Beiträge von Ette

    Zitat von Waldliebende


    Ich schade mit meiner CoAbhängigkeit "nur" mir selbst,

    Hallo Waldliebende,

    genau das Gleiche hat mir vor einiger Zeit ein junger Mann gesagt, der sowohl heftig trinkt als auch andere Drogen konsumiert. Er lebt allein und meinte, mit seinem Trinken und seinem sonstigen Konsum würde er nur sich selbst schaden. Er hielt sich für den besseren Abhängigen - im Gegensatz zu seinem Vater, der Familie hat.

    Abhängigkeit ist Abhängigkeit. Und wenn du es dir selbst nicht wert bist, dich daraus zu lösen - wo ist dann der Unterschied zu anderen Abhängigen?

    LG
    Ette

    Hallo redheart,

    ich kann schon nachvollziehen, wie du dich fühlst. Als ich meinen Ex-Partner kennenlernte, war ich der Meinung, es ist ausreichend, einfach keine Alkoholika im Haus zu haben. Ganz schön blauäugig, wie ich nach nicht allzu langer Zeit feststellte. Die erste LZT hat bei ihm nämlich nicht ausgereicht für ein trockenes, zufriedenes Leben. Bevor er sich zur zweiten LZT entschloss, bekam ich hautnah mit, was es heißt, mit einem alkoholkranken Menschen zu leben. Sicherlich gab es auch positive Phasen. Schließlich sollte ich wieder für eine Weile klaglos stillhalten und so für eine Umgebung sorgen, die konsequenzloses Trinken ermöglicht.

    Und ich hab gern immer wieder gehofft. Schließlich hatte ich dafür immer einen Menschen um mich, der mich brauchte. Dass er mich immer wieder belog, habe ich erst so nach und nach herausbekommen. Jedem, der mir erklärte, dass ich co-abhängig sein, widersprach ich vehement. Erst als ich selbst am Rande meine physischen und psychischen Kraft war, hab ich ihn vor die Tür gesetzt.

    Aber vielleicht musst du auch einfach durch so ein Tal, bevor du die Beziehung zu deinem Freund ohne rosa Illusionsbrille siehst. Mir sagte eine Therapeutin bei der Suchtberatung, dass ich mir darüber im Klaren sein müsse, dass ich in solch einer Beziehung immer die Stelle einer Art Hilfstherapeutin einnehmen würde. Ob ich es will oder nicht.

    Inzwischen ist mein Ex fünf Jahre trocken, wir sind nach wie vor befreundet, aber nicht mehr als Paar zusammen. Und das war für uns beide wichtig und hilfreich.

    Ette

    Hallo redheart,

    ich kann nur vermuten, warum du keine Antworten bekommst. Wenn ich mich zurückerinnere, dann fallen mir alle möglichen Fragen ein, die ich damals hatte. Aber nicht, was die Trennung für unsere Beziehung bedeutet. Für mich war es einfach nur angenehm etliche Wochen ohne Stress zu sein und mir keinen Kopf darüber machen zu müssen, was mich am Feierabend zu hause erwartet. Sicherlich geht es vielen Schreiberinnen hier ähnlich.

    Ich kann auch nicht wirklich erkennen, was es für einen Sinn macht, darüber nachzudenken, ob es besser ist, einen Alkoholiker vor oder während der Therapie kennenzulernen. Allerdings hast du nun während seiner Therapie vielleicht genug Freizeit, dich mit dem Thema Alkohol- und Co-Abhängigkeit ernsthaft auseinander zu setzen.

    Alkoholabhängigkeit lässt sich nicht heilen, sondern lediglich stoppen. Und eine Therapie legt lediglich die Grundsteine für ein trockenes Leben. Eine Garantie dafür ist sie nicht. Also - es ist an dir, für dich zu entscheiden, wie dein Leben aussehen soll. Und entscheiden kann man in der Regel am besten, wenn man sich über Chancen und Risiken soweit als möglich informiert.

    Hier kannst du eine Menge über die Krankheit deines Partners - und deine eigene - erfahren. Hier stehen die Erfahrungen von zig Jahren Leben mit einem alkoholabhängigen Partner geschrieben.

    LG
    Ette

    Hallo Suchende,

    weißt du, als Co-Abhängige habe ich mich lange genug mehr mit anderen Menschen und deren Problemen befasst als mit mir selbst. Meiner Meinung nach habe ich mir während dieser Zeit ziemlich geschadet. Da brauchts in meinen Augen keine Liste für, sondern den Willen, mit mir selber besser umzugehen und meine Selbstliebe zu stärken. Dafür schreib ich mir allerdings immer mal wieder eine Liste - von den Dingen, die ich gut kann und die ich an mir gern mag. Das ist für mich der wichtigste Schritt.

    LG
    Ette

    Hallo Rosa-Li,

    ich habe gelernt, dass es wichtig für mich ist, alleine zurecht zu kommen. Am Anfang nach der Trennung von „meinem Alki“ habe ich es gehalten wie du. Im Netz gefischt und dort kannst du ja recht einfach jemanden „kennenlernen“. Du kannst immer schön weiter die Illusion von der großen Liebe füttern. Aber nach meinen Erfahrungen ist es lediglich ein Austauschen des „Suchtmittels“, wie ich schon mehrfach an anderer Stelle schrieb.

    Sicherlich, wenn du der Meinung bist, dass du erst noch mal auf die Nase fallen musst, musst du wohl so weitermachen. Es ist in der Regel auch bequemer, sich wieder jemanden zu suchen, der dafür sorgt, dass wir uns behütet, geliebt, wertgeschätzt und wohl fühlen. Weil dies Dinge sind, zu denen wir überwiegend selbst nicht in der Lage sind. Irgendwann wirst du dich aber vielleicht doch entscheiden, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Dich zu akzeptieren und dir selbst etwas wert zu sein. Dann kannst du auch einen neuen Partner um seiner selbst lieben und mit ihm zusammen sein. Und nicht deshalb, weil er gut zu dir ist und dich betüdelt.

    Aber – wie gesagt, jeder Mensch entscheidet selbst, wann er sich auf den Weg macht. Sich aus einer vom Alkohol geprägten Beziehung zu lösen, ist der erste Schritt. Die eigene Weiterentwicklung, eine Art Nachholen des erwachsen Werdens, ist für mich der weitere Weg, auf dem ich immer noch bin. Und diese Entwicklung kann mir kein noch so fürsorglicher Partner ersetzen.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    gestern, als ich durch den Regen ging, freute ich mich an dem Duft der nassen Erde. Und daran, dass es sanft regnete. Ein Regen der die dürstenden Pflanzen tränkt und kein Unheil anrichtet. Ein Gefühl von Dankbarkeit dafür erhöhte noch den den Genuss.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Rosa-Li,

    vielleicht bist du deshalb eifersüchtig, weil du weiß, wie es sich anfühlt, in einer Beziehung zu sein und einen anderen Mann zu haben? Auch wenn deine Beziehung nicht gut läuft, weil dein Partner trinkt, ist es in meinen Augen ein Hintergehen, sich auf einen neuen Mann einzulassen.

    Eifersucht hat aber immer auch damit zu tun, zu meinen, dass man selbst nicht genügt. Das schürt natürlich auch Verlassensängste. Statt einer neuen Beziehung, was ich im übrigen auch versucht habe, habe ich mir dann eine Therapie gesucht. In der konnte ich lernen, dass ich mir etwas wert bin. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch den Anderen um seiner selbst lieben. Und nicht für die Dinge, von denen ich meine, dass er sie mir geben sollte.

    Wie gesagt, kein neuer Mann sondern ein neuer Weg für mich selbst, war für mich ganz wichtig nach der Trennung von „meinem Alki“. Ein neuer Mann wäre für mich nur der Austausch meines „Suchtmittels“ gewesen.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    Genuss - freie Tage sind es mir, auch wenn die Hausarbeit ruft. Nicht weil ich dann gar nichts arbeiten muss, sondern weil ich Dinge, die zu erledigen sind, nach meinem ganz eigenen Bedürfnissen tun kann. In meiner eigenen Geschwindigkeit und mit meinen eigenen Pausen. Ich genieße freie Tage....

    LG
    Ette

    Hallo Nelly,

    so, wie dein Mann sein Problem, das Trinken, nur selbst anpacken kann, kannst auch du deine Abhängigkeit nur selbst in den Griff bekommen. Du kannst dir dazu Hilfe beim Hausarzt, bei der Suchtberatung oder auch in einer realen SHG suchen. Aber anfangen damit, erste Schritte zu gehen, das musst du schon selbst.

    Im Moment kommst du mir vor wie das Kaninchen vor der Schlange. Mit offenen Augen, bewegungslos auf den absoluten Zusammenbruch warten... Es ist dein Leben, dessen Zusammenbruck du abwartest. Und du kannst entscheiden, ob du abwartest und es als Feigheit bezeichnest. Oder aber beginnst, für die selbst zu sorgen und vielleicht auch zu kämpfen, um etwas zu verändern. Zumal du nicht nur für dich allein sondern auch für dein Kind verantwortlich bist.

    Veränderungen machen Angst, ich weiß. Da ist oft selbst eine schlimme Beziehung noch sicherer als die Unsicherheit eines Neuanfangs. Es ist DEINE Entscheidung, wie dein Leben aussehen soll. Aber wie gesagt, du entscheidest nicht für dich alleine, sondern auch für dein Kind.

    LG
    Ette

    Zitat von Frage

    .
    Ich sehe, dass ich bestehe , meine Dinge regle und nicht großartig in Probleme gerate. Bisher jedenfalls nicht. Aber ich kanns nicht glauben, dass es so bleiben wird und erwarte von Tag zu Tag ein auf mich zukommendes Drama. Weiß nicht mal, wie dieses aussehen sollte.

    Hallo Frage,

    solche diffusen Ängste sind mir auch nicht unbekannt. Vor Jahren habe ich mal in einem schlauen Buch gelesen, dass es dabei hilft, sich vorzustellen, was als schlimmstes passieren kann und dann zu überlegen, wie man mit dieser schlimmen Situation umgeht. Heute gehört das Vorstellen des Supergaus zu meinen wichtigsten Werkzeugen, wenn mir vor irgend etwas Angst ist. Und - es ist noch NIE so schlimm gekommen, wie ich es mir als schlimmstes vorgestellt habe....

    Ach ja... und das Augenmerk immer auf die Dinge richten, die gut funktionieren. Das hat mir geholfen, neues Selbstbewusstsein zu entwickeln.

    LG
    Ette

    Hallo Paddy,

    ich kann verstehen, dass du dir bewusst machen musst, warum es besser ist, die Beziehung zu beenden. Dazu kann es hilfreich sein, all die schlimmen Dinge aufzuschreiben. Ich habe aber für mich festgestellt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mir immer wieder die negativen Sachen vor Augen halte. Für mich ist es besser, mir die positiven Seiten meines Lebens bewusst zu machen.

    Du hast eine lange Liste von negativen Dingen aufgeschrieben. Für jeden Punkt darauf gibt es auch einen positiven. Hast du schon mal versucht, die positiven Seiten deiner Trennung wahrzunehmen? Mir hat das sehr geholfen.

    LG
    Ette

    Hallo Rosa-Li,

    herzlichen Glückwunsch zur neuen Wohnung! Du bist gerade dabei, einen ganz wichtigen Schritt zu gehen! Klar, es ist schmerzhaft, weil es die Endgültigkeit darstellt, auszuziehen. Aber Trennungen sind immer schmerzhaft und auch Schmerzen oder schlechte Gefühle gehören zum Leben dazu. Bestimmt hilft dir die Gestaltung der neuen Wohnung, die Organisation des Umzugs und das Einrichtigen deiner eigenen vier Wände, die Gedanken an ihn loszulassen. Ich wünsch dir viel Spaß beim Einrichten und viel Glück für dein eigenes „Nest“.

    LG
    Ette

    Guten Morgen!

    Aufstehen kann auch richtig herrlich sein – wenn die Sonne scheint, ein blauer Himmel lockt und Wochenende ist. Ich mach mir erst mal gar keine Gedanken, wie morgen das Wetter wird, sondern genieße heute den Sonnenschein.

    Ette

    Zitat von Frage

    Zumal ich immer wieder an ihn erinnert werde, weil er ständig in meinem Bankkonto ist und mich noch immer kontrolliert auf diese Art und Weise. Er hat das für mich alles gemacht und hat daher alle Zugangsdaten. Wenn ich das PW ändere, sperrt er es mir. Dann lass ich das online-Banking wieder entsperren und gebe wieder das alte PW ein, nur damit ich Ruhe habe und denke mir eine Weile, dass er doch schauen soll,w enns ihm Spass macht.

    Hallo Frage,

    nur ganz kurz.... setz dich mit deiner Bank in Verbindung, lass deinen Onlinebanking-Zugang sperren und teile der Bank mit, dass jemand unbefugt Einblick in dein Konto nimmt. Du bekommst dann neue Zugangsdaten. Unter Umständen kannst du auch den Anmeldenamen ändern, je nach dem wie dies bei deiner Bank geregelt ist. Eine neue e-mail-Adresse wäre dabei auch von Vorteil.

    LG
    Ette

    Hallo Rosa-Li,

    dein letztes Wochenend-Erlebnis finde ich ganz schön heftig. Und ich kann nachvollziehen, dass du dich mit einem anderen Mann triffst, um jemanden zu erleben, der gut zu dir ist. Ich hatte selbst so eine Phase am Anfang als ich mich getrennt hatte.

    Allerdings habe ich seither gelernt, dass ich erst einmal gut zu mir selbst sein muss. Mich selbst wichtig nehmen, annehmen mit all meinen Schwächen und Stärken. Und, wie gesagt, gut zu mir selber sein. Wenn ich das nämlich nicht auf die Reihe bekomme, muss ich immer jemanden suchen, der gut zu mir ist und komme nie aus meiner Abhängigkeit, egal, ob der Andere trinkt oder nicht. Lernen, mit mir alleine klarzukommen, ist für mich das wichtigste Fundament, um ein eigenverantwortliches, zufriedenes Leben zu haben. Genau wie du, habe ich zu Anfang nur mein „Suchtmittel“ ausgetauscht, sprich mir einen neuen Mann gesucht. Von einer Beziehung in die nächste zu hoppen, ist für mich nicht hilfreich gewesen. Es habt mir keine Zeit gelassen, mich selbst weiterzuentwickeln, um dysfunktionalen Beziehungen aus dem Weg zu gehen. Solange ich nicht allein mit mir zurechtkomme, werde ich immer abhängig sein vom Wohlwollen Anderer.

    Warum dein Partner trinkt oder nicht, ist relativ egal. Seine Beweggründe sind einfach in der Sucht begründet. Viel wichtiger wäre zu hinterfragen, warum du das nach wie vor mitmachst. Ist dir eine finanzielle Bequemlichkeit wichtiger als ein Leben ohne Angst? Was hält dich in der Beziehung? Was gibt dir ein neuer Mann? Was hindert dich, dein Leben allein in die Hand zu nehmen?

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    wechselhaftes Wetter sagt der Wetterbericht die letzten Tage immer an. Für mich war dieses Wetter gestern genau richtig. Nicht zu warm, ein dramatisch schöner Wolkenhimmel, Wind, der mich an die See erinnerte – und Zeit, im Garten zu werkeln. Aber zuerst hab ich die zwei ersten sonnensüßen Tomaten schnabuliert und mich drauf gefreut, dass es nun täglich mehr werden, die erröten. Aus „Wildwuchs“ die Grundlage für neuen Kompost geschaffen. Das heißt beim Häckseln immer wieder Duftwolken nach Melisse, Lavendel, Liebstöckel und nach frischem Holz und grünen Blättern. Meine Lieblingsrose bringt noch ein paar späte Blüten, obwohl sie eigentlich nur einmal blüht. Und meine Rosenstecklinge bekommen Blattknospen und versprechen mir Wachstum. Am Abend dann mit reicher Ernte nach hause gehen, aus eigenem Gemüse ein Abendessen bereiten und es mit Genuss verspeisen....

    Einfach ein genussvoller Nachmittag, auch wenn ich heut morgen einen kleinen Muskelkater habe.

    LG
    Ette

    Karotte und Sinnesrausch

    Hallo ihr beiden,

    ich hätte es netter gefunden, wenn ihr diese Diskussion in einem von eueren Threads geführt hättet. Sie hat in meinen Augen nichts mit dem Thema von Rosa-Li´s Thread zu tun.

    Hallo Rosa-Li,

    die Sache mit dem Inneren Kind empfinde ich persönlich als sehr hilfreich. Durch Annahmeübungen habe ich gelernt, Defizite aus meiner Kindheit aufzuarbeiten. Ich denke, wir haben unser ganzes Leben lang das Innere Kind, Inneren Erwachsenen und natürlich das große Über-Ich, die uns in unserem Verhalten und unsere Handlungen beeinflussen. Für mich ist es, wie gesagt, hilfreich, mir dieser Tatsache bewusst zu sein. Dann kann ich mich auch mit meinen Ängsten, Verhaltensmustern und Bedürfnissen besser und gesünder auseinandersetzen.

    Die innere Stimme oder Intuition, ist meines Erachtens noch mal etwas anderes. Ich denke, unserer Gehirn speichert Wissen ab, das uns vom Verstand her gar nicht immer bewusst ist. Dieses Wissen wird in bestimmten Situationen freigesetzt, ohne dass es kognitiv, d. h. durch Verstand, gefiltert wird und kommt uns dann wie eine innere Stimme vor.

    Beides hat jedoch etwas mit uns selbst zu tun und kann sehr hilfreich für uns sein. Dazu müssen wir uns aber auf uns selbst besinnen und die Aufmerksamkeit nicht so sehr auf andere Menschen richten.

    LG
    Ette

    Hoppla,

    da ist mir doch mein Genießen-Thread vollkommen abhanden gekommen. Nicht, dass ich nicht genossen hätte in all der Zeit. Allerdings habe ich es mir nicht mehr schriftlich bewusst gemacht.

    Früher half mir das Bewusstmachen, meine Gedanken von "meinem Alki" abzulenken. Heute dient es mir dazu, das Positive zu sehen, wenn nicht alles so gut läuft.

    Wenn ich es aber nicht aufschreibe, vergesse ich allzu leicht die positiven Momente. Also werde ich mich mal diszplinieren und sie wieder aufschreiben, die genussvollen Moment, die es jeden Tag immer wieder gibt.

    LG
    Ette