Empfindlich kühl ist es nun bereits morgens und mir fehlt schon etwas die Helligkeit des Sommers. Das Aufstehen wird anstrengender in der morgendlichen Dunkelheit. Der Abendspaziergang gestern war recht herbstlich und die Tage werden deutlich kürzer. Auch ändern sich die abendlichen Getränke. Als ich mir den duftend heißen Tee aufgoss, fiel mir auf, dass ich dies schon länger nicht mehr getan hatte. Ich hatte ihn im Sommer nicht vermisst, freute mich nun aber, in kleinen Schlucken die wohlige Wärme die Kehle hinabrinnen zu spüren. Der Tagesablauf wird sich auch der neuen Jahreszeit anpassen. Mehr lesen, handarbeiten oder mit Freunden spielen. Dabei fiel mir auf, dass ich mich das erste Mal bewusst auf die dunkle Jahreszeit freue, weil sie auch etwas gemütliches hat. Ich habe den Sommer sehr genossen. Bisher war es immer so, dass ich dann im Herbst wehmütig, ja fast schwermütig wurde. Heute sehe ich einfach die neuen Möglichkeiten der dunklen Jahreszeit. Das macht mich zufrieden.
LG
Ette