Guten Morgen,
da habe ich doch ein aufregend-schönes Wochenende erlebt, an dem mir viel Neues begegnet ist und genau dabei habe ich gemerkt, dass mich auch Euphorie dazu bringt, mich selbst zu vergessen. Alte Strukturen und Wünsche wie immer mehr und ganz schnell, alles und zwar sofort, stehen dann schon in den Startlöchern. Verrückt, obwohl ich es mit dem Kopf weiß, dass das gefährlich ist, kommen diese Gefühle hoch. Ein Spiegel tut dann Not und wohl, der mir spiegelt, dass es nicht erwachsen ist, wie ein Kind der Maßlosigkeit zu verfallen. Auch in der Beschränkung das Gefühl der Sicherheit nicht zu verlieren, darüber zu verhandeln, wie etwas sein soll, ohne meinen Kopf durchzusetzen und zu genießen, dass etwas harmoniert, auch wenn es nicht so ist, wie ich es in dem Moment gerne hätte, sondern noch viel bleibt, auf das ich mich freuen kann.
Gesunde Normalität, was immer jeder für sich als Normalität empfindet, ist nicht überbordend, nicht himmelhochjauchzend. Sie fließt zufrieden und ruhig, ohne behäbig zu sein, denn trotz allem hat sie eine große Kraft in sich, wie ein ruhig dahin fließender, bteiter Strom, der auch die großen, sorgenbeladenen Schiffe sicher tragen kann. Und auf seinem unaufgewühlten Wassern der Sonne, die die Glücksmomente streut, genug Reflektionsfläche bietet, damit sie dem ruhigen Fließen das Funkeln beibringen kann.
Ich wünsche euch eine ruhig, normale, glückliche Woche.
Ette