Beiträge von Ette

    @Speedy: Danke für dien Link und.... ich freu mich schon auf den nächsten Feiertagschat ;)

    @pleja: die Schneebilder sind ja witzig...wie kleine Wattebäusche sehen die Flocken aus. Du hast aber ein paar schöne Bilder drin, die gar nix mit Schnee zu tun haben.

    Genuss – heut morgen war es einer, dass ich ohne Wecker aufstehen konnte und das ganz in Ruhe. Noch ein wenig aus dem warmen Bett aus dem Fenster in den Himmel träumen. Das Nichtstun genießen und die Tatsache, dass es heute ganz alleine in meinem Ermessen liegt, was ich tue oder nicht. Wochenenden sind für mich immer wieder ein Genuss, da sich meine Arbeit durch ein hohes Maß von Fremdstrukturierung meiner Zeit auszeichnet. Und so nehme ich mir dann die Freiheit, an den Wochenenden rein nach meinen Bedürfnissen zu agieren und genieße es.....

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    die Gluckenmutterei geht mir schon seit Tagen durch den Kopf. Ich glaube nämlich, dass es da so ähnlich ist wie mit dem Verhalten einem Alki gegenüber. Es gibt, wenn ich mich so umschaue, eine Menge Gluckenmütter. Ich glaube, da gibt es einen Faktor, der wiederum so ähnlich ist wie in der Co-Abhängigkeit. Ein sinnfreies Leben, wenn ich mich nicht auf die Kinder konzentriere. Sie werden anstelle eines eigenen Lebens in den Mittelpunkt gestellt, damit „frau“ etwas wert ist, sie werden benutzt, damit das Mutterleben einen Sinn hat und die Leere ausgefüllt ist.

    Zitat von Karotte

    Ich kann aus den Erfahrungen herraus die ich so in meinem Umfeld gesammelt habe: JA. Aber nicht nur Co´s auch andere Frauen, speziell welche die sich eigentlich mit sich selber mehr beschäftigen sollten kümmern sich zu sehr um das Kind. Man kann ja viel auf so ein kleines Persönchen projizieren...etc.
    Grüße Karotte

    Richtig, Karotte! Und wenn wir uns darauf einigen, dass wir Co-Abhängigkeit Beziehungsabhängigkeit nennen, wie es auch oft in der Fachliteratur getan wird, dann verschwimmen nämlich die Grenzen. Es sind nicht nur die Menschen, vor allem natürlich Frauen, die mit Alkis leben, die unter dieser Störung leiden. Nur wird es da noch weniger wahrgenommen als dann, wenn man mit einem Alki lebt. Aber die Strukturen sind die gleichen.

    Glucken heißt ja auch, dass ich etwas zu tun habe, nämlich mich um mein Kind zu kümmern, dann muss ich den Fokus nicht auf mich selber richten. Das ist im Kleinkindalter sicherlich angebracht, aber je älter ein Kind wird, desto mehr wird es zum Käfig für einen jungen Menschen. Außerdem heißt glucken ja auch, dass ich die Kontrolle habe. Kontrolle darüber, was passiert, weil ich ja den Ton angebe. Es heißt, wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln und wenn sie älter werden, gib ihnen Flügel. Aber wenn die Mütter ihren Kindern Flügel geben, flattern sie davon und Muttern hat keinen Lebensinhalt mehr und weiß nicht, was passiert. Da ist es schon sicherer, Kinder an sich zu binden. Mit Dienstleistungen, mit Manipulationen (...ich kann nicht einschlafen, bevor du zuhause bist...) und nicht zuletzt auch, so es möglich ist, mit finanzieller Unterstützung.

    Am letzten Wochenende ist mir aufgefallen, dass auch diese Strukturen immer wieder hochkommen. Ich habe meinen Sohn besucht. Wie er sich teilweise anzieht und vor die Tür geht, finde ich unmöglich. Aber ich habe hinuntergeschluckt, was ich dazu sagen wollte. Er ist erwachsen und muss sich für sein Auftreten selbst verantworten. Er trank abends ein Bier nach dem anderen. Er weiß, wie ich über Alkohol denke, also sagte ich nichts mehr dazu. Er muss selber den Weg finden, wie er mit dem Zeug umgeht. Ich habe aber eben festgestellt, wie ich „machen“ wollte, beeinflussen, kontrollieren, was er tut.

    Unsere Co-Strukturen sitzen tief und sie machen nicht davor Halt, unseren Umgang mit unseren Kindern zu prägen. Von daher sehe ich Parallelen. Für mich habe ich festgestellt, dass sich der Umgang mit meinem Sohn verändert hat, je mehr ich mich mit mir selbst auseinandersetze, je mehr ich mir ein eigenes Leben erarbeitet habe.

    LG
    Ette

    Hallo Pleja, natürlich hab ich technischer Embryo das Hobby-Forum nicht gefunden. Da ich aber nicht alles können muss und mir bei Bedarf Hilfe holen kann, bitte ich an dieser Stelle Karsten um einen deutlichen Link zu besagtem Forum. Denn auf die Schneestern-Bilder warte ich doch schon seit Ostern und bin schon recht gespannt.

    Und jetzt werde ich mich genüsslich in meinem Bettchen ausstrecken, weil mir schon die Augen zufallen.

    LG
    Ette

    Moin, moin,

    Lütze : ich war gestern in meiner realen SHG und da ist mir aufgefallen, dass die Alkis auch einen recht ordentlichen Hang zum Co haben, wenn es ihre Angehörigen betrifft. Ich glaube, Suchtstrukturen sind einfach Suchtstrukturen und wenn wir die eine Abhängigkeit loslassen, machen wir der anderen zumindest die Tür einen Spalt auf.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    da meine ich also manchmal oder auch öfter, dass ich alles recht gut im Griff habe. Und dann gibt es eine Situation, ein Gefühl, einen Schmerz und alles, was ich mir mühsam angeeignet habe, ist weg. Jedenfalls kommt es mir so vor. Benachteiligt, verlassen komme ich mir vor, kurz das ASS packt mich mit voller Wucht. Selbst das Vogelgezwitscher kann mich nicht aufmuntern und ich denke, wie kommen die dazu, so fröhlich zu sein, wenn es mir so sch...... geht. Dabei geht es mir im Grunde gar nicht schlecht. Ich habe mir nur wieder vorgestellt, wie es wäre, wenn.... Dann überfallen mich die Gedanken des Verzichts. Dass mir etwas fehlt, was ich mir selber nicht geben kann. Also merke ich, dass bei weitem noch nicht alles so paletti ist, wie ich es mir gerne wünschen würde. Ganz schön blödes Gefühl, meine Macken wieder einmal deutlich vor Augen geführt zu bekommen. Wenn ich böse werde über Menschen, die nicht sehen wollen, was offensichtlich ist, dann bin ich selbst mit mir nicht im Reinen, denn ich sehe in ihnen nur das, was ich an mir selbst nicht sehen will. Dann wird mir die Anstrengung bewusst, die es bedeutet, sich aus dem Abhängigkeitsnetz zu lösen. Eine Sysiphusarbeit, denn es scheint, sobald ich einige Fäden des Netzes zerrissen habe, tauchen immer wieder neue auf. So, als würde eine dicke, fette Spinne immer wieder neue klebrige Fäden spinnen, von denen ich nicht loskomme.

    Also heißt es heute wieder einmal loszulassen oder anzunehmen. Dinge sind nun mal, wie sie sind. Und wenn heute der Tag zum Durchhängen ist, dann ist er es eben. Ich glaube, dieser verflixte Frühling bringt mich durcheinander. Sch..... Frühlingsgefühle.... oder so.

    LG
    Ette

    Lieber Karl,

    wenn du schreibst, dass dich die Passanten immer verstanden haben, liegt es vielleicht daran, dass sie dich verstehen wollten...

    Mit Sicherheit haben wir alle unsere eigene Realität. Fiktiv ist sie dann nur für die anderen, denn für uns ist sehr real, selbst wenn sie illusorisch ist. Die Illusionen erhalten wir uns schließlich ganz schön lange. Sie helfen uns, dass wir nicht an dem zerbrechen, was um uns herum ist. Manchmal halten sie uns aber auch so fest, dass wir uns nicht zu verändern wagen oder eine Veränderung einfach nicht in Betracht ziehen mögen und unsere Kreise ziehen - wieder und wieder..... Kein anderer Mensch kann dir deine Illusionen nehmen, wenn du nicht selbst bereit bist, sie loszulassen. Aber manchmal ist uns eine Illusion lieber, weil sie uns den Alltag und uns und unser Leben mit einer Art Weichzeichner erträglich macht. Dazwischen blitzt manchmal die Erkenntnis durch, aber gerne heißen wir sie schweigen... Die Erkenntnis zuzulassen würde unter Umständen heißen, dass wir etwas verändern müssten. Und davor haben wir einfach Angst.... egal wie stark wir sind, wenn es darum geht, für andere zu sorgen.

    LG
    Ette

    Altrhein hieß das Wasser, an dessen Ufer sich ein schmaler Streifen Sand entlang zog. Unter einem fast wolkenlosen Himmel lag es türkisfarben schimmernd im Sonnenlicht. Unter den Füßen Sand und kleine Kiesel, zwischen denen sich erster Grün hervor wagte. Der Wind wühlte in meinen Haaren und schien einen Hauch Seeluft mit sich zu führen. In einer Art Düne, geschützt vor dem Wind, streckte ich mich aus und ließ mich von der Sonne wärmen. Hinter geschlossenen Augenlidern zeigte sich ein leuchtendes Rot und das Plätschern des Wassers ließ mich vergessen, dass ich nicht am Meer war. Genuss, ganz ohne Kalorien.....

    Ette

    Guten Morgen Kaltblütiger,

    schön, dass du wieder da bist.

    Hier zeigt sich grad ein wunderschöner Sonnenaufgangshimmel mit frostig überhauchten Zweigen, die sich im dunklen Wasser spiegeln. Ein Bild, das ich mir mit meinem Kopf fotografiere, denn alles andere würde nur zu einer halb so schönen Widergabe führen. Diese wunderschöne Welt, auf der wir leben, von der wir ein Teil sind, macht mir an solchen Morgen Mut und gibt mir Kraft.

    Du schreibst vom Annehmen des vermeintlich Unvermeidlichen. Karl, wir selbst sind das Unvermeidliche, das wir annehmen müssen. Denn wir sind auch das Steak, wenn der andere Vegetarier ist und auf uns überhaupt keinen Appetit hat. Wir sind etwas wert, auch wenn andere versuchen, uns abzuwerten, weil sie es für sich brauchen, sich über uns zu stellen, damit sie ihre eigenen Defizite aushalten können. Und an uns selber liegt es, diese Rolle anzunehmen oder abzulehnen. Es hat in erster Linie damit zu tun, was du dir selber wert bist. Denn wenn du selbst dir nicht genug wert bist und dich Situationen aussetzt, die dir nicht behagen, wie soll dann der Andere Respekt vor dir haben?

    Deine Frau ist, wie sie ist. Vielleicht hat sie früher ihr „so sein“ nur zu zeigen wagen, wenn der Alk ihr die Maske heruntergerissen hat und sie hat sich lediglich mit bestimmten Verhaltensweisen ihre Lizenz zum Weitertrinken und zum Versorgt werden erhalten. Sie IST ganz einfach und vielleicht ist sie ganz einfach nicht so, wie du sie gerne sehen möchtest. Wenn du es jetzt bemerkst und für dich feststellst, dass dich Dinge stören, weil du dich nicht respektiert fühlst, dann hast du dich doch ein ganzes Stück weiterentwickelt. Du bist nicht mehr blind vor Liebe, sondern siehst deine Rolle in diesem Spiel. Es ist deine Entscheidung, ob du sie einnehmen und weiterspielen willst oder nicht.

    Ich wünsche dir einen sonnigen Tag. Lauf dir den Kopf frei, überlasse die schweren Gedanken der frischen, kalten Märzenluft. Der Frühling steht für Neuanfang. Fang einfach mit dem Denken noch mal von vorne an, leg nicht die Hebel um, sondern sieh genau hin, was DU willst.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    manchmal, wenn ich so nachdenke, fallen mir wieder Situationen von früher ein. Dann steigen auch Schuldgefühle in mir auf. Ich kann sie gar nicht genau benennen, aber ich weiß, dass ich lange Zeit den falschen Weg gewählt hatte. Vom Kopf her ist mir verständlich, dass mein Verhalten nur den allgemeinen Ansichten darüber entsprach, dass man seinen Mitmenschen helfen muss. So habe ich entschuldigt, über bestimmte Dinge hinweggesehen und gehofft. Mein Schuld war das Zulassen und das zu viel für den Anderen sorgen. Auch jetzt erwische ich mich des öfteren dabei, dass ich mir zu viele Gedanken um Andere mache. Aber jetzt ist es mir bewusst und ich kann den „Gedankenstopp“ aktivieren.

    Ich glaube, wenn ich mich früher mit mir selbst auseinandergesetzt hätte, wäre manches schneller in Gang gekommen. Aber das kann ich nicht mehr ändern, denn zu der Zeit habe ich nur nach meinen Fähigkeiten gehandelt. Wahrscheinlich geht es vielen, sowohl Alkis als auch Co´s, genauso. Schuldgefühle, über das was wir getan haben, sind aber auch etwas, was angenommen und dann losgelassen werden muss. Ich denke, niemand hat gehandelt, wie er gehandelt hat, um Andere zu verletzen. Aber unsere Krankheiten haben uns einfach so handeln lassen. Wenn ich mir das vor Augen halte, kann ich meinem „Ex“ verzeihen – und mir selber auch.

    LG
    Ette

    Hallo du flachlandkraxelnder Küchenzauberer, du kochst also mit Papaya? Ich habe kürzlich gehört, dass diese Frucht gut für die Verdauung sein soll. Aber wir kommen ja auch langsam in das Alter, in dem selbst eine funktionierende solche ein Genuss sein kann ;-).

    LG
    Ette

    Guten Morgen Kaltblütiger,

    schön, dass du dich wohlfühlst. Ich werde es dir jetzt mal gleichtun und mich auf die Laufschuhe machen. Das Wetter ist auch zu schön! Ich hoffe, dass dir in der großen Stadt auch die Sonne scheint. Und wenn nicht, dass du sie dir im Herzen bewahrst.

    LG
    Ette

    Da frag ich mich doch die ganze Zeit, in welchen Nest sich der Kaltblütige versteckt hat. Kalt genug wird es für ihn ja sein. Allerdings - kein Motorradwetter.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir, lieber Karl, fröhliche Ostern - mit allem, was dazu gehört.

    LG
    Ette

    Österlicher Wintergenuss oder weihnachtlicher Osterspaziergang? Egal, schön war er!

    Nicht wie Ostern sah es heute morgen aus, als ich aus dem Fenster blickte. Eher weihnachtlich mutete die Landschaft an, die sich weiß verhüllt und strahlend meinen Augen darbot. Die Sonne ließ funkelnd den Schnee aufleuchten und als ich vor die Tür trat, wirbelten silberflirrend feine Schneeflöckchen von den Bäumen.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg durch die winterliche Landschaft. Ein wenig merkwürdig war er schon, der Widerspruch von ersten Frühlingsblüten und weißer Pracht. Die Osterglocken, die dottergelb vom Frühling erzählen wollen, standen gebeugt unter einer dicken Flockendecke und sahen recht jämmerlich aus. Am Nachmittag jedoch sollte sich herausstellen, dass dies nur die Nachgiebigkeit dem Wintereinbruch gegenüber war. Als der Schnee getaut war, standen sie wieder stolz aufrecht und reckten die Blüten der Sonne entgegen.

    Die Luft war klar und kalt. Genüsslich atmete ich sie tief in meine Lungen, die Aromen von Schnee und nasser Erde. Erdgeruch hat für mich immer die Vorstellung von Fruchtbarkeit und Wachsen. Am liebsten möchte ich dann pflanzen und säen und in der Erde graben. Wobei die Erde heute eher matschig war und nicht recht einlud, in ihr zu wühlen.

    An den Wangen biss die Kälte und kleine Atemwölkchen formten sich vor meinen Lippen. Dick eingepackt, schritt ich zügig aus. Viele Menschen waren schon unterwegs. Familien mit Kindern, die das alte Spiel spielten, das auch ich noch aus meiner Kindheit kenne. Unauffällig lassen die Eltern irgendwelche Kleinigkeiten auf den Wegesrand fallen, welche die Kinder dann unter freudig erstaunten Ausrufen finden...“der Osterhase war da!“. Tja, so werden schon beizeiten die Illusionen gepflegt ;-).

    Trübe Gedanken daran, dass ich alleine meines Weges gehe, packte ich schnell weg und richtete mein Augenmerk auf die kleinen Schönheiten am Rande des Wegs. Wie herrlich intensiv das Violett einiger Veilchen im Kontrast zum Weiß des Schnees leuchtete und wie filigran überzuckert das trockene Schilfgras des letzten Sommers ist. Eine vollkommen andere Schönheit als sein ansonsten üppiges Grün. Gleißend leuchteten die Halme und wie in funkelnden Diamanten brachen sich die Sonnenstrahlen. Fast fand ich es schade, als ich wieder vor meiner Haustür stand. Aber frisch duftender Kaffee hat ja auch etwas und herrlich warm und behaglich empfing mich mein Wohnzimmer.

    LG
    Ette

    Zitat von Akinci

    Ich werde aber ganz sicher nicht zu einem Psycho gehen, denn das wird mich noch mehr zweifeln lassen. :roll:

    Hi Akinci, ja das kann ich nachvollziehen. Wenn wir selbst psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, kommen die Zweifel auf. Vorher war es schließlich einfach klar, dass der, der trinkt, Schuld an allem ist. Wenn wir uns mit uns selbst auseinander setzen, finden wir bei uns ja auch das ein oder Andere, was nicht rund läuft. Das bringt uns Zweifel und machmal sogar zum Verzweifeln.

    LG
    Ette

    Hallo Sabine!

    Sollst du oder sollst du nicht? Die Frage ist für mich, willst du oder willst du nicht? Denn es ist ganz alleine deine Entscheidung, wie du Ostern verbringen möchtest. Keiner hier kann die Verantwortung dafür übernehmen indem er dir sagt, was du tun sollst.

    Von mir weiß ich, dass es ein Teil der Co-Abhängigkeit ist, nicht für mich selbst enscheiden zu können. Inzwischen habe ich es gelernt. Allerdings gibt es jetzt niemanden mehr, dem ich sagen kann:Du hast gesagt, ich soll das so und so machen. Für meine Entscheidungen muss ich jetzt ganz alleine geradestehen - auch mir selbst gegenüber. Das ist nicht immer leicht.

    LG
    Ette

    Häschen.... und was hast du an Ostern vor? Gibts eigentlich auch kaltblütige Hasen? Wobei.... die sollen ja leider recht schnell sein. ;)

    Ette, aus dem Loch gekrochen...

    Guten Morgen,

    danke ihr beiden!

    Ayki, ich weiß, dass auch wieder andere Tage kommen. Aber wenn ich mitten drin bin, übersteigt es einfach meine Kraft, mir das klar zu machen.

    Kaltblütiger, manchmal wünschte ich mir deinen Pragmatismus. Nein, ich habe keinen Jahresrückblick gemacht. Das Problem ist sehr viel mehr gegenwärtig, schon längere Zeit vorhanden und nervt einfach auf Dauer, weil es eine Art Energiefresser ist. Zudem sehe ich noch keine Strategie, wie ich etwas verändern kann, damit ich es in den Griff bekomme. Heut gehe mich erst einmal mit jemandem besprechen. Mal gucken, ob es etwas nützt und ob ich einen Weg finde, damit es mir wieder besser geht.

    LG
    Ette

    L ast auf den Schultern
    E in Schildkrötenpanzergefühl
    B leischwer die Glieder
    E rgeb ich mich dem Grau
    N icht ein Sonnenstrahl
    S chmerzen regieren
    K rank fühl ich mich
    L ieblos allein
    E rscheint alles
    P lagend schwer
    T rübselig
    O hne Glanz
    M att und schwach
    A lles scheint
    N ur gegen mich verschworen
    I nnig wünschte ich
    E in wenig Freude mir

    Ette

    Guten Abend,

    grad eben, als ich den heutigen Tag Revue passieren ließ und auch hier noch einmal schaute, was denn so alles passiert ist, fiel mir an mir etwas auf. Ich muss längst nicht mehr zu allem meinen Senf dazu geben. Und ich muss nicht in Terriermanier verbissen Diskussionen führen, die zu keinem Ziel führen und in meinen Augen recht sinnfrei sind. Leben und leben lassen.... Menschen sind, wie sie sind und wir müssen sie nehmen wie sie sind, denn es gibt keine besseren.... ich glaub, das hat mal ein recht kluger Mensch gesagt, weiß nur nicht mehr, wer es war. Könnte aber genauso gut von mir sein....;-)

    Schlaft schön und träumt süß

    Ette