Beiträge von summerdream

    hallo ihr lieben

    mal wieder ein kurzes update - kurz weils gar nicht so viel zu berichten gibt :wink:

    mir gehts gut :D

    gestern feiertag gewesen, hab ich meine wohnung sauber gemacht und wäsche d.h. ich hab etz wochenende und zwar so wirklich :D

    tztztz ihr habts leicht reden zwecks arbeit - ihr wißts ja gar net genau was net passt. genaues will ich hier aber auch net ausführen.

    derzeit is aber angenehm, mag wohl mit dran liegen das die chefin für die ich in erster linie arbeite wenig da is und wenn is sie die letzte zeit echt gut drauf und mit den männern hab ich "weniger" zu tun. bin schon aufs personalgespräch gespannt, da werd ich wohl vom cheffe erfahren was ich in sein augen falsch mache :roll:

    aber wie gesagt, momentan is angenehm und ich genieße es :D

    mein vater hat sich die tage gemeldet, er möchte mich seiner neuen freundin vorstellen :shock:

    juhu, ich bin hellauf begeistert ironie!!!

    schau mer mal was wird, noch is ja nicht so weit 8)

    letzte woche war ich das erstemal in taebo - autsch das tat weh! also net währendessen sondern drei! tage lang hinterher :shock: heut geh ich wieder, diesmal fängt die trainerin aber neues programm an - hab ich evtl chance das ich auch mit komm :lol:

    ich wünsch euch was!

    knutscha -Dani-

    hi lilian

    Zitat

    entweder will ich bedingungslos für die familie da sein oder ich fahre nur einen egotrip...


    warum egotrip? ja ich kenns, von meiner familie kam viel gegenwind, kann ich auch nachvollziehn, würd ich mich noch kümmern wollen um meine mutter und jemand anders würd aussteigen und mir dadurch mehr an "arbeit" hinterlassen, wär ich auch net begeistert :oops:

    als tochter bin ich nicht verantwortlich für meine mutter - ich bin das kind, auch wenns in alkoholikerfamilien leider meistens andersrum gelebt wird :(

    aber isses wirklich ein egotrip?

    oder übernimmst du verantwortung... für dich selbst und dein wohlbefinden - handelst eigenverantwortlich?

    Zitat

    ich hab chaos im kopf...


    glaub ich dir, ich wünsch dir das bissi ordnen geht bei deinem psychater. oder hier wenn du magst... oder beides :wink:

    lg -Dani-

    hallo lilian

    Zitat

    Ich glaube, dass es eine Familie auszeichnet, wenn sie in harten Zeiten zusammenrückt.


    anders formuliert: das eure familie zusammenrückt um den alkoholkranken (deine mutter) und den co-abhängigen (deinen vater) weiter in ihrer sucht zu unterstützen

    Zitat

    Ich möchte auch für sie da sein, ihnen Trost und Halt spenden


    wer spendet dir trost?

    Zitat

    Auch sie sind Teil dieser Familie.


    du auch

    Zitat

    Auch sie leiden...


    du auch!

    Zitat

    Jeder ist für sein eigenes Glück verantwortlich.


    richtig

    Zitat

    Jeder hat sein Leben im Griff


    jein - jeder kann sein leben in griff bekommen, wenn er's denn will

    Zitat

    Doch ich wage in Frage zu stellen, dass man (in diesem Fall meine Mutter) noch in der Lage ist seine Entscheidungen allein verantwortlich und vollumfänglich fällen kann.


    ist sie auch nicht, aber wird sie es denn sein wenn sie weggesperrt wird?

    wird sie es sein wenn ihr nun kommt, sie umsorgt und verhätschelt und sie nicht die eigene verantwortung für ihr leben überlaßt?

    trocken zu werden setzt willen voraus, nicht der wille von dir das sie trocken wird sondern ihren - wo is der bei zwangseinweisung gegeben?
    sie wird sich in grund und boden schämen (so gings meiner mutter wenn sie im kh aufgewacht is nach nem sturz oder so) und bei der nächsten gelegenheit wird sie nach hause gehn, naja gut... meine hat sich die letzten male gar nicht mehr abholen lassen sondern is auf direkten wege in supermarkt zum alkohol kaufen und is irgendwann später heim gekommen.

    ich weiß des hört sich etz alles nicht schön an, wenns so da steht.

    ich bin etwa so alt wie du, hab drei jüngere geschwister, mein vater is schon vor paar jahren ausgezogen und dann halt noch meine trinkende mutter - absolut minimal zusammengefasster lebenslauf :P

    ich hab probiert meiner mutter zu helfne, genauso wie meine geschwister, x-freunde oder auch nicht freunde, ihre eltern etc. - die liste ist nicht kurz. davon abgesehn das ich irgendwann nicht mehr konnte und wollte, wußt ich scho gar nicht mehr was ich noch alles ausprobieren sollte :(
    zwangseinweisung fehlt noch, wollt ich nicht, aber so hatt mer da einiges durch, von lieb reden, briefen, schreien, streit, krankenwagen, polizei, unter druck setzen etc.

    sie hat weiter getrunken, es ging ihr mal direkt formuliert noch zu gut... haus war noch da, essen, getränke, führerschein (bis vor etwa nem halben jahr), kinder (naja... auch immer "weniger") und halt noch div. freunde - immer wieder jemand neues wo sich eingebildet hat ihr "helfen" zu können :roll:

    für mich wars wichtig das ich mich auf meinen weg gemacht hab, auch wenn der nicht gleich war mit ihrem. mir gings besch... dabei ihr zusehn zu müssen, denk du weißt was ich mein, aber viel anderes blieb mir nicht. außer mich mit dem thema alkoholkrankheit zu beschäftigen, nicht nur dem alkoholiker selbst sondern in erster linie mit gleichgesinnten eka's - solchen wie du hier findest oder auch in realen selbsthilfegruppen...

    ob du fährst zu ihr oder nicht is allein deine entscheidung, es spielt keine rolle was wir machen würden. hauptsache du fühlst dich wohl dabei - manchmal wußt ich das erst hinterher. jede erfahrung kann gut sein, ob gut oder schlecht - wenn ich draus lerne. mach ich x-mal das gleiche wird auch x-mal das gleiche ergebnis rauskommen.

    last but not least:

    wie geht es dir?

    lg -Dani-

    hi caro

    is ein unterschied sich auf was vorzubereiten oder obs dann tatsächlich eintritt, in vorgestellter oder ähnlicher form.

    Zitat

    vom eigentlichen gefühl her...könnt ich sagen:bin enttäuscht von MIR...


    :(:(:(

    weil du traurig bist? weil dich das ganze nicht kalt läßt?

    süße, das is normal das es dir da so geht.

    laß dich drücken und wenn möglich: nicht das schlimmste ausmalen... wird oft heißer gekocht als gegessen.

    knutscha -Dani-

    hallo schwesterchen

    weißt du, ich kann dir auch nur sagen, wie's auf mich wirkt... das kann anders gemeint sein von dir... genauso isses auch andersrum.

    ich les hier deine ansichten über das thema liebe und gleichzeitig deine wut - das wirkt auf mich nicht ganz stimmig, da beißt sich die katze in schwanz :wink: wenns dir derzeit gut tut, gerne - heißt ja nicht das es für immer so bleibt - also das mit der wut. auch wenn ich manchen auch den vogel gezeigt hab als sie meinten ich soll net wütend sein :P inzwischen denk ich da anders drüber, empfind ich eben anders. ansichten sind nicht falsch nur weil ich sie ändere :wink:

    manchmal mögens auch z.b. nur begrifflichkeiten sein, fällt mir bei dir spontan deine definiton von verzeihen ein... das hattest ja heut scho mit caro... ihre definition ähnelt meiner :wink:

    ich glaub elo sagt den satz ganz gern:

    da wo's weh tut - da gehts lang.

    hab ich auch bei mir gemerkt, grad wut war da so ein thema... einfach weil ich bei manchen wie du sauwütend wurde, mitunter auch mal nicht so nettes geschrieben hab wie ich zugeben muss :oops:
    es war aber ne übertragene wut, das hier geschrieben oder der/die schreiber waren der auslöser für etwas wo ganz wo anders ihren ursprung hatte.

    bei manchen hats wirklich monate gedauert bis ich da manches verstanden hab weswegen ich irgendwann mal sauer war... bis ich die sichtweisen von den anderen nachvollziehn konnte...

    ich muss nicht (mehr) alles verstehn und für gut befinden - ich zieh mir hier (und im rl) raus was ich für mich brauchen kann... der rest wird abgespeichert oder kommt mitunter auch gleich in dei tonne :wink:

    vielleicht magste dir ja mal genauer angucken was dir an dem thema so weh tut? hier, vielleicht auch mit professioneller hilfe? weiß ja nicht was da noch alles zum vorschein kommt, aber drücken tut der schuh glaub gewaltig und drückende schuhe mog i net :(

    is glaub recht wirr, da durcheinander geschrieben, hoff du weißt was ich mein :wink:

    lg -Dani-

    hi ette,

    ich habs nicht so mit fremdwörtern, verwend sie daher selber auch net soo gern wie ich zugeben muss :oops:

    ich verstehe unter empathie einfach nur jemand anderen zu vermitteln das ich seine gedankengänge verstehe, muss aber diese dazu nicht unbedingt teilen.

    is etz ganz simple ausgedrückt, wahrscheinlich gibts noch zehnmillion definitionen bzw. genauer erweiterungen dazu so wie ich unsere deutsche sprache kenne :lol:

    lg -Dani-

    hallo schwesterchen

    ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen :oops:

    warum fällt es dir so schwer eine andere sichtweise als die deine zu tolerieren?

    bei mir schwang die unterstellung mit das ich mich belüg, bei anderen genauso, bei ette hast du's ja offen ausgesprochen.

    woher weißt du das nur deines das wahre is? sorry, aber für mich hört sich das so an :(

    wenns dir mit deiner art mit umzugehn, mit deiner wut gut geht - dann is das doch ok.

    ist ein anderer wie ich, caro, ette, rose oder sonstwer dafür zu verzeihn und es geht uns gut dabei - dann is das doch genauso ok.

    Zitat

    Hauptsache wir verzeihen ihnen, das ist doch krankes Denken, wollen uns noch einreden, erst dann gesund werden zu können


    das les ich gerade erst, is mir ehrlich gesagt etz langsam wirklich zu doof da noch irgendwas zu schreiben. bewerten brauch ich mich hier net lassen, genausowenig wie jeder andere hier.

    lg -Dani-

    hi schwesterchen

    ich schätz du kannst dich noch erinnern als mein opa (vater meiner mutter) starb. meine mutter war davor ne weile selbst als patientin im krankenhaus u.a. hat sie mir von nem besuch erzählt wo ihr gesagt hatte das sie ihrem (also mein opa) vater nen langen qualvollen tod wünscht :(
    ich hab das damals wie heute nicht verstanden, muss ich gott sei dank auch net, und das auch meiner mutter gesagt. meine mutter gab der anderen frau recht.

    als wir dann im kh waren wo wir schon wußten das er nicht mehr nach hause kommen würde, an einem tag wo's mein opa sehr schlecht ging, da meinte sie das sie ihm vieles gewünscht hat, aber das er so leiden muss - das nicht.

    ich weiß nicht was da alles zwischen meiner mutter und ihrem vater (wohl mit auch ihre mutter) war, ich wills auch gar nicht wissen, is ihres nicht meins. ich wußt scho immer das da einiges war, auch in ihrer kindheit - vielleicht mag hassliebe ein passendes wort sein... aber es hört sich für mich nach verdammt heftigen gefühlen an die in einem toben wenn man jemanden ne qualvollen tod wünscht :(

    auch wenn ich nicht trinke, würde ich dennoch die gleichen strukturen, die gleiche wut weiterleben... meine mutter auf ihre eltern, ich auf meine - es wäre nichts anderes.

    ich kann verstehn das du oder jeder wütend is, wie ich dir heut scho in dein thread geschrieben hab, das war ich auch... sie war hilfreich für mich auf mein weg loszulassen, aber das ziel hat ich erst erreicht als sie verraucht war. hört sich so wahrscheinlich paradox an, ich mein irgendjemand hats besser beschrieben, wars dagmar? mh.. egal... :wink:

    ich kann dir nicht sagen wie meine wut verschwand, wichtig war erstmal sie nicht zu unterdrücken, war ja auch was neues.

    gefühle lassen sich nicht lenken, so wie sie grad da sind, so sind sie ok.

    ne menge input heute oder? :wink: rausziehn was du brauchen kannst, den rest vielleicht einfach mal im hinterkopf abspeichern... so handhab ichs.

    knutscha -Dani-

    hi schwesterchen

    treib mer uns mal wieder auf heimischen feldern rum würd ich sagen :wink:

    find zumindest das hier bei dir passender is als in dem doch mehr etwas allgemein gehalten thread im co-bereich....

    genehmigt?
    falls nein hast pech ghabt, steht nämlich scho da :P

    mh... wo fang ich an? mim einfachsten

    Zitat

    2. die seelischen wie körperlichen Verletzungen waren/sind Unrecht uns Kindern gegenüber gewesen.


    vollste zustimmung von meiner seite 8)

    Zitat

    3. sich eigene Fehler einzugestehen und anzusehen, ist eine Voraussetzung, um sein eigenes Verhalten zu verändern.


    jein... mir zumindest wurden manche fehler erst bewußt wie ich manches geändert hab... wie gesagt, manche fehler. vielleicht ist es auch treffender das wörtchen "bewußt" zu betonen, unbewußt war mir das vielleicht scho vorher klar 8)

    so stimm ich deiner aussage scho zu, aber wenn scho mal all deine komponenten gar nicht vorhanden sind weil nämlich...

    Zitat

    er hätte mal über sein Fehlverhalten uns Kindern gegenüber nachgedacht. Er hat uns mit einer schlagenden Mutter alleingelassen, er schlug auch meinen Bruder uns Mädchen nicht.


    ... ihm das hier gar nicht klar ist :shock:

    weiß ehrlich gesagt net genau, bist glaub scho paar jährchen älter wie ich - etwa so alt wie unsere labertaschen katrin, caro und loreen (hoffentlich bin ich nicht da wenn sie das lesen sonst gibts haue), ne bissi jünger... mh.. ich glaub du kommst den anderen drei noch zuvor mit haue wenn ich so weitermach :oops:

    ich nehm mal mei mutter, sie is ne andere generation, mit ganz anderen aufgewachsen wie ich... von den vorstellungen meiner oma fang ich erst gar net an :lol:

    dazu kommt glaub das damals noch viel mehr (nach außen) einheitlich war und als absolutes no go galt da sich hilfe zu holen... allein alkoholkrankheit als krankheit zu akzeptieren is da schon ein absolutes wow!

    unsere eltern haben ein anderes bild von normalität wie wir, manch einer kann sich in gewisser weise loseisen, der nexte nicht.

    wir ham da viel mehr möglichkeiten, viel mehr aufklärung für uns wo wir nützen können. das gabs ja vor paar jahren noch gar nicht, die abkürzung eka unbekannt... und selbst jetzt bleiben dennoch viele eka's tatenlos. sie haben möglichkeiten, nutzen sie nicht - unsere eltern hatten die möglichkeit gar nicht... nun etz "umsatteln"? ich kann verstehn das da viele beim alt bewährten bleiben, das neue zu sehr ängstigt.

    ich kann nur vermuten, das für dein vater das ganze normal war und auch etz irgendwo noch is - er kennts nicht anders, woher soll er da wissen was er falsch gemacht hat?

    Zitat

    Dass heute von einigen Therapeuten noch verlangt wird, oder als richtig empfunden wird, dass Kinder ihren Eltern verzeihen sollen/müssen um gesund zu werden, da stellen sich mir die Nackenhaare


    in mein augen beruht das einfach nur auf die erfahrung das verzeihn die "beste" möglichkeit is um frieden zu finden oder sag mer mal mit abschließen zu können für den EIGENEN patienten - in dem fall wir kinder.

    oh weh, ich weiß grad echt net wie ichs so schriftlich rüberbringen soll :oops:

    es bedeutet für mcih auch das ich meinen frieden hab, im einklang bin - das geht aber net wenn ich noch groll, wut oder sonst. starke gefühle gegen jemand hege... das sorgt für ein ungleichgewicht.

    weißt du, bei meiner mutter hab ich da kein problem mit, mein vater is da noch ne andere geschichte. meine mutter is krank, sie hat das getan was sie unter den umständen ihrer sucht konnte... vielleicht ist das das problem bei mein vater, ich kann ihn nicht so wirklich in eine schublade stecken... vielleicht sollt ich einfach akzeptieren das er nicht krank is und es für ihn einfach viel wichtigeres als seine kinder und seine (nun ex) frau gibt/gab...

    knutscha -Dani-

    hallo chanell

    ich weiß du schreibst hier DEINE erfahrungen, denn ich kann dazu nur sagen, das meine mutter weder mich noch meine geschwister geschlagen hat.

    wenn dein ex dich geschlagen hat kann ich deine ich nenns mal sicherheitsmaßnahmen zwecks deinem sohn absolut verstehn und find sie richtig, aber ein alkoholiker ist nicht gleich ein schläger.

    wie gesagt ich kann deine ansicht über deinen ex nach vollziehn, aber ich finde nicht das hier jeder alkoholiker dermaßen über nen kamm geschert werden kann.

    für mich gibts da unterschiede und ich find auch das soll berücksichtigt werden beim thema besuchsrecht etc. ein schläger z.b. hat in mein augen auch kein recht seine kinder mit begleitung zu sehn!

    lg -Dani-

    hi süße

    dein internet braucht ja bald länger wie meins :shock:

    mach dene mal feuer untern hinter :lol:

    was isn das für ne nummer von dein vater? zickt er? selbstmitleidstour? oder vermisst er dich einfach nur (is zwar unwahrscheinlich das er dies schrieb nach deinen jetzigen worten aber kann ja auch sein)?

    knutscha -Dani-

    hi roma

    herzlich willkommen hier im bereich für erwachsene kinder!

    kommt mir irgendwie bekannt vor was du berichtest... meine mutter hat phasenweise getrunken, zeit lang eben nix aber dann wieder 1-2 wochen richtig - da hat sie auch so gut wie nix gegessen - einfach weil sie in ihren trinkphasen kaum was drinnen behalten konnte.

    rein theoretisch gehörte sie ins krankenhaus, der notarzt war auch öfter da - nur wollt sie meistens nie mit. und selbst wenn (was selten der fall war) war es nur damit sie zwischendrin ihre ruhe hat vor uns und anderen.

    wie geht es dir heute?

    hast du den notarzt gerufen?

    wie ging es dir damit?

    würd mich freuen wenn du dich wieder meldest und bericht erstattest :wink: evtl auch mal in die anderen threads von gleichgesinnten reinspitzeln, du bist nicht allein mit deinen sorgen.

    lg -Dani-

    hallo

    ich hab da etz mal ne für manch einen wohl recht provokative frage...

    ein kind übernimmt von beiden elternteilen verhaltensweisen, sind beide krank - also eben auch von beiden kranke verhaltensweisen, häufig die meisten vom gleichgeschlechtlichen elternteil.

    ich frag mich warum hier niemand gleich setzt?

    ausschließlich besuche unter aufsicht bei einem nassen alkoholiker oder eben gar keine, genau die gleiche handhabung aber auch bei einem "nassen" co-angehörigen.

    auch wenn hier manch co-angehöriger geschockt schaun mag, da kann genauso oder noch mehr schaden erfolgen bei nem kind als vom alkoholsüchtigen part.

    wie ich schon in nem beitrag paar seiten vorher geschrieben hab, ich hätte nicht bei meinem vater allein bleiben wollen, wenns nach mir ging hätt er scho viel früher ausziehn können. keine machtspielchen mehr von ihm, kein dauerndes rumgeschreie, keine beschuldigungen das ich wieder mal schuld bin weil meine mutter betrunken is etc.
    gerade wie ich jünger war, genauso aber auch später war meine mutter diejenige wo dazwischen gegangen is, mich in schutz genommen genauso wie einiges aufgefangen hat für mich.

    als die sucht meiner mutter offensichtlicher wurde, da wußt ich wenigstens das sie betrunken war und woraus ihre worte und taten resultierten... bei mein vater kann ichs nicht verstehn :(

    aber zu meiner mutter hätt ich kein kontakt haben sollen und das hätte besser für mich sein sollen??? da bin ich sicher das so wie's war, wesentlich besser war für mich!

    @nichtraucherschwesterchen (für die nicht im eka-bereich lesenden @weitsicht 8) )
    würde eine entschuldigung nun im nachhinein von seiten deines vaters wirklich was ändern für dich?

    lg -Dani-

    hallo andrea

    Zitat

    Ist er jetzt Alkoholiker, oder nur Quartalssäufer?


    meine mutter war auch eine quartalstrinkerin, daher is mir absolut nicht nachvollziehbar wie in diesem zusammenhang das wort nur erscheinen kann. es war übel wenn sie betrunken war und es wurde immer schlimmer - die nüchternen tage waren irgendwann nur noch an einer hand abzählbar :(

    in der literatur wirste auch immer wieder den hinweis finden das quartalstrinker die chance am geringsten is das sie dauerhaft trocken werden - ist er wirklich NUR Quartalstrinker?

    für mich wars auf jeden fall schlimm - auch bei einer quartalstrinkerin.

    Zitat

    Habe das Sch..Zeug weggegossen und in meiner Wut ihm die (Plastik)flasche an den Kopf geschmissen. Nicht mal das hat er richtig begriffen


    nur er? ist es denn ok das du ihn schlägst? manch einer würds vielleicht nicht als schlagen bezeichnen, aber es is nichts anderes als körperliche gewalt - was kommt das nexte mal wenn er wieder betrunken is?

    Zitat

    Heute habe ich im Internet einen Alkomaten bestellt. Er hat mir versprochen, jeden Tag zu "pusten" um mir zu beweisen, daß er diesmal wirklich aufhört.


    kontrolle pur also - für dich und über ihn.

    beide habt ihr nix von außer das er noch weniger das gefühl hat mensch zu sein.

    liest sich so dargestellt nicht so schön ich weiß... hab ja auch einiges "probiert" um meine mutter vom trinken abzubringen und hab dabei ihren wert mit füßen getreten, kein tolles gefühl.

    Zitat

    Vielleicht hatte ich auch einfach Angst, die Sätze zu lesen, die ich so gut kenne: der einzige Weg ist die Trennung.


    es gibt kein einzigen weg - aber es sollte ein weg sein mit dem du dich gut fühlst, es dir gut geht. das muss nicht eine trennung sein, auch wenn es öfter dort hin führt... aber dahin musst du noch nicht schauen, wenns dir momentan noch zu wider is... was ich auch gut nachvollziehn kann.

    aber an dir arbeiten kannst du, schritt für schritt, ob an seiner seite oder nicht.... auch damit du dich selbst wieder leiden magst. ich kann mich täuschen, ich hab einfach nur den verdacht das es (oft?) momente gibt wo du dir selbst nicht in die augen schauen kannst :( so gings mir zumindest oft, kann mich natürlich auch täuschen.

    lg -Dani-

    hi alex

    Zitat

    "Mami, gehen wir zwei Hübschen heute Abend zusammen in die Badewanne?" Bei dem charmanten Angebit konnte ich natürlich nicht nein sagen, oder?


    aha - so einfach biste also rumzukriegen :P:lol:

    schön zu lesen bei dir, zufriedene alex, das freut mich!

    und getauft is deine prinzessin nun also auch - na dann kann ja nix mehr schief gehn :lol:

    knutscha -Dani-

    hi lobanshee

    so einfach läßt sich für mich deine frage nicht beantworten - einfach weil es für mich ne entwicklungssache war/ist.

    früher hab ich mich geschämt, hab mit meiner oma drüber geredet und das wars scho. ne freundin wußt zwar auch, aber das ich mit ihr sonderlich geredet hätte, nö...

    erst als ich mich mit der krankheit alkohol beschäftigt hab, wurden die schamgefühle kleiner - hat aber ne weile gedauert, kannste dir ja denken :wink:

    ne zeit lang hab ich das thema ansprechen/drüber sprechen regelrecht geübt, inzwischen bin ich da wählerischer... ich geh halt danach mit wem ich drüber reden will und wem nicht.

    meine mutter hat etz über ein halbes jahr nix getrunken, sie fühlt sich wohl in ihrer shg, beschäftigt sich mit und wirkt einfach ausgeglichener... find ich klasse!

    sie kann frei entscheiden mit wem sie drüber redet und wem nicht, so wie ich halt auch... is für mich ne sache wo sie sich nicht schämen braucht und ich mich auch net...

    aber ob ich das auch so sehen würde wenn das ganze schon vor einigen jahren so gekommen wär?
    bevor ich mich mit dem thema beschäftigt hätte?
    bevor ich trockene alkoholiker kennen gelernt hätte, auch näher und wo ich sehr gern hab?

    ganz ehrlich, ich weiß es nicht :oops:

    lg -Dani-

    hallo chanell

    thelma hat dir ihr empfinden beim lesen deiner beiträge mitgeteilt, nicht mehr und nicht weniger.

    wir sind hier um gemeinsam den weg zu gehn, ob alkoholiker, ob co oder ob eka - das unterschiedliche meinungen gibt zum gleichen thema is daher normal wie ich finde.

    ein höflicher und respektvoller umgang miteinander finde ich persönlich dabei aber schon wünschenswert.

    böses will dir hier keiner was, du ja auch keinem anderen hier denk ich mal :)

    lg -Dani-

    hallo

    interessante diskussion, da erhitzen sich die gemüter wie ich sehe.

    auch wenn meine mutter trank, wie meine eltern ausgezogen sind, ich hätte NIE bei meinen vater leben wollen. genausowenig meine geschwister.

    genauso wie ich auch keinen kontaktabbruch zu meiner mutter wollen würde, er is zwar stark reduziert aber ganz möchte ich nicht drauf verzichten. auch wenn sie alkoholikerin is, ist sie dennoch ein mensch - krank, aber nicht weniger wert wie jemand anders.

    meiner meinung nach ist eines größten probleme nicht der alkohol selbst, sondern DIE begleiterscheinung überhaupt welche uns eka's probleme bereitet - das (tot)schweigen. das schafft aber nicht nur alkoholiker allein!

    einem kind den umgang mit dem alkoholkranken elternteil zu verbieten, wenn es diesen haben will, halte ich für verkehrt. kindern finden ihren eigenen weg und der verläuft gut wenn sie jemand im handgepäck haben dem sie vertrauen und sie wissen das sie zu der person jederzeit mit allen kommen können.

    fehlt diese person, dann is nicht so gut - mal vorsichtig formuliert :oops:

    auch wenn das viele nicht lesen wollen, auch co-abhängige können mit ihrer krankheit einiges verbocken - wenn ichs mal so formulieren darf. das ist nicht nur der alkoholiker, auch wenn's leicht ist ihm/ihr die schuld in die schuhe zu schieben.

    wißt ihr, ich frag mich halt nur warum wir hier scho manche eka's hatten mit schuldgefühlen; denen es beschissen ging; die meinten sie müssten ihrem alkoholkranken elternteil helfen etc... und das obwohl sie mitunter den ersten kontakt zum alkoholkranken elternteil hatten wo sie bereits 20 jahre oder noch älter waren...

    ich glaub aber das hier is ein thema wo es keine pauschale antwort gibt - was für den einen das beste is mag dem anderen gar nicht passend sein. gibt es eltern die ihre kinder schlagen, genauso aber auch eltern die ihren kindern trotz alkoholkrankheit ihre liebe zeigen können, allein das sorgt in meinen augen für unterschiedliche handhabungsweise.

    und ich find das is auch ok so.

    lg -Dani-