Beiträge von Alex G.

    Hallo Lizzy,

    mir ging es genauso wie dir gerade und ich denke den meissten hier.

    Bis vor 1Woche konnt ich mich auch nicht mehr anschauen, ich hasste mich für mich selbst, weil ich nichts mehr auf die Reihe bekam. Ich bin betrunken gefahren und auch Gott sei Dank erwischt wurden. Ich hätte fast meine Arbeit dadurch verloren und und und. Ich war auch kurz davor mich aufzugeben. Aber Dank diesem Forum mit all seinen netten erfahrenen Leuten habe ich den ersten wichtigen Schritt geschafft.

    Ich bin heute aus der Entgiftung entlassen wurden und kann endlich wieder in den Spiegel schauen und bin stolz auf mich. Du wirst es selbst erleben wenn du dich stationär behandeln lässt. Nur das ist der erste und wichtigste Schritt.

    Mir hatt pauly kurz vor der Entgiftung alles gute gewünscht.
    Und er hatte recht.

    Gib dich nicht auf,lass dir helfen.

    Alles wird gut wenn du es willst.

    Liebe Grüsse Alex

    Hallo Freund und Janna und alle anderen,

    ja, ich hatte auch viele Bedenken vor der Stationären Entgiftung oder vorher mit meinem Hausarzt zu reden. Aber all diese negativen Bedenken waren völlig umsonst.

    Kein Mensch auf dieser Welt ist vor dieser Krankheit sicher, und wenn er noch so schlau ist

    :wink:
    Jeder kann zum Alkoholkranken werden.Gründe gibt es viele warum man zum regelmässig zum Alkohol greift. Diese muss man auch erforschen um nicht wieder darauf zurückzugreiffen.

    Aber zuerst muss man einsehen das man mit Alkohol ein Problem hatt,danach muss man wollen vom Alkohol loszukommen und dann muss man handeln,sprich sich helfen lassen. So war es in meinem Fall. Es hatt lange gedauert bis ich mir helfen lies. Aber nach 3Rückfällen mit immer dem "gleichen" Ende, wusste ich, ich schaff das nicht alleine. Da hatt mir die Örtliche Suchtberatungsstelle sehr geholfen.

    Und so richtig die Augen geöffnet habt erst ihr mir hier. Sonst hätte ich wieder den kalten Entzug gewählt was fatal gewesen wäre.

    Die stationäre Entgiftung ist das beste,wichtigste und sicherste,das weis ich jetzt.

    Also liebe Janna, hab keine Angst davor! Es tut nicht weh!

    Und danach wird alles wieder gut!!!

    Hallo Janna,

    nimm bitte den Rat der anderen an, und lass dich stationär entgiften.

    Ich selbst komme gerade von dieser. Und ich rate jetzt jedem der ein Alkoholproblem hatt, es nicht alleine zu versuchen.

    Ich selbst habe schon einen kalten Entzug zu Hause gemacht, es war die Hölle für mich damals. Auch wenn viele keine äusserlichen Entzugserscheinungen haben,man macht sich im Kopf fertig.Es ist ein hin und her. Man überlegt wie man es vieleicht doch selbst in den Griff bekommt das man eventuell doch mit Alkohol umgehen kann.Ich selbst hatte viele solche Gedanken. Aber solange man den Teufel Alkohol in sich hatt,hatt er einen im Griff.

    Erst dieses Forum hatt mich dazu gebracht,dies einzusehen.Dafür Danke ich auch noch einmal Allen recht herzlich!

    Man kann erst wieder klar denken wenn dieser Teufel komplett aus dem Körper ist.

    Und erst dann kann man erforschen warum es so weit gekommen ist.

    Ich stehe jetzt voll und ganz zu meiner Krankheit und weis auch das diese nicht heilbar ist. Aber im Gegennsatz zu anderen Krankheiten kann man diese stoppen,indem man trocken bleibt.
    Ich weis das ich keinen Tropfen Alkohol mehr in mich kommen lassen darf. Selbst ein "Mon Cherry" bringt mich wieder dahin wo ich bis vor einer Woche noch war und meisst ein Stück weiter.

    Jeder Arzt kennt diese Krankheit und auch viele von ihnen haben sie selbst.

    Liebe Grüsse und alles gute der Alex

    Hallo Ihr Lieben.

    Der erste und wichtigste Schritt ist geschafft,die Entgiftung.
    Ich bin wirklich froh das ich mich für die stationäre Entgiftung entschieden habe. Alleine hätte ich es niemals geschafft und wäre dabei eventuell noch ggestorben.

    Ich rate jedem die Stationäre Entgiftung.


    Und jetzt endlich kann ich wieder mit klarem Kopf mein Leben neu beginnen.
    Ich war geschockt als ich vorhin in meine Wohnung trat, überall die leeren Bierpullen und der ganze Dreck

    :oops:

    Zuerst hab ich mal die vollen Flaschen dem Klärwerk gespendet.
    Nachher kommt all das Leergut weg und dafür gibt es sicherlich einige Kästen Wasser.

    :wink:

    Und dann gehts mit dem putzen los,wird zwar einige Zeit dauern aberich hab ja jetzt wieder viel mehr Zeit die ich auch sinnvoll nutzen werde.

    Bis später, der endlich trockene Alex

    Hallo Annika,

    Tasche ist seit gestern schon gepackt.
    Ich hab sie auch heute schon durch die halbe Stadt geschleppt.

    Ich weiss das die Vorwürfe an mich selbst nichts bringen, ich will auch kein Mittleid,da ich selbst an dieser Situation Schuld habe.

    Aber ich kann nicht mehr, klar könnte ich noch bis morgen so weitermachen.
    Ich will aber nicht mehr!!!!

    Warum darf ich heute noch nicht zur Entgiftung????
    Jede Sekunde ist verschwendete Zeit, und vorallem gefährlich für mich und meine Umwelt.

    l.G. alex

    Ich entschuldige mich hiermit für alle meine Lügen!!!!!!!!!

    Es tut mir alles sehr Leid!!!!!!!!!!!!!!!

    Der Alkohol hatt mich zum grössten Lügner gemacht!!!

    Ich will nicht mehr so weiter leben, da dies kein Lebenn mehr ist, sondern nur noch ein dahinwegetieren bis zum Tod.

    Bitte helft mir noch einmal, ich kann mir erst wieder selber richtig helfen wenn der Teufel aus mir draussen ist.

    Ich habe heute auch selbst erfahren, das die Leute, die da wenigste Verständniss für die Krankheit haben, warscheinlich selbst ein Alkproblem haben.

    Ich gehe erst seit ein paar Tagen offen mit der Krankheit um.

    Ich habe für mich gemerkt, das mir das sehr gut tut.
    Ich habe als Alkoholkranker schon viel zu viel gelogen!!! Leider!!!

    Nur Offenheit und Ehrlichkeit kann mir jetzt noch weiterhelfen!!!11

    Liebe Grüsse,Alex

    Hallo Andi, nein kein Selbstbetrug!

    Für mich ist aber jeder nasse Tag ein verlorener Tag.

    Sonst hätt ich nicht mit gepackter Tasche beim Doc gestanden.

    Mir kommt es aber so vor, das meine Krankheit in meinem jetzigen Stadium nicht ganz ernst genommen wird.

    Aber scheinbar liegt es daran, das ich zur Einsicht gekommen bin und mir viele nicht mehr glauben. Vieleicht ist es auch meine Offenheit die viele nicht verstehen. Nur weil ich endlich selbst nicht mehr so leben will, glauben viele das es noch nicht so schlimm ist mit mir.


    Aber ich weis für mich, das ich in dem Stadium bin,wo es höchste Zeit für mich wird, das alles weis ich aber nur durch Euch.

    Hallo an Alle,

    hier nun das beste Beispiel, das der Alkohol den Menschen zum besten Lügner macht.
    Aber das positive,ich bin ab jetzt ehrlich.

    Ich war heute früh beim Arzt und hab mein Problem geschildert.
    Ich habe gesagt das ich schnellst möglich zur Entgiftung möchte.Jeder Tag zählt,das weis ich.
    Nach Absprache mit "meiner" Suchtberaterin hätte ich erst Rosenmontag den Termin gehabt.
    So lange will ich aber nicht mehr warten.
    Ich stand heute früh mit gepackter Tasche beim Artzt,aber scheinbar bin ich noch kein Notfall!?
    Oder aber doch!?

    Die Ärztinn hatt im KH. angerufen und gesagt das ich früher kommen möchte.
    Ds Ende vom Lied, ich hab jetzt ehrlich die Überweisung für morgen.Gott sei Dank!!! Meine Frage an alle Trockenen Profis hier,ich möchte keine Stunde länger so weiterleben. Was muss ich tun,damit ich sofort Hilfe bekomme???? Mich kotzt mein jetziges Leben an.Ich will schnellstens trocken werden.

    Soll ich mich etwa bewusstlos saufen um dann zwangseingewiesen zu werden?
    Muss ich den erst was negatives anstellen um Hilfe zu erlangen?

    Ich bin eigentlich stolz darauf, das ich von mir aus Hilfe annehmen möchte.
    Ja ich gebe zu, erst ihr habt mich bis dahin gebracht! Danke!!!
    Bitte gebt mir schnell einen Rat.

    Viele liebe Grüsse, der sich ein wenig schämende Alex.

    Hallo ihr Lieben,

    nun ist es soweit, ich kann und will nicht mehr so weiterleben!!!!!

    Auch gestern habe ich mich wieder selbst belogen und mir nicht die Überweisung geholt,da ich dachte es hatt ja noch Zeit.
    Aber nun spüre ich,das ich keine Zeit mehr habe.
    Ich weiss nun endlich,das jede weitere Sekunde gefährlich ist.

    Jetzt habe ich die Schnauze voll.

    In circa 3 Stunden werde ich ins Krankenhaus gefahren.Und mir ist scheiss egal ob ich genug Wäsche oder sonstiges habe.Jetzt oder nie!

    Jetzt zählt nur eins, mein Überleben. Alles andere ist überhaupt nicht wichtig und kann warten.

    Ich danke euch für die Erkenntniss.


    Viele liebe Grüsse, der Alex