Beiträge von klaro

    Hallo hasenpfote!
    Da ihr gerade das thema, wie kann ich anderen helfen, in euer gruppe habt, hast du aus dem bauch heraus entschieden, deiner arbeitskollegin deine hilfe anzubieten. Was sollte daran falsch sein? Warum stellst du dir die frage, was dabei auf dich zukommen kann. Ich habe bisher noch von keinem arbeitgeber gehört, der einen nüchternen mitarbeiter entlassen hat nur weil er nicht mehr säuft. Frage dich mal, was sie von dir gedacht haben, als du noch gesoffen hast. Heute wo du es geschafft hast ein sauberes leben zu führen, sollte es dir egal sein was sie von dir denken. Als ich gesoffen hatte war ich gesprächsthema genug und jetzt wo ich nüchtern bin, soll ich da etwa sagen:tut mir nichts, denn ich trinke nicht mehr. Wäre doch irgendwie verkehrte welt, oder?
    Mach weiter so und entscheide aus dem bauchgefühl heraus und lasse bei manchen dingen ruhig mal den verstand aussen vor.
    Als ich dein posting las, war ich stolz auf dich, denn du bist über deinen eigenen schatten gesprungen und hast wieder was für dein selbstwert getan

    Es grüsst dich herzlich heinrich

    Hallo dixi!
    Du möchtest wissen warum ich nicht aufhören konnte zu saufen. Weil ich gefangen war in der sucht. Ich war das ,was man einen spiegeltrinker nennt. Ich hielt meinen alkoholpegel immer so das man es mir nicht so anmerkte. Ging der pegel nach unten, so kippte ich mehr alk in mir herein, so das er wieder hochging. Natürlich hatte ich auch entzugerscheinungen, die ich damit wegbekam, indem ich schnell einen flachmann (startpilot ) hineinkippte so das der spiegel wieder ausgeglichen war. So konnte ich lange nach aussen (so glaubte ich) meine sauferei geheim halten, weil sie mich nicht anders kannten. Zuhause haute dieses system nicht hin, denn meine frau brauchte mir nur in die augen schauen und schon wusste sie bescheid.
    Sagte sie was zu mir so war der streit da. Du fragst warum nicht aufhören. Weil ich meinen persönlichen tiefpunkt noch nicht erreicht hatte.ich musste erst richtig in der sch***e liegen um was für mich zu machen. Vorher dachte ich noch, es geht dir doch gut bei deiner sauferei.
    Deine frau umsorgt dich und macht alles für dich,weil sie die hoffnung hatte, das ich dann aufhöre zu saufen. War von ihr irrglaube, denn sie machte gerade das, was meine sauferei verlängerte, denn ich wurde dabei wieder kind. Sie nahm mich doch voll aus der verantwortung, da sie alles machte und da wäre ich doch blöd gewesen wenn ich aufgehört hätte zu saufen, denn ich braucht mich doch nur um meinen stoff kümmern, das davon immer genug da war. Meine gedanken drehten sich um nichts anderem. Erst als sie was änderte und sich nicht mehr verantwortlich fühlte für meine sauferei, und dinge tat, die für sie von intresse waren, begann mein leidensweg. Ich lag viele male wegen meinem alkoholkonsums im krankenhaus mit delier, krampfanfällen, magenbluten, bauchspeicheldrüsenentzundungen, hallu`s uvm. Doch das alles hat mich nicht davon abgehalten wieder zu saufen. Ich habe mich dafür gaschämt aber der drang nach sprit war stärker und es war mir egal was aus mir wurde.
    Meine persönlichen tiefpunkt sehe ich heute darin, das etwas gravierendes auf der heimfahrt aus unserem urlaub mit mir passierte. Da kam mir in den sinn das ich mich entscheiden musste zwischen leben und sterben und ich hatte grosse angst zu sterben. Da begann mein weg zu meiner gesundung, welches schon einige maimonate her ist. es ist eben so, das der alk und der co hilflos der sucht gegeüberstehen und den leidensdruck dadurch nur verlängern. Mann kann einen alk nicht vom stoff wegbringen wenn er es selbst nicht möchte aber man kann den leidensdruck für sich selbst verkürzen indem man loslässt von den gedanken ihn helfen zu müssen. Loslassen heisst nicht fallen lassen. Wenn dabei eine vorübergehende trennung sein muss so heisst das nicht, das es für immer sein sollte.ich bin schon lange verheiratet und meine frau wollte sich auch immer von mir trennen, tat dies aber nicht in dem glauben und der hoffnung, sie blieb aber nur der kinder wegen bei mir, weil diese sagten das ich krank bin. Hätte ich noch gesoffen als mein sohn seine lehre beendet hatte so wäre sie weg gewesen egal was auf sie zugekommen wäre. Heute bin ich des öfteren ein schwieriger fall für sie, da meine einstellung zum leben eine ganz andere geworden ist und ich nicht noch mal das durchmachen möchte was ich hinter mir habe.

    Es grüsst dich recht herzlich Heinrich Alk und Co- Alk

    hallo claudinchen!
    sei stolz auf deinen mann,das er für sich entschieden hat,was gegen seine krankheit zu machen. das du dich dabei nach hinten gestellt vorkommst kann ich verstehen, denn meiner frau ging es damals genauso. ich nahm damals meine thera sehr ernst, denn sie wurde ein wichtiger lebensabschnitt für mich. das gleiche wird es bei deinem mann sein. das du dich alleingelassen fühlst ist für dich auch ein weg zur eigenverantwortung. lasse den kopf nicht hängen und ziehe keine vegleiche mit anderen postings, denn bei euch hat dein mann noch rechtzeitig die reissleine gezogen, damit es nicht so weit kommt, wie bei vielen anderen ehepaaren die erst durch das tal der tränen gehen.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo dixi!
    Dein freund muss trinken um überhaupt funktionsfähig zu sein. Ohne sprit könnte er dinge nicht mehr in angriff nehmen, die ein normaler mensch machen kann. Wenn du ihn auf seine trinkerei anspricht, so fühlt er sich angegriffen, denn du sagst ihm das was er selbst schon weiss. Dann kommen eben die ausreden ,das dies oder das schuld sei an seiner situation.
    Der alk wird nicht umsonst der mann mit den 1000 masken genannt. Was glaubst du wie viel ich davon eingesetzt habe um weitersaufen zu können.
    Sage mal einen asthmatiker er solle luft holen ohne zu husten. Dein freund trinkt um eine veränderten erlebnisszustand zu haben und der geht nur mit alk. Er ist so in seiner sucht gefangen, das er ohne hilfe nicht mehr herauskommt. Du als angehörige hast dabei keine chance ihn davon abzubringen. Du willst ihn doch was wegnehmen und wer lässt sich das schon gerne. Du kannst nur was an dir ändern. Ich kann dich verstehen, wenn du sagst, eigentlich ist ein prima kerl, wenn er nicht trinkt. Umsonst hast du dich nicht in ihn verliebt weil er eine maske aufhatte in der er dir imponierte. Ich habe eine freundin, die sich auch in einen spritkopf verliebte der ihr das blaue vom himmel versprach. Als er sie sich einverleibt hatte zog sie zu ihm. Ich half beim umzug mit und wusste sofort was mit ihm los war. Trotz seiner masken durchschaute ich ihn sofort, da ich ein erfahrener ex säufer bin. Er hatte während des umzugs entzugserscheinungen die ich an ihm feststellte. Ich sagte meiner freundin das sie auf sich aufpassen solle und falls sie hilfe brauche könne sie sich jederzeit an mich wenden. Sie musste erst durch das tal der tränen gehen bis sie sich von ihm trennte.
    Wenn du was für deinen freund machen willst, so stelle ihn vor die wahl. Entweder er macht was für sich, und nicht für dich wobei du ihn gerne begleiten würdest oder eure wege trennen sich. Will er das, so ist der weg, zum arzt um über sein problem zu reden um weitere schritte einzuleiten, zwecks entgiftung, danach beratungstelle und durch weitere gespräche einen weg für ambulante oder stationäre thera zu suchen. Nach dem arztbesuch in eine selbsthilfegruppe und das regelmäßig. Will er das nicht so muss er eben noch weiter saufen bis er bereit ist hilfe für sich anzunehmen.
    Das dein freund so lange arbeitet ist auch ein ablenken von seiner sauferei, denn dadurch geht er doch eine diskusion wegen seiner sauferei aus dem weg.
    Ich kenne das alles bestens von meiner saufenden zeit. Solange ich an der arbeit regelmäßig meine leistung brachte sagte mir keiner was obwohl sie von meinem alkoholkonsum wussten.
    Wer was merkte wenn ich nach hause kam war meine frau und schon war streit vorprogammiert. Wenn ich heute daran denke was meine frau alles probierte um mich von saufen abzuhalten, hab ich noch schuldgefühle ihr gegenüber. Sie bettelte, schützte mich, fand entschuldigungen, sie drohte, sie hasste, sie liebte, übernahm verantwortung für mich uvm. Wie viel mal sagte sie zu mir das sie mich verlassen würde, es aber nicht machte, dies alles nutzte nichts denn ich soff weiter. Meine frau stand immer hilfloser da und erst als sie kapitulierte holte sie sich hilfe. Sie lernte verantwortung für sich zu übernehmen und machte dinge, die sie schon immer machen wollte. Das ihr das nicht leicht fiel und sie glaubte öfter, sie schaffe es nicht das durchzuhalten. Da sie aber in eine SHG ging holte sie sich dort die kraft um das alles durchzustehen. Meine sauferei intressierte sie nicht mehr und falls kein alk mehr im haus war, brachte sie welchen mit damit ich nicht mit dem auto fuhr um welchen zu holen. Sie schützte damit andere die ich, wenn ich fuhr gefährten konnte. Sie lies mich nicht mehr am familienleben teihaben und dadurch wurde ich immer unzufriedener und soff vermehrt. Nach einiger zeit kam die einsicht was für mich zu machen. Mein leidensdruck musste erst gross genug sein um dies zu können.
    Ich bin nicht nur eine alk sondern auch ein co-alk.
    Ich habe das mit meiner tochter und mit meinem ex schwiegersohn durch die ein kleines kind haben. Mir war das kind wichtiger als meine tochter, denn das stand hilflos da und konnte sich nicht dagegen wehren. Meiner tochter bot ich hilfe an, die sie nicht wollte. Ich sagte ihr dann müsse sie sich eben tot saufen, weil es ihre entscheidung wäre. Ich habe losgelassen ihr helfen zu müssen aber nicht fallengelassen. Sie musste erst ihren tiefpunkt erreichen um was für sich zu machen. Mir hat es unheimlich wehgetan hilflos da zu stehen und nichts machen zu können, aber ich musste mich aushalten können, um die grenzen, die ich ihr mir gegenüber zeigte, einzuhalten. Ist einer in der familie abhängig so betrifft es die ganze familie, nur mit dem einen unterschied das ihn der eine säuft, der andere aber im kopfe hat.es dreht sich alles um den suchtkranken und dabei vergisst man sich selbst mit seinen bedürfnissen. Wenn man richtig will hat man eigentlich mit sich das problem, nicht loslassen wollen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo Lillis Mama!

    Du kannst an deinem Mann nichts ändern, was er selbst nicht möchte aber du kannst an dir was ändern.
    Dein Mann trinkt weil er trinken muss denn sonst würde er nicht mehr funktionieren. Jetzt kommst du und sagst er solle doch aufhören zu trinken. Das weiß er selber aber ihn macht es wütend, weil du ihm einen Spiegel vorhälst.
    Schon ist Streit vorprogrammiert und er hat einen Grund weiter zu saufen.
    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, denn der eine säuft ihn und der andere hat ihn im Kopf.
    Es dreht sich alles um den Betroffenen und man versucht mit allen mitteln ihn vom saufen wegzubringen. Wer lässt sich schon gerne was wegnehmen.
    Man übernimmt Verantwortung für ihn, und macht dinge die er eigentlich erledigen müsste.
    Man hält alles von ihn fern was ihn belasten könnte. Man nimmt ihn ganz aus der Verantwortung.
    Man bettelt, man droht ihn zu verlassen, man macht alles für ihn, man liebt man verflucht ihn, man hasst ihn usw.
    Man steht dem ganzen hilflos gegenüber und ist genauso gefangen in der Sucht wie der betroffene
    Denn man hält ja nicht ein was man sagt.
    So wäre der Betroffene doch blöd mit dem Saufen aufzuhören, denn er denkt es geht ihm doch gut dabei.
    Man hat als angehöriger keine Chance den Trinkenden von der pulle zu bringen denn das kann er nur selbst.
    Man kommt nur heraus, wenn man an sich was ändert. Übernimm keine Verantwortung mehr für ihn. Mach das was dir gut tut, auch wenn es dir Schwer fällt. Sage ihm, wie weit er bei dir gehen kann. Zeige ihm seine grenzen. Endschuldige sein Verhalten nicht länger. Sage ihm, er könne sich entscheiden zwischen seiner geliebten (Alk ) und dir und deinem Kind. Sage ihm das dir an ihm was liegt, aber ohne Alk. Übernimm für dich und deinem Kind Verantwortung und gehe in eine Beratungsstelle und hole dir dort Informationen. Gehe in eine SHG, dort wirst du erfahren wie man mit einem Alk umgeht.
    Lass los von den Gedanken, ihn helfen zu wollen, denn das verlängert nur euer Leiden.
    Der Alkoholiker kann sich nur selbst helfen, dafür muss er aber erst tief genug in der Sch***se liegen, bis er was unternimmt.

    Lass ihn doch in den glauben, das er sein Kind alle 2 Wochen bekommt, weil das Wunschdenken von ihm ist. Gehe nicht auf seine Drohgebärden ein denn was er dir sagt glaubt er doch selbst nicht. Dir wird erst mal gar nichts passieren, denn du glaubst doch nicht wirklich, dass das Jugendamt den Alkoholkranken die Verantwortung für euer Kind gibt. Genauso wenig würde ich mir an deiner Stelle Gedanken darüber zu machen, das du für ihn aufkommen müsstest. Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Nimm erst mal Abstand von ihm, damit du ein bisschen zur Ruhe kommst.

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich Alk und Co-Alk


    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    Hallo Immerdrauf!
    Du kannst an deinen Mann nichts ändern, was er selbst nicht möchte.
    Wenn er der Meinung ist, das er kein Spritkopf, trotz 2 Entzügen ist so
    musst du ihn in den glauben lassen. So viel ich weiß und ich glaube mich
    bestens auszukennen was in einer Therapie in Deutschland mit den Betroffenen
    gemacht wird. Er redet sich fein heraus, da er weiß, das es in Belgien keine Klinik
    für Suchtkranke gibt. Bei euch kommen sie , wie es bei euch so schön heißt
    in die Klappse und werden mit Tabletten behandelt. Dort gibt es keine Gespräche
    darüber, was er an seinem Verhalten ändern will. Mache was für dich und lasse ihn sein Ding
    machen. Du kannst an ihm nicht ändern aber an dir. Mache dinge, die du schon immer mal gerne machen wolltest und suche dir einen Bekanntenkreis wo du dich aufgehoben fühlst.
    Der Alkoholiker muss erst richtig in der Sche***e liegen, bis er bereit ist was für sich zu tun.
    Ich würde dir ja raten eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, aber so viel mir bekannt ist gibt
    es in Belgien so was nicht.

    Je mehr du an ihn an seine Sauferei erinnerst, um so agressiver wird er und davon hast du nichts.

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich Alk und Co- Alk

    Hallo Fantasy!
    Blizzard hat dir den Weg beschrieben, den du gehen solltest willst du was
    für deine Gesundheit tun.
    Wenn du glaubst, es würde keiner was von deiner sauferei merken, so bist
    Du im irrtum. Sie sagen dir nur nichts weil du noch deine Arbeit machst und
    für dein Umfeld noch funktionsfähig bist. Dieses bist Du aber nur, weil du deinen
    Spiegel regelmäßig auffüllst und ihn nicht so weit herunterkommen lässt, damit
    die anderen dein Zittern und deine Nervosität nicht mitbekommen. Ohne den Alkohol
    würde dein Kartenhaus für dich zusammenfallen, welches Du ganz genau weißt.
    Solange Du dir nicht eingestehst, das Du alkoholkrank bist wirst du nichts für dich
    machen wollen, denn die Angst und Scham, das Du säufst sind noch zu stark in dir.
    Frage dich mal, was dich hindert was gegen deine Krankheit zu tun. Wenn du eine
    andere Krankheit hast, wo gehst du dann hin? Doch bestimmt zum Arzt. Wenn du das
    Bein gebrochen hast, wo lässt du es machen? Bestimmt im Krankenhaus. Ich kann mich
    sehr gut in deine Lage versetzen ich habe es auch durch, angst, Scham, nach außen heile Weilt, und im Keller die Leichen aber es hat mich nicht vom saufen weggebracht, denn ich musste saufen um
    überhaupt Überleben zu können. Erst als ich kapitulierte und ohne wenn und aber mir Hilfe suchte, fiel mir ein großer Stein von der Seele und ich durfte anfangen was für meine Gesundheit zu tun. Dies schaffte ich allein aber alleine schaffte ich es nicht. Mir war das Geschwätz der anderen egal, denn ich wollte wieder leben und das war mir wichtiger. Heute sage ich mir manchmal, warum hast du das nicht schon früher in angriff genommen und kann mir darauf nur die Antwort geben, das mein Leidensdruck noch nicht groß genug war.
    Wenn du bereit bist, mit dem saufen aufzuhören, so stelle dir nicht die fragen was auf dich zukommt, sondern handele. Deine ausreden mit der Arbeit sind doch nur ablenkungsmanöver,
    denn wenn du von deiner Sauferei zusammenbrichst, welches nur eine frage der Zeit ist, wirst du dir sagen, warum habe ich es so weit kommen lassen.
    Für dich gibt es nur den weg der dir beschrieben wurde wenn du wirklich aufhören willst.
    Wenn nicht, musst du eben noch Weitermachen bis du bereit bist, bis du wirklich bereit bist, Hilfe anzunehmen ohne irgendwelche Bedingungen zu stellen.
    Wünsche dir, das du die richtige Entscheidung für dich triffst.

    Es grüsst dich recht herzlich Heinrich Alk und Co- Alk

    hallo herzenswärme!

    eine paartherapie bringt euch in der jetzigen situation auf keinen fall weiter,
    denn dafür muss man den kopf klar haben und dieses ist bei deinem mann
    nicht der fall.
    würde er nicht mehr trinken so hat eine paartherapie sinn und ist wertvoll
    für die beziehung.
    meine frau und ich nehmen regelmässig an partnerseminaren teil
    aber ich bin vom stoff weg. was hast du davon wenn er dir verspricht an
    einer mit dir teilzunehmen und um der lieben ruhe willen versprechungen
    in gegenwart dritter macht und sie doch nicht einhält.
    bei euch ist doch das grösste problem der alkoholkonsum deines mannes
    und dieses problem zu lösen hat vorrang.
    die sauferei deines mannes kannst du nicht lösen sondern nur dein mann selbst.
    du hast ihm doch grenzen gesetzt, die er gerne überschreitet und versucht
    wieder schuldgefühle in dir hervorzurufen,
    er lenkt doch immer wieder vom thema ab um nicht an seine sauferei errinnert
    zu werden.
    Warum sucht du immer wieder schuld bei dir? Hast du ihm den stoff eingetrichtert?
    Was du für dich machen kannst, ist dich selbst stärken und lernen dich selbst zu ertragen.
    Ich habe dir von meiner tochter geschrieben, aber ich muss mich dabei ertragen können
    und kann nicht meine tochter dafür die schuld geben. das gleiche machst du doch mit deinem
    mann durch. Dass dabei die gefühle mitspielen ist doch normal.man sollte aber lernen mit seinen gefühlen umzugehen und man muss manchmal dabei den verstand einsetzen, damit die
    gefühle mich nicht hilflos werden lassen.
    Ich möchte dir mal ein kleines beispiel geben: wenn ich meiner enkelin was verbiete und sie
    dieses mehrmals nicht einhält, so versuche ich auf andere art beizubringen wie ich darüber
    denke und sie bekommt auch ein verbot erteilt was ihr nicht recht ist,sage aber das ich sie
    trotzdem lieb habe. sie steht dann vor mir und schaut mich an als wenn die welt für sie
    untergegangen ist und es erzeugt ein gefühlschaos in mir. am liebsten würde ich sie in den
    arm nehmen und sagen es ist gut meine maus. ich mache es aber nicht obwohl es mich schmerzt und halte es aus. meine frau sagt dann ich wäre kalt, was aber nicht an dem ist.
    was habe ich davon wenn ich die grenzen die ich ihr gezeigt habe nicht einhalte? dann weiss
    sie doch mit der zeit, ich kann ruhig so weiter machen, denn der opa gibt doch wieder nach.
    ist ihr damit geholfen?
    deshalb sollte ich die gefühle manchmal aus dem spiel lassen und klares denken und
    handeln ersetzen.
    Ich weiss ganz genau, das du dein denken in die richtigen bahnen lenkst, aber deine
    schwierigkeiten hast, weil die gefühle verrückt spielen.
    aus diesem teufelskreis gilt es herauszukommen, wobei ich dir nur alles gute wünsche,
    weil ich fühle das du es schaffst.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo lutz!
    du hast dir doch schon die antwort auf deine frage gegeben. suche dir eine SHG aus in der es dir gefällt. dort kannst du dich weiter stabilisieren und dort wirst du dich versanden fühlen.
    das du keinen rückfall bekommen kannst, davor kann dir keiner einen persilschein ausstellen, sondern die entscheidung für einen liegt ganz allein bei dir. ich kann nur für mich sagen, das ich zur zeit keine bedenken habe einen rückfall zu bauen, da ich noch genau weiss wie dreckig es mir während meiner saufzeit ging. es liegt auch daran, das ich regelmässig in eine SHg gehe und weiteren aktivitäten nachgehe. ich nutze meine freie zeit die ich nun habe sinnvoll zu meiner zufriedenheit aus die ich mit der zeit bekommen habe. es waren bei mir in meiner ersten zeit der trockenheit genug tiefpunkte da aber mit hilfe der SHG und anderen freunden habe ich sie alle überwunden ohne daran zu denken sie wieder mit alk zu lösen.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo herzenswärme!
    Ich habe meiner frau auch vieles versprochen und nicht eingehalten. Mir war die geliebte (Alk) eben wichtiger als meine familie. Deine frist, sich bis dann zu entscheiden wie er sich seinen weiteren weg vorstellt ist schon in ordnung, du merkst doch selbst,was für anstrengung es dich kostet wenn er wieder mit der fahne angetanzt kommt. Da kommen doch die gedanken, musst du schon wieder trinken und man wird wütend. Du bist aber in wirklichkeit wütend auf dich weil du nichts daran ändern kannst. Dich macht deine hilflosigkeit wütend und nicht nur seine sauferei. Du kannst ihn dabei nicht helfen sondern musst dich von den gadanken ihn helfen können lösen. Es muss erst was passieren, damit er seinen tiefpunkt erreicht und was an sich ändert. Nur solltest du ihm deutlich machen das er dies nicht für dich und deine kinder macht sondern für sich. Das dir das schwer fallen wird kann ich verstehen aber wenn ich was ändern will ist das schwierige dabei das aushalten. Ich muss es aushalten und ertragen können um aus dem sumpf der abhängigkeit herauszukommen. Ich muss mich dabei ertragen können auch wenn ich am verzweifeln bin. Ich muss das schutzschild, welches sich mit der zeit aufgebaut hat einreissen und offen und ehrlich mit meinem persönlichen umfeld über das problem alk umgehen. Das ängste und scham beiderseitig da sind ist doch so aber diese gilt es zu überwinden.
    Ich kann mich dich verstehen wie die dinge für dich sind, denn ich bin nicht nur ein alk sondern auch ein Co. Meine tochter fing nach ihrer scheidung auch an zu saufen und als ich sie darauf ansprach war ich eben der dumme weil es nicht stimme. Ich hatte auch noch meine frau gegen mich die mir nicht glaubte wenn ich ihr sagte das sie nach alk stinke. Meine tochter sagte es käme vom asthma spray und meine frau glaubte es. Ich habe dann losgelassen von den gedanken ihr helfen zu wollen da ich als engster angehöriger keine chance hatte. Ich habe sie aber nicht fallengelassen und war jederzeit bereit ihr meine unterstützung zu geben wenn sie es wollte. Ich musste dinge von ihr hören die mir sehr schmerzten und es auch heute noch tun. das alles musste ich aushalten können damit sie ihren tiefpunkt erreichte. Ich bot ihr adressen an wohin sie sich wenden könne aber die wollte sie auch nicht.ich sagte ihr dann wörtlich, dann müsse sie sich eben todsaufen wenn sie es nicht anders wolle. Das alles musste ich aushalten. Da ich mich mit alkoholismus auskannte, bekam ich die nötige stärke in meiner SHG und von befreundeten therapeuten. Du stehst nicht alleine da mit deinen problemen. Nur musst du bereit sein dir grenzen zu setzen und was du sagst auch halten können. Der trinkende muss erst leiden um was an sich zu ändern und das gleich gilt für den Co abhängigen.

    Ich wünsche dir die kraft dies alles aushalten zu können.

    Es grüsst dich und deine kinder recht herzlich heinrich

    Hallo herzenswärme!
    Warum vegeudest du unnötig deine energien, um unbedingt deinen mann dazu
    Zu bringen etwas gegen seine sauferei zu machen. Glaube mir bitte, je mehr du
    Versuchst ihn zu zwingen was dagegen zu unternehmen je mehr blockt er ab.
    Ich kenne das spielchen zu genüge, denn ich habe es mit meiner frau genug
    Gehabt. Je mehr sie an mir herummachte um so mehr ging ich in die offensive.
    Man sagt nicht umsonst, das der alki der beste schauspieler ist, und seine rolle
    Bestens versteht zu spielen. Ich sage von mir, das ich der mann mit den 1000
    Masken war als ich noch gesoffen hatte. Alkoholismus ist eine familienkrankeit
    An der alle beteiligt sind. Der eine säuft ihn und der andere hat ihn im kopf. Also dreht sich alles um den trinkenden. Man umsorgt ihn, man droht, man bettelt, man hasst uvm. Das alles
    Bringt den trinkenden nicht davon ab mit dem saufen aufzuhören. Der trinkende braucht
    Den alk um überhaupt für sich zu funktiunieren. Sage mal einen asthmakranken er solle aufhören zu husten. Geht doch auch nicht. Du kannst für dich nur eines machen, nämlich loslassen von den gedanken ihn helfen zu wollen/müssen. Du machst doch dinge die eigentlich er machen müsste. Mach dinge die du schon immer gerne machen wolltest und lass ihn machen was er möchte. Setze ihn grenzen wie weit er mit dir gehen kann und halte dich ihn nicht seine sauferei vor. Lasse ihn nicht teilhaben an dem was du machst und plane dein leben nicht mit ihm. Lasse ihn nicht am familienleben teilhaben und sage ihm das sein weg nicht deiner und der euer kinder ist. sein leidensdruck muss erst gross genug sein bis er einsieht, dass es so nicht weitergehen kann.
    Das wort trennung ist schnell gesagt, aber sehe auch mal von der seite, dass dein mann krank ist. bei dieser krankheit kann sich der alk nur selbst helfen in dem er bereit ist hilfe anzunehmen. Du setzt ihn aber so unter druck das er immer wieder vom thema ablenkt.
    Erst als meine frau aufhörte mir vorhaltungen (so kamen sie bei mir an) wegen meiner sauferei zu machen und sich nicht mehr mit mir befasste, mich am familienleben nicht teilhaben liess, soff ich anfangs noch mehr und wurde noch unzufriedener. Ich litt unter der sitoation wie ein hund und stand den dingen hilflos gegenüber. Mein leidensdruck wurde so stark, das ich mich entschloss was dagegen zu machen. Was du zur zeit mit deinen mann durchmachst, habe ich vor meiner ersten therapie durch. Nur der lieben ruhe willen machte ich damals was um meine frau zufrieden zu stellen. Ich machte was für meine frau und nicht für mich. Ich habe danach wieder angefangen zu saufen. Beim 2mal machte ich was für mich weil ich litt wie ein hund ung das nicht mehr wollte. Du bist unzufrieden mit dir und um dieses zu ändern ist deine sache und nicht dein mann. Für seine zufriedenheit ist jeder selbst verantwortlich und wenn ich zufrieden bin kann ich den anderen daran teihaben lassen.
    Glaube ja nicht, das deine kinder nicht wissen was los ist bei euch, denn sie bekommen vieles mit, sagen nur nichts weil sie euch beide lieben. Mein enkelkind war 2 ½ jahre als ich sich meine tochter von ihrem alk abhängigen mann trennte. Sie erzählt mir heute noch ab und an wie ich sie mit hilfe der polizei aus der wohnung holte. Kinder sind die leidtragenden bei der ganzen alkoholproblematik und stehen hilflos da weil sie sich nicht wehren können.


    es wünscht dir viel erfolg
    heinrich alk und co-alk

    hallo liebe deutzia!
    du hast kein problem mit denem saufenden bruder sondern mit
    dir selbst. du stehst dir selbst im wege um an deiner situation was
    zu ändern.
    du kannst an ihm nichts ändern was er selbst nicht möchte.
    ich kann verstehen das dass für dich schwierig ist. dagegen kannst du was tun..
    dein helfer synthrom sollteste für dich einsetzen und nicht für ihn. wir nassen spritköpfe sind der mann mit den tausend masken und haben für jede situation die richtige parat.
    wenn ich heute überlege wie ich meine frau immer wieder auf meine schiene bekam, so bekommt er deine mutter aus seine und du bist die dumme. ich kann dich verstehen das du dich an jeden strohhalm klammerst,aber du als angehörige hast erst recht keine chance. dein bruder hat sich fürs saufen entschieden und das musst du aktzeptieren. wir zeichnen hier nur unseren leidensweg auf und wie wir ihn beendet haben.
    wie das sollte jeder für sich entscheiden, aber um frei zu sein in seinen entscheidungen, muss man loslassen und sich von dingen verabschieden die ich nicht ändern kann. als ich mich damals von der flasche verabschiedete war ich traurig aber ich habe die herausforderung für einen neuanfang angenommen.
    in vielen dingen sind sich der alk und der co ähnlich. der eine versucht krampfhaft sich von den anderen nichts wegnehmen zu lassen und da beginnt der kampf.
    du willst dir vom alk nicht deinen bruder wegnehmen lassen und er sich von dir nicht den alk.

    du bist mitgefangen in der sucht deines bruders und man schiebt andere dinge vor warum man ihn nicht mit seiner sauferei allein lässt. dadurch verlängert sich das leiden nur und ihr bleibt beide auf der strecke.
    zieh einen schlussstrich und setze dir grenzen ihn gegenüber.
    meine frau war damals so weit das sie mir die pulle hingestellt hat,damit ich saufen und sie seine ruhe vor mir hatte.
    .

    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo sigal!
    ihr unterstützt doch euren freund bei seiner sauferei,weil er ganz genau weiss, das er bei euch alkohol bekommt,wenn er danach verlangt. es ist schon richtig, das er für sein tun selbst verantwortung trägt, aber er ist dafür nicht stabil genug. wenn er wieder zu besuch kommen sollte so sage ihm doch, dass ihr euch freut wenn er kommt aber er bei euch keinen alk mehr bekommt. ich glaube, das er sich dann von euch verabschieden wird, da er von euch keine unterstützung mehr für seine sauferei hat.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo charlotta!
    das mit dem brief war eine gute idee und ob es ihn wachgerüttelt hat sollte dich nicht so sicher machen. was hälst du davon, ihm den vorschlag zu machen mal gemeinsam eine Shg aufzusuchen. wenn es ihm ernst ist sein trinkverhalten zu ändern, so wird er auch nichts dagegen haben diesen schritt zu gehen. in eine SHG zu gehen heisst nicht gleich, ich bin ein alki aber durch gespräche mit denen die den weg aus der sucht geschafft haben, kann man sich orten ob alki oder alkoholmissbrauch.
    wäre doch einen versuch wert, oder was meinst du. ich schreibe deshalb,das es für beide wichtig ist, da er dir der alk doch als im kopf rumschwirrt. man sagt nicht umsonst eine familienkrankheit bei alkoholmissbrauch, da ihn der eine trinkt und ihn der andere im kopf hat.
    da du schon den ersten schritt gemacht hast und dich ihm gegenüber geöffnet hast, versuche auch den nächsten schritt.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo Beanrw!

    Du kannst an deinem partner nichts ändern, was er selbst nicht möchte aber du kannst an dir was ändern.
    Dein partner trinkt weil er trinken muss denn sonst würde er nicht mehr funktionieren. Jetzt kommst du und sagst er solle doch aufhören zu trinken. Das weiss er selber aber ihn macht es wütend weil du ihm einen spiegel vorhälst.
    Schon ist streit vorprogrammiert und er hat einen grund weiter zu saufen.
    Alkoholismus ist eine familienkrankheit, denn der eine säuft ihn und der andere hat ihn im kopf.
    Es dreht sich alles um den betroffenen und man versucht mit allen mitteln ihn vom saufen wegzubringen. Wer lässt sich schon gerne was wegnehmen.
    Man übernimmt verantwortung für ihn, und macht dinge die er eigentlich erledigen müsste.
    Man hält alles von ihn fern was ihn belasten könnte. Man nimmt ihn ganz aus der verantwortung.
    Man bettelt, man droht ihn zu verlassen, man macht alles für ihn, man liebt man verflucht ihn, man hasst ihn usw.
    Man steht dem ganzen hilflos gegenüber und ist genauso gefangen in der sucht wie der betroffene
    Denn man hält ja nicht ein was man sagt.
    So wäre der betroffene doch blöd mit dem saufen aufzuhören, denn er denkt es geht ihm doch gut dabei.
    Man hat als angehöriger keine chance den trinkenden von der pulle zu bringen denn das kann er nur selbst.
    Man kommt nur heraus wenn man an sich was ändert. Übernimm keine verantwortung mehr für ihn. Mach das was dir gut tut auch wenn es dir schwer fällt. Sage ihm wie weit er bei dir gehen kann. Zeige ihm seine grenzen. Endschuldige sein verhalten nicht länger. Sage ihm, er könne sich entscheiden zwischen seiner geliebten (alk ) und dir. Sage ihm das dir an ihm was liegt aber ohne alk. Übernimm für dich verantwortung und gehe in eine beratungsstelle und hole dir dort informationen. Gehe in eine SHG, dort wirst du erfahren wie man mit einem alk umgeht.
    Lass los von den gedanken ihn helfen zu wollen, denn das verlängert nur euer leiden.
    Der alkohliker kann sich nur selbst helfen, dafür muss er aber erst tief genug in der sch***se liegen bis er unternimmt.

    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.


    Es grüsst dich recht herzlich heinrich Alk und CO-Alk

    Hallo duke!
    Es gibt einen spruch:
    Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden.
    Aber weiß man denn, was daraus wird, wenn sie nicht verändert werden?

    Wie du schreibst seit ihr, wegen deiner sauferei damals schon 2 mal auseinandergewesen.
    Jetzt lebst du schon 6jahre abstinent und du solltest dir mal gedanken darüber machenwas ihr in der zeit verändert habt.
    Kann es sein da sie es wie damals nicht aushalten kann mit dir zu leben.
    meiner ansicht konntet ihr während deiner nassen zeit schon nicht mehr miteinander und das hat sich auf deine trockene zeit übertragen. Habt ihr mal darüber geredet wie ihr miteinander umgehen könnt?

    Ich kenne einige
    Partnerschaften die sich getrennt haben weil sie nicht mehr miteinander konnten als er nicht mehr soff. Meine frau hat heute noch manchmal probleme mit mir, da sich einiges an mir
    änderte weil ich nicht mehr soff.
    Ich höre heute noch des öfteren das ich ein schwieriger fall wäre, worauf sie von mir zu hören bekommt, das es ihre sache wäre mit dem schwierigen fall zusammen zu bleiben.
    Wollte sie weiter mit mir zusammenleben so musste sie auch was an sich ändern, sonst wäre unsere ehe in die brüche gegangen. Bei uns war auch schon mal das thema scheidung gefallen und ich habe darauf meine koffer gepackt aber es wäre mir nicht in den sinn gekommenLjetzt ist sowieso alles egal, dann kann ich auch wieder
    saufen) ich habe mir hilfe gesucht und mit einer befreundeten therapeutin darüber geredet.
    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, warum ihr euch keinen neuen bekanntenkreis aufgebaut habt. Ich lese auch nicht ob du in eine SHG gegangen bist.
    Wenn an dem allen was dran ist so habt ihr euch mit deiner trockenheit sozial isoloiert und
    Kann es sein das deine frau deswegen die hoffnung aufgegeben hat und keine zukunft mehr mit dir sieht. Ich habe mir auch gedanken darüber gemacht, wieso deine frau nach trockenen 6jahren mit dir trotzdem geht. Mir kommt dabei die ausage meiner frau in den sinn warum sie mich während meiner sauferei nicht verlassen hat. Der grund, das sie solange ausgehalten hat war mein sohn der noch nicht auf eigenen füssen stand. Deine kinder stehen jetzt auf eigene füsse und können selbst entscheiden was sie möchten.
    Zum trockensein gehört nicht nur den alk wegzulassen sondern die beziehung auf eine zufriedene ebene zu bringen. Dazu gehört offenheit und ehrlichkeit gegenüber dem partner und dem umfeld. Dazu gehört auch sich einen freundeskreis aufzubauen in dem beide sich angenommen fühlen. Wenn ich aber nur daheim in meinen 4 wänden sitze, so kann ich mich nicht entfalten und eines tages bricht einer der partner aus und will nicht mehr.
    Du musst dir schon den schuh anziehen das du doch gar nicht um deine ehe kämpfst sondern wie ein kleines trotziges kind dich in deinen keller zurückziehst. Frage dich lieber mal, was dich daran hindert deine frau zu fragen, warum sie diesen weg geht. Kann es sein das du es weißt und angst hast es von ihr bestätigt zu bekommen. Wenn mir was an meiner beziehung liegt so muss ich darüber reden, denn wenn ich das problem nicht an anspreche kann ich zu keinem ergebnis kommen.
    Denke mal darüber nach wo du was verändern kannst und es auch willst. Es heisst nicht umsonst man muss über dinge reden die einen bedrücken, nur dann kann man zu einer lösung kommen.
    Ich lese aus deinen postings 6jahre unzufriedenes trockensein heraus.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo finchen!
    weisst du überhaupt was du willst. du kannst keinen alkoholiker nach deinen regeln formen, denn ihm ist der sprit wichtiger. du kannst dir noch soviel ausreden für dich suchen und wirst immer wieder am ende dir die gleiche antwort stellen müssen, nähmlich das du ihn nicht helfen kannst.
    du hast hier schon so viel antwrten bekommen, suchst aber immer wieder ausreden in dem du von dem eigentlichen problem, seiner sauferei ablenkst. dein freund säuft und das problem muss er erst mal lösen. wenn er dies kann und hilfe ohne bedingungen annimmt, kann er es schaffen. lässt er sich aber die hintertür auf, so muss er eben noch weiter saufen bis sein leidensdruck gross genug ist. das gleiche zählt für dich. solange du noch meinst ihn ünterstützen zu müssen wird sich auch bei dir nichts ändern.

    herzlichst heinrich

    Hallo lady kim

    Zeige ihm wie weit er bei dir gehen kann und lasse dich nicht einlullen.
    Ich kann deine panikattacken verstehen und das es seine zeit braucht, bis
    man bereit ist hilfe anzunehmen.
    Deine töchter haben recht wenn sie dir sagen das du fortschritte machst, weil du es selbst nicht merkst. Nehme es für dich an und lobe dich mal selbst dafür.
    Du hast deine panikattacken ja auch nicht von heute auf morgen bekommen sondern es hat sich doch über viele jahre soviel frust angesammelt das du sie dann bekommen hast.
    Setze dir weiter grenzen gegenüber deinem mann und rede nicht mit ihm über seine probleme,denn dadurch versucht er dich immer wieder auf seine schiene zu kriegen.
    Spreche mit ihm auch nicht über seine probleme,denn es sind nicht deine. Solange er noch an dir versucht dich auf seine seite zu ziehen wird er nie bereit sein was gegen seine sucht zu machen. sage ihm auch nicht wie es dir geht,denn das ist allein dein problem und nicht seins.
    So sehr es dich schmerzen wird aber du musst bereit sein dich ihm gegenüber standhaft zu bleiben sonst bist du wieder gefangener seiner probleme.
    Ich habe ein befreundetes ehepaar wo er auch schon lange säuft und sie schon mehrere mal von ihm weg ist und durch seine versprechungen immer wieder zurück ist. bei denen ist es fast dasselbe wie bei dir. Sie hat auch depressionen und panikattacken. Wenn diese schlimm wurden zog sie aus. Ich sagte ihr das sie vor sich selbst fliehe. Bei ihrem letzten auszug vor 14 tagen habe ich ihr geholfen und habe auch ihn meine hilfe angeboten.
    Er wollte mit mir zu einem gespräch bei einen therapeuten welches ich vermittelte.
    Habe mit beiden ausgemacht,das sie einige regeln einhalten sollten. Sie hatte angst vor ihm sass aber nach 4tagen mit ihm an einen tisch um zu reden. Als ich ihm sagte wann ich ihn abholen wollte um zum thera zu fahren hatte er keine teit da er auf seinen sohn aufpassen müsse.
    Weil sie zusammen nach 4tagen wieder zusammen redeten machte er sich hoffnug das sie wieder zurückkäme,was auch beinahe der fall war,da sie wieder auf seine versprechungen hereinfiel.
    Sie bekam noch knapp die kurve weil sie noch mal mit mir sprechen wollte.ich bot ihr an mal mit einer erfahren therapeutin zu reden und dort ihre situation schildern, sie bekam die gleichen antworten, die ich ihr sagte.
    Lass los von deinem trinkenden mann, denn er ist krank aber noch nicht bereit was dagegen zu tun.
    Wenn er dich anruft höre dir sein gejammer nicht an und lege einfach den telefonhörer auf.
    Je mehr er von der familie alleingelassen wird um so grösser wird sein leidensdruck um bereit für einen neuanfang zu sein.
    So kannst du dir und ihn helfen, denn ihr seit erwachsen und jeder an sich selbst arbeiten um zufrieden zu sein.

    Wer ständig seine Daseinsberechtigung beweisen,
    durch Gutsein verdienen, es den anderen immer recht
    und alles richtig machen muss, wird sich selbst Fremd
    und weiß schließlich nicht mehr, wer er ist,
    was er braucht und was ihm schadet.
    Und das macht Krank !!!!!!!!!

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo lady kim!
    Dein mann versucht doch nur dich wieder auf seine schiene zu kriegen.glaube mir, ich weiss wovon ich schreibe. Als ich noch gesoffen habe, habe ich mit allen mitteln versucht in meiner frau schuldgefühle aufkommen zu lassen. Man nennt uns spritköpfe nicht umsonst den mann mit den 1000 masken. Ich hatte für jede situation eine parat und es hat meistens auch hingehauen, das meine frau glaubte jetzt ändert er was. Hatte ich sie wieder fest in meiner hand soff ich wieder weiter.
    Das selbe spielchen macht dein mann mit dir. Sage ihm klipp und klar,das er für dich nichts machen braucht,denn das kannst du allein. Wenn er was machen möchte, so nur für sich.
    Wenn es ihm ernst ist so holt er sich hilfe und wenn er nicht will so muss er eben noch weitersaufen bis er tief genug in der sch***e liegt und hilfe annimmt.
    Als meine frau mich saufen lies, ging es mir genauso wie dein mann, aber meine bettelei nutzte mir nichts mehr, da meine frau nicht mehr darauf hereinfiel. Ich soff noch einige zeit weiter und wurde immer einsamer dabei. Ich fühlte mich von allen allein gelassen und kam mir als armes schw***n vor. Damit hatte ich meinen tiefpunkt erreicht und war bereit was für mich zu tun. ich sagte es meiner frau aber die sagte mir das es nicht ihre sache sei. Ich suchte mir hilfe in einer beratungsstelle und dort besprachen wir die weiteren schritte die ich machen kann. Auch da sagte meine frau das es nicht ihre sache sei. Erst als ich einen therapieplatz hatte und ich mich dort meldete und dann meine thera antrat, war sie bereit mich dabei zu unterstützen.
    Alkoholismus ist eine familienkrankheit, bei dem die ganze familie im käfig der sucht gefangen sind. Erst wenn der leidensdruck gross genug ist, macht man was dagegen. Du siehst doch an dir wie weit dich die sucht gebracht hat. Um aus diesem tief herauszukommen musst du was für DICH machen und kein anderer. Für deine zufriedenheit bist DU verantwortlich und nicht dein mann. Du musst was für deine gesundheit machen und nicht dein mann. Umgekehrt ist es genauso. Dein mann muss saufen um überhauft funktionsfähig zu sein,denn ohne den stoff kann er nicht überleben wenn er nicht für sich macht.
    Ich als alk und co kenne die gefühle deines mannes und auch deine. Man steht den dingen hilflos gegenüber und weiss nicht wie man es richtig macht, weil man es nicht kennt.
    Als meine tochter anfing zu saufen war ich froh das ich mich mit alkoholismus auskannte und wusste wie ich mich ihr gegenüber verhalten musste. Ich sagte ihr das sie soff und wenn sie meine hilfe wolle würde ich sie unterstützen um vom alk wegzukommen.sie wollte meine hilfe nicht und sagte mir das es ihre sache wäre. Ich wusste auch das ich als familienanghöriger keine chance hatte sie vom stoff wegzubringen. Ich sagte ihr wenn sie meine hilfe nicht wolle so müsse sich sich eben totsaufen, was ihre entscheidung wäre.
    Ich musste mir ihr gegenüber grenzen setzen um nicht auch wieder krank zu werden. Ich hatte aber genug gesprächspartner mit denen ich darüber reden konnte. Das schlimme dabei ist eben das ertragen und aushalten weil man sich hilflos vorkommt. Sie warf mir dinge an den kopf die mich heute noch schmerzen aber ich musste lernen es auszuhalten. Meine tochter hatte auch noch meine frau auf ihre seite der sie erzählte,der geruch käme von ihrem asthmaspray. Ich holte aus ihrem auto tetrapacks mit wein und stellte sie meiner frau auf den tisch ohne ein wort zu sagen. Erst als es meiner tochter so dreckig ging das sie mit einer schweren bauchspeicheldrüsenentzündung ins krankenhaus kam glaubte mir meine frau.
    Ein spritkopf muss erst seinen tiefpunkt haben um was zu machen und als angehöriger hast du keine chance ihn vom alk wegzukriegen. Man muss eben loslassen von den gedanken ihn helfen zu wollen. Reichst du ihn den kleinen finger zur hilfe so will er deine ganze hand und schon hängst du wieder mittendrin in den verstrickungen. Lass ihn seinen weg allein gehen auch wenn es dich noch so schmerzt, aber halte auch ein was du machst.

    Du bist eine starke frau und wirst es schon schaffen wieder ein zufriedenes leben zu führen ob mit oder ohne mann wird sich mit der zeit herausstellen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrichA

    hallo liebe blondi1
    du hast kein problem mit denem saufenden mann sondern mit
    die selbst. du stehst dir selbst im wege um an deiner situation was
    zu ändern.
    du kannst an ihm nichts ändern was er selbst nicht möchte.
    ich kann verstehen das das allein sein für dich schwierig ist. dagegen kannst du was tun. frage dich mal was dich hindert,dir einen freundeskreis aufzubauen. musste nur in angriff nehmen denn es schellt keiner an der haustür und nimmt dich an die hand und sagt jetzt machen wir was gemeinsam.
    dein helfer synthrom sollteste für dich und deine kind einsetzen und nicht für ihn. wir nassen spritköpfe sind der mann mit den tausend masken und haben für jede situation die richtige parat.
    wenn ich heute überlege wie ich meine frau immer wieder auf meine schien bekam,kommen in mir schuldgefühle hoch und bin darüber erschrocken.
    ich kann dich verstehen das du dich an jeden strohhalm klammerst,aber wir zeichnen hier nur unseren leidensweg auf und wie wir ihn beendet haben.
    wie das sollte jeder für sich entscheiden, aber um frei zu sein in seinen entscheidungen, muss man loslassen und sich von dingen verabschieden die man nicht ändern kann. als ich mich damals von der flasche verabschiedete war ich traurig aber ich habe die herausforderung für einen neuanfang angenommen.
    in vielen dingen sind sich der alk und der co ähnlich. der eine versucht krampfhaft sich von den anderen nichts wegnehmen zu lassen und da beginnt der kampf.
    du willst dir vom alk nicht deinen mann wegnehmen lassen und er sich von dir nicht den alk.

    du bist mitgefangen in der sucht deines mannes und man schiebt andere dinge vor warum man ihn nicht mit seiner sauferei allein lässt.dadurch verlängert sich das leiden nur und ihr bleibt beide auf der strecke.
    zieh einen schlussstrich und setze dir grenzen ihn gegeüber.
    meine frau war damals so weit das sie mir die pulle hingestellt hat,damit ich saufen und sie seine ruhe vor mir hatte.
    dich hält er sich doch schön warm,falls es mit seiner freundin nicht so läuft wie er es sich denkt.
    du hast doch eine starke kraft in deiner tochter,die doch voll hinter dir steht. lass ihn saufen denn das muss er sonst würde er nicht funktionieren.

    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    herzlichen gruss heinrich