Beiträge von Elfriede Lustig

    Erwähnenswert, unglaublich nett, das gesamte Personal der Psychiatrie, ich bekam dort ein riesiges Mittagessen und was zu Trinken :D , auch so die ganze Sache dieser Fehlverlegung, unglaublich menschliche Leute, eins weiß ich, wenn ich dahin müßte, dann in diese KH!

    Der Oberarzt der Abteilung stinkendsauer über diese Abschiebung, er wird eine fette Beschwerde losschicken.

    Danach habe ich mich mal mit Gewalt ausgeklinkt, den Friseurtermin wahrgenommen, den ich gedanklich schon abgesagt hatte, herrlich.

    Wieder zurück ins KH, die haben ihn gründlichst untersucht in der Notaufnahme, nach 2,5 Stunden landete er abend endlich im warmen Bett.
    Mein Schwiegervater ging dann und ich habe dann noch fix Fernsehen angemeldet, damit die Nachtschwestern vielleicht mehr Ruhe haben :oops:.

    Nun habe ich das vor mir, was ich heute vor hatte, nach dieser lebensrettenden Dialyse zu betteln, drückt bitte alle Daumen morgen um 10 Uhr.

    Nun habe ich soviel gegseen, das ich hier kaum vor und zurück komme, jetzt ab ins Bettchen und mit neuer Kraft morgen voraus.

    Es gibt immer noch eine Steigerung von Stress, unglaublich... :shock:

    Um halb neun im KH gewesen, oh Wunder, mein Mann angezogen in seiner Daunenjacke, sitzt im Zimmer.
    Die Schwester leicht entnervt, ja, er will schon seit 6 Uhr heute morgen los, weil er weiß, es geht woanders hin, aha, soviel also zum Thema Korsakov und Verlust des Kurzzeitgedächtnisses :wink: .

    Wieder kaum was gegessen, kaum was getrunken.
    Ach so, nee, ihr Mann wollte sich nicht waschen lassen, nee, wollte er nicht.
    Gut, dann habe ich ihn überreden können, mit dem Argument, das nur ein gepflegter Mensch Aussicht auf eine Dialyse hat.
    Habe ihn rasiert und von Kopf bis Fuß gewaschen.

    Er durfte eine rauchen, drei Züge, schmeckte ihm nicht, ist ja klasse, meint er, das die erst gar nicht schmeckt, weg war sie.

    Dann Verlegung in die offene Psychiatrie, Anamnese bei der Ärztin, die irgendwann bei den Blutwerten und dem jetzigen Allgemeinzustand ins Schleudern kommt, wie ich mir gedacht hatte.
    Dann der Internist gerufen, ans Bett, kurze Untersuchung meines nun natürlich superschläfrigen Mannes, war ja lange genug wach.
    Er wollte ihn auf die Überwachung geben, leider war angeblich kein Bett frei :?:

    Nun kam mein Schwiegervater dazu, gemeinsam überlegten wir dann, ihn nicht ins KH zurück zu verlegen lassen, sie hätten ihn zurückgenommen, "Ja, wenn sie nichts anderes finden!" :twisted: .
    Dann grünes Licht für eine Uniklinik hier nah am Ort.

    Der Arzt heute hat noch zu meinem SV gesagt, er und auch seine Kollegen hätten noch nie erlebt, das jemand mit solchen Werten lebt :shock: , ein neues Leberkoma würde er auch nicht überstehen.

    Ich werde morgen trotzdem nochmal alles dransetzen, wegen dieser Dialyse, ach , hätte ich doch 20000 Euro, dann schickte ich ihn privat dahin, der Fall ist einfach ungewöhnlich, warum bewilligen sie diese Maßnahme nicht nochmal, die hat doch erstmal gut angeschlagen...ich verstehe das nicht.
    Morgen ist die letzte Chance und wenn die mich aus dem Laden schmeißen, mir egal.

    Hallo Elke!
    Nee, war wohl Wunschdenken :( .

    War heute erst um halb sechs dort, weil ich einen Erledigungsschub hatte, habe viel geschafft heute nachmittag.
    Da saß schon mein Schwiegervater, der war schon über 2 Stunden da, er hat meinen Mann wohl mal auf den Balkon gefahren.
    Auf Nachfrage, ob er eine geraucht habe, sagte meine Mann "nein". Kann schon sein, mein Schwiegervater ist mittlerweile Nichtraucher.

    Mein Mann hat haute abgebaut, die haben ihm wohl keine Nährmittellösung mehr gegeben, die Kanüle ist weg, er hat nichts getrunken, wo icg da war, nichts gegessen.
    Habs dem Pfleger geagt, das er auch total wenig ausscheidet, es kümmert sich keiner drum.
    Als mein SV ins Zimmer kam, wirtschaftete mein Mann im Zimmer herum, alles lag am Boden, Mittagessen noch unberührt, er wird dort nur verwahrt, die kümmerten sich leider nicht.

    Werde morgen frü meinen Termin am Amtsgericht wegen der Betreuung absagen, die vorläufige habe ich schon und mal morgen früh einen Überraschungsbesuch dort abstatten, bevor er überhaupt verlegt wird, das war alles Kappes da heute, ich könnte verrückt werden.

    Wenn mein Sv es richtig verstanden hatte, war der Bili wieder etwas gestiegen.
    Dafür konnte ich mich gut unterhalten, noch ne halbe Stunde lang, bevor mein Mann voll einschlief und kaum noch erweckbar war.
    Meine Frage nach einer Straße mit Hausnummer, die ich eigentlich nicht wissen konnte, hat mein Mann vollkommen korrekt beantwortet.
    Nur die Geschichte mit dem ausländischen Geld, welches ich in seinem Portemanie unbedingt finden sollte, war immer noch abgespeichert, das fragte er mich gleich am Anfang. ich habe ihm gesagt, das ich es doch gefunden habe und zu hause aufbewahren würde.
    Auch eine Begebenheit mit seinem Chef kommentierte er normal, wie er es immer tut.
    Ich kapier es nicht, wieder mal alles paradox.

    Mein Gehirn ist am verarbeiten, ich hatte diese nacht einen Traum:

    Ich besuchte meinen Mann, wir waren aber zu dritt am Tisch, es war eine entspannte Athmosphäre, wunderbar.
    Gegenüber saß mein Mann , so wie ich ihn gestern verlassen habe, verwirrt, lieb.
    Als wir aufstanden, sah ich erst, wer neben mir saß - mein Mann, wie er vorher war :shock: .

    Hallo Lilly!
    Mein Mann bekommt meines Wissens nur noch 1 Tablette Tranquilium zur Beruhigung, mehr nicht.
    Er war gestern drei Wochen im KH, da sollte diese Verwirrtheit langsam weichen.
    Nein, zu 100% steht sie nicht fest, deswegen auch morgen die Verlegung in dieses spezielle Krankenhaus, die haben dort viel mit Suchterkrankungen zu tun.
    Selbst, wenn die Diagnose nicht 100% fest steht, ist jedoch Fakt, das durch den immer noch unveränderten Bilirubinwert der Körper weiter dauerhaft vergiftet ist, einschließlich der Hirnzellen, der Zeitraum ist/wird einfach zu lang.
    Die Sache, wie ich das durchstehe?
    Tja, weil ich muß, wir haben zwar viele Bekannte, aber oft sehr weit weg oder welche, die mir nicht helfen können, weil sie auch den ganzen Tag arbeiten.
    Meine Eltern können auch nicht viel stützen, mein Vater ist selbst am Kämpfen mit den Folgen einer Borreliose, meine Mutter arbetet 12 Tage am Stück...

    Meine Beruhigungspillen liegen immer noch in der Apotheke :oops::oops: , ich muß gleich einige Sachen erledigen, ich habe mir fest vorgenommen, dran zu denken, ich bin teilweise so vergeßlich geworden.
    Antrieb geben mir meine lieben Hunde, die diese Drama gut wegstecken, die müssen nun mal wenigstens 2x am Tag raus, ansonsten würde ich bis 12 Uhr mittags im Bett liegen bleiben, das weiß ich.

    Weiß jemand, ob ich die in der offenen Psychiatrie zum Besuch mitnehmen darf? Das wäre eine Wahnsinnsfreude für meinen Mann und für mich eine Arbeitserleichterung? Ich frage da morgen nach, wird wohl schwierig werden.

    Zu den Läusen:
    Ich hatte doch selbst mit einer Dame aus Aurich gesprochen, die nun schon 6 Jahre danach überlebt hatte (Hepaptitis und Leberzirrhoese nach Einnahem von Beruhigungsmitteln) , habe ich das vergessen hier zu schreiben?
    Nein, die Kombi Schafsblut und der Verdauungssaft dieser Dinger, das zusammen im Magen sollen diese Substanz ergeben, die NATÜRLICH NICHT :wink: die Zirrhose heilen kann, das ist klar. Es gaht vor allem um die Entzündung, wo es gut gegen wirken soll und das eine nicht entzündete Leber dann den Teil besser regenrieren kann, der noch "arbeitsfähig" ist, das ist der Sinn der Sache, mehr nicht.
    Aber das Thema ist zu konfus, jeder hat eben seine Meinung, ich lasse das hier einfach mal so stehen.

    Nein, morgen das ist ja quasi schon eine Heimunterbringung.
    Ich kenne eine Frau, deren Mann 50 ist und genau das Gleiche hat.
    Meine Mutter paßt auf den Mann 4 Stunden auf, währden sie arbeiten geht, das Ganze schon2 Jahre, die Dame geht am Stock, keine Nerven mehr und untergewichtig.
    Das kann man nicht leisten als Mensch, da geht man kaputt, deswegen eine nahe Heimunterbringung, wo ich ihn besuchen kann, wobei man die erhöhten Werte nicht vergessen darf, es kann immer noch jederzeit eine Verschlechterung bis ins Koma eintreten, das wäre nach Diagnosesicherung sicher das humanste für alle :cry: , so hart sich das anhört.
    Aber nun werde ich spätestens Freitag mehr wisse, abwarten ist mal wieder angesagt.

    Hallo Torsten!

      Muß ich sterben?

    Ich kann Dir nur diese Frage beantworten,
    ja, das wirst Du, wenn Du keine Hilfe annimmst.
    Und das gilt auch fürs "jüngere" Semester, denn man hat nur eine Gesundheit.
    Mein Mann ist schon "abgestorben", zum Sterben fehlt nur noch ein wenig.

    Danke, aber ich muß diesen Strohhalm loslassen, den gibts nicht mehr.
    Meiner Meinung nach ist die Diagnose richtig, es sprechen einige Dinge dafür, das Kurzzeitgedächtnis ist nur minimal da.
    Er hat sich gestern Sachen ausgedacht, eine Scheinwelt und er konfabuliert sehr extrem, d.h., er gibt auf gezielte Fragen, auf die er keine Antwort mehr weiß, ganz andere Themen als Antwort an.
    Heute besuche ich in noch hier im KH, morgen habe ich nachmittags einen wichtigen Termin und kann ihn dort aber bis 20 Uhr besuchen.
    Ein paar Untersuchungen und wenn ich Glück :roll: habe, finde ich hier im Ort einen Platz in einem guten, kleinen Altenheim, was sich sehr auf Demenzerkrankungen spezialisiert hat, dann hat die liebe Seele Ruh.
    Ich möchte ihn nicht dort in einer risigen Psychiatrie lassen, da er eigentlich bis jetzt leicht zu führen ist, müsste das klappen.

    Habe für morgen früh eine Telefonnummer.
    Jetzt gehts erstmal wieder, ich frag mich nur, wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen?
    Ich bin wieder in dem Stadium, wo ich denke, hoffentlich wachst Du gleich auf...
    Naja, die nächsten Tage werden so oder so die endgültige Klarheit bringen, als Betreuerin meines Mannes (oder vielmehr seiner Hülle, denn das ist nicht mehr mein Mann) habe ich die Entscheidung getroffen, die sowieso die nächsten Tage zu treffen wäre.
    Er wird nun morgen in ein anderes KH verlegt werden, eins, mit einer riesigen Psychiatrie und dann werden noch ein paar Untersuchungen gemacht, das Recht haben wir wohl, um eine zweite Meinung einzuholen, wenn die bestätigt wird, muß ich sehen, in welche Einrichtung ich meinen Mann gebe.

    Das, was ich seit gestern geahnt, habe, hat der Neurologe nun festgestellt:
    Er hat das Korsakov Syndrom, das ist schlimmer wie der Tod :cry::cry::cry::cry:
    Ich kann nicht mehr und habe gerade professionelle Hilfe angefordert, irgendeinen Seelenklempner, dem ich das alles erzählen kann.
    Ich stahe noch unter Schock, deswegen kann ich hier noch schreiben.

    Weckanruf vom KH heute morgen um halb neun, mein Mann werde gleich auf die Station verlegt.
    Heute nachmittag einen Termin bekommen beim Chefarzt, mal sehen, was der noch zu brummeln hat.
    Und anscheinend kommen große Schwierigkeiten auf uns zu wegen diesem Sozialbericht, der ja nun wichtig ist, um die Sache wegen der Langzeittherapie anzuleiern, der Mensch, der zuständig ist, hat erstmal ab 7.Februar Urlaub und vorher keine Zeit :shock::shock: .
    Der Mensch von der SHG klemmt sich nun dahinter, den kann man in Gold nicht aufwiegen...

    Und dann hatte der Mann von der SHG noch die gute Idee, ich solle mir doch mal einen Termin beim Chefarzt geben lassen, damit mal ein bischen Erklärungen in das Wirrwarr käme, fand ich ne gute Idee.

    Nun rufe ich morgen dort an und ich werde nicht alleine gehen, er geht mit mir :D , hatte ihn drum gebeten, bei solchen wichtigen Besprechungen finde ich es besser, zu zweit dort aufzukreutzen, vor allem kennen sich die beiden gut...

    Nun kann ich beruhigt schlafen, ach ja, meine Mann und ich haben uns für heute auf 2 Läuse geeinigt, hat er in Schokopudding brav geschluckt, hat aber nicht sehen können, das die noch leben und morgen drei sagt er, zum angewöhnen :lol: .

    Dann war tatsächlich heute hier im Dorf eine Schafsherde, den Schäfer sofort gelöchert, der wußte das, aber er hatte keine, die Herde war zu groß, da kann man sich die Dinger nicht leisten.
    So, heute mal wieder ein guter Tag, mal sehen, was der morgige tag bringt...

    Zu den Läusen kann ich bald eine Doktorarbeit schreiben, irre, wie gut die Dinger helfen bzw. schon geholfen haben.

    Habe mit einer Frau telefoniert, die vor sechs Jahren laut Ärzten noch drei Monate leben sollte.
    Hepatitis C und Leberzirrhose, Größe der Leber noch Mandarinengroß , Auslöser waren Beruhigungsmedikamente, die sie lange nehmen mußte, aufgrund eines schlimmen familiären Ereignisses, was sie nicht verkraften konnte.

    Nach drei Monaten lebte sie immer noch, nur immer noch gelb und hohen Leberwerten.
    In der nächsten Klinik wurden dann die Läuse vorgeschlagen, sie hat 3x wöchentl. 4 Stück in einer Kapsel verzehrt.
    Nach 6 Monaten waren die Werte da, wo sie jetzt immer noch sind, etwas erhöht, aber damit kann sie durchaus sehr gut leben.

    Zur Wirkweise noch das:
    Der Volksglaube oder die Weisheiten der alten Schäfer, die noch mit Handauflegen und Besprechen heilten, besagen, dass es unbedingt Schafsläuse sein müssen, da Schafe nicht an Krebs erkranken und im Schafsblut und den Verdauungssäften der Läuse bestimmte Inhaltsstoffe sind, die heilend wirken.
    Also nicht kauen, sondern lebend schlucken.

    Uff, ein wahnsinnig ereignisreicher und sehr lehrreicher Tag, da hätte man zwei draus machen können :lol: .
    Der Reihe nach:

    Endlich wurden Trockungsgeräte aufgestellt, das ist mir hier auch wichtig und die ziehen gut Wasser an.

    Ich habe nachmittags mit dem Arzt telefoniert, der sagte, die Werte unverändert, ihr Mann kommt morgen zurück auf die Station :shock::shock: , da er ja soweit stabil ist, nun gut.

    Dann bin ich fix rüber, in Zusammenarbeit mit der Schafsbesitzerin, sie hat es gehalten und ich habe abgesammelt, 12 Läuse in 5 Minuten 8) !!

    Die Hälfte hier eingesperrt, die andere Hälfte in einem Teeei ins KH geschleust...

    Als ich dort ankam, saß mein Mann schon wieder im Sessel, uff, ja, un der war wach und sah gut aus!
    Die Fußpflegerin, die ich bestellt, aber total vergessen hatte, kam und mein Mannlehnte sich zurück und genoß die Pflege.
    War noch dem Neurologen vorgestellt worden, Ergebnisse morgen und ja, er hat dann bis um 19 Uhr durchgehalten, zwar wenig gegessen und ist dann auf die Seite gerollt um 20 Uhr tief eingeschlafen, Temperatur nach dem Tag fast normal :!: .

    Was soll ich davon halten, nachmittags schoß mir der Gedanke"aha, austherapiert" sofort durch den Kopf, aber ansonsten, mhh, hört sich gut an und sah gut aus.

    Wieder ein Tag rum :roll: .
    Mein Mann hat vom Frühstück bis zum Mittagessen draußen gesessen.
    UM 15 Uhr wie immer nun, Temp. runter wieder auf 36,1° (und täglich grüßt das Murmeltier).
    Er hat in einem durch geschlafen bis um 19 Uhr, mit Mühe habe ich ihn geweckt, weil es Abendessen gab.
    Zum Selbstschmieren ,mit steinharter Butter, als Belag Schnittkäse und zähen, rohen Schinken, alles außerordentlich geeignet für Leutchen mit Schluckstörungen.
    Er hat auch kaum was gegessen, dann habe ich nach Milchsuppe gefragt, aach, wenn ihr Mann das mag, prima, das kann er immer haben. Ja, den Satz habe ich gestern auch gehört, das Personal kommuniziert leider nicht miteinander, das ist das Problem.

    So, Läuse habe ich hier, 2Stück, werde die morgen mal selbst mampfen, will wissen, wie die sich schlucken lassen und ob die noch im Magen krabbeln...
    Aber die nacht dürfen die noch krabbeln, ich will wissen, wie lange die ohne Schaf überleben.

    Kriege die Dinger aus ca. 100m Luftlinie Entfernung hier um die Ecke im Dorf , wie nah doch manchmal das Glück ist :wink: , man muß es nur fassen.

    Morgen ist ein schlimmer Tag, erstmal helfen, die Dinger abzusammeln, das wird schweißtreibend, dann ins KH hechten, es soll ja morgen angeblich entschieden werden, ob er nochmal zur Leberwäsche gehen
    kann und dann das lekkere Abendessen :shock::lol: .

    Keine Angst, ich dreh (noch) nicht durch!

    Vielen Dank Elke!

    Sie haben ihn 3!! Stunden mobilisiert, in diesem Zustand (Blutwerte), die Quittung kam dann, wie ich kam, war er wieder untertemperiert :( , 36,1°.
    Ich habe dann freundlich den Scjwestern meine Meinung kundgetan :evil: , das drei Stunden am Stück zu viel sind, die widersprachen erst.
    Nachdem mein Mann dann erst gegen 18 Uhr wieder halbwegs zu Kräften kam, wollten sie ihn wieder herausholen :shock: , da hat er sich die Bettdecke über den Kopf gezogen und seine Meinung kundgetan...
    Nun war ich ja dabei, da konnten sie ihn schlecht aus dem Bett holen.
    Er hat dann wirklich viel zu Abend gegessen, ernährungsmäßig niemals Leberschonkost, da mache ich mich gleich mal schlau im Net, aber egal.
    Einen ganzen Becher Milchsuppe, ein paar Happen Weißbrot und einige Löffel Apfelmus.
    Mein Mann sagt dauernd, "probier doch auch mal" und läßt nicht locker :) , uah, über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten, so probierte ich Apfelmus und Milchsuppe :lol: notgedrungen...
    Wie ich ging um sieben, war die Temperatur gerade wieder fast auf normal geklettert, mein mann wollte nch dem üppigen Essen sogar noch die Tageszeitung haben und so habe ich ihn dann verlassen, in so einem guten Moment zu gehen, tut mir nämlich gut.
    Der Bilirubinwert ist in zwei Tagen um 0,7 gefallen, wenn das so weiter geht , bin ich mehr als zufrieden, da die Leber mehr zu arbeiten hatte
    - es gab wieder Essen
    - die Mobilisation strengt die Leber auch an ( körperliche Belastung)

    Und an den Schafsläusen bin ich vielleicht dicht dran, habe mit mind. 4 älteren Schäfern nun gesprochen, die das früher alle miterlebt haben, vor allem die Leberentzündung kann man damit hervorragend bekämpfen.

    Hallo Michi!
    Das ist eine schrecklich traurige Geschichte, die ich da gerade erst gelesen habe.
    Da fehlen einem echt die Worte...
    Ich wünsche Dir, das Ihr die ganze Sache irgendwann halbwegs verarbeiten könnt.
    Nur in diesen nächsten Tagen gibt es einfach keinen Trost, denke ich mal so, vielleicht hilft in Momenten, wo es Dir halbwegs besser geht, hier zu schreiben oder mit nahestehenden Menschen zu reden, so verarbeite ich mein Gefühlschaos.
    Wünsche Dir viel Kraft!

    Heute nacht war mein Mann ruhig und "führbar" :roll: , was immer das auch bedeuten mag, wenigstens hat er seine Kräfte geschont.
    Heute morgen wurde er wieder mobilisiert, saß im Stuhl und hätte eine halbe Scheibe Brot gegessen und eine Tasse Tee getrunken, das ist ja echt erstaunlich.
    Er ist einfach zäh, diese hohen Werte leider auch...
    Zumindest keine schlechte Nachrichten.

    Hallo Chrissyta!
    Ja, da bin ich auch gelandet, aber auf der HP steht, leider im Moment keine Läuse lieferbar :( .
    Habe gerade noch einen Schäfer gesprochen, der kannte die Therapie auch, hatte vor Jahren mal das Problem mit den Läusen und eine Dame mit Leberprobs, die sich die Dinger regelmäßig abholte und immer berichtete, das es ihr gut ginge seither.
    Morgen erwarte ich noch einige Rückrufe von Schäfern, die sich umhören wollen, aber es ist im Moment die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Es kommen nur Halter von kleinsten Herden oder Bioschäfer in Frage.
    Vielen Dank für Deine Mühen!