Beiträge von Ette

    Zitat von Lütze

    ...was sie dann am Abend kommentierte:Hä,Du hast Hähnchen gemacht???Na da bin ich ja gespannt.Wie hats denn geschmeckt,Kleiner?Ich lächelte,schliesslich ist es in dem Fastjahr nicht das erste Hähnchen,was ich mache.Was weiss sie denn.Sie gibt mir manchmal noch das Gefühl ,ein Looser zu sein.Oder versucht das.Oder ich bilde mir das ein.Egal,ich weiss,ich bin vlt nicht perfekt,aber mit Sicherheit kein LOoser!

    Hallo Jörg, nun muss ich meinen Senf doch auch noch dazu geben. Also - als mein Freund ausgezogen war, hat mich alles tierisch angenervt, was er plötzlich alleine auf die Reihe bekommen hat. Ich fühlte mich schier persönlich beleidigt, dass nun, ganz ohne meine Zutun, Vieles von dem klappte, was ich früher immer und immer wieder angemahnt hatte. Ich fühlte mich irgendwie betrogen, nicht mehr wichtig, an die Seite geschoben, überflüssig. Dann habe ich auch versucht, bei allen sich bietenden Gelegenheiten, meine Überlegenheit zu zeigen und ihm seine Defizite. Ich konnte es nicht akzeptieren, dass er ohne mich klar kam.

    Ich kann mir vorstellen, dass es bei deiner Frau ähnlich ist. Sie WILL dir das Gefühl geben, ein Looser zu sein, denn wenn sie das nicht tut, fühlt sie sich womöglich selber als einer. Also - zieh dir den Schuh nicht an. Es ist im Grunde ihrer.....

    LG
    Ette

    Hallo Motte,

    hmmm.....für ihn die SHGs heraussuchen - hab ich auch getan. Hat nix genützt. Aber das ist nur meine Erfahrung.

    Wenn es ihm wirklich ernst ist, wird er es auch über Telefonbuch, Tageszeitung oder Diakonie schaffen, sich eine SHG zu suchen. Er ist nicht dein Kind, das sich seine Krabbelgruppe nicht alleine suchen kann. Ich hab das erst im nachhinein verstanden.

    LG
    Ette

    Als ich noch voll in meiner Co-Abhängigkeit steckte, hatte ich die Angewohntheit, mir immer wieder zu sagen, dass es mir im Grunde ja gut ginge. "Mein Alki" würde mich weder schlagen noch sonst wie zu randalieren. Ich war mit ganz schön wenig zufrieden. Inzwischen weiß ich, dass ich eine liebevolle Beziehung möchte, in denen BEIDE geben und nehmen können. Und dass dies auch kein ungerechtfertiger Anspruch ist. Nur nicht geschlagen zu werden und ansonsten auf so ziemlich alles zu verzichten, was Beziehung ausmacht, ne, das will ich schon lange nicht mehr.

    LG
    Ette

    F ürchtete dich früher
    R uhelos lag ich stundenlang
    E ndlos die Zeit bis zum Morgen
    U nruhige Gedanken plagten
    N un genieße ich dich
    D eine Stille und Geborgenheit
    I n mir selbst ist es friedlich
    N ächtens und am Tag

    N eu ist das Gefühl
    A bends mich auf die
    C hance der Erholung zu freuen
    H ol mir die Kraft der Urzeit
    T ief im Schlaf.

    Ette

    Guten Morgen Ribanna,

    in diesem Büchlein steht ja auch die Sache vom Hören, was ich nicht sage. Dieser Teil hat mich sehr berührt. Natürlich habe ich die erste Zeit erst einmal an "meinen Alki" gedacht, als ich es las. Und irgendwann habe ich für mich angenommen, dass ich auch nichts anderes tue, als mich darum zu bemühen angenommen, wertgeschätzt, eben gern gehabt zu werden, damit ich mich wohl und geliebt fühlen kann.

    Du schreibst von drei Tugenden. Magst du sie schreiben? Dein Selbstwert - die Gesellschaft ist dabei vollkommen unwichtig. Es geht darum, dass DU dir etwas wert bist.

    Weißt du, ich habe einmal von einer klugen Frau zur Aufgabe bekommen, mir jeden Abend Gedanken zu machen, was an diesem Tag gut gelaufen ist. Und zwar zum einen, etwas von dem ich meine, dass ich es gut gemacht habe. Und zum Anderen etwas, was mir andere Menschen positives getan oder gezeigt haben. Es hat mir geholfen, zu sehen, dass ich eine ganz Menge gut kann.

    Vielleicht magst du es ja auch einmal versuchen.

    LG
    Ette

    Hallo Simone,

    das ist wirklich eine mistige Situation, da hast du recht. Wobei ich davon ausgehe, dass ihr für die verauslagten Öl- und Fliesenrechnungen Belege habt und somit nicht vollkommen hilflos dasteht.

    Mir stellt sich auch die Frage, ob es für euch und eure Beziehung nicht hilfreich wäre, umzuziehen. Müsst ihr mit ihr in einem Haus wohnen?

    LG
    Ette

    Guten Morgen Kaltblütiger,

    irre, dass du heut nacht vom Kern schriebst. Ich hab nämlich gestern ein estnisches Sprichwort gelesen, das heißt, dass die Dummen auf die Schale gucken und die Klugen auf den Kern. Wir müssen an UNSEREN Kern, wenn wir vorwärts wollen. Du bist schon mächtig am "kerndeln", hab ich das Gefühl. Ich bin immer wieder überwältigt, wie sich deine Schreibe und somit du im Laufe der Zeit verändert hat, in der ich dich lese.

    Ich freu mich für dich.

    LG
    Ette

    Zitat von Amy36

    ihn bewusst nicht zum Thema gemacht, ich kann meine Gedanken lenken :D

    Guten Morgen Amy,

    ja, das ist ein guter Anfang. Wir können unsere Gedanken von unserem "Suchtmittel" ablenken. So, wie ein Alki bei Suchtdruck sich aus der Situation ziehen muss, um sich abzulenken, müssen wir auch unserem Suchtdruck begegnen. Nur so können wir lernen, dass er vorbeigeht und wir überleben, auch wenn wir unser Sehnen nicht befriedigen können. Lernen und akzeptieren, dass es ein lebenswertes Leben ohne "ihn" gibt. Spüren, dass wir auch ohne ihn zufrieden sein können.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Inga,

    herzlich willkommen hier im Forum. Ja, du hast recht, du kannst stolz auf dich sein, denn hier zu schreiben, kann der erste Schritt für dich sein, dich aus dem Sumpf zu ziehen. Du bist ihm nämlich nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst etwas für dich tun, du selbst.

    Ebenso wie dein Partner für sich selbst etwas tun kann, wenn er es will. Die Geschichte, die du über sein Leben schreibst, birgt wirklich die besten Voraussetzungen, selbst abhängig zu werden. Doch ist es an ihm, etwas zu tun. Du wirst für ihn nichts bewegen können. Vielleicht wacht er auf, wenn du deine Strategie der Ignoranz durchziehst. Dich mit deinen Kindern und dir, deinem Leben beschäftigst und ihn sein Leben leben lässt. Du bist noch so jung und hast alle Möglichkeiten der Welt, dein Leben zu gestalten. Unabhängig davon, ob er trinkt oder nicht. Ich wünsche dir Kraft dafür.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    skybird : Danke für die gute Erklärung. Ich will mal sehen, was ich damit anfangen kann.

    Karotte : Ich muss schmunzeln, wenn ich lese, dass du dich mit Literatur auseinandersetzt über das Leben zu zweit. Das habe ich die erste Zeit auch gemacht, weil ich dachte, ich könnte darin Patentrezepte finden, wie ich "Ihn" wieder für mich gewinnen könnte. Hat aber nicht funktioniert. Ich hatte nämlich außer acht gelassen, dass mein Bedürfnis nicht unbedingt "seins" ist. Aber wenn ich irgendwann mal wieder jemanden treffe, mit dem ich vielleicht eine Beziehung haben werde, kann es ja auch noch hilfreich sein.

    LG
    Ette

    Hallo hazel,

    willkommen hier im Forum. Du suchst einen Weg, wie du mit deiner Situation umgehen kannst. Das verstehe ich. Deine Verunsicherung jedoch verstehe ich nicht. Wenn jemand, trotz laufender Therapie, trinkt, ist er ganz einfach nass und noch nicht soweit, wirklich etwas ändern zu wollen. Du schreibst, dass du vor seiner laufenden Behandlung Druck machen konntest. Vielleicht ist dein Partner nur aufgrund des Druckes in die Therapie gegangen und nicht, weil er es für sich selbst entschieden hat. Wie geht er denn bei der Therapie mit seinen Rückfällen um? Werden sie thematisiert oder verschweigt er sie?

    Letztendlich ist es auch nicht dein Problem, ob er diese Hilfe, die ihm dort geboten wird, annimmt. Wenn er sich entschieden hat, weiterhin zu trinken, kannst du nur für dich entscheiden, ob du weiterhin in diesem "alkoholisierten" Umfeld bleiben willst.

    Du schreibst, du hätte bereits vor Jahren eine Therapie gemacht. Entweder hast du danach die Zügel wieder schleifen lassen oder aber du bist ebenfalls rückfällig geworden. Zumal ja, so wie es sich liest, abhängige Partner immer dein Leben prägten. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, den Fokus mal von "ihm" zu nehmen und zu gucken, warum du immer wieder die gleichen Muster lebst. Vom Alkohol loszukommen, ist etwas, was der Alkoholabhängige nur ganz für sich alleine schaffen kann. Aus abhängigen Beziehungen und der Co-Abhängigkeit sich zu lösen, ist das, was DU tun kannst. Für dich ganz allein. Was geben dir die Beziehungen zu abhängigen Menschen?

    LG
    Ette

    Hi Karotte,

    ich seh ja gerade keine gravierenden Unterschiede zur GfK, sondern halte die allgemeine Präsenz dieser Kommunkikationsform für einen genialen Marketingtrick. Und, wie die anderen schon schreiben, vorrangig ist, dass wir unsere Bedürfnisse ernst nehmen und äußern. GfK oder nicht.....

    LG
    Ette

    Zitat von punkterl


    Anscheinend ist es wirklich so, daß man erst dann weiß wie sehr man jemand liebt, wenn man ihm weh getan hat.

    Hallo ihr beiden,

    dem Anderen weh zu tun ist eine Sache. Dem Anderen den Freiraum zu geben, sein Leben alleine auf die Reihe zu bekommen, eine andere. Wir können es nur so schlecht unterscheiden in unserer Co-Welt. Das, was ich als meine unsterbliche Liebe bezeichnet habe, war zum großen Teil geprägt von der Angst, alleine zu sein. Ich wollte es jedoch zu gern als unsterbliche Liebe sehen. Trennung ist nie einfach, aber das Hinterfragen und Aushalten der Gefühle, die dabei hochkommen, haben mir geholfen, mit mir selber besser klarzukommen.

    Ich wünsch euch Kraft und Mut, das Gute im weniger Guten zu sehen.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Ribanna,

    Zitat von Ribanna


    Mein enormes Anspruchsdenken - z.B. gutes Aussehen, Kleidung, Sonnenstudio, Restaurants und vieles andere mehr waren Grundvoraussetzungen für's Leben, das hab ich nie im mindesten in Frage gestellt. :oops:
    Aber wenn dies alles wegfallen sollte, wo ist dann mein Selbstwert?
    Jetzt fängt die Krankheit an mich zu korrigieren in diesem Anspruchsdenken.

    Ein gewisses Anspruchsdenken ist ja nicht verkehrt. Wenn es dich jedoch zu der Frage führt, was mit deinem Selbstwert ist, wenn all das „außen“ wegfällt, ist das ein guter Punkt, um anzusetzen. Wo sind deine positiven Punkte, die nichts mit dem oben Genannten zu tun haben? Was kannst du gut, auch im Schlapperlook und ungebräunt? Wo ist der Genuss, auch wenn es keine Top-Restaurants gibt?

    Zitat von Ribanna


    Hab ein wenig Bedenken, ob ich nicht vielleicht später zu egoistisch werde.
    Gesunde Hilfsbereitschaft ist doch eigentlich okay und die würd ich gern behalten wollen.

    Na klar ist gesunde Hilfsbereitschaft okay. Nur sind wir Co´s in der Regel dazu erst mal gar nicht in der Lage. Wir krempeln die Ärmel hoch und fragen, wo das Klavier steht. Wir machen und machen und machen. Meist warten wir gar nicht, bis wir um Hilfe gefragt werden, wir machen. Nehmen anderen die Verantwortung ab und vergessen unsere eigene Verantwortung uns gegenüber. Nicht selten begegnen mir Co-Frauen, die ihre Männer behandeln als ob sie ein weiteres Kind wären. Weil .... sie ja so gut wissen, was für ihn gut ist. Ich war mir lange Zeit sicher, genau zu wissen, was für meinen „Alki“ gut ist. Wie er es anstellen muss, aus der Sucht zu kommen, wie er zu leben hätte, damit er trocken bleiben kann. Nur war es meine Vorstellung eines trockenen Lebens. Seine sah anders aus. Allerdings hatte ich dabei übersehen, dass ich für mich guckte, wie ein Leben ohne ihn aussehen konnte. Das war ein Lernprozess, vor dem ich lange die Augen verschloss, bzw. gar keine Zeit hatte, darüber nachzudenken. Ich war ja damit beschäftigt, sein Leben zu regeln. Egoismus hat mir seither niemand vorgehalten, obwohl ich inzwischen ziemlich auf mich achte.

    LG
    Ette

    Mich ausstrecken, viel Fläche bieten, damit ich sie aufsaugen kann, die letzten Sonnenstrahlen. Angenehm warm sind sie. Nicht heiß und brennend wie im Sommer, als ich mich vor ihnen im Schatten verkroch. Räkeln mag ich mich in ihnen, damit sie jeden Zentimeter meines Körpers bescheinen. So, als ob ich mir einen Vorrat anlegen wollte für den Winter. Wenn ich die Augen öffne, sehe ich nicht mehr das satte Grün des Sommers über mir in den Baumkronen. Feurig bunt leuchten die ersten Blätter und ein Duft von Vergängnis weht über den Rasen, auf dem sich erstes Laub niedergelassen hat. Abschied nehmen heißt es, vom Sommer, von den milden Abenden, von den langen, hellen Tagen. Ein letztes Aufbäumen des Sommers scheint dieser Nachmittag zu sein. Ich genieße ihn, freue mich aber auch auf die langen, dunkleren Stunden nach Feierabend, die jetzt kommen. Ganz anders werden sie sein. Kuschelig, kerzenscheinend, teeduftend. Trotzdem ist es tröstlich zu wissen, dass irgendwann die Tage wieder länger werden. Davor ist aber noch die Arbeit, den Garten winterfest zu machen. Das Gehegte und Gepflegte vor dem nahenden Frost schützen und zu sehen, wie sich die Natur zurückzieht. Ganz im Vertrauen darauf, dass das nächste Frühjahr unausbleiblich kommen wird. Die dunkle Zeit nutzen. Zum Ausruhen, zum Kraft tanken, zum Einkehren, zum Nachdenken......

    LG
    Ette

    Guten Morgen Paddy,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Das, was du im letzten Absatz deines Postings schreibst, kenne ich sehr wohl. Und ich kenne auch das Gefühl, dass alles, was ich mir Gutes (Massage, Einkaufen, Reisen) tue, nicht eine wirkliche Begeisterung und Freude in mir weckt. Jedenfalls war dies früher so. Ich habe nun schon einige Jahr "Co-Abarbeiten" auf dem Buckel und finde langsam die richtigen "schönen Dinge", die mir Spaß machen. Und die haben weder mit Einkaufen noch mit immer neuen Eindrücken auf Reisen zu tun. Es lässt sich schlecht erklären, wie ich mich selbst gefunden und damit meine Zufriedenheit. Aber sie ist inzwischen unabhängig von Konsum. Irgendwo hatte ich einmal gelesen, die wichtigsten Dinge wären keine Dinge. Es sind die kleinen, schönen Momente im Alltag, die mich zufrieden machen und die mich mich selber spüren lassen.

    LG
    Ette

    Zitat von MoniKaps

    Hallo Pia
    es kann durchaus sein , das ich die Zeit nicht trocken schaffe und in klinische Behandlung muß aber im Moment bin ich trocken und möchte es auch bleiben . Ob ich es schaffen werde ,wenn Robi morgen weg ist , weiß ich nicht
    Viele liebe Grüße Moni

    Liebe Moni,

    in meinen Augen ist das die Hintertür, die du dir für den nächsten Rückfall offen hältst. Ich bin mir sicher, du weißt, dass dein Trinken nichts ändert. Aber wirklich davon loskommen willst du in meinen Augen nicht.

    LG
    Ette

    Hallo Ayki,

    ich kann verstehen, dass du dich mit anderen Dingen befassen möchtest. Ich wünsche dir nicht, dass du fliegst, denn ich hab erfahren, dass ich gerade in meiner heftigsten Co-Phase auch die höchsten Höhenflüge hatte. Ich wünsch dir, dass du mit beiden Beinen immer fest im Leben stehst. Ab und an ein wenig schweben, aber nicht den Boden, das Reale, aus den Augen verlieren. Ich bin sicher, du bekommst das hin.

    Alles Gute und liebe Grüße für dich
    Ette

    Hi Karotte,

    du weist immer wieder auf die gewaltfreie Kommunikation hin. Dieser Begriff begegnet mir jedoch im Moment nicht nur hier. Bei mir entsteht dadurch der Eindruck, dass "das Kind nur mal wieder einen neuen Namen" brauchte. Zudem ist Rosenberg wohl Amerikaner und "the american way of irgendwas" wird bei uns ja doch immer wieder als non plus ultra betrachtet. Ich sehe nicht so genau den Unterschied zum Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun. Darüber hinaus finde ich einen sehr großen Part von Kritikpunkten an der GfK, wenn ich mich bei W. i. k. i. informiere.

    Wenn du einen Workshop darüber machen willst, kannst du mir sicher helfen, zu verstehen, was die GfK genau ausmachen soll. Meines Erachtens waren da ein paar Verleger recht rührig und haben gezielt agiert um einen Markt zu erschließen. Meiner Meinung nach war eine zeitlang eben Von Thun "in" und nun ist es Rosenberg.

    LG
    Ette

    Hallo Simone,

    du schreibst, deine Schwiegermutter wäre bezüglich Geld topfit im Kopf. Nun, ich kann das schlecht nachvollziehen, denn du hattest eingangs geschrieben, sie selbst hätte Geld veruntreut, bist aber nicht näher darauf eingegangen.

    Wenn sie regelmäßig trinkt, nehme ich an, dass sie auch ihre ganz eigene Sicht und Wahrheit über bestimmte Dinge, z. B. auch Geld, hat. Ich weiß, das "ruhig bleiben" leichter gesagt, als getan ist. Eine Rechtsberatung ist von daher nicht verkehrt. So weit als möglich Belege zusammentragen, wäre eine gute Maßnahme, sich gegen den "Supergau" zu wappnen.

    Während meiner Scheidung habe ich die schlimmste RA-Briefe immer zum Wochende bekommen und konnte somit nicht sofort reagieren, denn am Wochenende erreichte ich niemanden. So war ich gezwungen, bis Montag zu warten. Dann hatten sich meist die Gefühle auch etwas normalisiert und ich konnte recht sachlich-vernünftig reagieren. Vielleicht ist es in einem Fall ähnlich.

    LG
    Ette