.Die negativen überwiegen leider. Ich habe das Gefühl nur von Alkoholikern umgeben zu sein. Das macht mir echt zu schaffen.

    Ging mir nach meiner Therapie genauso. Ich wollte alle auf meine Schien ziehen, da ich
    ja jetzt geläutert war.( dachte ich)
    Das alles hat mir aber nichts gebracht, ( auch in der Gruppe )sondern nur Unzufriedenheit in mir. Dies gehört zum Trockensein dazu. Ich musste erst mal Lernen selbst mit mir umzugehen und mich um meine Bedürfnisse kümmern. Da ich meinem trinkenden Umfeld nicht in allen Dingen aus dem Wege gehen konnte (Verwandtschaft) musste ich Umdenken lernen. Da bei mir die Sauferei jetzt einen anderen Stellenwert hatte, wie zu den Zeiten als ich noch mitgesoffen hatte, wusste ich, das die anderen das gleiche Problem haben wie ich. Wenn bei mir einer gekommen wäre, als ich noch gesoffen habe und hätte gesagt, ich solle was gegen meine Sauferei machen, so hätte ich ihm gesagt, das es ihm einen Sche***dreck anginge und es allein meine Sache wäre.
    Du hast schon gesagt bekommen, das es wichtig ist dich zu Stabilisieren und nichts anderes hat Vorrang. Das sie dich wieder auf ihre Schiene ziehen wollen in dem sie sagen, das du kein Alki bist, sollte denen ihr Problem sein und nicht deins. Du hast für dich die Entscheidung getroffen und nicht für Leute in deinem engeren Umfeld. Sie wissen nämlich nicht mit der Situation umzugehen, da du nicht mehr ihre Sprache sprichst. Du kennst sie zwar noch, möchtest sie aber nicht mehr sprechen und das macht dich Unzufrieden. Ich fühle mich heute noch unwohl, wenn der Alkoholkonsum bei den anderen steigt und die Schallplatte einen Riss hat, sich alles wiederholt und die Lautstärke sich Automatisch erhöht. Das hat nichts damit zu tun, das ich dann Lust auf Alk bekomme, sondern ich das nicht mehr mitmachen möchte, obwohl ich die Sprache noch bestens kenne. Ich sage dann Tschüß bis zum nächsten mal egal ob Verwandtschaft oder nicht. Dieses Recht nehme ich mir und lasse mich auch nicht von meiner Frau davon abbringen, die aber meist als erster die Reißleine zieht. Man sagt, um eine zufriedene Abstinenz zu erreichen, dauert zwischen 2 und 6 Jahre. Wenn ich bei mir zurück blicke, so brauchte ich 3 Jahre. Die Zeit davor sehe ich als einen Reifeprozess, den ich durchgemacht habe. Meine Saufzeit hatte ja auch Jahre gedauert.

    Mach weiter so und lasse dich nicht unterbuttern.

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich

    Hallo hasenpfötchen!
    Du gehst deinen weg schon mit der richtigen geschwindigkeit und merkst doch, wann du die reissleine ziehen musst. Das du dich in der gruppe manchmal verloren vorkommst ist doch normal. Wenn du was willst musst du lernen es zu sagen und dich nicht in dein schneckenhaus zurückziehen. Du bist dort dein eigener chef und nicht der gruppenleiter. Das du dich getroffen fühlst weil es in der gruppe nicht so lief ist auch normal. Wir sprit köpfe sind sensibler geworden und da du noch am anfang deiner abstinenz bist ist die belastbarkeit noch nicht so stark. Das mit dem orden muss jeder für sich entscheiden und es kommt darauf an wer mich fragen tut. Wenn du da so einen stichelpeter hast der als an dir herumnörgelt, so frage ihn doch mal, warum er es wissen möchte. Du musst lernen den ball den du mit solchen fragen bekommst auch wieder zurückwerfen können, ohne dich zu orden. Spreche das mal in der gruppe an und du wirst sehen, das es ein ausfüllender abend wird. Ich habe für solche fragen immer eine gegenfrage parat, bei denen ich mich nicht orden will und immer hört der andere auf weitere fragen zu stellen. Hat aber einer alkoholprobleme und fragt mich wenn er nüchtern ist so kann ich ihm den weg sagen, den er gehen sollte, weil ich dann meine eigene erfahrung mit einbinden kann. Die hilfe sollte er sich aber woanders holen, wenn man selbst noch nicht stark genug ist und noch mit sich selbst beschäftigt ist auf dem weg zur gesundung.
    Wenn du mit irgendwas nicht zufrieden bist, so schaue bei dir, denn der andere löst das nur aus was dich unzufrieden macht. Hast es schon erkannt, das es bei deinen letzten gruppenbesuch so war, wo man sich nur von dir verabschiedete und du eigentlich was anderes wolltest.
    Ich habe bei dir ein gutes gefühl, das du den richtigen weg eingeschlagen hast, auch wenn rückschläge und enttäuschungen kommen. sie können dich aber nicht herunterziehen sondern machen dich nur noch stärker.
    Wünsche dir ein angenehmes wochenende.
    Herzlichst heinrich

    Hallo dixi
    Ist doch irgendwie komisch, auf der einen seite liebesleben und am anderen tag die pulle um sich zuzudröhnen.
    Sei doch mal ehrlich zu dir selbst, kommt das nicht wie vera***he vor. Ich habe es genauso gemacht und in meiner frau hoffnungen erzeugt die ich nicht erfüllen konnte. Wenn ihm doch ernst ist mit dem saufen aufzuhören, würde er anderes denken haben. Ich sehe das bei ihm nicht. Wenn du wissen möchtest wie du mit einem alki umgehen kannst, so gehe in eine SHG denn dort sitzen genug die den weg aus der sucht gefunden haben und denen kannst du deine geschichte erzählen. Die antworten, die du bekommen wirst, wird sein das sie das spielchen bestens von sich kennen. Was glaubst du, weiviel male ich meiner frau das blaue vom himmel versprochen habe und keines davon eingehalten habe. mach ihm doch vorschlag, gemeinsam eine gruppe aufzusuchen und dort über das problem (alk) zu sprechen. So wie ich das von mir weiss wird er irgendeine ausrede haben um nicht dahin zu gehen und das thema alk verniedlichen. Er hat für jede situation eine maske die du ihn aber nicht nehmen kannst, denn das muss er schon selber.
    Der weg zur trockenheit heisst 1. arzt, 2. entgiftung? 3. suchtberatungsstelle,
    4. Selbsthilfegruppe
    das ist der gerade weg, wenn es mir ernst ist mit dem saufen aufzuhören. Was anderes bringt dich nicht weiter in deinen glauben und bemühungen.
    Hat er dafür ausreden mit arbeit und andere dinge, so ist er noch nicht bereit, was gegen seine sauferei zu machen.
    Es ist deine entscheidung, dies ihm so mitzuteilen wie der weg ist, aber möchte er nicht liegt es auch an dir ob dein leidendruck noch weiter gehen soll. Dabei solltest du nicht nur an dich denken sondern auch an deine kinder, die eine mutti brauchen die für sie da ist und keine die vor lauter sorge um ihren freund krank wird.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo dixi!
    sprech ihn an wenn dir danach ist. sage ihm wie du dich fühlst wenn er wieder am tropf hängt und das er dadurch dein vertrauen immer mehr missbraucht. stelle dir nicht schon die antworten auf deine fragen sondern lasse die dinge auf dich zukommen. meinst du nicht, das das er dich wieder auf deine schien bekommen hat, was ich persönlich auch glaube weil ich es bestens von mir kenne und meiner frau kenne. ( liebesleben)
    pass auf das er dich nicht wieder voll einverleibt und du dann noch tiefer in der sch***e hängst.
    denke an die 1000 masken die ein spriti hat.

    gruss heinrich

    hallo ilo!
    ich glaube das du wach geworden bist und merkst was du brauchst, nähmlich aufmerksamkeit. da du sie von deinem mann nicht bekommen kannst, was für mich in seiner situation verständlich ist, hole sie dir da wo du weisst das du sie bekommst.
    hole dein moped und fahre dir den kopf frei. da ich auch ein mofarocker bin ( 125er) hilft es mir heute noch viel, wenn ich mich auf meinen roller setze und nur so durch die gegend fahre. bin danach wieder ausgeglichen und zufrieden.

    herzlichen gruß heinrich

    Hallo ilo!
    Was du da von deinem mann schreibst, ist mir bestens in errinnerung, denn ich habe in vielen dingen mich wiedergesehen.
    Liebe ilo, dein mann war noch nie trocken, trotz therapie. Warum hat er denn ein thera gemacht.
    Ihm ist doch damals der führerschein wegen seiner sauferei weggenommen worden und um ihn wiederzukriegen und dich ruhig zustellen hat er eine thera gemacht. Er hat sie also nicht freiwillig gemacht sondern unter druck, egal wie auch.
    Warum ist er nur einige mal in die gruppe gegangen? Warum glaubt er konntroliert trinken zu können? Warum versteckt er den alk wieder? Warum isoliert er sich? Dies alles kenne ich von mir, weil ich damals auch nur für andere meine thera machte. Dein mann hat sich nur ab und zu trocken gehalten und nur solange bis der saufdruck so gross war und die pulle herbei musste. Ich habe damals das spielchen 5jahre gemacht, was ich heute, als die hölle auf erden sehe.
    Du bist doch eine erfahrene frau die sich bestens auskennt mit der Co-abhängigkeit und weißt doch wie dein weg sein sollte. Damit meine ich nicht trennung und scheidung, sondern loslassen von bestimmten dingen. Mach was dir spass macht und lasse ihn sein ding machen. Setze ihm grenzen die er nicht überschreiten darf.
    Bekümmere dich nicht um seinen schnapsvorrat und lasse ihn saufen wenn er meint dies zu müssen.
    Das schlimme dabei ist, da man dies alles ertragen und aushalten muss.
    Ich kenne das,denn ich bin auch Co-alk.
    Als meine tochter soff, habe ich auch versucht ihr hilfe anzubieten, welche sie aber nicht wollte. Bei anderen war ich derjenige der schuld an ihrer sauferei war. Sie hatte auch noch meine frau auf ihrer seite, denn wenn ich mit ihr über ihre fahne redete so kam diese von ihrem asthmaspray. Sie glaubte ihrer tochter mehr als einen alten erfahrenen Ex-säufer.
    Ich bekam dinge von meiner tochter zu hören die mir sehr weh getan haben. Ich bot ihr noch einmal meine hilfe an, ihr adressen zu geben wo sie unterstützung bekam. Die könnte ich mir sonst wo hinstecken, bekam ich als antwort. Ich sagte ihr, das sie sich dann totsaufen müsse, welches aber ihre entscheidung sei. Ich habe losgelassen ihr helfen zu wollen und dabei gelitten wie ein hund, aber ich war nicht hilflos, denn ich ging ja in eine SHG und hatte befreundete therapeuten, die meine mülleimer waren wenn ich das bedürfnis hatte darüber zu sprechen. Das alles musste ich ertragen können. Mir ging es zwar nicht gut dabei, denn schließlich ist es ja mein kind, aber anders konnte ich ihr nicht helfen. Als bei ihr erst was passierte, hörte sie auf zu saufen. Sie ist jetzt trocken und denkt das andere regelt sich von selbst, welches aber nicht der fall ist, denn ihr verhalten ist noch das alte, nur ohne alk.
    Liebe ilo. Du bist nicht wütend auf deinen mann weil er säuft sondern wütend auf dich selbst, weil du dir keine grenzen ihm gegenüber setzt. Du bist unzufrieden mit dir selbst und nur du kannst dafür was tun um wieder zufrieden zu werden, denn dafür bist du verantwortlich und kein anderer.
    Wünsche dir alles gute und das du den mut nicht verlierst, denn das leben ist trotz schwierigkeiten doch schön.

    Herzlichst heinrich