Beiträge von panther

    nächstes mal kram dein leitfaden etwas früher bitte raus. hab ichs doch glatt vergessen. genauso ging es mir gestern und heute. obwohl ich meine entscheidung getroffen habe zur hochzeit meines bruders nicht hinzugehen, habe ich genau diese gefühle. gestern hat er gehairatet und ich saß zu hause und genau die punkte die du aufgeführt hast gingen emotional und gedanklich bei mir rum.

    aber:

    die Trockenheit muss immer an 1. Stelle stehen.

    hallo küken!

    du mußt für dich ausziehen. nicht in dem glauben, daß deine mutter das dann vielleicht schnallt. für dich um distanz zu bekommen. denn es tut weh zu sehen, daß der alkohol die nummer eins ist und nicht die kinder.

    mein vater hat bis zum schluß getrunken, obwohl er uns dann die letzten jahre seines lebens nicht zu gesicht bekommen hat. er wollte, daß wir vor seinem tod kommen. ich bin nicht hin. meine tante erzählte uns, daß er sehr unter der trennung von uns kindern gelitten hat. es hat ihn aber nicht vom trinken abgehalten.

    als ich noch getrunken habe, war leider meine tochter auch nicht die nummer eins wie es hätte sein sollen. lügen sich selber was vormachen, gehört zur alkoholkrankheit dazu. wenn man trinkt denkt man nur an den alk. nicht ob es wen veletzen könnte. nicht, das man gerade sein kind anlügt oder partner.
    das kommt erst wieder, wenn man aufhört zu trinken. nur das muß jeder alki auch wollen und sich hilfe holen. niemand außer der alki selbst kann ihn dazu bewegen, mit dem trinken aufzuhören.

    Angehörige haben nur die chance um nicht mit baden zu gehen, den ausstieg zu machen.

    zieh für dich aus, damit sie dich nicht mehr tagtäglich verletzen und anlügen kann.

    gruß panther

    hallo krümmelmonster!

    ich hab sowas ähnliches erlebt. bei uns haben menschen einfach was behauptet was nicht stimmte. das problem war, das wir in der beweispflicht waren. ich hab das erst gar nicht glauben können. da kommt einfach einer behauptet was und ich solls beweisen, daß es nicht so ist?????
    unsere existenz war auf dem spiel, immerhin ging es um viel geld.

    als ich den ersten schock überwundern hatte, wurde ich ganz ruhig, denn ich hatte was, was die nicht hatten. die wahrheit. und wir haben gewonnen.

    bleib einfach bei der wahrheit. die beim jugendamt sind nicht blöd und keine unmenschen. immer zum wohle des kindes. sag deine bedenken bezüglich seiner suchterkrankungen, so wie ich das verstanden habe ist er nicht clean. bleib bei fakten. und wie ich verstanden habe, ist es ja seid juli auch beim jugendamt aktenkundig, daß er wenn es um seine interessen geht auch lügt.

    du hast auf deiner seite die liebe zum kind und die wahrheit. laß dich nicht aus der ruhe bringen. laß ihn doch erzählen. glaub an dich und deine neue familie.

    gruß panther

    Zitat

    "Auf dem Weg in ein trockenes Leben ändern sich oft, bzw. öfters die eigenen Wahrheiten, bzw. die Sicht über sich selbst".

    hallo alkfrei!

    hast dir doch schon selbst beantwortet.

    mit der veränderung seiner sichtweise, indem man an sich arbeitet, verändert sich seine eigene wahrheit, die man sich im suff zurecht gelegt hat.

    den alkohol läßt seine wahrnehmung trüben und wahrheiten und realitäten verschieben.

    und manchmal sind diese wahrheiten die aufgedeckt werden sehr schmerzlich, aber nüchtern lassen sie sich wieder ins rechte licht rücken was ver-rückt gewesen ist.

    gruß panther

    Hallo Vaan!

    ich fordere dich auf, bei dir zu bleiben und nicht im sensiblen bereich der coabhängigen insbesondere im erwachsenen kinderbereich unsensible bemerkungen zu machen.

    lilly hat dich vor fast ner guten woche was gefragt.

    wie steht es damit?

    gruß panther

    Hallo vaan!

    Es ist egal in welcher Selbsthilfegruppe du gehst. Hauptsache du fühlst dich da wohl und kannst in der Gruppe über dich sprechen.

    Ich habe auch beides in Kombi in Anspruch genommen und nehme immer noch sowohl die reale SHG als auch diese online SHg wahr.

    gruß panther

    hallo terwara!

    wie muß ich mir deine arbeit vorstellen? ist das so ne art adoptionsstelle? bei uns in der suchtklinik wurde so ein modell vorgestellt. da gingen suchterkrankte hin nach der therapie, die sich z.b wirtschaftlich so heruntergetrunken haben oder noch nicht stabil genug sind für eine eigenständiges leben, daß sie in so einer adoptionsstelle ihr zimmer bekommen und weiter therapie machen und langsam ins alltagsgeschäft/leben und arbeitswelt herangeführt werden. mit ihnen für diese zeit erarbeitet wird besser mit ihrer suchtproblematik lernen umzugehen.

    ist das sowas in der art wo du arbeitest? ich fand dieses modell recht gut. gehen die klienten/bewohner (ich weiß ja nicht wie ihr sie nennt) auch in die reale shg?

    gruß panther

    Zitat

    Ganz klar: in meinem Beisein ist jeder Suchtmittelgebrauch "no go". Aber mich geht es nichts an, was derjenige in seinem Leben sonst noch so treibt.

    entschuldigung artinside. dein thema interessiert mich. ich muß da mal nachhaken.

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    reicht es wirklich aus, daß mein umfeld nur in meinem beisein nicht mehr trinkt? wenn ich vermehrt umgang mit denjenigen habe, mit denen ich früher getrunken habe und diese weiter trinken, könnte mich ihr lebenseinstellung nicht auch gefährden? und wenn hier dann auch noch von drogen die rede ist, wie soll ich mich von solchen suchtmitteln distanzieren, wo diese unmittelbar ein halben meter von mir diese in sich tragen? geschweige den vom gedankengut derjenigen, die noch suchtmittel konsumieren.

    ich finde das beißt sich mit dem, was ich hier bisher gelernt habe. wenn meine partnerin weiter trinkt, aber nicht in meinem beisein, werde ich trotzdem mit ihrem gedanken und lebensstil der alkohollaunenmäßig geprägt ist konfrontiert. genauso kann ich mich erinnern, daß hier festere regeln eingeführt wurden, um sich hier anzumelden, um diejenigen die abstinent leben wollen vor solchen die noch alkohol konsumieren und nicht aufhören wollen zu schützen.

    ich hab das so verstanden, daß ich mich auch von denen distanziere, die sich in so einem milieu aufhalten und mich ihre denk- und verhaltenstrukturen gefährden könnten.

    aber vielleicht habe ich da auch was jetzt verkehrt verstanden. magst das noch mal erklären spedi?

    hallo terwara!

    wenn ich als alki merke, daß ich wieder gedanken an alkohol habe und ernsthaft aber nicht trinken will, dann gehe ich hier ins forum, in die reale und mache es auch offen in meiner nachsorge bei meinem therapeut in der suchtberatung. im austausch kann ich dann den ersten saufdruck minimieren. dann mit meinen mitmenschen denen ich mich anvertraut und mitgeteilt habe gucken, warum habe ich jetzt saufdruck. was macht mich unzufrieden, und wo muß ich mehr für mich tun. da wo mein suchtgedächnis sich meldet muß ich für mich wege finden diese neu zu besetzen ohne mir mit suchtmitteln erleichterung zu verschaffen. das kann man aber nicht allein. und man muß auch wollen. das gegensteuern funktioniert nur, wenn ich auch alkohol nicht mehr als alternative sehe bzw. sehen will.

    vor dem eigentlichen trinkrückfall geht ein verhaltensrückfall vorraus. zum beispiel ich ziehe mich mehr zurück, mach wieder mehr mit mir alleine klar, denk ich bin anders als die anderen oder hänge mal wieder in meinen alten gedanken- und verhaltensstrukturen fest. manchmal merk ich das selbst nicht. und dann kommen die anderen und sagen: pantherchen........! und weisen mich darauf hin, was ich als noch nicht lange nicht trinkende noch nicht sehen kann. und dann liegt es an mir meine alten denk- und verhaltensstrukturen ändern zu wollen, um mir ein zufriedenes und glückliches leben aufbauen zu können.

    selbstreflektion, die erfahrungen der anderen schon länger trockenen und die grundbausteine annehmen und danach handeln gehören dazu. und das kann man niemandem abnehmen.

    wenn ich diese erlaubniserteilenden gedanken habe, mir zu erlauben z.b. kein alkfreies zu hause zu haben oder aufm oktoberfest zu gehen oder mich in kneipen/altes saufendes umfeld aufzuhalten oder mich meiner shg-gruppe zu entziehen, dann sind diese dinge nährboden für mein suchtgedächnis sind.

    an mir arbeiten, mein leben in die hand nehmen und die hilfsangebote die da sind um meine alkoholkrankheit zu stoppen muß ich schon eigenverantwortlich selbst annehmen. sonst wird mir niemand helfen können und ich begebe mich in eine drehtür die mich immer wieder zum saufen führt. nur ich selbst kann diese stoppen.

    deine arbeit ist ein hilfsangebot. zusätzlich zu den grundbausteinen und selbsthilfegruppen. das angebot kann nur der betroffene selbst annehmen. du kannst ihm vielleicht nur begleiten hingehend zu gucken, was hat dieser für bedürfnisse und macht ihn zufrieden. ihm helfen seine denk und verhaltensstrukturen zu ändern, indem du mit ihm guckst, was macht ihn unzufrieden, welche baustellen müssen angegangen werden? stabiliesierung. mehr geht nicht.

    gruß panther

    hallo cath..!

    Schade, daß du im meeting nichts gesagt hast. dort hättest du erfahren, das es auch längere trockene gibt, die angstzustände haben oder an depressionen leiden. wobei man depressionen nicht mit einer verschlechterten stimmungslage verwechseln darf. jeder unterligt auch stimmungsschwankungen. gerade das ersten jahr oder jahre der trockenheit. aber dazu können dir die länger trockenen mehr sagen.

    gut wäre es ja zu wissen, was bringt mich jetzt in diese verschlechterten stimmunglage. wenn du weder hier regelmäßig schreibst noch im meeting deine gedanken offenbarst, kann man dir nicht helfen bzw. schlechter dich begleiten.

    depressionen hat man mit oder ohne alkohol konsumiert zu haben. depressionen gehören in ärztliche behandlung. wenns nur unzufriedenheit, einsamkeitsgefühle oder so in der art sind, dann gehört das mit zur trockenheitsarbeit.

    was sind das für unangenehme gefühle?

    kapitulation heißt auch im zweiten teil vom ersten schritt bei den aas von dem du sprichst...gaben zu das leben nicht mehr alleine meistern zu können. das heißt wenn ich da kapituliere, kann ich mir besser in einer shg, aber auch einem arzt hilfe holen und anvertrauen.

    wenn ich hier was gelernt habe. nicht mit sich alleine ausmachen. nicht in seiner eigenen suppe rühren. manchmal ist es schwer über sich zu berichten. manchmal möcht ich auch mal nur über wochen mal nur positives berichten. so ist es aber nicht. ich bin gerade mal fast 7. monate trocken und mein leben und gefühlswelt beginne ich jetzt erst aufzuräumen und mich und die alkoholkrankheit und dem dazugehörigen alkoholismus zu verstehen.

    schreib über deine gefühle. oder wenn du im meeting nicht so gut sprechen kannst, dann ruf wen an von der kontaktkarte, hauptsache nicht allein damit sein.

    lg panther

    Zitat

    Du siehst, bis mein Zorn und Schmerz sich in Luft auflösen, habe ich auch noch einiges an Arbeit vor mir...


    in luft wird sichs wohl nicht auflösen, aber man lernt mit der zeit besser damit umzugehen und frieden im herzen zu schließen.

    Zitat

    ich werde dran bleiben und ich glaube ich werde mich neu entdecken.

    na dann entdeck dich mal.

    Zitat

    hoffentlich mag mein umfeld die caro die zum vorschein kommt!!grins(kleiner scherz)

    hoffentlich mag sich bald die caro dann leiden, die dann zum vorschein kommt, und das ist kein scherz

    das umfeld wird dich lieben, wenn du dich liebst

    es wird von deiner positiven energie angezogen sein die du dann für dich und damit auch für andere ausstrahlst.

    den betroffenen
    in liebe loslassen

    sich selbst
    in liebe begegnen

    Hallo caro!

    Zitat

    mir ist wie aus meinem tiefsten inneren herraus gesprochen!!!wie als ob jemand einen text auf mich bezogen geschrieben hätte.wer hat so schon vor mir leben müssen und diesen text geschrieben????

    Ganz viele hier haben vor dir so leben müssen. Darum gibt es ja hier den Co-bereich. Für Angehörige und extra eins für die Kinder von Alkoholkranken Eltern bzw. mindestens ein Elternteil davon. Man sagt ja nicht umsonst, daß die Alkoholkrankheit eine Familienkrankheit ist. Alle beteiligten im Umfeld des Alkoholkranken leiden und haben sich darin verloren. Nur wenn der Alkoholkranke seine Krankheit zum stoppen bringt oder die Anghörigen aus diesem verhängnisvollen Beziehung ausbrechen und für sich was tun, ist Besserung und innere Heilung in Sicht. Den Text/Gedicht habe ich geschrieben. Ich packe gerne Gefühle und Gedanken in Gedichte. Andere haben angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Andere fangen an ein Musikinstrument zu erlernen oder einfach, was man schon immer machen wollte und nicht konnte, weil man so gefangen in seinem Emotionswust war/ist.

    Zitat

    du schreibst ich hätte schon viel erkannt.findest du?ich erkenne kaum etwas...ich funtioniere halt...nur wahrscheinlich etwas anders als vorher.aber nur etwas.

    und genau dieses etwas und anders als vorher trägt zur besseren lebensqualität bei. Schritt für Schritt.

    Zitat

    und zwar beginne ich wohl meinen horizont zu erweitern.schritt für schritt mache ich unter grosser anstrengung.

    das ist gut das du dein horizont erweiterst. und es ist am anfang auch wirklich große anstrengung. diese wird aber eines tages belohnt. wirst sehen

    Zitat

    klitzekleine "schöngefühle"empfinde ich auch manchmal aber die werden von einem riesigen schatten ins dunkle gebracht.angst.ich kann auch kaum akzeptieren das meine heissgeliebte mama dieser "schatten"sein könnte.schreib echt wirres zeug...

    diese klitzekleinen schöngefühle halte ganz feste fest. hüte es . leg es ganz tief in dein innerstes. so tief, das es dem schatten guten tag sagen kann. aus der emotionalen bindung und dem kindlichen seine eltern aufm sockel zu stellen befreie dich. du sollst dich nicht entlieben, aber die liebe zu deiner mutter muß genauso groß sein, wie die zu dir wenn nicht so gar zu dir größer.


    Zitat

    auf anraten distanz zu mama..1 mal in der woche telefonieren statt täglich mit ihr..kam damit nicht unbedingt klar..machte aber weiter..mama kam damit wohl noch weniger klar..rief an obwohl wir distanz ausgemacht hatten..sie war einverstanden..ich solle zur ruhe kommen..der alpraum begann..mama immer so "komisch"..ich schlechtes gewissen..mama öfters betrunken morgens angetroffen..einsam sagt sie..soll mir keine sorgen machen..ihr leben sei nichts mehr wert..sie habe kein problem mit alk..wir brauchen sie auch nicht mehr..papas leberzirrhosetot sei vergangenheit..vorwürfe ich sei kalt..lieblos..sei ja garnicht immer für sie da..so wie ich es immer zu ihr sage..streit..tränen..sie will mich nicht mehr sehen..tränen..vorwürfe..es nimmt kein ende.

    du, daß ist ein typisches verhalten eines alkoholikers. Wir nennen das das IAS-SYndrom (IAS= IchArmeSau). In diesem IAS-Syndrom gibt man für sein Wohlbefinden die Verantwortung ab. Und andere sind kalt und herzlos und verstehen einen nicht. das macht der Alk. Er vernebelt den Realzustand und läßt ein handlungsunfähig machen, wenn man es den zuläßt.


    Zitat


    morgen ist ein ganz entscheidender tag im leben meiner mama.geht sie zum arzt oder nicht?und wenn ja,kommt sie dann zurück und tringt weiter?so wie papa es gemacht hat wenn er vom arzt kam.macht sie mir dann genauso ein vor?wie er ihr ein vor gemacht hat?

    Caro, warum machst du es nicht zu deinem entscheidenen tag. dieser tag egal was deine mutter macht wird dein tag. konzentriere dich auf dich. nimm dir was schönes vor. mach was mit dir allein, oder freunden oder deiner familie. rück von deiner mutter weg. laß es nicht zu, daß ihre handlung und entscheidung, deine leben beinflußt. entscheide für dich selbst. löse dich. lösen haißt nicht hassen oder nicht mehr lieben können. aber sie ist sie und du bist du. egal was sie aus ihrer chance macht, die krankheit zu stoppen, hast du genauso die chance zur inneren befreiung und genesung.

    lg panther

    Mut ter

    Mein Leben damit begann,
    als ich erkannt,
    dass ich dir nicht helfen kann.

    Da begann ich zu leben
    Und nach anderem zu streben.
    Nach dem Leben das meines ist
    Und nicht dessen was das Leben dir wert ist.

    Du mich in eine Rolle gedrängt
    Das auch noch liebe nennst
    Und nicht gemerkt,
    das ich Tochter bin
    und nicht du das Kind.

    Auch jetzt noch ich Sorge um dich hab
    Und du es nicht vermagst
    Auch nur ein bisschen daran zu denken
    Auch ich hab nichts zu verschenken.
    Nicht für nichts und diesen Preis
    der mein Herz zerreist
    Und meine eigene Familie zersprengen läßt,
    und ich nur noch hier auf Erden ächzt
    weil all meine kraft ich bei dir belasse
    und anfange dich dafür zu hassen.
    Sogar Bitterkeit und Trauer laß ich zu,
    und komme nicht zu Ruhe.
    Voller Ängste in mir stecke,
    kein Raum auch nur nach dem Leben zu lechzen.

    Aber nun meine liebe Ma,
    egal wie weh es noch tun mag
    ich jetzt mein Leben nach gehen werde
    hier will ich weilen, bei meinen Liebsten auf Erden.
    Wunden werde ich verheilen lassen.
    Dich nicht mehr für was hassen.
    Umkehren werde ich was von Kindheit auf in mein Herz gegeben
    Und bal werde ich auch Feste wieder mir geben.


    Liebe caro!

    Ich bin Betroffene und Kind einer Alkoholikerfamilie (insbesondere Vater, an seiner Alkoholkrankheit verstorben). Ich stelle mich bei dir vor, weil ich eher seltener im Cobereich bin. Ich widme mich in erster Linie meiner Alkoholkrankheit.

    Du hast schon viel erkannt. Nun erhole dich. Saug alles auf, was dir Kraft gibt dir dein eigenes Leben zu geben und dir auch Aufmerksamkeit zu widmen. Laß dich nicht von deiner Mutter ablenken, auch wenn es weh tut. Sie lässt sich von dir auch nicht ablenken. Widme dir ganz viel Zeit und gucke was dir gut tut. Als ich hier angekommen bin, hat man mir erst mal den gesunden Egoismus beigebracht. Na da stand ich aber diesbezüglich etwas länger auf der Leitung. Aber nach und nach, konnte ich mit Hilfe des Forums für mich rausfinden, was mir gut tut und was nicht. Und glaub mir meine Mutter war nicht beim Ersteren dabei. Die tut mir nicht gut. Nur ich ihr. Aber jetzt kriegt sie mich nur, wenn ich auch kann. Genug Kraft habe und nicht ins Ungleichgewicht dadurch kommen würde. Und so habe ich auch mehr Zeit und Kraft für mich und meine Liebsten.

    Achso, dass zweite was die lieben Forumsmenschen mir beigebracht haben ist Zeit und Geduld mit zu bringen. Na das hatte ich genauso wenig. Gelassenheit nannten und nennen wir das .


    Ich wünsche mir die Gelassenheit
    Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
    den Mut Dinge zu ändern die ich ändern kann
    und die Weißheit das eine vom anderen zu Unterscheiden.

    es grüßt dich panther
    schön das du hergefunden hast

    Hallo Blizzard!

    Das mit dem Zahnarzt verstehe ich jetzt auch nicht, aber vielleicht erklärt uns das von den Langzeittrockenen noch einer. Vielleicht gibt es da was was wir noch nicht wissen, aber sollten.

    Ich hoffe, daß dich das mit der kleinen Depression nicht verunsichert oder für dich komisch ist, das du jetzt zum Psychiater sollst. Für mich is das ne Absicherung und es beruhgt mich, weil ich weiß warum ich irgend welchen Stimmungsschwankungen unterliege. Ich brauche keine Medikamente, nur in Akutsituationen. Und mit dem Verstehen lerne ich immer besser gegenzusteuern.

    Viel Erfolg beim Wettkampf.

    gruß panther

    hallo Linde!

    Ich finde deine Gedanken richtig schön zu lesen. Und wie du die Dinge angehst.

    Ich finde das mit dem Vortrag eine gute Idee, muß mich aber Spidis Worten anschließen. Erstmal bist du ganz allein wichtig. Nicht die Anderen. Jetzt wird erstmal die Frage deines Weges (Form der Therapie) geklärt. Und wenn du wirklich eine stationäre machst, bist du erstmal eh für ein paar Wochen weg. Aber auch bis du ein Platz bekommst, sollte dein Augenmerk deiner Nüchternheit gelten, nicht das der Anderen. Du brauchst jetzt alle Kraft und Energie für dich.

    Und ich gehe noch weiter als Spedi. Wenn du schon sowas tolles vorhast, dann mach das doch in Zusammenarbeit und auch im Vortrag mit einem Langzeittrockenem. Das der Vortrag Hand und Fuß bekommt (nicht das ich denke, du könntest keine guten Vortrag ausarbeiten, so meine ich das nicht) und du aber auch gestützt wirst. Den so ein Vortrag kann auch Emotionen oder Erinnerungen auslösen und dann wäre es ratsam mit Jemandem im Gespräch zu sein.

    Bei meiner Tochter auf der Schule, gab es ein Informationsvormittag über generell Suchtmittel, Dies wurde von der örtlichen Polizei und Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen geleitet und vorgetragen, wo auch junge Menschen ihre Erfahrungen berichten. Vielleicht kannst du sowas ja auch mal den Vertrauenslehrer fragen, ob es an eurer Schule nicht auch sowas geben könnte. Nur mit dem Unterschied, daß du es nicht machst. Sondern erstmal abgibst und dich um dich kümmerst und deine Mitschüler trotzdem informiert werden.

    mach weiter so.

    freu mich wieder von dir zu hören.

    gruß panther

    Hallo feengesicht!

    Zitat

    Heute dachte ich nur eins, Heim nur nicht kaufen Fahren.

    Du hast es nicht nur gedacht, sondern auch getan. Die ersten Wochen bin ich manche Tage einfach nicht einkaufen gewesen. Gerade wenn ich unsicher wurde. Bin mit meiner Freundin einkaufen gewesen oder habs halt partnerschaftlcih abgegeben. Und ein Vorrat angelegt, damit ich auch nicht jeden Tag einkaufen gehen muß.

    Zitat

    Mein Sohn teilte mir mit das ich oma werde

    Herzlichen Glückwunsch. da warten ja neue Aufgaben und freudige Emotionen auf dich als Omi!!

    Zitat

    Bin trocken und ohne rechts und links zu schauen heim

    So und nicht anders und ab ins forum!!

    gut gemacht.

    gruß panther