Beiträge von Ette

    Guten Morgen hope,

    ja, die Umbruchzeit ist hart. Aber du wirst sehen, wenn du erst durch bist, macht jeder Tag es leichter. Es ist schön, dass du Freude finden kannst im Vorbereiten deiner Möbel. Und ich kann nachvollziehen, dass du traurig bist, wenn du mit "ihm" redest und er formuliert, dass er dich weiterhin sehen möchte. Das nährt das Hoffnungspflänzchen, dass es vielleicht doch wieder gut wird. Das kann es ja auch, wenn ihr BEIDE wollt und etwas für euch tut. Aber erst einmal ist es bestimmt der beste Weg, dass jeder lernt, alleine klar zu kommen. Diese Lektion habe ich gelernt. Ich musste alleine klarkommen, das hatte ich, so wie Spedi es irgendwo geschrieben hat, nie gelernt. Aus dem Elternhaus in eine Beziehung. Wie sollte ich da richtig erwachsen werden. So ist in allem, was passiert, auch etwas Gutes. Für mich war die Alkoholkrankheit meines Ex eine Möglichkeit, mich selber weiterzuentwickeln. Manches hätte ich nie in Angriff genommen, wenn ich nicht mit dieser Krankheit konfrontiert gewesen wäre.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Herz,

    ich kann verstehen, dass du frustriert bist, keinen Zuspruch zu deinem Thema bekommen zu haben. Aber niemand will dein Posting hier lächerlich machen. Es ist nur so, dass dein Wunsch, zwar verständlich, aber utopisch ist. Prohibition - guck dir Amerika an. Die hatte diesen Zustand. Die Folge daraus war ein schwunghafter, illegaler Alkoholhandel. Aufgehört, Alkohol zu konsumieren, hat deshalb sicher keiner. Aber das ist nun schon lange her. Guck die heute die Staaten an, in denen durch horrende Steuern Alkohol stark verteuern, als Hemmnis, ihn zu kaufen. Noch nie habe ich ein junges Mädchen erlebt, das sich so abgefüllt hat wie die schwedische Brieffreundin meines Sohnes, die ihn mal besuchte. Ähnlich ist es doch mit dem Rauchen. Niemand hat aufgehört, weil Zigaretten teuer sind oder Krebs verursachen. Jeder muss hierbei seine EIGENE Entscheidung fällen, wie er mit dem jeweiligen Suchtmittel umgeht. Keiner von außen schafft es. Weder mit Verboten noch mit noch so überzeugenden Argumenten. Die Akzeptanz dieser Tatsache aber gibt dir Energie, für DICH etwas Gutes zu tun. Oder hast du den Eindruck, dass deine Verbitterung über trinkende Mitmenschen dir gut tut?

    LG
    Ette

    Hallo Heißkalter

    ich hab mich auch erinnert an die Beerenorgie, bzw. was dabei herauskam. Hast du dies Jahr diesbezüglich keine Ambitionen gehabt? Ich habs nämlich bei weitem nicht so gut hinbekommen wie du.

    Mal gucken, ob es mal einem Geschmackstest unterziehen lasse ;)

    LG
    Ette

    Zitat von TotesHerz

    Letztens war ich in der Kinderabteilung eines Warenhauses. Eigentlich ist es schon erschreckend. Vorallem bei den Büchern.

    So ein richtiger Pirat, egal was er in der Geschichte tut, hat ein Fass Rum dabei.
    Der richtige Cowboy bestellt im Saloon natürlich auch nicht gerade warme Milch.
    Rotkäppchen bringt der alten Grossmutter Kuchen und Wein.
    Hat Pippi Langstrumpf nicht auch Rum getrunken? (Ehrlich, ich weiss es nicht)
    Neulich sah ich eine Art Barbiepuppe, zu der gabs ne kleine Bar, kleine Cocktailgläser und bunte Fläschchen)

    Ja klar, wir hatten diese Geschichten auch schon und wir sind nicht alle gleich Alkies geworden. Aber ich bin immer wieder erstaunt, wie früh man eigentlich schon mit einer Art Gehirnwäsche genau das Bild vermittelt bekommt, Alkohol sei normal und gehöre in gewissen Situationen dazu.

    Hallo Herz,

    es ist aber ganz einfach so, dass Alkohol in unserer Gesellschaft akzeptiert ist. Diese Tatsache müssen WIR akzeptieren und da können wir selbst noch so schlimme Erfahrungen mit dieser "Volksdroge" gemacht haben, wir werden den Umgang damit nicht verändern können. Es ist wie mit "unserem Alki". Den konnten wir auch nicht verändern. Nur uns selbst.

    Ich denke, du bist im Moment hypersensibel, was dieses Thema betrifft. Mit noch so missionarischem Eifer wirst du jedoch nichts verändern können. Warum auch? Jeder, der mit Alkohol umgehen möchte, ist für sich selbst verantwortlich. Und wenn Kinder in Büchern davon lesen, ist dies lediglich die Darstellung von Situationen im Leben. Stell dir vor, sie würden davon nicht lesen. Dann wären sie doch umso neugieriger, was dieser Stoff ist, von dem sie noch nie gehört haben. Dann ist das Ausprobieren auf jeden Fall vorprogrammiert. Strom kann auch gefährlich sein, oder der Straßenverkehr. Diese Tatsachen werden auch in Kinderbüchern publiziert, um Kinder auf eventuelle Gefahren vorzubereiten.

    Kurz, ich meine, dass deine Empfindlichkeit diesbezüglich aus deinen ureigensten Erfahrungen resultiert, die somit auch nicht einfach auf die gesamte Bevölkerung umzumünzen ist. Du kannst dies ganz allein für dich entscheiden, wie du für dich und in deinem persönlichen Umfeld mit dem Thema Alkohol umgehst. Zu reklamieren, wie dies andere Menschen tun, ist auch deine Entscheidung. Deren Entscheidung jedoch zu bewerten, ich denke nicht, das dies unsere Aufgabe oder gar unser Recht ist.

    LG
    Ette

    Hmmmm....war das nun eine ernsthafte Frage? Möchtest du meine Interpretation lesen? Charlos, wahrscheinlich genießt du diese Momente, weil du zufrieden bist und - du bist zufrieden, weil du solche Momente genießen kannst und nicht mehr dazu brauchst..... auf jeden Fall kann ich deine genüssliche Zufriedenheit oder deinen zufriedenen Genuss sehr gut nachempfinden.

    LG
    Ette

    Karl,

    mir ging es auch oftmals so, dass ich dachte, mein Gott, als ich so alt war wie der Bengel, da hatte ich ihn schon und war für einen kleinen Schreihals und einen Haushalt verantwortlich. Inzwischen bin ich zufrieden damit, dass er sich seinen eigenen Weg gesucht hat, auch wenn es ein wenig länger gedauert haben mag als vielleicht bei anderen. Und darüber, dass er, wenn er eine größere Veränderung vorhat, immer noch gern mal vorher mit Mama drüber spricht. Nicht um ein Pro oder Contra zu hören, sondern einfach meine Meinung dazu. Und dann macht er, wie er denkt, dass es gut für ihn ist. Ich bin zufrieden, dass er sein eigenes Leben zu leben gelernt hat.

    LG
    Ette

    Hallo Herz,

    ich kann nachvollziehen, dass dich das kirre macht. Das macht es mit mir auch. Wenn ich mir ins Bewusstsein hole, dass finanzielle Unterstützung für Selbsthilfe immer mehr reduziert wird und andererseits die Steuereinnahmen aus dem "Drogenverkauf" eine wichtige Einnahmequelle für den Bund sind, dann könnte ich das Würgen bekommen. Jeder hat es nur selbst in der Hand, über den Umgang mit Alkohol für sich zu entscheiden. Schließlich ist Alkohol eine sein Jahrzehnten, ja fast Jahrhunderten, gesellschaftlich akzeptierte Droge. Da jedoch jeder Einzelne Teil dieser Gesellschaft ist, hat jeder Einzelne es in der Hand, ein Leben ohne diese Droge vorzuleben. Überzeugen, missionieren, werden wir niemanden können.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Ayki,

    ich hab mich gefreut, von dir zu lesen. Dass es dir halbswegs gut geht.

    Klammernde Eltern - ja, ein Thema, das mir in der Suchtarbeit öfter begegnet. Sie können genauso schlimm sein wie lieblose.

    Ich denke, es ist genauso schwer, sich von dieser Einflussnahme zu befreien, wie von der Einflussnahme eines trinkenden Partners. Du hast allerdings den Vorteil, dass sie nüchtern sind. Hast du eigentlich ihnen gegenüber klar formuliert, dass du dich bevormundet und "beklammert" fühlst? Schließlich sind sie der Meinung, sie meinten es nur gut mit dir. Gehe ich jedenfalls von aus. Vielleicht bedarf es nur immer wieder des Gespräches, wenn du dich von ihnen bevormundet fühlst. Fällt mir jetzt dazu ein.....

    Ich wünsch dir für diese Baustelle soviel Kraft, wie du sie schon bei deiner anderen bewiesen hast. Du schaffst das schon.

    LG
    Ette

    Oh Charlos,

    hummerfarben in die neue Woche? Joghurt kühlt ganz angenehm. Ähmmm.... und kann auf eine ganz ansprechende Weise wieder von der Haut genommen werden.

    Bei mir hat die Spätsommersonne lediglich die Sommerbräune wieder aufgefrischt. Da ich gern in der Sonne bin, bin ich ganz froh, dass meine Haut das gut ab kann.

    Deine Läufe werden ja wirklich immer ausufernder. Ich hoffe nur, dass du nicht vor irgend etwas davonlaufen musst.

    LG
    Ette

    P.S. Wenn du das nächste Mal wieder Crevetten machst, sag doch einfach Bescheid ;)

    Guten Morgen Amy,

    ich kann dieses "ich will wissen, was er macht" auch gut nachfühlen, da es mir früher genauso ging. Inzwischen habe ich gelernt, dass dies Teil meines co-abhängigen Kontrollbedürfnisses ist. Auch wenn ich es mir früher als Besorgnis schöngeredet habe.

    Dich abzulenken, etwas für dich zu tun, ist schon mal ein guter Anfang. Letztendlich kannst du nichts ändern. Wenn er trinkt nicht, und dass er damit aufhört, auch nicht. Je mehr du den Abstand wahrst, desto besser wirst du auch mit deinem Nichtwissen umgehen können. Es wird seine Wichtigkeit verlieren. Jedoch ist es zu anfang recht anstrengend, sich von seinem "Suchtmittel" fernzuhalten, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich hatte manchmal Zustände, die regelrecht an craving erinnerten und manchmal hab ich mich dabei erwischt, wie ich den Telefonhörer schon in der Hand hatte. So, wie ein Alki plötzlich am Kiosk steht und sich nen Flachmann holt, kam ich mir dann vor.

    Ich hoffte auch immer, dass er sich meldet. Und hinterher war ich entweder enttäuscht oder beunruhigt. Ruhiger wurde mein Leben erst, als ich in für eine Weile ganz aus meinem Leben ausgeschlossen habe. Ganz langsam haben sich dann wieder Kontakte ergeben, als er trocken war. Aber das musste er allein bewerkstelligen und auch getan. Somit hatte eine Trennung und "Kontaktsperre" für uns beide etwas Gutes.

    Ich wünsch dir einen schönen Wochenanfang.

    LG
    Ette

    Spätsommersonne – wärmend, strahlend, einfach herrlich, sich unter ihr zu bewegen. Unter Bäumen dahin radeln, an Weiden vorbei, von denen mir ein paar Pferde zunicken. Wind spielt in meinen Haaren und kühlt meine Haut. In der Luft kreist ein Habicht auf Beutesuche. Es duftet nach Heu und Stroh und an manchen Stellen nach frisch aufgebrochener Erde. Meine Beine strampeln wie zwei Kolben und treiben das Rad gleichmäßig voran. Trübe Gedanken sind einfach weggestrampelt und ich summe „summertime and the living is easy“ vor mich hin. Eine Tankfüllung Lebensfreude, bevor am Montag der Alltag wieder die Herrschaft übernimmt.

    LG
    Ette

    Hallo Amai,

    Zitat von Amai

    :D

    Ich habe ein Recht auf Liebe, ich bin liebenswert, ohne, dass ich dafür etwas tun muss! Ich frage mich, wo sich diese Männer, die sich von der "neuen" Ingrid angezogen fühlen könnten, verstecken?

    Na, wenn ich Mann wäre, würd ich aber das Laufen kriegen, wenn eine Frau ihr Recht auf Liebe bei mir einfordern würde. Sorry, aber der einzige Mensch demgegenüber du dieses Recht geltend machen kannst, bist du wohl selbst.

    Aber auch das ist Teil unserer Krankheit. Wir fordern Liebe, weil wir uns selbst nicht genug lieben und deshalb eine extra Portion von außen brauchen. Ich glaube aber nicht, dass es Grundlage einer gesunden Beziehung sein kann, sein Recht auf Liebe einzufordern. Liebe fordert nicht und kann nicht gefordert werden. So lange du dich nicht selbst liebst, denke ich, wird das schwer mit einer gesunden Beziehung. Aber das musst du für dich selbst ausprobieren.

    LG
    Ette

    Hallo rosenk,

    deine Geschichte ist in meinen Augen schon eine ganz erstaunliche. Du hast dich damit arrangiert, dass dein Mann trinkt und willst nun, da er eine Therapie machen möchte, nichts damit zu tun haben. Klar, die Therapie ist sein Ding ganz alleine. Ich bin in meiner realen SHG froh über Jeden, der sich zu einer Therapie entschließt, denn in meinen Augen ist das ein guter Schritt, trocken zu werden und langfristig zu bleiben.

    Bei mir regt sich der Gedanke, ob es dir vielleicht unbequem ist, im Falle einer Therapie seinerseits, grundlegend etwas zu verändern. Im Grunde hast du dir ja einen bwquemen Weg ausgesucht, mit der Alkoholsucht und deiner Co-Abhängigkeit umzugehen. Es ist SEINE Sucht und solange er dir damit nicht unter die Augen kommt, geht es dich nichts an. Abhängige Beziehung haben aber immer mit beiden Partnern zu tun. Bei euch sind auch noch Kinder betroffen. Umso weniger verstehe ich dein Verhalten.

    Wenn du für dich die Entscheidung getroffen hast, mit seiner Sucht zu leben, ist das eine Seite. Dass du damit deine Kinder in einem "alkohohlisierten" Umfeld aufwachsen lässt, die andere.

    Ich sehe hier bei dir eine große Inkonsequenz, in die du deine Kinder, die sich nicht wehren können, mit einbeziehst. So entstehen die Co´s oder Süchtigen der nächsten Generation.

    Gruß
    Ette

    Hallo Mary,

    ich kann verstehen, dass dein Kopfkino läuft. Die Angst vor dem Trinken wird noch lange in deinem Kopf präsent sein. Allerdings wird nichts und niemand es verhindern können, wenn es passieren soll und dein Freund trinken möchte.

    Ich habe heute noch manchmal ein seltsames Gefühl und die Angewohnheit, ihn mit meiner Nase "zu begrüßen". Dann sage ich mir ganz bewusst, dass es mich NICHTS angeht ob er trinkt oder nicht. Es ist sein Ding. Es ist auch längst aus meinem Kopf, was er wohl macht, wenn wir uns längere Zeit nicht sehen oder sprechen. Ich muss für mich und mein Leben sorgen und er für seins.

    Ich weiß, dass es schwer ist und eine ständige Aufgabe zu Anfang. Aber glaub mir, je mehr du dich auf dich und Belange konzentrierst, desto besser wird es dir mit der Zeit gehen. Egal, ob er trinkt oder nicht. Denn deine Zufriedenheit darf nicht von seinem Trinken oder Nichttrinken abhängig sein.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    lachen bis die Bauchmuskeln schmerzen, in der Sonne dümpeln, erleben, wie sich zwei Menschen, die mir wichtig sind, gut verstehen und mich abends am Licht freuen, wie es Blüten und Pflanzen warm leuchten lässt.

    Sonnensatt und durchgewärmt nach hause kommen. Selbst der Abwasch ist nicht so schlimm, weil er von einem zufriedenen Tag erzählt.

    Heute morgen weckten mich dann Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen. Es liegt zwar noch ein Teil Arbeit vor mir, aber es ist gute Arbeit, die mich zufrieden macht. Und danach wird wohl der neue Drahtesel in ausprobiert. Mal sehen......

    LG
    Ette

    Guten Morgen Ribanna,

    Zitat von Ribanna

    Ich hatte geschrieben, dass ich das Treffen mit Ihm nicht absagen möchte, da er den Glauben an die Menschheit nicht verlieren soll.
    .......


    Wir wissen nicht, was ihn veranlasst hat zur Flasche zu greifen. Möglicherweise kann auch er von Menschen oft genug enttäuscht worden sein.

    warum meinst du, dass du dafür verantwortlich bist, ob er seinen Glauben an die Menschheit verliert? Bist du seine Mutter, die für ihn sorgen muss?

    Im übrigen sehe ich bei dir bereits das typische Co-Verhalten „Entschuldigung des Trinkens“. Es ist egal, was er erlebt hat. Kein Erlebnis gibt die Legitimation zum Trinken. Es sei denn, jemand ist abhängig. Dann ist jeder Grund recht, um wieder oder noch zu trinken.

    Pass auf dich auf. Die Strukturen, die du in deiner Ursprungsfamilie gelebt hast, kannst nur du für dich ändern. Und das geht ziemlich schlecht, wenn du argumentierst wie oben. Aber das ist lediglich meine Erfahrung. Sicherlich musst du hier deine eigenen Erfahrungen machen.

    LG
    Ette

    Guten Morgen blauer Samt,

    so, so, du machst ihm also die Wäsche. Hmmmm....na ja, ich kann mich erinnern, dass ich „ihm“ das damals auch angeboten habe. Schließlich war mir jedes Mittel recht, ihn wenigstens ab und zu zu sehen. Zum Glück ist er lieber in den Waschsalon gegangen bis er sich eine eigene Waschmaschine kaufte. Ganz unschuldig hätte ich damals behauptet, dass es die reine Hilfsbereitschaft meinerseits war, die mich zu diesem Angebot veranlasst hat. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir zugeben konnte, dass es einfach ein Festhalten war. Wenigstens über seine schmutzige Wäsche wollte ich den Kontakt aufrecht erhalten und wissen, was er so treibt.

    Blauer Samt, reg dich nicht darüber auf, welche Gesprächsthemen er auf den Tisch holt. Du hast es doch selbst mit in der Hand, worüber gesprochen wird. Denn wer sich auf Gespräche einlässt, hat auch die Möglichkeit, die Themen zu beeinflussen. Wer sich aber über das Fehlverhalten des Anderen aufregt, hat überhaupt keine Zeit, sein eigenes Verhalten zu hinterfragen.

    LG
    Ette

    Hallo Amy,

    willkommen hier im Forum. Vielleicht hast du ja schon einige Geschichten gelesen. Wenn ich dich lese, sehe ich dich genau in so eine Geschichte hinschliddern. Noch dazu in einer Zeit, in der du wegen Burnout selber in Therapie bist. Hmmmm... von außen gesehen, ist mein erster Gedanke, warum du dich nicht erst einmal darum kümmerst, selbst gesund zu werden. Anderseits, solang du dich um deinen trinkenden Freund kümmerst, hast du keine Zeit, dich mit deinen eigenen Problemen auseinander zu setzen. Vielleicht ist das dein unbewusster Ansatz.

    Burnout-Patienten haben die besten Voraussetzungen für eine Co-Abhängigkeit. Achte gut auf dich. Und überleg dir gut, ob du wirklich diesen Freund wiedersehen willst. Du wirst ihn nicht gesund. Ganz im Gegenteil, sondern dich noch kränker.

    LG
    Ette